Kosten sparen und Einkommen sichern in der Milcherzeugung – was Landmaschinenhandel und Molkerei dazu beitragen können

Im Rahmen einer ganztägigen Exkursion besuchten 32 VDLer aus Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zwei wichtige Geschäftspartner der Milchvieherzeuger im Elbe-Weser-Dreieck. Sie erkundeten, welchen Beitrag die Fricke Landmaschinen GmbH und das Deutsche Milchkontor zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage der Milcherzeuger leisten können, wenn Dürre und Marktschwankungen die Liquidität bedrohen.

Landmaschinen sind ein erheblicher Kostenfaktor im Betrieb, zumal gerade eine schlagkräftige Erntetechnik schnell mit mehreren Hunderttausend Euro zu Buche schlägt. Landmaschinen jeglicher Art sind das Geschäftsfeld der Fricke Landmaschinen GmbH in Heeslingen, die mit insgesamt 2.600 Arbeitskräften an neun Standorten zu den fünf größten Landtechnikhändlern in Deutschland gehört. Geschäftsführer Joachim Schlesselmann, der den Gebrauchtmaschinenbereich verantwortet, gab einen Überblick über das Unternehmen und die nationalen und internationalen Märkte, auf denen Fricke vertreten ist.

Ein optimales, sprich kundenorientiertes Sortiment aus Sicht des Landmaschinenhandels würde wohl in jedem Segment den Marktführer erwarten lassen – das wäre dann Claas für die Erntetechnik in der Region und Fendt bei Traktoren, um nur zwei Beispiele herauszugreifen. Das ist allerdings nicht im Sinne der Unternehmenspolitik der Hersteller, die von ihren Händlern eine klare Alleinvertretung verlangen. Heißt im Fall der Fricke Landmaschinen GmbH, dass bei Neumaschinen die Produktpalette von Claas angeboten wird, obwohl die Claas-Traktoren in der Region einen eher kleinen Marktanteil haben. Hier gab die Erntetechnik den Ausschlag für die Entscheidung, den Handel mit neuen Traktoren von Fendt dem Wettbewerb zu überlassen.

Anders liegt der Fall bei Gebrauchtmaschinen, da wird jede Marke angeboten, die Fricke ins Sortiment bekommen kann – natürlich auch der Farmer 306 von Fendt. Vor allem für Landwirte, die genau kalkulieren müssen, ist das Gebrauchtsortiment von Fricke mit bis zu tausend vorgehaltenen Maschinen sehr interessant. Aber auch Landwirte im Ausland wissen die Expertise von Fricke zu schätzen – ca. 70 % der Gebrauchtmaschinen werden exportiert. Weitere Standbeine des Unternehmens, das 1923 aus einer Dorfschmiede hervorgegangen ist, sind unter anderem die Herstellung von Geräten zur Boden- und Grünlandbearbeitung (Marke Saphir) und eine breite Palette von Komponenten und Ersatzteilen für Maschinen und Geräte aller Hersteller (Marke Granit Parts). Ein umfangreicher Servicebereich bis hin zum Erntenotdienst rundet das Angebot der Firma ab.

Beim Rundgang durch den Werkstattbereich – das gesamte Gelände hätte für einen ganzen Tag gereicht – gab es vor allem Maishäcksler mit ihren riesigen Beißwerkzeugen zu bestaunen, die hier für den anstehenden Ernteeinsatz fit gemacht wurden.

Nach dem Mittagessen ging es nach Zeven zum Deutschen Milchkontor, wo der Standortleiter des größten DMK-Werks Ulf Tabel die VDLer schon erwartete. Hier wurde diskutiert, welchen Beitrag die Bindung an den Abnehmer DMK auf der Ertragsseite zum wirtschaftlichen Erfolg der Milcherzeugung leistet. Das DMK gehört zu den größten Molkereiunternehmen in Deutschland und ist ungeachtet der Firmierung als Aktiengesellschaft fest in landwirtschaftlicher Hand. Die Erwartung, angesichts der Größe und Eigentumsverhältnisse auch einen attraktiven Milchauszahlungspreis zu erzielen, wird aktuell allerdings (noch) nicht erfüllt.

