VDL-Hessen: VDL-Mitgliederversammlung 2022 in Gießen am 11.11.2022

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Die diesjährige Mitgliederversammlung des VDL Landesverbandes Hessen e.V. findet am Freitag, 11. November 2022, 15.30 Uhr, in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG, Wilhelmstrasse 25, 35392 Gießen, statt.

Im Mittelpunkt der Versammlung, die im Vorfeld des 17. Alumni-Treffens 2022 (Beginn: 17:00 Uhr) des VDL Landesverbandes Hessen e.V. stattfindet, stehen neben den satzungsgemäßen Berichten auch Wahlen zum Vorstand. Alle hessischen VDL-Mitglieder erhalten gemäß Satzung fristgerecht eine Einladung mit Tagesordnung. Wir bitten jedoch den Termin der Mitgliederversammlung und des Alumni-Treffens bereits vorzumerken.

Text: Markus W. Ebel-Waldmann

VDL-Hessen: Einladung zum 17. Netzwerk-Abend des VDL Hessen am 11.11.2022

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Treffen 2022 in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG in Gießen

Nach dem großen Erfolg der VDL-Netzwerk-Abends in den vergangenen Jahren wird auch in diesem Jahr der bereits siebzehnte am Freitag, 11. November 2022, in Gießen stattfinden. Auch in diesem Jahr wird die Vereinigte Hagelversicherung VVaG Gastgeber in ihrer Zentrale in der Wilhelmstrasse 25 sein. Der Netzwerk-Abend, zu dem alle Gießener Absolventen (gleich welchen Jahrganges!) eingeladen sind, beginnt um 17.00 Uhr mit einem Sektempfang in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG und der Begrüßung durch den Vorstand der Hagelversicherung und des VDL.

Der Abend steht nach dem offiziellen Teil dann bei zur Jahreszeit passendem Essen und Getränken ganz im Zeichen des Wiedersehens, Kennenlernen und dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Auch zahlreiche Professorinnen und Professoren des Gießener Fachbereichs 09 Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement werden am Abend dabei sein. Wir bitten Sie den Termin bereits zu notieren und freuen uns schon jetzt sehr auf Ihre Teilnahme!

Text: Markus W. Ebel-Waldmann

JLU: Forschungsstall auf dem Gladbacherhof eröffnet

Foto: Claret Canelon – Eröffnung des neuen Kuhstalls am Gladbacherhof mit dem Team des LOEWE-Schwerpunkts GreenDairy

LOEWE-Schwerpunkt GreenDairy vergleicht Milchproduktion mit unterschiedlich intensiven Fütterungssystemen

Auf dem Gladbacherhof, dem ökologisch bewirtschafteten Lehr- und Versuchsbetrieb der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), ist jetzt der neue Milchviehstall eröffnet worden. „Mit dem Forschungsstall und den daran eng gekoppelten Freilandexperimenten in Acker- und Grünlandflächen ist am Gladbacherhof eine europaweit, vielleicht sogar weltweit einmalige Plattform für vergleichende, experimentelle Agrarsystemforschung geschaffen worden“, sagte der Projektleiter Prof. Andreas Gattinger, Professur für ökologischen Landbau der JLU.

Anlässlich der Eröffnung des neuen Forschungsstalles im Villmar-Aumenau traf sich erstmals das Team des in diesem Jahr gestarteten LOEWE-Schwerpunkts GreenDairy in Präsenz.
Prof. Martin Kramer, JLU-Vizepräsident für Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, betonte: „Wir sind stolz, den Stall heute offiziell eröffnen zu können. An diesem Standort kann damit die Betrachtung der ökologischen Nutztierhaltung nicht nur auf der Ebene einzelner Tiere erfolgen, sondern das gesamte Ernährungssystem Tier-Pflanze-Umwelt-Gesellschaft betrachtet werden. Der Gladbacherhof wird damit sozusagen zum Reallabor mit dem neuen Forschungsstall als Herzstück.“

Das Projekt GreenDairy der Universitäten Gießen und Kassel wird vom Land Hessen im Rahmen der Landesexzellenzinitiative LOEWE für vier Jahre mit insgesamt 4,79 Millionen Euro gefördert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen in dem LOEWE-Schwerpunkt Agrarsysteme, die sowohl ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind als auch ein hohes Maß an Tierwohl ermöglichen. Beteiligt ist dabei auch das Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e. V. (ZALF).

