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Neuer Vorsitz beim VDL-Landesverband Ost

Im Landesverband Ost des Berufsverbandes Agrar, Ernährung, Umwelt (VDL) hat es einen Wechsel im Vorstand gegeben. Antonia Schwarze wurde auf der Mitgliederversammlung am 8. Januar 2019 in Berlin zur neuen Vorsitzenden des Landesverbandes gewählt. Sie folgt auf Jochen Flenker, der aus beruflichen Gründen den Vorsitz abgab. Er bleibt dem Vorstand jedoch als Beisitzer weiter erhalten. Antonia Schwarze war bereits Landesstudierendensprecherin und stellvertretende Bundesstudierendensprecherin des VDL. Neue stellvertretende Vorsitzende wurde Nora Haunert, die in den vergangenen Jahren bereits Beisitzerin war. Sie folgt auf Guido Seedler, der ebenfalls aus beruflichen Gründen den Vizeposten abgab, aber als Beisitzer im Vorstand bleibt. Außerdem bleibt Geschäftsführerin Patricia Steinborn weiter im Amt. Schwarze dankte ihrem Vorgänger für die erfolgreiche Verbandsarbeit und will daran anknüpfen. Dazu zählt sie unter anderem eine stärkere Präsenz im gesamten Verbandsgebiet, das neben Berlin alle östlichen Bundesländer umfasst. Für das kommende Jahr verwies sie zudem auf den Festakt zum 100-jährigen Bestehen des VDL-Bundesverbandes, der Ende Mai in Berlin begangen wird.

Fachgespräch und Werksbesichtigung bei Katjes in Potsdam

Zahlreiche Aspekte der Süßwarenherstellung konnten die VDL-Mitglieder am 13. November 2018 im Katjes-Werk in Potsdam kennenlernen.

Zunächst gab Werksleiter Andreas Respondek den 15 Besuchern einen Überblick über die Historie von Katjes und die heutigen Konzernstrukturen. Im Werk in Potsdam werden ausschließlich Bonbons gefertigt.

Die einzelnen Arbeitsschritte konnten sich die Teilnehmer in der Bonbonfabrik aus der Nähe ansehen. Nach einer Kostprobe begann das Fachgespräch mit Karsten Daum, der als Referent beim Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e. V. (BDSI) unter anderem für die Themen Rohstoffe/Agrarpolitik und Handelsfragen/Logistik zuständig ist.
Bei der Diskussion ging es insbesondere um nachhaltigproduzierte Rohstoffe und Zertifierungsmöglichkeiten.
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VDL-Ost: Exkusion zur Fachagentur Nachwachsende Rohstofe (FNR)

Wie funktioniert eigentlich ein Stroh-Heizkraftwerk? Warum wird Leinöl kalt gepresst? Und was bedeutete die Gründung eines Klosters für die regionale Landwirtschaft? Diesen Fragen gingen der VDL-Ost am 16.06.2018 in Mecklenburg-Vorpommern auf den Grund.

In der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in Gülzow stellten uns Geschäftsführer Dr. Andreas Schütte und Abteilungsleiter Birger Kerckow die Fachagentur als Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit ihrern vielfältigen Themenbereichen vor. Diese gliedern sich in Projektträgerschaft für Förderprogramme, Verbraucherinformationen und Öffentlichkeitsarbeit , Fachinformationen und EU- und internationale Aktivitäten. Neben trockenem Fachwissen gab es auch die eine oder andere Ankedote über die Anfänge und Weiterentwicklungen in einer ostdeutschen ländlichen Region. Nach diesem interessanten Überblick wurde das 2014 errichtete agentureigene Stroh-Heizkraftwerk besichtigt. Es wird mit Weizen- und Roggenstroh von Betrieben der Region betrieben und versorgt die FNR und Teile des Dorfes Gülzow mit Strom.

Anschließend wurde die Ölmühle Sander in Rühn besichtigt. Inhaber Ingo Sander stellte uns mit viel Herzblut seine Produktion und Rohstoffe vor und bot die kaltgepressten Öle in einer kleinen Verkostung an.

Gestärkt besichtigten wir das gegenüber liegende Kloster Rühn und erfuhren von Sigrid Papendorff vom dortigen Förderverein interessantes und unerwartetes über die wechelhafte Geschichte des 1232 als Zisterzienserinnenkloster gegründeten Klosters und deren Bedeutung für die Region.

Autorin: Christiane Eiselt-Sterl

LV Ost Exkursion zur Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR)

Wie funktioniert eigentlich ein Stroh-Heizkraftwerk? Warum wird Leinöl kalt gepresst? Und was bedeutete die Gründung eines Klosters für die regionale Landwirtschaft? Diesen Fragen gingen der VDL-Ost am 16.06.2018 in Mecklenburg-Vorpommern auf den Grund.