Ulf Tabel gab zum Einstieg einen Überblick über das Unternehmen: 8 Mrd. kg Milch werden jährlich von 7.000 Milcherzeugern angeliefert, davon 2,9 Mrd. kg GVO-frei. Am Standort Zeven ist der Hauptsitz des DMK mit der Verwaltung und der F&E-Abteilung angesiedelt sowie das größte der über 20 Werke, das mit 1.082 Mitarbeiter auch der größte regionale Arbeitgeber ist. Hier befindet sich die Trocknungsanlage, die täglich 150.000 kg Milch verarbeitet, außerdem werden Sauermilchprodukte, H-Milchprodukte und Kondensmilch hergestellt. 40 % der Milchmenge wird am Standort Edewecht zu Käse verarbeitet.

Mit vielen Zahlen im Kopf reichte die Zeit gerade für einen schnellen Rundgang, vorbei an der Milchanlieferung, die täglich 160 Tankwagen abfertigt, durch die Abfüllanlage für H-Milch und haltbare Milcherzeugnisse. In der Stunde können 24.000 Packungen abgefüllt werden, die überwiegend nach Asien exportiert werden. Die Lagerkapazität beträgt 50.000 Palettenstellplätze, rund 180 LKW-Abholer tummeln sich im Werksbereich, um die Produkte auf den Weg zu bringen. Positiv für den Export ist auch die Nähe zum Hamburger Hafen, der nur 76 km von Zeven entfernt ist. Milch ist ein empfindliches Produkt und die Verarbeitung enorm energieaufwendig. Der Energieverbrauch des 34 ha großen Werksgeländes in Zeven liegt in der Größenordnung einer mittleren Kleinstadt, vier eigene Brunnen gewährleisten die Wasserversorgung.

Natürlich kam auch der kürzlich erfolgte Rückruf von Milch von einem DMK-Werk in NRW zur Sprache, den Tabel als einen guten Beweis für professionelles Krisenmanagement bezeichnete. Eigenkontrollen hatten eine erhöhte Keimbelastung in einer Partie Frischmilch nachgewiesen, die nur durch ein undichtes Ventil verursacht worden sein konnte. Die Ursache war schnell gefunden und beseitigt, parallel erfolgte der Rückruf mit genauer Bezeichnung der fraglichen Etikettierung. 800.000 l Milch wurden zurückgerufen, Verbraucher brachten 600 l zum Umtausch, fünf Fälle leichter Übelkeit wurden gemeldet.

Nach dem Rundgang erlaubte Heinz Korte, Milcherzeuger und seit drei Jahren Aufsichtsratsvorsitzender des DMK, den Besuchern einen tieferen Einblick in die täglichen Herausforderungen, die die Führung eines so großen Unternehmens mit sich bringen. Er vertritt gegenüber dem hauptamtlichen Management die Interessen von ca. 6.000 Genossenschaftsmitgliedern und knapp 8.000 Mitarbeitern. Der Aufsichtsrat setzt sich aus sechs Eigentümern und sechs Mitarbeitern zusammen und verantwortete 2018 einen Gesamtumsatz von ca. 5,6 Mrd. Euro.

Die Milcherzeuger wirtschaften mit durchschnittlich 200 Kühen, ein Viertel der Betriebe arbeitet noch mit Anbindehaltung, allerdings in den meisten Fällen kombiniert mit Weidegang. Korte stellte dazu fest, dass manche Anbindehaltungen besser organisiert sind und die Kühe einen besseren Eindruck machen als in einigen Betrieben mit Boxenlaufställen. Nicht die Haltung, sondern die Fähigkeiten des Betriebsleiters seien hier die ausschlaggebenden Faktoren.

