Nachhaltigkeit in einer Molkerei – Ein Job zwischen Verbraucher und Erzeugern

Im nächsten Live-Talk am Donnerstag den 27. August 2020 von 19:00 – 20:00 Uhr sprechen wir mit Herrn Dr. Jörn Uwe Starcke vom frischli Milchwerke GmbH. Er berichtet über das Thema “Nachhaltigkeit in einer Molkerei – Ein Job zwischen Verbraucher und Erzeugern”.

Für die Veranstaltung wird das Tool „GoToMeeting“ genutzt.

Anmeldung erfolgt über young-professionals@vdl.de

Über frischli

Für unsere professionellen Kunden aus Food-Service, Industrie und Handel sind wir der führende Spezialist für ungekühlt haltbare Molkereiprodukte. Von Standardprodukten wie H-Milch und Milchpulver, die wir weltweit exportieren, bis hin zu veredelten Sahne- und Dessert-Spezialitäten.

Durch unsere hochmodernen Prozess- und Abfülltechnologie sind wir in der Lage, Basisprodukte in exzellenter Qualität und großen Mengen sehr effizient herzustellen. Darüber hinaus bietet frischli innovative Convenience-Produkte für Food Service und Lebensmittelhersteller.

Mit hohem technologischen Know-how schaffen wir europaweit maßgeschneiderte Lösungen, die optimal auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind. Seien es Produktlösungen für die perfekte Verwendung in der Profiküche oder als kundenindividuelle Komplettleistung im Industrie- oder Co-Manufacturing-Bereich.

Für den Einzelhandel führen wir im Frischesortiment unsere Traditionsmarke Leckermäulchen. Daher wissen wir, wie wichtig es ist, gerade bei Milchprodukten jeden Tag höchste Qualität zu liefern.
Um dies zu garantieren, erfolgen in allen Werken und für alle Bereiche regelmäßige strenge Auditkontrollen nach den relevanten Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards. So ist auch eine Zertifizierung nach IFS für uns selbstverständlich, für viele Bereiche bieten wir zusätzlich Koscher- und Halal-Qualitäten an.

Auch jeder unserer über 1.200 Milcherzeuger ist einer nachhaltigen Produktion verpflichtet und zertifiziert nach dem Qualitätsmangementsystem QM-Milch. So sichern wir professionell höchste Produktqualität von der Erzeugung bis zur Verwendung und dokumentieren dies in einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept. Für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

Ergänzt wird das Angebot der frischli Milchwerke um das Frische-Sortiment der Sahnemolkerei Wiesehoff. Seit April 2017 kooperieren beide Unternehmen eng miteinander und die Vermarktung der Wiesehoff-Produkte findet über frischli statt. Um den langfristigen Charakter der Kooperation zu unterstreichen, haben die frischli Milchwerke eine Minderheitsbeteiligung erworben.
Mit seinem besonderen Schwerpunkt im Bereich Frische Molkereiprodukte für den Foodservice entsteht so eine noch größere Angebotskompetenz für den Ausser-Haus-Markt und auch für den Einzelhandelsbereich. Mehr über die Sahnemolkerei Wiesehoff und ihr umfassendes Produktsortiment erfahren Sie hier: www.wiesehoff.com

Quelle: frschli Milchwerke GmbH

Von Deutschland ins Ausland und zurück – Karriere bei einem Global Player der Agrartechnik

Im nächsten Live-Talk am Donnerstag den 20. August 2020 von 19:00 – 20:00 Uhr sprechen wir mit Herrn Hendrik Schulze-Düllo Senior Manager Market Research bei CLAAS. Er berichtet über das Thema “Von Deutschland ins Ausland und zurück – Karriere bei einem Global Player der Agrartechnik”.

Für die Veranstaltung wird das Tool „GoToMeeting“ genutzt.

Anmeldung erfolgt über young-professionals@vdl.de

Über Claas

Das Unternehmen mit Hauptsitz im westfälischen Harsewinkel ist europäischer Marktführer bei Mähdreschern. Die Weltmarktführerschaft besitzt CLAAS mit einer weiteren großen Produktgruppe, den selbstfahrenden Feldhäckslern. Auf Spitzenplätzen in weltweiter Agrartechnik liegt CLAAS auch mit Traktoren sowie mit landwirtschaftlichen Pressen und Grünland-Erntemaschinen. Zur Produktpalette gehört ebenfalls modernste landwirtschaftliche Informationstechnologie. CLAAS beschäftigt über 11.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 3,8 Milliarden Euro. (Quelle: Claas)

Der neue VDL-Jahresbericht ist da!

Welche Arbeit leistet der VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. auf Landes- und Bundesebene? Welche Veranstaltungen und Aktivitäten haben im vergangenen Jahr stattgefunden?

Im neuen VDL-Jahresbericht 2019 erhalten Sie Einblicke in die vielfältige Arbeit unseres Berufsverbandes. Nutzen Sie die Chance uns näher kennenzulernen! Klicken Sie hier.