In der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in Gülzow stellten uns Geschäftsführer  Dr. Andreas Schütte und Abteilungsleiter Birger Kerckow die Fachagentur als Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit ihrern vielfältigen Themenbereichen vor. Diese gliedern sich in Projektträgerschaft für Förderprogramme, Verbraucherinformationen und Öffentlichkeitsarbeit , Fachinformationen und EU- und internationale Aktivitäten. Neben trockenem Fachwissen gab es auch die eine oder andere Ankedote über die Anfänge und Weiterentwicklungen in einer ostdeutschen ländlichen Region. Nach diesem interessanten Überblick wurde das 2014 errichtete agentureigene Stroh-Heizkraftwerk besichtigt. Es wird mit Weizen- und Roggenstroh von Betrieben der Region betrieben und versorgt die FNR und Teile des Dorfes Gülzow mit Strom.

Anschließend wurde die Ölmühle Sander in Rühn besichtigt. Inhaber Ingo Sander stellte uns mit viel Herzblut seine Produktion und Rohstoffe vor und bot die kaltgepressten Öle in einer kleinen Verkostung an.

Gestärkt besichtigten wir das gegenüber liegende Kloster Rühn und erfuhren von Sigrid Papendorff vom dortigen Förderverein interessantes und unerwartetes über die wechelhafte Geschichte des 1232 als Zisterzienserinnenkloster gegründeten Klosters und deren Bedeutung für die Region.

Autorin: Christiane Eiselt-Sterl

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VDL-Ost: Grüne Berufe stellen sich vor 2018

Unter diesem Motto folgten auch in diesem Jahr knapp 100 Studierende der Einladung des VDL Landesverbandes Ost, um im urigen Ambiente der „Alten Schmiede“ auf dem Campus der Humboldt-Uni Anregungen sowie Tipps für den Berufseinstieg und ihren weiteren beruflichen Werdegang zu erhalten.

Wie auch in den vergangenen Jahren startete der Abend mit einer Gesprächsrunde, bei der die Podiumsgäste von ihrem beruflichen Einstieg sowie derzeitigen Arbeitgeber berichteten.

Zu Gast waren: Frank Wiemer von der Landesvertretung Schleswig-Holstein, Ulrike Knuth vom ZALF / DBV, Florian Holzner von For Farmers sowie die Gartenbauberaterin der Landwirtschaftskammer NRW Sandra Nitsch. Frank Wiemer ermunterte die Studierenden, während des Studiums die Hochschule zu wechseln und Karrierewünsche immer wieder zu überdenken: Der direkte Weg sei nicht immer auch der richtige. Für Sandra Nitsch waren unter anderem die praktischen Erfahrungen für das späterer Arbeitsleben wichtig. Nach der akademischen Ausbildung startete sie ihren Berufsweg zunächst im Gartencenter. Ulrike Knuth zeigte auf, dass man nicht vor befristeten Stellen zurückschrecken sollte. Florian Holzner schätzt die vielfältigen Eindrücke seiner Beratertätigkeit. Nach Abschluss der Podiumsrunde hatten die Studierenden bei einem geselligen Grillabend sowie strahlendem Sonnenschein die Chance mit unseren vier Referenten, aber auch mit diversen anderen Ansprechpartnern aus der Grünen Community in Kontakt zu treten und ihr persönliches Netzwerk zu erweitern. Im großen Ganzen war auch der diesjährige Agrarkarrieretag des VDL-Ost ein voller Erfolg und wir freuen uns bereits jetzt auf das kommende Jahr.

Autor: Max Eckelmann

Grüne Berufe stellen sich vor

Unter diesem Motto folgten auch in diesem Jahr knapp 100 Studierende der Einladung des VDL Landesverbandes Ost, um im urigen Ambiente der „Alten Schmiede“ auf dem Campus der Humboldt-Uni Anregungen sowie Tipps für den Berufseinstieg und ihren weiteren beruflichen Werdegang zu erhalten.

Wie auch in den vergangenen Jahren startete der Abend mit einer Gesprächsrunde, bei der die Podiumsgäste von ihrem beruflichen Einstieg sowie derzeitigen Arbeitgeber berichteten.

Zu Gast waren: Frank Wiemer von der Landesvertretung Schleswig-Holstein, Ulrike Knuth vom ZALF / DBV, Florian Holzner von For Farmers sowie die Gartenbauberaterin der Landwirtschaftskammer NRW Sandra Nitsch. Frank Wiemer ermunterte die Studierenden, während des Studiums die Hochschule zu wechseln und Karrierewünsche immer wieder zu überdenken: Der direkte Weg sei nicht immer auch der richtige. Für Sandra Nitsch waren unter anderem die praktischen Erfahrungen für das späterer Arbeitsleben wichtig. Nach der akademischen Ausbildung startete sie ihren Berufsweg zunächst im Gartencenter. Ulrike Knuth zeigte auf, dass man nicht vor befristeten Stellen zurückschrecken sollte. Florian Holzner schätzt die vielfältigen Eindrücke seiner Beratertätigkeit. Nach Abschluss der Podiumsrunde hatten die Studierenden bei einem geselligen Grillabend sowie strahlendem Sonnenschein die Chance mit unseren vier Referenten, aber auch mit diversen anderen Ansprechpartnern aus der Grünen Community in Kontakt zu treten und ihr persönliches Netzwerk zu erweitern. Im großen Ganzen war auch der diesjährige Agrarkarrieretag des VDL-Ost ein voller Erfolg und wir freuen uns bereits jetzt auf das kommende Jahr.