Kritisch hinterfragt wurde die Leistungsfähigkeit des DMK, deren Auszahlungspreis in den letzten Jahren im Molkereivergleich auf den hinteren Plätzen landete. Heinz Korte gab dazu offen Auskunft und berichtete, dass infolge der Milchmarktkrise der letzten Jahre und der Folgen der Dürresommer viele Lieferanten ihre Verträge gekündigt hätten; insgesamt sei ein Liefervolumen von einer Mrd. kg verloren gegangen. Das DMK habe in den letzten Jahren große Investitionen getätigt, so dass die Spielräume für einen attraktiven Auszahlungspreis nicht gegeben waren. Er rechne aber damit, dass sich die Investitionen amortisieren und die Milchlieferanten bald mit höheren Milchrpreisen rechnen könnten.

Auf die Entwicklungsperspektiven in den nächsten Jahren angesprochen, führte Korte aus, dass die in der Vergangenheit durch den Vorgänger Nordmilch verfolgte Philosophie, durch Größe Marktmacht gegenüber dem Lebensmittelhandel aufbauen zu können, sich als nicht haltbar erwiesen habe. Der Lebensmittelhandel spiele die Molkereien konsequent gegeneinander aus, was in Grenzen nur durch eine starke Markenstrategie zu kontern sei. Da seien aber die süddeutschen Molkereien und die Privatmolkereien mit einem Markenanteil von ca. 20 % stärker als das DMK, das mit seiner Kernmarke Milram nur zehn Prozent des Milchaufkommens an den Markt bringe. Der überwiegende Teil der Produkte geht in die Industrie, in Handelsmarken oder in den Export.

Anstelle der nicht erreichbaren Marktmacht soll die Zusammenarbeit zwischen Herstellern und Handel sowie unter den Molkereien verstärkt werden. So tauschen DMK und frischli bereits Tanklieferungen untereinander aus, um die Streckenlogistik zu optimieren und mit anderen Molkereien werden Koppelprodukte wie Molkeneiweiß zu interessanten Nischenprodukten verarbeitet.

Die Frage, ob ein Landwirt im Ehrenamt eine Chance habe, bei einem Umsatz von über 5 Mrd. Euro mit einem professionell ausgebildeten hauptamtlichen Management auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, klang im ersten Moment frech, wurde aber von Heinz Korte ausdrücklich begrüßt. Dazu führte er aus, dass die ehrenamtlichen Aufsichtsräte regelmäßige Weiterbildung auf professionellem Niveau erhalten und durch ihre Arbeit an Erfahrung gewinnen. Unabdingbar sei ein respektvoller Umgang miteinander, aber auch Sorgfalt und Konsequenz im Rekrutierungsprozess. So sei die aktuell tätige Geschäftsführung ins Amt gekommen, mit der eine vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht.

Das Exkursionsprogramm fand eine würdige Abrundung mit einem Begegnungsabend im Scheeßeler Hof, zu dem drei Agrarexperten aus der Region eingeladen waren. Christian Intemann, 2. Vorsitzender des Kreislandvolkverbands Rotenburg-Verden, und Thomas Christeleit, Geschäftsführer des Maschinenrings Niedersachsen Mitte, gaben kurze Statements zur Landwirtschaft, zum Maschinenring und zur ehrenamtlichen Arbeit für die Landwirtschaft und beantworteten Fragen dazu ausführlich. Der ehemalige Kreislandvolkvorsitzende Gerhard Eimer gab den jungen Menschen in der Landwirtschaft mit auf den Weg, nicht zurückzublicken und sich nicht erzählen zu lassen, früher sei alles besser gewesen. Nicht romatische Verklärung der Vergangenheit, sondern Optimismus, Mut und Realitätssinn sollten die Ratgeber für ihren Weg in die Zukunft sein.

Den Abschluss eines ereignisreichen Tages bildete schließlich mit einem großen Dankeschön die Verabschiedung von Helmut Behn, der als Regionalvertreter des Verbandes über Jahrzehnte die Region Stade betreut hat und manche interessante Exkursion – wie auch diese – organisierte. Die Teilnehmer entließen ihn mit großem Applaus aus der aktiven Vorstandsarbeit in den VDL-Ruhestand und freuen sich darauf, ihm auch zukünftig auf den VDL-Veranstaltungen zu begegnen.

Autoren: Gustav Wehner, Ruth Franken

 

Von den Dänen düngen lernen . . .

