Treibhausgase aus der Landwirtschaft

Das Institut für Pflanzenökologie am Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen veröffentlicht im Auftrag der FAO/IAEA Division der Vereinten Nationen ein umfassendes Handbuch zur Messung und Verminderung von Treibhausgas-Emissionen

Die Treibhausgase Lachgas und Methan, die zu einem großen Teil in der Landwirtschaft entstehen, spielen für den Klimawandel eine entscheidende Rolle. Laut Prognosen könnten sich die Freisetzungen, in den kommenden Jahren noch um bis zu 60 Prozent erhöhen, falls keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Daher ist es wichtig, Quellen, Prozesse, Entstehungsbedingungen und Freisetzungsmengen der Treibhausgase aus der Landwirtschaft genau zu kennen. Wissenschaftler der an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) angesiedelten DFG-Forschungsgruppe DASIM (Denitrification in Agricultural Soils: Integrated control and Modelling at various scales) haben gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam und mit Unterstützung des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie sowohl Methoden zur Messung und Berechnung als auch Möglichkeiten der Verminderung in einem neuen Handbuch zusammengestellt.

„Wir sind überzeugt, dass das Buch von vielen internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die im Bereich der Treibhausgasemissionen forschen, aber auch von Studierenden genutzt werden wird“, sagt Prof. Dr. Christoph Müller, Direktor des Instituts für Pflanzenökologie der JLU und Sprecher der DASIM-Forschungsgruppe. „Dieser aktuelle Überblick über die komplexe Thematik wurde im Auftrag der FAO/IAEA Division der Vereinten Nationen erstellt, die sowohl für die Entwicklung von Standards zur Messung stabiler Isotope als auch für die Erarbeitung von Methoden zur Entwicklung von nachhaltiger Landwirtschaft weltweit zuständig sind.“

In Deutschland gehören die Wiederkäuer und die landwirtschaftlich genutzten, gedüngten Böden zu den großen Verursachern der Treibhausgase. In anderen Teilen der Erde ist es unter anderem der Reisanbau, der zum weltweiten Anstieg der klimaschädlichen Gase und somit zum Klimawandel beiträgt. Laut Umweltbundesamt verursacht der landwirtschaftliche Sektor 79 Prozent der Lachgas- und 62 Prozent der Methan-Freisetzungen in Deutschland. Rechnet man diese Menge an klimaschädlichen Treibhausgasen in Kohlendioxid (CO2)-Äquivalente um, so verursacht die Landwirtschaft 63,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr in Deutschland und mehr als 10 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr weltweit. Zum Vergleich: Eine Buche speichert in 50 Jahren ungefähr eine Tonne CO2.

Weltweit wurden in den letzten Jahren und Jahrzehnten zahlreiche Methoden entwickelt, um Quellen und Bildungsprozesse der Treibhausgase zu identifizieren und Gasflüsse in den verschiedensten Bereichen der Landwirtschaft zu messen. Diese Methoden werden in dem Buch „Measuring Emission of Agricultural Greenhouse Gases and Developing Mitigation Options using Nuclear and Related Techniques“ detailliert und nachvollziehbar beschrieben und beinhalten sowohl aktuelle State-of-the-art-Techniken (z.B. Isotopenanalysen) als auch einfache, ohne modernste technische Ausstattung anwendbare Anleitungen.

Geisenheimer erstellen erste globale Studie zu Corona – ProWein Business Report

Bereits zum vierten Mal hat das Institut für Wein- und Getränkewirtschaft der Hochschule Geisenheim im Auftrag der ProWein Experten der gesamten Wertschöpfungskette der Weinbranche aus 49 Ländern befragt. Aus Anlass der globalen Pandemie stand die Befragung Ende 2020 ganz im Zeichen der Auswirkungen von Covid-19 auf die globale Weinbranche.

Der aktuelle ProWein Business Report ist die weltweit erste Untersuchung, die die globalen Auswirkungen von Covid-19 auf die verschiedenen Bereiche des Weinsektors quantifiziert und die Erwartungen für die notwendige zukünftige Ausrichtung der Weinbranche misst. Die außerordentliche Bedeutung des Themas Covid-19 für die Weinbranche zeigt sich an der sehr hohen Beteiligungsquote der internationalen Experten, die sich im Vergleich zu den Vorjahren auf fast 3.500 Teilnehmer verdoppelt hat. Jeder in der Branche hat ein hohes Interesse, die erfahrenen Auswirkungen auf seinen Betrieb mit anderen zu vergleichen. Gleichzeitig suchen alle Unternehmen nach Anhaltspunkten für möglichen Strategien und Auswege aus der Krise.