In dem hochmodernen Stall, der 128 Milchkühen Platz bietet, ist Robotertechnik für das Melken, die Fütterung, die Beweidungssteuerung und die Entmistung installiert. Für das GreenDairy-Projekt wird eine Gruppe mit 64 Tieren gemäß Ökorichtlinien, also inklusive Weidegang, in einem Low-Input-Fütterungssystem vorwiegend grasbasiert und mit möglichst wenig Kraftfutter auf eine Leistung von 7.200 Kilogramm Milch pro Jahr gefüttert. Die entsprechend große Vergleichsgruppe im High-Input-System wird mit Einsatz von Maissilage auf eine Leistung von 9.000 Kilogramm Milch gefüttert. In beiden Gruppen kommt nur hofeigenes Futter zum Einsatz.

Prof. Andreas Gattinger unterstrich die Notwendigkeit, die Wertschöpfungskette Milch gesamtheitlich zu bewerten: „Es ist wichtig, neben den Tieren im Stall auch die Auswirkungen der beiden Fütterungssysteme auf das Grünland, das Ackerland und die Umwelt zu untersuchen“. So beschäftigen sich die Forschenden in insgesamt 14 Teilprojekten nicht nur mit der Milchleistung und den Erträgen auf dem Acker, sondern nehmen auch detailliert das Tierwohl und deren Gesundheit in den Blick oder bilanzieren die Emission klimarelevanter Spurengase im Stall und auf dem Acker. Die Dekanin des Fachbereiches Ökologische Agrarwissenschaften an der Universität Kassel, Prof. Maria Finckh, wies auf die enge Kooperation der beiden Universitäten hin: „Es freut uns, dass wir mit unserer Kompetenz – zum Beispiel beim Einsatz von Drohnen zur digitalen Ertrags- und Qualitätserfassung im Pflanzenbau sowie Pflanzenschutz – Teil dieses interdisziplinären Projektes sind.“

Eine ganz wesentliche Frage im Projekt ist einerseits, wie in der Landwirtschaft innovative Landnutzungssysteme in der breiten Praxis etabliert werden können, und andererseits, ob die Gesellschaft auch bereit ist, diese Innovationen mitzutragen. Um diese Fragen zu klären, kooperiert GreenDairy eng mit dem Betriebsnetzwerk der Upländer Bauernmolkerei, einer regionalen und genossenschaftlich organisierten Biomolkerei, an die auch der Gladbacherhof seit Jahren seine Milch liefert.

Der Gladbacherhof wird seit den 1980er-Jahren ökologisch bewirtschaftet nach den Richtlinien der Anbauverbände Bioland und Naturland. Er umfasst derzeit 180 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Seit dem Jahr 1990 ist der Gladbacherhof eine Lehr- und Forschungseinrichtung der JLU für ökologischen Landbau. Mit dem 2019 gegründeten Förderverein Ökolandbau soll der Gladbacherhof zudem ein Begegnungsort und ein Zentrum für regionale Aktivitäten sein.

Text: Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Hochschule Geisenheim: Neues berufsbegleitendes Weiterbildungsformat: CAS-Kurs „Management in der Weinwirtschaft“ stellt sich vor

Foto: Hochschule Geisenheim / Torsten Silz

Interessierte können sich an der Hochschule Geisenheim ab dem Wintersemester 2022/23 auf Hochschulniveau gezielt und berufsbegleitend zum Thema „Management in der Weinwirtschaft“ fortbilden. Den entsprechenden Kurs, den die Hochschule – wie drei weitere – in Zusammenarbeit mit dem zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund anbietet, schließen Interessierte mit einem international anerkannten Certificate of Advanced Studies (CAS) ab.