Unter dem Titel „EU-Verordnungen im Spannungsfeld zwischen Gleichbehandlung, regionalen Besonderheiten und nationalen Partikularinteressen“ machten wir uns am 13. September 2019 mit 29 VDL Mitgliedern und einem feldwegfähigen, auch an der Thematik interessierten Busfahrer auf den Weg nach Süddänemark. Auf dieser Exkursion wurden wir exzellent betreut vom Landwirtschaftlichen Hauptverein für Nordschleswig (LHN), dessen Vorsitzender, Jörgen Popp Petersen, das gesamte Programm für unsere Exkursion vorbereitet hatte. Der LHN ist ein seit fast 100 Jahren bestehender Beratungsverein mit Wurzeln in der deutschsprachigen Bevölkerung in Nordschleswig, der den Landwirten in der Region in allen Fragen von der Produktion über die Betriebswirtschaft bis hin zur Finanzierung und Umsetzung der Agrarpolitik zur Seite steht.

Zwei Tage lang beschäftigten wir uns mit der Frage, ob es bei der Umsetzung der EU-Agrarpolitk auf den landwirtschaftlichen Betrieben länderspezifische Unterschiede gibt. In der Tat sind die Unterschiede groß, speziell bei der Umsetzung der Düngeverordnung scheinen die Dänen uns meilenweit voraus zu sein, was allerdings bei den Reisenden zunächst einigen Schrecken verbreitete. Die Grundlage dazu legte der Abteilungsleiter der Pflanzenbauberatung des LHN, Hans Henrik Post, der uns nach einem kompakten Überblick über die dänische Landwirtschaft umfassend Auskunft über die Feinheiten der Umsetzung der Düngeverordnung in Dänemark geben konnte.

Das nordische Land ist bereits seit 15 Jahren verschärften Düngeregelungen unterworfen. Als Grundlage für das ganze Land dienen modelltheoretische Berechnungen zur Nährstofffreisetzung unterschiedlicher Dünger in den verschiedenen Kulturen. Von 2010 bis 2016 durften die Betriebe nur 80 % des errechneten Stickstoffbedarfs ausbringen, inzwischen wurde die Quote auf 100 % angehoben. Jeder Betrieb hat eine Quote für Nitrat und seit neuestem auch für Phosphat, die nicht überschritten werden darf. Die Betriebe müssen zu einem Stichtag ihre gesamte N- und P-Bilanz elektronisch melden, es herrscht totale Transparenz.

Die praktischen Implikationen konnten wir dann auf drei Milch erzeugenden Betrieben kennen lernen, die sich strategisch sehr unterschiedlich aufgestellt haben und ein entsprechend anspruchsvolles Güllemanagement betreiben. Zwei der Betriebe, einer davon ökologisch bewirtschaftet, liegen auf der dänischen Seite, der dritte nur wenige Kilometer entfernt auf deutscher Seite, er hat aber einen großen Anteil seiner Betriebsflächen in Dänemark gepachtet. Alle Betriebe werden vom LHN intensiv betreut, der jüngste Landwirt hat seinen Betrieb erst vor dreieinhalb Jahren erworben und wurde zum “Junglandwirt des Jahres 2019” gewählt.

Ein weiteres Highlight war die Besichtigung des Grenzzauns, den die dänische Regierung seit kurzem gegen die befürchtete Invasion von deutschen Wildschweinen errichtet, die möglicherweise mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert sind. Dänemark exportiert den größten Teil seiner Schweinefleischproduktion nach Asien und Osteuropa und hat mit den Märkten auch einen Ruf zu verlieren. Entsprechend groß ist die Nervosität. Allerdings gehen die Meinungen darüber, was der Zaun bewirken kann, auseinander – man hat schon Wildschweine darüber springen oder am Zaun vorbei durch Kanäle schwimmen sehen.