Eine Vielzahl internationaler Medien hat über die Ergebnisse berichtet: The Drinks Business, Indian Wine Academy, About Drinks, Wine Industry Advisor, Meininger Weinwirtschaft und Gastronomie.de. In den Ergebnissen wird deutlich, dass Deutschland im Vergleich zu den stark exportorientierten Weinproduktionsländern insgesamt noch „mit einem blauen Auge“ davongekommen ist. Die starke inländische Verbraucherbasis und der Tourismus im eigenen Land haben den Konsum von deutschem Wein beflügelt. Dennoch hat auch in Deutschland eine Verschiebung des Weinabsatzes zu den großen, den LEH beliefernden Kellereien stattgefunden und viele deutsche Weinproduzenten leiden nach wie vor unter der Schließung der Absatzkanäle Gastronomie, Export, Airlines, Duty-Free, Weinmessen und Weinfesten.

Die Pandemie wird auch über die nächsten Jahre starke Auswirkungen auf den deutschen und internationalen Weinsektor haben. Das Institut für Wein- und Getränkewirtschaft wird weiterhin zu diesem wichtigen Thema forschen.

 

Mitgliederversammlung der VEG Geisenheim

Robert Lönarz für vier weitere Jahre als Präsident gewählt / Campus Geisenheim GmbH wird liquidiert

Mit einem Zitat von Adolph Kolping „Wer Mut zeigt, macht Mut“ wurde zur Mitgliederversammlung 2020 der VEG – Geisenheim Alumni Association e.V., die weltweit über 3.000 Mitglieder zählt, eingeladen. In diesem Jahr fand die Veranstaltung erstmals auch in einer rein digitalen Form statt, was den Präsidenten des Bundesverband VDL-Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt, Markus Ebel-Waldmann, der als Grußwortredner zugeschaltet war, zur Aussage bewog „Digitale Videokonferenzen sind schön und gut, aber das persönliche Treffen wird dadurch niemals ersetzt werden können“. Diesen Gedanken nahm auch Prof. Erik Schweickert auf, der als Mitglied des baden-württembergischen Landtages die Corona-Problematik beschrieb und als Präsident des assoziierten nationalen Fachverbandes  Bund Deutscher Oenologen e.V. die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Geisenheimer Alumniverband hervorhob, der zugleich Hauptgeldgeber ist. Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz berichtete über die intensiven Baumaßnahmen der Hochschule, die natürlich Einfluss auf die zukünftige Entwicklung von Forschung und Lehre haben werden.   Die Zusage zur Beschaffung eines Großgerätes zur Analytik unterstreicht dabei nachhaltig die Bedeutung Geisenheims in der Wissenschaftswelt.

VEG-Präsident Robert Lönarz, Foto: Hochschule Geisenheim University

Durch die fast dreistündige digitale Mitgliederversammlung aus dem Geisenheimer Unikeller moderierte Robert Lönarz, der seit vielen Jahren die Geschicke des Verein mit einem motivierten Vorstand lenkt, erneut mit technischer Unterstützung von Woody T. Herner der Filmagentur Rheingau, der sich im Jahr 2020 zu einem Streamingexperten  entwickeln konnte. Neben dem Professor Müller-Thurgau-Preis im Mai war er für zahlreiche weitere digitale Veranstaltung u.a. der Akademische Feier, Studieninfotag an der Hochschule kreativ tätig.