 

Themenschwerpunkte 2019

  • „ Bundeszentrale Informations- und Lehrveranstaltungen
  • „ 100 Jahre VDL-Bundesverband e. V.
  • „ VDL-Jahrestagung mit Bundesmitgliederversammlung in Berlin
  • „ Fachexkursionen zur Jahrestagung
  • „ VDL-Fahrt zur Internationalen Grünen Woche nach Berlin
  • „ VDL-Studienreise nach Argentinien und Uruguay
  • Agrarpolitisches Berlin-Seminar und VDL-Fachforum
  • „ Parlamentarischer Abend
  • „ Agritechnica-Messerundgang: Hochschule trifft Praxis
  • Landwirtschaftsdialog im Kanzleramt und Bündnis für ökonomische Bildung

Den Mitgliedern des VDL ist der Jahresbericht bereits postalisch zugestellt worden. Falls Sie keinen Jahresbericht erhalten haben wenden Sie sich gerne an info@vdl.de

 

 

VDL-Mitgliederversammlung und Parlamenatrischer Abend des VDL-LV Hessen

VDL-Mitgliederversammlung 2020 in Wiesbaden

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die diesjährige Mitgliederversammlung des VDL Landesverbandes Hessen e.V. erst am Dienstag, 08. Dezember 2020, 16.00 Uhr, im Ratskeller Wiesbaden (gegenüber Hessischer Landtag), Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden, statt.

Im Mittelpunkt der Versammlung, die im Vorfeld des Parlamentarischen Abends 2020 (Beginn: 18.00 Uhr) des VDL Landesverbandes Hessen e.V. stattfindet, stehen neben den satzungsgemäßen Berichten auch Wahlen zum Vorstand. Alle hessischen VDL-Mitglieder erhalten gemäß Satzung fristgerecht eine Einladung mit Tagesordnung.

Der ursprüngliche Termin, Mittwoch, 24. Juni 2020, wird hiermit aufgehoben.

 

Parlamentarischen Abend 2020 des VDL Hessen

Aufgrund der Corona-Pandemie wird auch der diesjährige Parlamentarische Abend des VDL Landesverbandes Hessen e.V. verschoben. Er findet jetzt am Dienstag, 08. Dezember 2020, 18.00 Uhr, im Ratskeller Wiesbaden (gegenüber Hessischer Landtag), Schloßplatz 6, 65183 Wiesbaden, statt. Alle hessischen VDL-Mitglieder erhalten noch rechtzeitig eine persönliche Einladung.

ABSAGE – VDL-Studienreise nach Finnland vom 31. Mai bis 7. Juni 2020

25 Jahre EU-Mitgliedschaft Finnlands – können wir von Finnlands Landwirtschaft lernen?

Studienfahrt nach Finnland mit Landwirtschaft und Kultur (31. Mai bis 7. Juni 2020)

1995 ist Finnland in die Europäische Union eingetreten. Man hat sich davon positive Auswirkungen auf die finnische Wirtschaft versprochen und dafür potenziell negative Effekte für die finnische Landwirtschaft in Kauf genommen. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse spielt die Landwirtschaft für die Volkswirtschaft nur eine untergeordnete Rolle; der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche lag 2013 bei 7,4 %. Seit dem Beitritt hat die finnische Landwirtschaft einen gravierenden Strukturwandel erlebt. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe wird auf 47.000 geschätzt, bis 2025 sollen es nur noch 37.000 sein. Heute stellt sich die Frage, wie sich die finnische Landwirtschaft im EU-Wettbewerb behauptet, mit welchen Strategien die Agrarbranche den Chancen und Risiken der gemeinsamen Agrarpolitik begegnet und wie sich der Sektor seit dem Beitritt entwickelt hat.

Nicht alle landwirtschaftlichen Kulturen können unter den naturräumlichen und klimatischen Bedingungen des Landes angebaut werden. Die mit bis zu 19 Stunden Tageslicht sehr langen Sommertage können die insgesamt kurze Vegetationsperiode von 120 bis 150 Tagen nur teilweise kompensieren. Die Produktionskosten sind vergleichsweise hoch, ohne dass Spitzenerträge zu realisieren sind. Die Lage bringt aber auch Vorteile mit sich, so ist der Krankheitsdruck aufgrund der harten Winter gering und der Verbrauch an Pflanzenschutzmitteln entsprechend niedrig. Die fruchtbarsten Gebiete liegen im Süden und Südwesten Finnlands, wo vor allem Getreide angebaut wird. Wirtschaftlich bedeutend sind Milcherzeugung und Schweinehaltung auf überwiegend einheimischer Futterbasis.

Foto: Pixabay

Finnische Lebensmittel genießen bei der einheimischen Bevölkerung eine hohe Wertschätzung, obwohl sie aufgrund höherer Produktionskosten teurer sind als EU-Importe. Mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 2,3 Mio. ha kann ein sehr hoher Selbstversorgungsgrad von ca. 80 % erreicht werden. Einen hohen Stellenwert hat die finnische Qualitätsstrategie und man ist dort stolz auf die im internationalen Vergleich strengen Tierhaltungsvorschriften und den geringen Verbrauch von Pflanzenschutzmitteln und Antibiotika.