Abgerundet wurde das Exkursionsprogramm durch den Begegnungsabend im Hotel, wo wir neben dem LHN-Vorsitzenden noch einen dänischen Schafhalter und den Vorsitzenden des Kreisverbandes Südtondern des Bauernverbandes Schleswig-Holstein als Gäste begrüßen konnten. So entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über unsere Eindrücke und viele Hintergrundinformationen konnten beleuchtet und bewertet werden.

Nach zwei Tagen bei strahlendem Sonnenschein kehrten wir mit vielen Informationen und neuen Eindrücken nach Hause zurück. Besonders beeindruckt waren wir von dem Pragmatismus, mit dem die dänischen Landwirte sich mit der sehr restriktiven Umsetzung der EU-Düngeverordnung arrangieren. Alles wird hier digital überwacht, sogar Satelliten werden bemüht, um die korrekte Umsetzung der Vorgaben durch die Landwirte sicherzustellen. Im Ergebnis hat Dänemark zwar die deutlich besseren Nitratwerte im Grundwasser, erzeugt aber auch kaum noch proteinreiches Qualitätsgetreide, weil das Risiko der Überschreitung der N-Grenzwerte zu hoch ist. Hans Henrik Post vom LHN prophezeite den deutschen Besuchern: „Ihr könnt es noch nicht, werdet es aber noch lernen“. Vor allem für die Landwirte unter den Teilnehmern ist das aktuell noch schwer vorstellbar, aber die deutsche Landwirtschaft ist gut beraten, sich gründlich mit dem dänischen Modell auseinanderzusetzen.

Insgesamt war es eine gelungene Exkursion und wir danken ganz besonders Jörgen Popp Petersen vom LHN und Anne Katrin Kittman vom VDL Schleswig-Holstein für die kompetente und freundliche Begleitung – wir haben uns bestens aufgehoben gefühlt und der Apfelkuchen war unschlagbar lecker.

Insa Alter, Ruth Franken

Wir müssen Abschied nehmen

Am 8. August verstarb Dr. Hans Kalis kurz vor seinem 93. Geburtstag in Schweinfurt, wo er die letzten Lebensjahre gemeinsam mit seiner Frau in der Nähe seiner jüngsten Tochter und Enkel verbrachte. Geboren wurde er 1926 in Breslau, Schlesien, kam 1945 nach Westfalen, wo er mit dem Abschluss der Höheren Landbauschule in Herford die Hochschulreife erlangte. 1952 begann er das Studium der Landwirtschaft in Bonn. Nach dem Diplom wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Agrarpolitik und Marktforschung, absolvierte das Referendariat und promovierte bei Professor Heinrich Niehaus.

Seine berufliche Laufbahn begann Dr. Hans Kalis als  persönlicher Sekretär beim Präsidenten des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Dr. Hermes, später bei dessen Nachfolger Dr. Sonnemann. 1965 übernahm er die Leitung der Abteilung Vieh und Fleisch beim DRV in Bonn und war in zahlreichen Fachausschüssen in der Bundesrepublik und in Brüssel tätig.

Nach Niedersachsen kam Dr. Hans Kalis 1971, als er in den Vorstand der Centralgenossenschaft (CG) Vieh und Fleisch in Hannover berufen wurde; 1989 ging er als stellvertretender Vorsitzender der CG in den Ruhestand. Parallel zu seiner Vorstandstätigkeit hielt er von 1984 bis 1990 Vorlesungen an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Während der ersten Jahre im Ruhestand führte er noch Lehraufträge in Lettland, Kasachstan, Russland, der Ukraine und Ungarn aus.

Dem VDL war Dr. Hans Kalis seit 1967 tief verbunden und nahm bis ins hohe Alter regen Anteil an der Entwicklung seines Landesverbandes. Auch wenn er nach seinem Wegzug in den letzten Jahren nicht mehr aktiv am Verbandsleben teilnehmen konnte, blieb er seinem Landesverband dennoch stets verbunden und begleitete auch den Schritt der Verschmelzung zum VDL Niedersachsen mit seinem Wohlwollen und gutem Rat. In der Traueranzeige der Familie heißt es: “Das schönste Andenken, das er bekommen kann, ist ein fester Platz in unseren Herzen.” Dieser Platz ist ihm sicher, wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen seiner Familie unsere tief empfundene Anteilnahme aus.