Eine ungewöhnliche Besonderheit gab es auch – nach Satzungsänderung, Neuwahlen und Wirtschaftsplan gab es immer wieder kurze weihnachtliche Beiträge des bekannten SWR Moderatoren Martin Seilder, der am Ende noch den Mitgliedern eine dreißigminütige Einstimmung auf Weihnachten bot. Beiträge von Joachim Ringelnatz, Loriot und weiteren bekannten Dichtern und Denkern luden ein zum wohligen und gemütlichen Ausklang. Alumni-Präsident Lönarz resümierte „mit einer kleinen Träne im  Auge,  durch eine rührende Weihnachtsgeschichte, die so unglaublich bewegend von Martin Seilder vorgetragen wurde, beenden wir das Jahr 2020, aber mit dem Mut 2021 weitere Aufgaben mit Energie und Wille anzugehen!“ Mit einer gemeinsamen Charity Weinverkostung mit dem Fraunhofer-Alumniverband konnten im Dezember 5.000 EUR Spenden für den Bundesverband Kinderhospitz erzielt und mit einer 180.000 EUR Spende der Verlegerfamilie Fraund der Adolf und Dr. Eberhard Fraund-Preis ausgelobt werden. Einziger Wermutstropfen in der unterhaltsamen Mitgliederversammlung, in der auch zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt wurden, war die Bekanntgabe der Liquidation der 2007 ins Leben gerufen Campus Geisenheim GmbH zum Jahresende. Maßgeblich für diesen Entschluss war das Wegbrechen der Veranstaltungen durch die Corona-Pandemie. Geschäftsführer Roger Baumeister ist als Liquidator bestellt und wird die Hochschule in der Planung BUGA 2029 unterstützen.

 

iFZ der Universität Gießen zeichnet vier Masterarbeiten aus

Biologische Schädlingsbekämpfung, Artenschutz, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Stresstoleranz von Pflanzen standen im Fokus bei den iFZ Masters 2020

Masterarbeiten sind oft der erste Schritt hin zur eigenständigen Forschung. Das Interdisziplinäre Forschungszentrum (iFZ) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) zeichnet jährlich besonders herausragende Masterarbeiten mit den iFZ Masters aus. Die vier diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger werden aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal nicht im Rahmen eines Lunchtime-Seminars präsentiert. Ihre Arbeiten werden stattdessen auf der Webseite des iFZ vorgestellt.

Yukino Kobayashi führte in ihrer Masterarbeit „Funktionelle Bewertung von Cas9-exprimierenden Stämmen des invasiven Schädlings Drosophila suzukii“ eine funktionelle genetische Studie mit der Kirschessigfliege durch, einem landwirtschaftlichen Schädling. Die Verluste an Nahrungsmitteln durch Schädlinge zu minimieren, ist ein entscheidender Faktor für die Ernährungssicherung einer wachsenden Weltbevölkerung. Das übergeordnete Ziel ihrer Arbeit war es daher, durch genetische Methoden Fruchtfliegen für die biologische Schädlingsbekämpfung bereitzustellen, die die Vermehrung der Schädlinge unterbrechen, um so den Einsatz chemischer Wirkstoffe zu reduzieren. Yukino Kobayashi konnte zeigen, dass die gezielte Modifikation des Genoms von Fruchtfliegen durch einfache Wärmestimulation verbessert werden kann. Dies eröffnet weitere Möglichkeiten, um biologische Schädlingsbekämpfungsstrategien mittels der CRISPR/Cas-Technologie zu entwickeln und kann zudem den Einsatz gentechnischer Methoden in der Landwirtschaft sicherer machen.

Merlin Hamp reiste für seine Masterarbeit in die kolumbianische Stadt Medellin. Zusammen mit der Universität von Antioquia, mit der die JLU ein Kooperationsabkommen hat, erforschte er „Speziesspezifische Mikrohabitat-Präferenzen von zehn Fischarten der kolumbianischen Anden“. Diese Arbeit war Teil eines großen Forschungsprojektes zum Zusammenspiel von Wasserkraft und Artenschutz. Mit seiner Arbeit trägt er zum besseren Verständnis dieses sehr diversen, bisher allerdings nur wenig erforschten Lebensraums und dessen Schutz bei.

Johannes Junck hat sich in seiner Masterarbeit „Bioakkumulation von Ivermectin im Regenwurm Eisenia fetida – Methodenentwicklung und Beurteilung der Pharmakokinetik“ mit der Einrichtung eines ökotoxikologischen Testsystems befasst, um die Anreicherung des Entwurmungswirkstoffes Ivermectin in Regenwürmern zu untersuchen. Viele unserer Haus- und Nutztiere werden regelmäßig mit Entwurmungsmitteln behandelt, um ihre Gesundheit zu sichern. Die Wirkstoffe der Entwurmungsmittel gelangen mit den Ausscheidungen der Tiere in den Boden und können die dort lebenden Bodentiere wie z.B. Regenwürmer schädigen. Juncks Arbeit liefert wichtige Erkenntnisse zum Aufnahme- und Abbauverhalten des Entwurmungswirkstoffes Ivermectin in Regenwürmern. Sie legt damit Grundlagen für die Bewertung von Umweltrisiken der Entwurmungswirkstoffe.