Für das kurzformatige Fernstudienangebot fasst die Hochschule die Module Personalmanagement und Unternehmensführung des berufsbegleitenden Fernstudiengangs „Management in der Weinwirtschaft (MBA)“ zu einem Paket zusammen. Umfangreiches Wissen in diesen Bereichen ist heute Voraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg, Kompetenzen in diesem Feld sind für Akteurinnen und Akteure der Weinwirtschaft – vom Familienweingut bis zum Global Player – von hoher Relevanz.

Im Modul „Unternehmensführung“ werden Wettbewerbsstrategien für die Weinwirtschaft im nationalen sowie internationalen Kontext vermittelt. Auch werden aktuelle und zukunftsweisende Trends der Branche diskutiert. Im Anwendungsteil lernen Teilnehmende, Instrumente der Strategieermittlung einzusetzen.

Im Rahmen der Lehrveranstaltungen und mit Unterstützung eines Lehrbriefs werden die Teilnehmenden im Modul Personalmanagement in die verschiedenen Handlungsfelder des Personalmanagements, vom strategischen Ansatz über die Personalplanung, -beschaffung, -einsatz sowie -entwicklung, eingeführt. Ausgewählte Schwerpunkte des Personalmanagements werden aus dem Blickwinkel der Praxis beleuchtet. Das Modul umfasst zudem das immer bedeutender werdende strategische Thema des „Personalmarketings – Employer Branding“.

Der CAS-Kurs „Management in der Weinwirtschaft“ dauert mindestens ein Semester, kann aber flexibel verlängert werden. Die Kosten belaufen sich auf 2.500 Euro, Voraussetzung sind ein erster akademischer Hochschulabschluss und mindestens drei Jahre Berufserfahrung.

Bei Interesse an einem persönlichen Beratungsgespräch senden Sie gern eine E-Mail an MBA-Weinwirtschaft(at)hs-gm.de, alle Informationen gibt’s im Überblick auch auf www.hs-geisenheim.de/cas-kurse-weinwirtschaft. Anmelden können Sie sich bis zum 7. Oktober 2022 bei der zfh unter www.zfh.de/anmeldung.

Text: Hochschule Geisenheim University

VDL-Hessen: Lebensmittelsicherheit-Studiengänge der Hochschule Geisenheim University mit EQAS Food Label ausgezeichnet

Foto: Hochschule Geisenheim University

Der Bachelor-Studiengang Lebensmittelsicherheit inklusive der dualen Variante und der Master-Studiengang Lebensmittelsicherheit der Hochschule Geisenheim University sind mit dem EQAS Food Label ausgezeichnet worden. Das Exzellenzsiegel der European Association for Integrating Food Science and Engineering Knowledge Into the Food Chain (ISEKI) wird an Studiengänge im Bereich der Lebensmittelwissenschaften verliehen, die definierte fachspezifische Kriterien, insbesondere die Qualifikationsziele sowie die Studieninhalte betreffend, erfüllen. Die Geisenheimer Studiengänge erhielten das Siegel im Zuge ihrer auflagenfreien Akkreditierung bzw. Reakkreditierung durch die Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, Informatik, Naturwissenschaften und Mathematik (ASIIN e.V.).

Mit dem EQAS Food Label möchte die ISEKI Food Association nicht nur einen Beitrag zur Qualitätssicherung in der akademischen Ausbildung leisten, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung der entsprechenden Berufe in der Lebensmittelindustrie stärken. Nicht zuletzt strebt ISEKI eine engere Vernetzung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen an – etwas, das den praxisorientierten Lebensmittelsicherheit-Studiengängen ohnehin inhärent ist: Die staatliche Hochschule Geisenheim bietet den Bachelor, den dualen Bachelor und den Master in Kooperation mit der privaten Hochschule Fresenius, Idstein, an; eng begleitet wird das Studium von Expertinnen und Experten aus der Praxis, durch Exkursionen, Projekte und Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit Unternehmen.