Dr. Horst Thiel, Ruth Franken

VDL Landesverband Niedersachsen

Im Alter von 91 Jahren verstarb am 14. September 2019 in Oldenburg unser langjähriges Mitglied Dr. Reinhold Röder. Nach dem Studium der Landwirtschaft und der Promotion trat Dr. Röder 1960 in den Dienst der Landwirtschaftskammer Weser-Ems, wo er viele Jahre als Referent für Fütterung und Futtermittel, dann als Abteilungsleiter Tierzucht bis zum Eintritt in den Ruhestand 1989 tätig war. 1960 wurde er auch Mitglied im VDL-Landesverband Weser-Ems, heute Landesverband Niedersachsen, wo er die Vortragsveranstaltungen und den Winterbälle besonders geschätzt hat. Wir sind dankbar für die lange Zeit, die wir ihn bei uns haben durften und sprechen seinen Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Mit großer Betroffenheit haben wir vom Tod unseres Mitglieds Dr. Jakob Groenewold erfahren, der am 20. September 2019 plötzlich und unerwartet an den Folgen eines Herzinfarkts verstarb. Seine berufliche Laufbahn begann Dr. Groenewold 1991 als Rinderspezialberater bei der Landwirtschaftskammer Weser-Ems in Oldenburg und wurde 2006 zum Referenten für alle Fragen der Rinderzucht und -haltung berufen. Als Experte auf seinem Gebiet genoss er weit über Niedersachsen hinaus Anerkennung und Wertschätzung. Neben seinem Beruf engagierte er sich auch in der Politik und war stellvertretender Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Moormerland. Im VDL war Dr. Groenewold seit 1983 Mitglied. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und denken mit großer Anteilnahme an seine Familie.

Ruth Franken und Gustav Wehner

Wege in den Beruf – Unternehmen stellen sich vor

„Auf den Charakter kommt es an! “ dies war, womöglich die wichtigstes Quintessenz des Nachmittags die unsere Referenten den Studierenden mitgeben konnten. Denn am Ende zählt die Persönlichkeit und die Fähigkeiten des Bewerbers mehr als Notendurchschnitt und Englisch Niveaustufe nach gemeinsamen europäischen Referenzrahmen.

Dies ging auch aus dem Vortrag von Philipp Schilling über seinen Arbeitgeber Cargill und seinem persönlichen Erfahrungen heraus. Das Unternehmen Cargill fördert junge Berufseinsteiger mit einem zweijährigen Trainee Programm bei dem bereits erste eigene Aufgaben übernommen werden und man die Möglichkeit bekommt das Unternehmen mit seinen vielfältigen Aufgabenbereichen weltweit kennenzulernen. Herr Schilling betont die vielen Entwicklungsmöglichkeiten und Innovationen die das Unternehmen in den nächsten Jahren bietet und die Möglichkeiten sich aktiv mit eigenen Ideen einzubringen. Er selber hatte damals die Möglichkeit über ein Praktikum und seiner Masterarbeit das Unternehmen kennen zu lernen. Nach seinem Trainee Programm im Commodity Merchandising arbeitet er jetzt als Leiter des Getreidehandelns in Deutschland und Polen.

Die Nähe zur Landwirtschaft war Frau Marie Berbecker von der landwirtschaftlichen Rentenbank besonders wichtig. Die Rentenbank, gegründet 1949 von der Bundesanstalt des öffentlichen Rechts, ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Frau Berbecker durchläuft gerade ein zweijähriges Trainee Programm im Fördergeschäft und hat selber die Möglichkeit an umfangreichen Förderprogrammen mitzuarbeiten. Die mitzubringenden Qualifikationen sind vielfältig und hängen immer von der jeweiligen Stelle ab, so Berbecker. „Im Fördergeschäft kommen alle zusammen- Agrarwissenschaftlicher, Bänker und Wirtschaftswissenschaftler und am Ende sind Soft Skills und Persönlichkeit entscheidend für gute Zusammenarbeit“.