Autor: Max Eckelmann

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VDL-Seminar zum Präsentieren wissenschaftlicher Arbeiten 2018

Irgenwann kommen wir alle an den Punkt: Die Abschlussarbeit ist geschrieben und die Präsentation steht an.

Irgenwann kommen wir alle an den Punkt: Die Abschlussarbeit ist geschrieben und die Präsentation steht an. Jetzt möglichst alles in fünf Folien packen. Hoffentlich kommen nicht zu kritische Fragen. Hoffentlich komm ich souverän rüber. Was erzähle ich überhaupt?
Bei der eintätigen Veranstaltung des VDL-Ost in Berlin am 26. April zeigte Dozentin Heike Delling wie man am besten seine Ergebnisse präsentiert, auf was man sich konzentrieren soll und wo die eigenen Schwächen und Stärken liegen. Vor allem ging es aber darum, wie man besser wird.
Nach einem theoretischen Teil über die Herangehensweise, Aufbau und Form einer Präsentation und viel Zeit für indiviudelle Fragen ging es an die praktische Übung. Jeder Teilnehmer hielt eine Präsentation, die auf Video aufgenommen wurde. Danach folgte eine sehr ehrliche und ausführliche Auswertung der Zuhörer was zum Ende noch mit dem aufzeigen der Videoaufnahmen für jeden einzelnen Teilnehmer verstärkt und visualisiert wurde. Vielen Dank an Frau Delling für das gute Seminar. Gestärkt können wir uns nun an unserer Abschlusspräsentationen setzen.

Angelina Diedrich

Student

VDL-Seminar zum Präsentieren wissenschaftlicher Arbeiten

Irgenwann kommen wir alle an den Punkt: Die Abschlussarbeit ist geschrieben und die Präsentation steht an.

Irgenwann kommen wir alle an den Punkt: Die Abschlussarbeit ist geschrieben und die Präsentation steht an. Jetzt möglichst alles in fünf Folien packen. Hoffentlich kommen nicht zu kritische Fragen. Hoffentlich komm ich souverän rüber. Was erzähle ich überhaupt?
Bei der eintätigen Veranstaltung des VDL-Ost in Berlin am 26. April zeigte Dozentin Heike Delling wie man am besten seine Ergebnisse präsentiert, auf was man sich konzentrieren soll und wo die eigenen Schwächen und Stärken liegen. Vor allem ging es aber darum, wie man besser wird.
Nach einem theoretischen Teil über die Herangehensweise, Aufbau und Form einer Präsentation und viel Zeit für indiviudelle Fragen ging es an die praktische Übung. Jeder Teilnehmer hielt eine Präsentation, die auf Video aufgenommen wurde. Danach folgte eine sehr ehrliche und ausführliche Auswertung der Zuhörer was zum Ende noch mit dem aufzeigen der Videoaufnahmen für jeden einzelnen Teilnehmer verstärkt und visualisiert wurde. Vielen Dank an Frau Delling für das gute Seminar. Gestärkt können wir uns nun an unserer Abschlusspräsentationen setzen.

Angelina Diedrich

Hintergrundgespräch mit DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp

Zu einem agrarpolitischen Hintergrundgespräch mit dem seit Juli 2017 amtierenden Präsidenten des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, trafen sich am 6. März 2018 interessierte VDL- und VDAJ-Mitglieder.

Zu einem agrarpolitischen Hintergrundgespräch mit dem seit Juli 2017 amtierenden Präsidenten des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, trafen sich am 6. März 2018 interessierte VDL- und VDAJ-Mitglieder. Holzenkamp, der von 2005 bis 2017 für die CDU im Bundestag saß, skizzierte die Schwerpunkte seiner Arbeit als DRV-Präsident und die größten Herausforderungen für das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen in den nächsten Jahren: Dazu zählen die Zunahme an eigenen Produktionsstandards für Lebensmittel über den gesetzlichen Vorgaben durch den Lebensmitteleinzelhandel, der Direktvertrieb von landwirtschaftlichen Betriebsmitteln durch Global Player am Landhandel vorbei und die Entwicklung des digitalen Handels, die auch vor der Landwirtschaft nicht Halt mache. Als weitere Kernaufgabe des DRV nannte er die Exportförderung. Eine Nutztierhaltungsstrategie für Deutschland sei besonders wichtig, so der Schweinehalter aus dem Kreis Cloppenburg, damit endlich Planungssicherheit für Investitionen in der Tierhaltung herrsche.

Auch zu aktuellen politischen Entwicklungen tauschten sich die VDLer mit dem ehemaligen agrarpolitischen Sprecher der CDU aus: Holzenkamp bedauerte das Scheitern der Jamaika-Sondierungen als vertane Chance, das gesellschaftliche Spannungsfeld Landwirtschaft befrieden zu können. Die Glyphosatdebatte hätte gezeigt, dass eine sachliche Diskussion oft nicht mehr möglich sei, so Holzenkamp.

Gerolf Bücheler