„Das EQAS Food Label bestätigt, dass unser Studienangebot mit der Wissensvermittlung in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Mikrobiologie, Chemie, Analytik, Technologie, Recht, Qualitätsmanagement und mit Blick auf Softs Skills internationalen Standards genügt“, so Studiengangsleiterin Prof. Dr. Simone Loos-Theisen. „Das bedeutet auch, dass Studierende beste Voraussetzungen haben, während und nach dem Studium international mobil zu sein.“
Das spiegelt sich im Curriculum wider: Das 5. Semester im Bachelor-Studiengang und der dualen Variante ist ohne Pflichtmodule so ausgelegt, dass Studierende es ohne Zeitverlust als Mobilitätssemester nutzen können. Der sechssemestrige Studiengang versetzt Studierende in die Lage, die Aspekte der Lebensmittelsicherheit und die zugehörige Analytik im Zusammenhang mit den Herstellprozessen explizit und umfassend zu betrachten. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Produktgruppen pflanzliche und tierische Lebensmittel, Getränke, Convenience-Lebensmittel sowie Back- und Süßwaren. In der dualen Variante können Interessierte das naturwissenschaftlich geprägte Studium mit einer Ausbildung in der Lebensmittelbranche eng verquicken.

Der viersemestrige Master-Studiengang Lebensmittelsicherheit vermittelt neben vertieftem, anwendungsrelevantem Wissen aus den Bereichen Analytik, Technologie, Qualität und Recht auch wissenschaftliche Methodenkompetenz. Mit dem Schwerpunkt Persönlichkeitsentwicklung und Führungskompetenzen sowie Unternehmens- oder Krisenkommunikation befähigt die Hochschule Geisenheim Studierende, später im Unternehmen Leitungsfunktionen nicht nur auf fachlicher Ebene optimal ausfüllen zu können.

Text: Hochschule Geisenheim University

VDL-Hessen: Öko-Feldtage auf dem Gladbacherhof

Klima als ein Schwerpunkt der Veranstaltung – Einzigartige Mischung aus Praxis und Forschung

Foto: Lukas Weber  Der Gladbacher Hof lädt zu den Öko-Feldtagen ein – ganz rechts im Bild ist der neue Forschungsstall zu sehen. 

Sie bieten eine einzigartige Mischung aus Praxis und Forschung in Pflanzenbau und Tierhaltung: Die Öko-Feldtage, die vom 28. bis 30. Juni 2022 auf dem Gladbacherhof, einer Lehr- und Forschungseinrichtung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) in Villmar-Aumenau, stattfanden, sind eine Plattform, um Innovationen zu zeigen und aktuelle Themen rund um Landwirtschaft, Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Auf dem weitläufigen Gelände von fast 20 Hektar wurden Ausstellungs- und Versuchsflächen präsentiert, und es gab zahlreiche Programmpunkte wie Maschinenvorführungen, Fachforen sowie Einblicke in Forschungsvorhaben im Pflanzenbau sowie in der Tierhaltung.

Ein Schwerpunktthema auf den Öko-Feldtagen war die Klimakrise. Insgesamt 20 Stationen zeigten die Herausforderungen für die Landwirtschaft und mögliche Lösungsansätze. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der JLU demonstrierten beispielsweise in Feldversuchen die Messung von Treibhausgasemissionen. Auf einer Agroforstfläche erklärten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem, wie tiefwurzelnde Bäume und Sträucher die Bodenerosion auf stark geneigten Hangflächen verringern können. Der thematische Fokus im Bereich Tierhaltung lag auf Intensitätsstufen in der ökologischen Milchproduktion, integrierten Tier-Pflanzen-Systemen sowie der Koexistenz von Wolf und Weidetieren.