Warum Big Dutchman trotz unsexy Standort ein attraktiver Arbeitgeber sein kann, stellte uns Justina Reinhardt vor. Das familiengeführte Großunternehmen welches einst berühmt geworden ist durch die erste Fütterungsanlage im Geflügelbereich, ist nun in über 100 Ländern weltweit vertreten und Marktführer bei Fütterungsanlagen und Stalleinrichtungen. Einstieg ins Unternehmen bietet ein 3- 6 monatiges Praktikum mit der Bearbeitung eines eigenen Projektes, das Anfertigen von Abschlussarbeiten im Unternehmen als auch durch Direkteinstieg nach dem Studium. Dabei bietet das Unternehmen am Standort Vechta ein sehr gutes Arbeits- und Lernklima mit gegenseitiger Wertschätzung und gemeinsamen Aktivitäten auch außerhalb des Arbeitsumfeldes.

Text und Bilder: Annette Pfordt

Wege in den Beruf – Studierendengruppe Göttingen

 

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende

Am Ende eines an Herausforderungen reichen Jahres zieht der Landesverband Niedersachsen eine positive Bilanz und rüstet sich mit großen Erwartungen für das Jahr 2019. In diesem Jahr hatten wir die Ehre, gemeinsam mit dem Landesverband Hamburg die Bundesmitgliederversammlung in Niedersachsen auszurichten. Viele Gäste sind gekommen, von den Studierenden bis hin zu den Alterspräsidenten, und wir haben 99 Jahre VDL gefeiert, unsere Netzwerke gefestigt, alte Freundschaften gepflegt und neue begründet. Das war aber nicht alles, denn die reiselustigen Niedersachsen haben sich auch noch in England mit dem Brexit beschäftigt, Landwirte, Professoren und Vertreter der Agrarverwaltung getroffen und – bei großartigem Wetter – auch noch die Landschaft genossen. Auf unserer zweitägigen Rheinland-Exkursion haben wir erkundet, welche Auswirkungen Braunkohlentagebau, Klimawandel und die wirtschaftliche Dynamik eines hochverdichteten Ballungsraumes auf die “Rheinische Fruchtfolge” haben. Unsere Gastgeber haben überzeugend dargelegt, dass diese Fruchtfolge – Rüben, Weizen, Gerste – sich verändern wird, wenn die Landwirtschaft an diesem Standort eine Zukunft haben soll.

 

 

Unsere Studierendengruppe hat sich in diesem Jahr konsolidiert und ein attraktives Programm angeboten. Exkursionen, Podiumsdiskussionen zu berufsstrategischen Themen, Messerundgänge auf der EuroTier oder Workshops zur Vorbereitung des Berufseinstiegs – für jeden war etwas geboten und wir haben wieder rund 40 Mitglieder in der Studierendengruppe. Zu den monatlich stattfindenden Stammtischen sind auch VDL-Mitglieder willkommen, deren Studium schon einige Zeit zurückliegt. Fazit: Der VDL ist in Göttingen wieder präsent.

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Mit dem Bachelor in den Beruf? Chancen, Risiken und Nebenwirkungen

Ein wichtiges Ziel der Bologna-Reform ist es, einen Berufseinstieg schon mit dem Bachelor-Abschluss möglich und auch attraktiv zu machen. Aktuell wächst die Bereitschaft, als Bachelor den Berufseinstieg zu wagen bzw. als Arbeitgeber Bachelor-Absolventen einzustellen.
Der VDL Landesverband Niedersachsen e.V. und die VDL Studentengruppe Göttingen laden alle Interessierten herzlich zum Vortrag mit anschließender Diskussion am Mittwoch, den 13. Dezember, ab 16.15 Uhr ins ZHG 011 ein.

Welche Faktoren sind ausschlaggebend für den Berufseinstieg und eine erfolgreiche Karriere mit dem Bachelor- Abschluss? Ist es die Persönlichkeit oder das Fachwissen, die Förderung am Arbeitsplatz oder der spezielle Arbeitsbereich? Wie lautet Plan B, wenn man sich nach einigen Jahren nicht mehr ausgelastet fühlt – zurück an die Uni oder was sonst?