Die hohe Eigenversorgung mit Lebensmitteln ist politisch gewollt und wird auch finanziell gefördert. Die Bevölkerung trägt diese Strategie mit, indem sie finnische Lebensmittel gegenüber Importen präferiert.

Die Studienfahrt, die von den VDL Landesverbänden Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und dem VDL-Bundesverband in Zusammenarbeit mit LandLust Reisen vorbereitet wurde, bietet den Teilnehmern am Beispiel Südfinnlands einen Einblick in die Strukturen der finnischen Landwirtschaft. Dazu werden landwirtschaftliche Betriebe mit unterschiedlichen Produktionsschwerpunkten besichtigt, auch die Forstwirtschaft wird thematisiert. Außerdem stehen Gespräche mit Vertreter*innen von Institutionen der Beratung und Agrarverwaltung sowie berufsständischen Verbänden auf dem Programm.

Autor: Ruth Franken

VDL-Jahrestagung mit Bundesmitgliederversammlung 2020 in Kiel

Die VDL-Jahrestagung mit der Bundesmitgliederversammlung findet vom 7. bis 9. Mai 2020 in Kiel statt. Der VDL Bundesverband e.V. und der gastgebende VDL-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.i.L. laden alle Mitglieder und Freunde des VDL und BHGL dazu ein.

Während die Akzeptanz einer modernen Landwirtschaft abnimmt, steigen gleichzeitig die Ansprüche der Verbraucher sowohl an die Produkte als auch an die Prozesse der Herstellung und der Landnutzung.

Für Studierende und Junggebliebene gibt es bereits am 6. Mai 2020 ein Warm Up mit Brauereibesichtigung und Bauernball.

Die Bundesmitgliederversammlung 2020 und die Gremiensitzungen finden am Donnerstag, den 7. Mai 2020 statt und wir freuen uns über Ihre Teilnahme.

Unter dem Titel: „Antworten der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Verbraucherwünsche 2020“ zeigen wir am 8. Mai 2020 bei zwei Touren rund um die Landeshauptstadt Kiel, wie diese Herausforderungen angenommen wurden und welche Chancen sich daraus für die Zukunft ergeben.

Beide Touren besuchen jeweils ein Versuchsgut, einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Direktvermarktung und ein Unternehmen im nachgelagerten landwirtschaftsnahen Bereich.

Die Touren sind hinsichtlich der Fahrtstrecken gleich lang. Außerdem haben wir darauf geachtet, möglichst wenig Zeit im Bus zu verbringen.

Foto: Ziegenhof Mevs

Tour Nord führt durch die Agrar- und Urlaubsregion Dänischer Wohld.

Erste Station ist der (Ziegen-)Hof Mevs, ein spezialisierter Ziegenbetrieb der biologisch wirtschaftet. Er ist Teil der betriebsübergreifenden Solidarischen Landwirtschaft Schinkeler Höfe und versorgt die Mitglieder der Wirtschaftsgemeinschaft mit Kartoffeln, Eiern und Ziegenprodukten und liefert Getreide an die Kornkraft-Bäckerei.

Nächster Stopp ist der Lindhof, einer von drei Versuchsbetrieben der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Bewirtschaftet nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus muss der Hof, wie jeder andere Hof auch, wirtschaftlich produzieren. Im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Ökologischer Landbau und extensive Landnutzungssysteme werden in interdisziplinären Forschungsprojekten ökologisch bzw. konventionell wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe in Bezug auf verschiedene Kenngrößen vergleichend analysiert. Nicht zuletzt werden Schülern die Zusammenhänge der Natur und deren Nutzung durch die landwirtschaftliche Produktion begreifbar gemacht.

Letzter Stopp vor Kiel ist das Unternehmen Förde Garnelen im kleinen Küstenort Strande an der Kieler Förde. Hier werden marine Garnelen der Art „White Tiger“ produziert. In Meerwasser direkt aus der Ostsee, das mit Abwärme auf tropische 28°C geheizt wird, erreichen sie innerhalb eines halben Jahres ihr Marktgewicht von ca. 30g. Eine neuartige Technologie zirkuliert das Meerwasser, um es kontinuierlich zu reinigen. Die herausgefilterten Ausscheidungen der Garnelen werden einer Bioenergieanlage zugeführt, die daraus Wärme und Strom erzeugt. Dieser Stoff- und Energiekreislauf ermöglicht eine umweltfreundliche und nachhaltige Produktion. In einem künstlichen Mangrovensystem wird man den Anforderungen an Tierwohl und sichere Herkunft, frei von Medikamenten, gerecht.

Foto: Förde Garnelen

Tour Süd führt entlang der Agrar- und Urlaubsregionen Probstei und Holsteinische Schweiz.

Erste Station ist das Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp.