In der Masterarbeit „Evaluation of different bacterial strains as plant-growth promoting rhizobacteria on roses“ befasste sich Santiagos Andrés Quiroga Quisaguano mit der Rose Heidetraum, die oft auf Verkehrsinseln gepflanzt wird und dort Stress wie Trockenheit und Salzausgesetzt ist. Die Toleranz von Pflanzen gegenüber Stress kann durch Mikroorganismen, die in der direkten Umgebung der Wurzeln leben, verbessert werden. Quiroga Quisaguano analysierte erstmals die Lebensgemeinschaft der Mikroorganismen, das sogenannte Mikrobiom, in der Umgebung der Rosenwurzeln und ihre Veränderung nach Zugabe von wachstumsfördernden Bakterien im Gießwasser und insbesondere nach Salzapplikation.

Das iFZ hat als wissenschaftliche Infrastruktur und interdisziplinäres Zentrum einen bedeutenden Anteil an der forschungsgeleiteten Lehre der Fachgebiete Biologie, Agrar-, Ernährungs- und Umweltwissenschaften. Neben den Laboren bietet das iFZ mit fächerübergreifend genutzten Forschungseinrichtungen wie Klimakammern, Gewächshäusern oder Aquarien hervorragende Voraussetzungen für experimentelles wissenschaftliches Arbeiten.

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Prof. Dr. Peter Theobald neu im Vorstand des VDL Landesverbandes Hessen e.V.

Prof. Dr. Peter Theobald, Foto: ntz

Der Leiter des Dezernats Futtermittelüberwachung beim Regierungspräsidium Gießen, Prof. Dr. Peter Theobald, ist als stellvertretender Vorsitzender der Sparte „Öffentlicher Dienst“ neu in den Vorstand des VDL Landesverbandes Hessen e.V. gewählt worden. Professor Theobald tritt – wie auch hauptamtlich – die Nachfolge von Dr. Werner Pohlmann an, der sich im Ruhestand befindet und bei der Mitgliederversammlung des VDL Hessen am 08. Dezember 2020 vom hessischen Landesvorsitzenden Markus W. Ebel-Waldmann herzlich und mit größtem Dank verabschiedet wurde. Ebel-Waldmann freut sich über die Bereitschaft von Prof. Dr. Theobald im Vorstand des VDL Hessen mitzuwirken: „Ich bin überzeugt, dass Professor Theobald für unsere berufsständische Arbeit wichtige Impulse, gerade im Bereich der Agrarverwaltung, setzen wird. Sein großes Talent für unsere berufsständische Arbeit hat   Peter Theobald bereits als Studierendensprecher des VDL Hessen unter Beweis gestellt!“, so der Vorsitzende.

Mitgliederversammlung des VDL-Landesverband Hessen

VDL-Landesverband Hessen bekennt sich zu starkem Netzwerk im „Grünen Bereich“

Die diesjährige Mitgliederversammlung des VDL-Landesverbandes Hessen e.V. fand am Dienstag, 8. Dezember 2020, aufgrund der Corona-Pandemie als Webkonferenz unter Anwendung des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie statt.

Mit einstimmig verabschiedeten Satzungsänderungen hat sich die Mitgliederversammlung klar zu einem starken Netzwerk aller akademischen Berufe im „Grünen Bereich“ bekannt. Neben den Agrarwissenschaften, den Haushalts- und Ernährungswissenschaften und der Landespflege wurden nun auch explizit die Umweltwissenschaften, die Forstwissenschaften, der Gartenbau, die Landschaftsarchitektur und der Weinbau aufgenommen. „Mit dieser klaren Formulierung setzen wir nicht nur die Strategie des VDL Bundesverbandes in Hessen um, sondern senden zudem ein wichtiges Signal an unseren neuen Kooperationspartner, der VEG Alumni Association in Geisenheim und die Hochschule Geisenheim University selbst“, ist der hessische Landesvorsitzende Markus W. Ebel-Waldmann überzeugt.