Weitere aktuelle Themen der Landwirtschaft wie Klimaschutz, Nutztierhaltung der Zukunft, Digitalisierung, Ökozüchtung und Preispolitik wurden mit hochrangigen Repräsentantinnen und Repräsentanten aus Politik, Forschung und Praxis in vielen Gesprächsrunden diskutiert.

Veranstaltet wurden die Öko-Feldtage von der FiBL Projekte GmbH in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landwirtschaftsministerium, der Justus-Liebig-Universität Gießen mit der Hessischen Staatsdomäne Gladbacherhof, dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen und der Stiftung Ökologie und Landbau (SÖL). Die Schirmherrschaft der Öko-Feldtage übernimmt der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW).

Der Gladbacherhof wird seit den 1980er-Jahren ökologisch bewirtschaftet nach den Richtlinien der Anbauverbände Bioland und Naturland. Er umfasst derzeit 180 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Seit dem Jahr 1990 ist der Gladbacherhof eine Lehr- und Forschungseinrichtung der JLU für ökologischen Landbau. Mit dem 2019 gegründeten Förderverein Ökolandbau soll der Gladbacherhof zudem ein Begegnungsort und ein Zentrum für regionale Aktivitäten sein.

Ein technisch aufwändiger, neu gebauter Milchviehstall ist gerade noch rechtzeitig zu den Öko-Feldtagen fertiggestellt worden. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der JLU untersuchen die komplexen Wirkungen von ökologischer High- und Low-Input Milchproduktion auf Tier, Pflanze und Umwelt. Sie präsentieren den Besucherinnen und Besuchern das Projekt und den europaweit einzigartigen Forschungsstall.

Text: Öko-Feldtage / Ebel-Waldmann

VDL-Hessen: Juliane Kuhlmann neue Präsidentin des Landessportbundes Hessen

Foto: Landessportbund Hessen

Der Landessportbund Hessen wird erstmals von einer Frau geführt. Auf dem Sportbundtag in Wiesbaden wählten Delegierte aus ganz Hessen VDL-Kollegin Juliane Kuhlmann an ihre Spitze.

Juliane Kuhlmann ist neue Präsidentin des Landessportbundes Hessen. Das ergab der Sportbundtag der Dachorganisation des Sports in Hessen in Wiesbaden am 25.06.2022. Für Kuhlmann votierten 178 der Anwesenden, das entspricht einer Zustimmung von 96,7 Prozent. Die 44-jährige Diplom-Agrarökonomin tritt die Nachfolge von Dr. Rolf Müller an, der den Landessportbund 25 Jahre lang als Präsident geführt hatte. „Die Zeit Rolf Müller war eine gute Zeit für den Landessportbund. Wir verneigen uns vor dieser großen Lebensleistung“, würdigte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) den 74-Jährigen.

Der Sportbundtag als solcher ist das höchste Entscheidungsgremium des organisierten Sports in Hessen. Er findet normalerweise alle drei Jahre statt. Rechenschaftsberichte, perspektivische Entwicklungen und die Wahlen zum Präsidium bilden dabei auszugsweise Punkte der Zusammenkunft.

Hessens Sportvereine unterstützen und stärken

Zum neuen Präsidium gehören neben Juliane Kuhlmann die in Wiesbaden in ihren Positionen bestätigten Vizepräsidenten Helmut Meister (Finanzen, Schlüchtern), Ralf-Rainer Klatt (Sportentwicklung, Griesheim/Darmstadt) und Dr. Frank Weller (Vereinsmanagement, Hohenahr) sowie die Vizepräsidentinnen Annika Mehlhorn (Leistungssport), Katja Köhler-Nachtnebel (Schule, Bildung und Personalentwicklung) und Malin Hoster (Kinder und Jugend). Zum Vizepräsidenten für den Bereich Kommunikation und Marketing wurde Uwe Steuber (Korbach) gewählt.

Kuhlmann betonte auf dem Sportbundtag, dass sie Hessens Sportvereine unterstützen und stärken, die Digitalisierung im gesamten Sport vorantreiben, den Nachwuchsleistungssport weiter fördern und im Landessportbund einen Organisationsentwicklungsprozess einleiten wolle.