Das Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp ist die Einrichtung für Tierproduktion und landwirtschaftliches Bauen innerhalb der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Durch die Ausstattung mit einer umfangreichen, zukunftsorientierten Rinder- und Schweinehaltung sowie der Unterhaltung einer Bau- und Energieausstellung, können die zahlreichen Aufgaben in der landwirtschaftlichen Bildung, im Versuchswesen, in der Beratung und in der Öffentlichkeitsarbeit erfüllt werden. Die Landwirtschaftskammer hat in Futterkamp ein umfangreiches Versuchswesen für die Rinderhaltung. Aus der engen Verknüpfung des Versuchswesens, der Tierhaltung vor Ort sowie der Auswertungen und Erfahrungen aus der Beratung resultiert ein fundiertes praxisorientiertes Beratungsangebot. Eine besondere Bedeutung hat ebenfalls das Thema artgerechte Schweinehaltung und das damit verbundene Tierwohl.

Nächster Stopp ist Riecken’s Landmilch. Über vier Generationen hat sich der ursprüngliche Eichhof in den heutigen modernen und Bio-zertifizierten Milchviehbetrieb entwickelt. Moderne Landwirtschaft auf Basis traditioneller Werte – wirtschaftlich, aber nicht auf Kosten von Tier und Umwelt, so beschreibt Familie Riecken ihr Unternehmen. Milchproduktion, eine eigene Meierei, Direktvermarktung sind Standbeine. Das Mission-Statement ist: „Bei unseren Kühen denken wir ebenfalls langfristig: Gesundheit und Wohlbefinden sind uns wichtiger, als kurzfristige Leistungsoptimierung um jeden Preis. Und was für unser Land und unsere Tiere gilt, gilt natürlich auch für alle anderen Bereiche unserer Arbeit: Wir gestalten unsere Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsprozesse so nachhaltig wie möglich – von kurzen Transportwegen über die saubere Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen bis zu unseren Mehrwegbehältern für Milch und Joghurt.“

Letzter Stopp vor Kiel ist die e-nema GmbH. Die Idee, insektenpathogene Nematoden (Fadenwürmer) als biologische Gegenspieler im Pflanzenschutz zu nutzen, war Ausgangspunkt dieses Unternehmens. Unter Leitung von Dr. Ralf-Udo Ehlers gelang 1989 einer Arbeitsgruppe der Universität Kiel die Kultivierung dieser Nematoden im Bioreaktor. Die Arbeit des jungen Unternehmens begann auf engem Raum mit zwei kleinen Bioreaktoren im Labormaßstab und einem größeren Bioreaktor mit einem Volumen von 500 Litern. Heute, die e-nema GmbH ist inzwischen ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen, stehen in den Laboren und Produktionsräumen eine Vielzahl unterschiedlich großer Bioreaktoren mit Kapazitäten bis zu 60.000 Liter. Durch weltweite Kooperationen mit zahlreichen wissenschaftlichen Instituten und Universitäten wie auch forschenden Unternehmen hat die e-nema GmbH heute ihren festen Platz in der modernen Biotechnologie.

Foto: Riecken´s Landmilch

Nach einer kurzen Erfrischungspause in den jeweiligen Hotels treffen wir uns in der Kieler Institution OBLOMOW. Die ursprüngliche Studentenkneipe hat sich in ein mediterran geprägtes Restaurant für Studenten und Familien in Kiel gewandelt. Gemeinsam wollen wir den ereignisreichen Tag bei bestem Essen und guten Gesprächen ausklingen lassen.

Am Tag darauf, den 9. Mai 2020, wollen wir die Stadt Kiel erkunden und auf einer Fachexkursion viel Wissenswertes über deren Entwicklung vom reinen Marinestützpunkt zu einer moderner Landeshauptstadt erfahren. Zu Wasser und zu Land erkunden wir hierzu markante Punkte, die uns die industrielle Bedeutung von Werft, Ostseehafen und Fischereiwirtschaft sowie Kiel als bedeutenden Universitätsstandort für Lehre und Forschung vor Augen führen.

Für die Studierenden startet das Programm bereits am Mittwochabend, den 6. Mai 2020, mit einer Brauereibesichtigung und Bierverkostung in der Lille Brauerei. Im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit am traditionellen VDL-Bauernball des VDL-Landesverband Schleswig-Holstein in Max Nachttheater teilzunehmen.

Wir freuen uns sehr darauf, mit Ihnen gemeinsam eine anregende Jahrestagung 2020 in Kiel zu erleben.

Die Buchungs-/Stornierungsbedingungen finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Übernachtungsmöglichkeiten 

VDL-Bundesverband e.V. und VDL-Landesverband Schleswig-Holstein e.V. i.L.

 

WICHTIG: Bei Veranstaltungen des VDL, welche der beruflichen Fortbildung dienen, zählen Ihre Aufwendungen für Teilnahmegebühr, Fahrten, Verpflegung und Übernachtungen zu den Werbungskosten und somit in Ihrer Steuererklärung absetzbar.