Im Mittelpunkt der Versammlung standen neben den satzungsgemäßen Berichten turnusmäßig auch Wahlen zum Vorstand.

Im Amt des Vorsitzenden der Sparte „Öffentlicher Dienst“ wurde Martin Grenzebach bestätigt. Ebenfalls der stellvertretende Vorsitzende Dr. Jürgen Becker. Neue Vorsitzende der Sparte „Studierende“ ist die Gießener Studentin Lisa-Marie Paul, die bereits als stellvertretende Vorsitzende dem Vorstand angehörte. Ihre Stellvertreter sind Philipp Schupp und der bisherige Vorsitzende der Sparte Christopher Mosch. In den nächsten Wochen werden noch die Sparten „Öffentlicher Dienst“ und „Hochschule und Forschung“ Verstärkung erhalten. Die entsprechenden Vorratsbeschlüsse wurden gefasst. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Der hessische Landesvorsitzende Markus W. Ebel-Waldmann verabschiedete bei der Mitgliederversammlung den stellvertretenden Vorsitzenden der Sparte „Öffentlicher Dienst“, Dr. Werner Pohlmann, herzlich und mit größtem Dank für sein berufsständisches Engagement in über 13 Jahren im Vorstand des VDL-Landesverbandes Hessen.

 

Nachhaltigkeit in einer Molkerei – Ein Job zwischen Verbraucher und Erzeugern

Im nächsten Live-Talk am Donnerstag den 27. August 2020 von 19:00 – 20:00 Uhr sprechen wir mit Herrn Dr. Jörn Uwe Starcke vom frischli Milchwerke GmbH. Er berichtet über das Thema “Nachhaltigkeit in einer Molkerei – Ein Job zwischen Verbraucher und Erzeugern”.

Für die Veranstaltung wird das Tool „GoToMeeting“ genutzt.

Anmeldung erfolgt über young-professionals@vdl.de

Über frischli

Für unsere professionellen Kunden aus Food-Service, Industrie und Handel sind wir der führende Spezialist für ungekühlt haltbare Molkereiprodukte. Von Standardprodukten wie H-Milch und Milchpulver, die wir weltweit exportieren, bis hin zu veredelten Sahne- und Dessert-Spezialitäten.

Durch unsere hochmodernen Prozess- und Abfülltechnologie sind wir in der Lage, Basisprodukte in exzellenter Qualität und großen Mengen sehr effizient herzustellen. Darüber hinaus bietet frischli innovative Convenience-Produkte für Food Service und Lebensmittelhersteller.

Mit hohem technologischen Know-how schaffen wir europaweit maßgeschneiderte Lösungen, die optimal auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind. Seien es Produktlösungen für die perfekte Verwendung in der Profiküche oder als kundenindividuelle Komplettleistung im Industrie- oder Co-Manufacturing-Bereich.

Für den Einzelhandel führen wir im Frischesortiment unsere Traditionsmarke Leckermäulchen. Daher wissen wir, wie wichtig es ist, gerade bei Milchprodukten jeden Tag höchste Qualität zu liefern.
Um dies zu garantieren, erfolgen in allen Werken und für alle Bereiche regelmäßige strenge Auditkontrollen nach den relevanten Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards. So ist auch eine Zertifizierung nach IFS für uns selbstverständlich, für viele Bereiche bieten wir zusätzlich Koscher- und Halal-Qualitäten an.

Auch jeder unserer über 1.200 Milcherzeuger ist einer nachhaltigen Produktion verpflichtet und zertifiziert nach dem Qualitätsmangementsystem QM-Milch. So sichern wir professionell höchste Produktqualität von der Erzeugung bis zur Verwendung und dokumentieren dies in einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept. Für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

Ergänzt wird das Angebot der frischli Milchwerke um das Frische-Sortiment der Sahnemolkerei Wiesehoff. Seit April 2017 kooperieren beide Unternehmen eng miteinander und die Vermarktung der Wiesehoff-Produkte findet über frischli statt. Um den langfristigen Charakter der Kooperation zu unterstreichen, haben die frischli Milchwerke eine Minderheitsbeteiligung erworben.
Mit seinem besonderen Schwerpunkt im Bereich Frische Molkereiprodukte für den Foodservice entsteht so eine noch größere Angebotskompetenz für den Ausser-Haus-Markt und auch für den Einzelhandelsbereich. Mehr über die Sahnemolkerei Wiesehoff und ihr umfassendes Produktsortiment erfahren Sie hier: www.wiesehoff.com