Text: Landessportbund Hessen/Ebel-Waldmann

Hochschule Geisenheim: Digitale Infoabende zum Masterstudium am 27. und 28. Juni 2022

Foto: Hochschule Geisenheim

Die staatliche Hochschule Geisenheim im Rheingau stellt Interessierten am 27. und 28. Juni 2022 jeweils ab 18:00 Uhr ihre zehn Masterstudiengänge mit forschungsorientiertem Profi aus den Studienbereichen Weinbau und Oenologie, Weinwirtschaft, Lebensmittelsicherheit, Getränketechnologie, Landschaftsarchitektur und -planung sowie Pflanzen- und Gartenbauwissenschaften vor. Eine Teilnahme ist bequem von zuhause, aus der Uni oder dem Büro möglich.

Die Studiengangsleitungen stellen im Rahmen der Online-Veranstaltungen die Inhalte und Profilierungsmöglichkeiten der verschiedenen Studiengänge vor, ebenso sind die Bewerbungsmodalitäten und die Karriereaussichten nach dem Abschluss Thema. Die Vorstellung der Studiengänge mit anschließender Fragerunde findet in den Abendstunden statt, damit Interessierte, die noch im Studium oder schon im Beruf sind, dabei sein können. Die Teilnahme ist unkompliziert möglich: ohne Registrierung oder Anmeldung. Die Info-Sessions dauern rund 30 bis 45 Minuten.

Programm am 27. Juni 2022 – Wein
• 18:00 Uhr Weinwirtschaft (M.Sc.)
• 18:30 Uhr Oenologie (M.Sc.)
• 19:00 Uhr Weinbau, Önologie und Weinwirtschaft (M.Sc.)
• 19:30 Uhr Vinifera EuroMaster (M.Sc.)
• 20:00 Uhr VITIS VINUM (M.Sc.)
Link zur Teilnahme: https://vc-green.hs-gm.de/b/arc-gi8-iys-fdj

Programm am 27. Juni 2022 – Lebensmittel und Getränke
• 18:00 Uhr Getränketechnologie (M.Sc.)
• 18:30 Uhr Lebensmittelsicherheit (M.Sc.)
Link zur Teilnahme: https://vc-green.hs-gm.de/b/arc-ygs-udr-alc

Programm am 28. Juni 2022
• 18:00 Uhr Spezielle Pflanzen- und Gartenbauwissenschaften (M.Sc.)
• 18:45 Uhr Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung (M.Sc.) sowie Umweltmanagement und Stadtplanung in Ballungsräumen (M.Eng.)
Link zur Teilnahme: https://vc-green.hs-gm.de/b/arc-b1t-sg2-5ru

Mit dem Masterabschluss an der Hochschule Geisenheim qualifizieren sich Studierende für Führungs- und Leitungsaufgaben im Bereich der nationalen und internationalen Wein-, Getränke- und Lebensmittelindustrie beziehungsweise in der Forschung, Verwaltung und Produktion des Gartenbaus sowie dessen vor- und nachgelagerten Bereichen. Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung sind Expertinnen und Experten für die attraktive Gestaltung des städtischen Lebensumfeldes, die Renaturierung zerstörter Landschaften und die nachhaltige Landnutzung mit besten Berufschancen in Planungsbüros, Behörden und Verbänden.

Digitale Infoabende „Masterstudium an der Hochschule Geisenheim“ am 27. und 28. Juni 2022 (hs-geisenheim.de)

Unabhängig von den Online-Infoabenden können sich Interessierte jederzeit individuell zur Studienwahl beraten lassen. Alle Ansprechpersonen finden Sie unter www.hs-geisenheim.de/persoenliche-beratung.