 

 

 

Programm

Donnerstag, 7.Mai 2020

Wissenschaftszentrum, Frauenhofer Str. 13, 24118 Kiel

11.30 – 13.30 Uhr VDL-Gremiensitzungen (nur für VDL-Mitglieder, kostenfrei):

  • Geschäftsführerkonferenz (nur für die Geschäftsführung der VDL-Landesverbände)
  • Sitzung Bundessparte Öffentlicher Dienst
  • Sitzung Bundessparte Studierende
  • Sitzung Bundessparte Senioren
  • Sitzung Bundessparte Young Professionals
14.30 – 17.30 Uhr VDL-Bundesmitgliederversammlung / VDL-Präsidiumssitzung (nur für VDL-Mitglieder, kostenfrei)
ab 19.00 Uhr Begrüßungsabend in der Eventlocation Treibgut

 

Freitag, 8.Mai 2020

Exkursionstag: “Antworten der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Verbraucherwünsche 2020”

ab 9.15 Uhr Abfahrt B&B Hotel Kiel City (9.30 Uhr Abfahrt B&B Hotel Kiel Wissenschaftspark)

Exkursion Nord

  • Schinkeler Höfe – Hof Mevs
  • CAU Versuchsgut Lindhof
  • Förde Krabben

Exkursion Süd

  • Lehr- und Versuchsanstalt LVZ Futterkamp
  • Riecken´s Landmilch
  • e-nema Gesellschaft für Biotechnologie
ab 19.00 Uhr Begegnungsabend im Restaurant Oblomow

 

 

Samstag, 9.Mai 2020

 

9.00 – 14.00 Uhr Fachexkursion Kiel

Übernachtungsmöglichkeiten

Nur für Studierende!

Buchung über VDL

Jugendherberge Kiel,
Johannesstr. 1, 24143 Kiel

Preise pro Person/Nacht inkl. Bettwäsche, Handtuch, Frühstück

EZ     06.-09.05.20          35,50 €

DZ     06.-09.05.20         32,50 €

MBZ  06.-09.05.20         25,00 €

B&B-Hotel Kiel City
Kaistraße 70, 24114 Kiel
https://www.hotelbb.de
Preise pro Zimmer/Nacht ohne  Frühstück
(Frühstück 8,50 € p.P./Nacht)EZ     07.-09.05.20     67,00 € FZ*    07.-09.05.20     97,00 €*Familienzimmer (max. drei Erwachsene)
B&B-Hotel Kiel Wissenschaftspark
Fraunhoferstraße 3, 24118 Kiel
https://www.hotelbb.de
Preise pro Zimmer/Nacht ohne  Frühstück
(Frühstück 8,50 € p.P./Nacht)EZ     07.-09.05.20     67,00 €DZ     07.-09.05.20     77,00 €
Buchung und Zahlung über den VDL-Bundesverband e.V.

Das Kontingent steht bis 28.03.2020 zur Verfügung. Stornierungen sind bis zu diesem Datum kostenfrei.

Die Zimmer sind als Abrufkontingent bis 08.04.2020 reserviert. Stornierungen sind bis 19 Uhr am Anreisetag kostenfrei.

Stichwort „VDL2020“

Die Zimmer sind als Abrufkontingent bis 08.04.2020 reserviert. Stornierungen sind bis 19 Uhr am Anreisetag kostenfrei.

Stichwort „VDL2020“

 

Das Exkursionsprogramm mit freundlicher Unterstützung

 

 

VDL-Fachtagung „Nachhaltige Landwirtschaft“

Am Montag, 13. Januar 2020, fand die traditionelle Fachtagung des VDL Landesverbandes Hessen e.V. im Rahmen der 72. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen 2020 in der Stadthalle Baunatal statt. Meike Packeiser, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Frankfurt am Main, referierte zum Thema „Woran erkennt man Nachhaltigkeit auf landwirtschaftlichen Betrieben und wie lässt sie sich verbessern?“ und stand den Kolleginnen und Kollegen in einer Diskussion Rede und Antwort.

“Nachhaltigkeit…ist zu einer der bedeutenden gesellschaftlichen Anforderungen geworden.”

„Nachhaltigkeit in der Lebensmittellieferkette ist zu einer bedeutenden gesellschaftlichen Anforderung geworden. Immer mehr Verbraucher erwarten, dass die Herstellung der Lebensmittel unter sozialgerechten Bedingungen, ohne negative Umweltwirkungen und unter Berücksichtigung des Tierwohls erfolgt. Die umfassende Nachhaltigkeitsleistung landwirtschaftlicher Betriebe bei der Erzeugung pflanzlicher und tierischer Produkte richtig einschätzen und bewerten zu können ist für die Betriebsleiter, für die Handelspartner entlang der Lebensmittelkette wie auch für Verbraucher eine große Herausforderung“, so Meike Packeiser. Der DLG-Standard Nachhaltige Landwirtschaft Ackerbau hilft dieses komplexe und umfangreiche Themengebiet einfach und verständlich darzustellen. Zudem soll er Betriebsleitern die Möglichkeit geben, die Betriebsführung hinsichtlich der Struktur, der Bewirtschaftungsintensität und der Verfahrensgestaltung unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu optimieren. Dabei gibt er Hilfestellung mit welchen konkreten Maßnahmen die Verbesserungen erreicht werden können. Mit dem Nachhaltigkeitsprofil dokumentiert der Landwirt die nachhaltige Wirtschaftsweise gegenüber Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit und kann detailliert und glaubhaft über die Nachhaltigkeitsleistung seines Bewirtschaftungssystems informieren. Der DLG–Standard Ackerbau umfasst 23 Indikatoren in den vier Bereichen Ökologie, Soziales, Ökonomie und Management.