Quelle: frschli Milchwerke GmbH

Von Deutschland ins Ausland und zurück – Karriere bei einem Global Player der Agrartechnik

Im nächsten Live-Talk am Donnerstag den 20. August 2020 von 19:00 – 20:00 Uhr sprechen wir mit Herrn Hendrik Schulze-Düllo Senior Manager Market Research bei CLAAS. Er berichtet über das Thema “Von Deutschland ins Ausland und zurück – Karriere bei einem Global Player der Agrartechnik”.

Für die Veranstaltung wird das Tool „GoToMeeting“ genutzt.

Anmeldung erfolgt über young-professionals@vdl.de

Über Claas

Das Unternehmen mit Hauptsitz im westfälischen Harsewinkel ist europäischer Marktführer bei Mähdreschern. Die Weltmarktführerschaft besitzt CLAAS mit einer weiteren großen Produktgruppe, den selbstfahrenden Feldhäckslern. Auf Spitzenplätzen in weltweiter Agrartechnik liegt CLAAS auch mit Traktoren sowie mit landwirtschaftlichen Pressen und Grünland-Erntemaschinen. Zur Produktpalette gehört ebenfalls modernste landwirtschaftliche Informationstechnologie. CLAAS beschäftigt über 11.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro. (Quelle: Claas)

Der neue VDL-Jahresbericht ist da!

Welche Arbeit leistet der VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. auf Landes- und Bundesebene? Welche Veranstaltungen und Aktivitäten haben im vergangenen Jahr stattgefunden?

Im neuen VDL-Jahresbericht 2019 erhalten Sie Einblicke in die vielfältige Arbeit unseres Berufsverbandes. Nutzen Sie die Chance uns näher kennenzulernen! Klicken Sie hier.

 

Themenschwerpunkte 2019

  • „ Bundeszentrale Informations- und Lehrveranstaltungen
  • „ 100 Jahre VDL-Bundesverband e. V.
  • „ VDL-Jahrestagung mit Bundesmitgliederversammlung in Berlin
  • „ Fachexkursionen zur Jahrestagung
  • „ VDL-Fahrt zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin
  • „ VDL-Studienreise nach Argentinien und Uruguay
  • Agrarpolitisches Berlin-Seminar und VDL-Fachforum
  • „ Parlamentarischer Abend
  • „ Agritechnica-Messerundgang: Hochschule trifft Praxis
  • Landwirtschaftsdialog im Kanzleramt und Bündnis für ökonomische Bildung

Den Mitgliedern des VDL ist der Jahresbericht bereits postalisch zugestellt worden. Falls Sie keinen Jahresbericht erhalten haben wenden Sie sich gerne an info@vdl.de

 

 

VDL-Mitgliederversammlung und Parlamenatrischer Abend des VDL-LV Hessen

VDL-Mitgliederversammlung 2020 in Wiesbaden

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die diesjährige Mitgliederversammlung des VDL Landesverbandes Hessen e.V. erst am Dienstag, 08. Dezember 2020, 16.00 Uhr, im Ratskeller Wiesbaden (gegenüber Hessischer Landtag), Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden, statt.

Im Mittelpunkt der Versammlung, die im Vorfeld des Parlamentarischen Abends 2020 (Beginn: 18.00 Uhr) des VDL Landesverbandes Hessen e.V. stattfindet, stehen neben den satzungsgemäßen Berichten auch Wahlen zum Vorstand. Alle hessischen VDL-Mitglieder erhalten gemäß Satzung fristgerecht eine Einladung mit Tagesordnung.

Der ursprüngliche Termin, Mittwoch, 24. Juni 2020, wird hiermit aufgehoben.

 

Parlamentarischen Abend 2020 des VDL Hessen

Aufgrund der Corona-Pandemie wird auch der diesjährige Parlamentarische Abend des VDL Landesverbandes Hessen e.V. verschoben. Er findet jetzt am Dienstag, 08. Dezember 2020, 18.00 Uhr, im Ratskeller Wiesbaden (gegenüber Hessischer Landtag), Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden, statt. Alle hessischen VDL-Mitglieder erhalten noch rechtzeitig eine persönliche Einladung.