Einen Überblick über die Bewerbungsfristen für die einzelnen Studiengänge finden Sie hier: https://www.hs-geisenheim.de/bewerbung/termine-und-fristen/

Quelle: Hochschule Geisenheim University

Hochschule Geisenheim: Online-Infoveranstaltung zum berufsbegleitenden MBA-Fernstudiengang Management in der Weinwirtschaft am 14. Juni 2022

Foto: Hochschule Geisenheim / Torsten Silz

Die Hochschule Geisenheim informiert Interessierte am 14. Juni 2022 ab 18:00 Uhr online über die Inhalte des MBA-Fernstudiengangs „Management in der Weinwirtschaft“. Eine Teilnahme an der Veranstaltung ist bequem von zuhause oder aus dem Büro unter https://vc-green.hs-gm.de/b/hir-hn7-1cd-es5 möglich. Studiengangsleiter Prof. Dr. Jon Hanf vom Institut für Wein- und Getränkewirtschaft erläutert das Konzept, die Studieninhalte und den Ablauf des deutschsprachigen MBA-Studiums für Fach- und Führungskräfte der Weinwirtschaft. Das Format bietet Raum, selbst Fragen zum Studiengang zu stellen oder weiterführende Beratungstermine zu vereinbaren. Aktuell und noch bis zum 15. Juli 2022 können sich Interessierte für einen Studienstart im Oktober bewerben; ein Start ins berufsbegleitende Fernstudium ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester möglich.

Im viersemestrigen Fernstudium erwerben die berufstätigen Studierenden praxisnahes und anwendungsorientiertes betriebswirtschaftliches Wissen sowie Führungs- und Managementkompetenzen. Daneben werden auch aktuelle und praxisnahe weinbauliche und oenologische Fragestellungen aufgegriffen. Die Studieninhalte umfassen zudem Themen wie modernes Marketingmanagement, Personalmanagement, Unternehmensführung, Finance und Controlling.

Informationen zum MBA-Fernstudiengang finden Sie unter www.hs-geisenheim.de/management-in-der-weinwirtschaft-mba/.
Eine weitere Online-Informationsveranstaltung ist für den 12. Juli 2022, ebenfalls ab 18:00 Uhr, geplant.

Quelle: Hochschule Geisenheim University

VDL-Hessen: Parlamentarischer Abend am 11.05.2022

Foto: VDL-Hessen

Zum diesjährigen Parlamentarischen Abend des VDL Landesverbandes Hessen e.V. konnte dessen Landesvorsitzender und Präsident des VDL-Bundesverbandes, Markus W. Ebel-Waldmann, am 11. Mai 2022 im Ratskeller in Wiesbaden zahlreiche Abgeordnete nahezu aller im Hessischen Landtag vertretenen Fraktionen (CDU, Bündnis 90/Die Grünen, SPD, AfD und FDP) begrüßen. Des Weiteren empfing der VDL Frau Ministerialdirigentin Annette Enders, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die unter anderem zu den geplanten Neuerungen der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik sowie zum aktuellen Stand der verwaltungsübergreifenden Personalqualifizierung Agrar (VPQ Agrar) informierte. Frau Ministerialdirigentin Enders dankte dem VDL Landesverband Hessen auch im Namen der an diesem Tag verhinderten Ministerin Priska Hinz für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit, die sich unter anderem bei VPQ Agrar und dem Aufbau bzw. der Fortführung einer nachhaltigen Landwirtschaft zeige.

Raum für angeregte, sehr sachliche und ergebnisorientierte Diskussionen bot das anschließende Abendessen, bei dem aktuelle Verwerfungen der Düngemittel- und Getreidemärkte in Folge des Krieges in der Ukraine ebenso zur Debatte standen, wie die Rückkehr des Wolfes in heimische Wälder und die damit einhergehende Problematik oder die zukünftige hessische Wasserstoffstrategie. VDL-Landesvorsitzender Markus W. Ebel-Waldmann betonte, die Landwirtschaft und der VDL seien bereit für die Zukunft und sprach fraktionsübergreifend allen Parteien die Unterstützung des VDL auf diesem Weg zu.

Text: Philipp Schupp