DLG–Standard Ackerbau umfasst 23 Indikatoren

Meike Packeiser (Foto: Privat)

Die acht ökologischen Indikatoren sind: Stickstoff-Saldo, Phosphor-Saldo, Humusbilanz-Saldo, Pflanzenschutz, Biodiversität, Treibhausgase, Wasserschutz und Bodenschutz. Mit acht Indikatoren aus den Bereichen Arbeit, Beschäftigung und sozialem Engagement wird die soziale Nachhaltigkeit beschrieben. Es sind die Indikatoren: Entlohnung der Arbeitskraft, Arbeitszeit, Urlaubstage, Aus- und Fortbildung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Arbeitnehmerbelange, Gesellschaftliches Engagement und Arbeitgeber. Die einzelnen Indikatoren werden mit einem Fragebogen durch eine Betriebsleiterbefragung erfasst und anschließend ausgewertet. Die Berücksichtigung der Ökonomie bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe ergibt sich aus dem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz. Mit Hilfe der ökonomischen Kennzahlen soll überprüft werden, inwieweit landwirtschaftliche Unternehmen neben der Einhaltung der vorgegebenen sozialen und ökologischen Anforderungen auch einen ökonomischen Erfolg aufweisen. Die dafür notwendigen Daten werden dem Jahresabschluss der Betriebe entnommen. Die Indikatoren sind: Ordentliches kalkulatorisches Ergebnis, Netto-Cash-Flow, Ausschöpfung der langfristigen Kapitaldienstgrenze, Gewinnrate und Eigenkapitalquote. Von nachhaltig wirtschaftenden Betrieben werden in der Betriebsführung Maßnahmen zur Compliance und zum Risikomanagement erwartet. Diese Anforderungen sind in dem Bereich Management zusammengefasst. Die Compliance beinhaltet Maßnahmen und Prozesse, die im Unternehmen dazu führen, dass Regelkonformität im rechtsverbindlichen und ethischen Bereich gewährleistet werden.

Risikomanagement soll Risikien minimieren oder abwenden

Beim Risikomanagement sollen sich Landwirte mit den unternehmerischen Risiken auseinandersetzen und Maßnahmen entwickeln, diese Risiken abzuwenden oder zu minimieren. Für diese beiden Bereiche werden verpflichtende Anforderungen formuliert, die Betriebsleiter unterstützen sollen, sich den Herausforderungen einer verantwortungsvollen Unternehmensführung zu stellen. Das DLG-Programm wird über eine webbasierte Software gesteuert, Plausibilitätschecks und Vor-Ort-Audits sind Bestandteile der Durchführungsbestimmungen. Die zur Nachhaltigkeitsbewertung notwendigen Daten kommen aus unterschiedlichen Betriebsbereichen und werden in der webbasierten Software DLGcert erfasst. Für den Bereich Ökologie können die betrieblichen Anbaumaßnahmen mit der in der Software integrierten Hof- und Feldverwaltung für alle vorhandenen Flächen schnell und einfach dokumentiert werden. Zusatzabfragen für die Bereiche Ökologie, Soziales, Management und Ökonomie werden über digitale Fragebögen in dem Programm erfasst. Sind alle notwenigen Daten vorhanden und durch den Betrieb freigegeben, wird das Nachhaltigkeitsprofil errechnet.

 

Weitere Informationen siehe DLG-Nachhaltige Landwirtschaft – Nachhaltige Landwirtschaft.

 

Zur Person:

Meike Packeiser hat Agrarwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen studiert. Sie verantwortet bei DLG e.V. als Fachgebietsleiterin Nachhaltigkeit die Entwicklung von Standards und digitalen Lösungen für das Nachhaltigkeitsmonitoring landwirtschaftlicher Unternehmen im Pflanzenbau und in der Tierhaltung. Dabei koordiniert sie die Festlegung und inhaltliche Ausgestaltung von Messgrößen in den Bereichen Umwelt- und Ressourcenschutz, Wirtschaftlichkeit, soziale Gerechtigkeit, Unternehmensverantwortung und Tierwohl. An der Schnittstelle zur Lebensmittelkette, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Verwaltung und landwirtschaftlicher Praxis gilt es Programme zu entwickeln, die die landwirtschaftlichen Prozesse nachhaltig, transparent, rückverfolgbar und zukunftsfähig machen, den Verbrauchern Informationen über den Mehrwert der nachhaltigen Erzeugung von Lebensmitteln geben und die Reputation der Landwirtschaft in der Gesellschaft verbessern.

 

„Absicherung in der Milchwirtschaft“ – Gießener Studierende lernen wie Landwirte die Börse nutzen können.

Die VDL-Studierendengruppe Gießen lud am 10.12.2019 um 19.00 Uhr zur Abendveranstaltung „Absicherung in der Milchwirtschaft“ ein, um herauszufinden, wie Milcherzeugern bei schwierigen Marktsituationen mehr Sicherheit geboten werden kann. Zwei Spezialisten aus der Branche füllten den Abend informativ und lehrreich. Frau Dr. Julia Höhler vom Institut für Betriebslehre der Agrar- und Ernährungswirtschaft gab den Zuhörern einen Einblick in das betriebliche Risikomanagement. Herr Frederik Karnath aus Kiel stellte die Web-App seines Start-up Kuhdo.de vor, mit welche die Absicherung von Milchpreisen auf dem Warenterminmarkt erleichtern soll.

Zu Beginn führte Frau Dr. Höhler aus, dass ein Milchviehbetrieb mit vielen Risiken zu kämpfen haben kann. Zwanzig davon wurden exemplarisch von Ihr angesprochen. Frau Dr. Höhler machte deutlich, wie wichtig es ist, diese Risiken genau zu prognostizieren und zu analysieren. Ein Betriebsleiter sollte vorbeugend handeln und so eine verantwortungsvolle Betriebsführung an den Tag legen. Neben innerbetrieblichen Risikomanagementinstrumenten, wie beispielsweise die Umsetzung verschiedener Aktivitäten durch die Diversifizierung des Betriebes, kann der Landwirt auch auf außerbetriebliche Planungsinstrumente setzen. Die eigene Kompetenz erweitern und Neues ausprobieren! Vermutlich das Stichwort für den zweiten Referenten des Abends. Aus dem Norden fand Herr Karnath zu den Gießener VDLern. Dieser möchte als Geschäftsführer des Unternehmens „Kuhdo“ (www.kuhdo.de), für planbare und stabile Milchpreise mittels börslicher Milchpreisabsicherung sorgen. Für die Studierenden wurde ein Crashkurs zur Preisabsicherung am Warenterminmarkt mit „Kuhdo“ geboten. Dafür brachte Herr Karnath den Kuhdo-Absicherungssimulator näher. Die neueste Entwicklung der Web-App bietet Milchviehhaltern die Möglichkeit, die Funktionsweise der Milchpreisabsicherung an der Börse kennenzulernen. Der Landwirt gibt seine Betriebs- und Kostendaten ein und kann sich so risikolos simulieren lassen, welche Auswirkungen die Börsenergebnisse auf die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen des Milchviehhalters haben. Der Abend im Zeughaus bot viele Anregungen und Inspiration. Die anschließende Diskussionsrunde ließ alle gespannt bis zur späten Stunde im Seminarraum verweilen. Fragen nach weiteren Entwicklungsschritten, Betriebsgröße für Einsteiger und den Hürden bei der Gründung wurden umfangreich beantwortet. Danach zog die Truppe gemeinsam weiter, um den Abend mit einem Heißgetränk gemütlich ausklingen zu lassen. Großen Dank an die Referenten Frau Dr. Höhler und Herrn Karnath!

15. Netzwerk- und Alumni-Treffen des VDL Hessen

Treffen 2019 in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG in Gießen

Nach dem großen Erfolg der VDL-Netzwerk- und Alumni-Treffen in den vergangenen Jahren fand auch in diesem Jahr das bereits fünfzehnte in Folge am Freitag,  den 8. November 2019, in Gießen statt. Auch in diesem Jahr war die Vereinigte Hagelversicherung VVaG Gastgeber in ihrer Zentrale in der Wilhelmstrasse 25 sein. Das Netzwerk- und Alumni-Treffen, zu dem alle Gießener Absolventen (gleich welchen Jahrganges!) eingeladen waren, startete mit einem Sektempfang in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG und der Begrüßung durch den Vorstand der Hagelversicherung und des VDL. Es schloss sich ein Grußwort des Dekans des Fachbereichs 09 „Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement“ der Justus-Liebig-Universität Gießen, Prof. Dr. Klaus Eder, an, bei dem er auf die aktuellen Entwicklungen an seinem Fachbereich einging. Als Gastrednerin referierte die Geschäftsführerin der Marketing Gesellschaft Gutes aus Hessen, Julia Kraushaar. Julia Kraushaar sprach zum Thema „Wettbewerbsfähige Strategien: Welchen Beitrag leistet die Marketing Gesellschaft Gutes aus Hessen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft?“. Der Vorsitzende des Förderkreises des Fachbereichs 09, Prof. Dr. Harald Müller, sowie Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Kubens nutzen den feierlichen Abend um die diesjährige Gewinnerin des Deutschlandstipendiums, Frau Nathalie Neumann, auszuzeichnen. Der Abend stand dann bei einem gemeinsamen Abendessen ganz im Zeichen des Wiedersehens, Kennenlernen und dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch.

 

VDL-Rallye durch Gießen „Wie Schlammbeiser es kennen“

Zwei hochmotivierte Teams gingen am 25.10.2019 an den Start, um ihr Wissen über unsere graue Stadt ohne Meer unter Beweis zu stellen. Zu einem erfolgreichen Gelingen hat die Begleitung der Rallye durch unsere Sponsoren beigetragen. Gestartet wurde mit einer Fragerunde am schönen Zeughaus, danach mussten sie durch das Lösen eines Rätsels auf eine Personifikation Gießens in Form der Statue des Schlammbeisers stoßen. Bei der Statue wurden unsere Studis, Dank freundlicher Unterstützung der Gießener Brauerei GmbH & Co. KG, mit unserem Fachbereichs eigenen Bier: „Schlammbeiser“, einem gutem und regionalen Weggetränk, ausgestattet. Seine Geschichte als eine der Personifikationen Gießens war Thema, die in der Hänselei der Nachbarstädte bedingt durch ausbleibende Verlegung unterirdischer Kanäle gründet. Für weitere Aufgaben mussten sich die Gruppen durch den Seltersweg schlagen. Die harte Arbeit wurde belohnt. Neben Stolpersteinen finden sich in der Innenstadt die alten Vorkriegsumrisse in der Innenstadt, welche bei Nacht beleuchtet sind. Eine der Aufgaben war es, lediglich unter der Angabe der Koordinaten, die versteckte Seitengasse „Teufelslustgärtchen“ zu finden, welche nur eingefleischten Gießenern bekannt ist. Am Elefantenklo wurden sie mit dem Regionalen Likör „dem“ und „der Ekliche(n)“ in Empfang genommen!

Weiter ging es zur ehemaligen Kaserne und dem späteren Labor (jetzt Museum) des Namensgebers unserer Universität. Hier stand die nächste Fragerunde an. Welche Errungenschaft stammt von oder entstand durch die Mitwirkung Liebigs? Der Silberspiegel? Der Fünf-Kugel-Apparat? Wirkte er am Gesetz vom Minimum mit? Gehen sogar Sammelbilder auf Liebig und sein Umfeld zurück? Welche  Nobelpreisträger*innen haben in Gießen gewirkt? Wer der Gießener Studierenden weiß schon, dass in Gießen bspw. maßgeblich am Ionenantrieb gearbeitet wurde und wird? Doch auch über kulturelle Aspekte, wie den Soziolekt des Manischen und Kultur rund um Feste und Nachtleben, galt es sich auszutauschen. Solche Fragen in MC-Form rundeten mit zwei drei Sätzen den Wettkampf der beiden Gruppen ab. Natürlich wurde auch ein kleiner hessischer Grundwortschatz vermittelt. Fragen beantworten macht bekanntlich durstig. Dank der Kelterei Steden in Händen von Alumni des Fachbereich 09, konnten wir unsere Studis mit Schoppen des hessischen Nationalgetränks, dem Apfelwein, versorgen. So musste niemand durstig weiterziehen, um die restlichen Stationen zu überwinden.

Ein Teil des Vorstandes unserer Studierendengruppe nahm die zwei Gruppen, nach mehreren Aufgaben und Photoquests, wieder am Unihauptgebäude in Empfang. Die letzte Etappe war hier zu meistern. Nachdem sich alle gesammelt hatten, ließen wir den Abend in Pits Pinte mit Pizza, Getränken und Handkäse ausklingen. Abschließend erfolgte die Berechnung der erreichten Punkte und die Siegerinnen erhielten eine Flasche Gießen Dry Gin, das hochwertige Produkt mit Liebigs Fünf-Kugel-Apparat auf dem Etikett! Für alle Teilnehmenden gab es Nachlass beim Erwerb von Gießen Dry Gin, ein bei Studierenden heiß begehrtes Gutscheinbuch von Viscor Coupons und das innovative Team von Unverpackt-Gießen sagt einmalig einen Nachlass zu.

Eine ausgelassene Gruppe kennt Gießen jetzt fast so wie Schlammbeiser es kennen. Neben einer gelungenen Veranstaltung dürfen wir uns auch über zwei neue Mitglieder freuen. Eine Wiederholung wird fest ins Auge gefasst!

Ein besonderer Dank geht an unsere Sponsoren: Getränkewerk Gießen GmbH „Der Ekliche“ & „Die Ekliche“, Viscor UG „Viscor Coupons“, Steden GbR „Kelterei Steden“, Willner & Hey GbR „Unverpacktes-Gießen“ und Gießener Brauerei GmbH & Co. KG „Schlammbeiser“, Gießen Spirits GbR „Gießen Dry Gin“.

Autoren: Christopher Mosch und Lisa-Marie Paul