Diese und weitere Fragen werden von den Referenten aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet, um den Teilnehmern eine differenzierte Einschätzung zu erleichtern. Aus der Diskussion werden sich auch persönliche Entscheidungshilfen und Hinweise für die zweckmäßige Gestaltung des Studiums ergeben.

Das ausführliche Programm mit Informationen zu allen Referenten und dem Ablauf finden Sie hier.

Im Anschluss an die Veranstaltung ist die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch bei einem Glas Bier im Restaurant Le Feu gegeben.

Wir freuen uns, zahlreiche Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

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VDL Niedersachsen nimmt Stellung zur Novellierung des niedersächsischen Landwirtschaftskammergesetzes

Der VDL Landesverband Niedersachsen fordert die niedersächsische Landesregierung auf, die Landwirtschaftskammer als wichtigste Fachinstitution des niedersächsischen Agrarsektors ausdrücklich anzuerkennen. Im Rahmen der Novellierung des Landwirtschaftskammergesetzes (LwKG) solle der Aufgabenkatalog wie bisher konkret festgeschrieben und die Existenzgrundlage der Landwirtschaftskammer Niedersachsen langfristig gesichert werden. Dies geht aus einer Stellungnahme hervor, die der Berufsverband im Rahmen der Anhörung der Verbände für den NBB – Niedersächsischer Beamtenbund und Tarifunion erarbeitet hat.

Der VDL Niedersachsen hebt die große Bedeutung der Landwirtschaftskammer für die fachliche Kompetenz und die wirtschaftliche Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe hervor. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage sei der Bedarf an Beratung und Fachinformationen anhaltend hoch. Obwohl die Zahl der Betriebe zurückgehe, steige mit zunehmendem Ausbildungsniveau der Landwirte auch der Anspruch an die Fach- und Methodenkompetenz der Beratung. Ein Rückzug aus der Fachberatung und der Weiterbildung infolge der Novellierung des LwKG würde die Wirtschaftsleistung des niedersächsischen Agrarsektors schwächen. Das hätte auch negative Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit und den Schutz der natürlichen Ressourcen.

Vor diesem Hintergrund fordert der VDL Niedersachsen den Gesetzgeber auf, die Zuständigkeiten der Landwirtschaftskammer auch im novellierten Gesetz klar und eindeutig zu benennen. Nur so könne für alle Seiten Planungs- und Rechtssicherheit gewährleistet werden. Es sei nicht akzeptabel, dass zentrale Aufgaben nicht mehr ausdrücklich im LwKG benannt werden. Dazu gehören unter anderem die Aus- und Weiterbildung in den Grünen Berufen und die Betreuung der Forsten im Privatbesitz. Insbesondere müsse der Gesetzgeber klarstellen, welche Aufgaben im Wirkungskreis der Landwirtschaftskammer im “besonderem Interesse des Landes” liegen und diese angemessen fördern.

Grundsätzlich schätzt der VDL Niedersachsen die vom Gesetzgeber geforderte Umstrukturierung als wichtige Investition in die Zukunft der Landwirtschaftskammer ein. Eigene Wirtschaftspläne für originäre Aufgaben der Landwirtschaftskammer und hoheitliche Angelegenheiten seien geeignet, Transparenz und eine effektive Mittelverwendung zu gewährleisten. Der Prozess der Umstrukturierung dürfe aber nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen und müsse vom Land positiv begleitet werden. Für Niedersachsen gebe es keine Alternative zur Landwirtschaftskammer; eine Etablierung von Landesbehörden nach süddeutschem Vorbild könne nicht ernsthaft im Sinne der niedersächsischen Landwirtschaft sein.

Der vollständige Text der für den NBB erstellten Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden.

Pressekontakt:
VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt – Landesverband Niedersachsen e. V.
Ruth Franken
Bultstr. 6 a, 30159 Hannover
Tel.: 0511-98 24 51 61
E-Mail: Kontakt@VDL-Niedersachsen.de

VDL-Landesverband Niedersachsen am 1. Juli gestartet

Der neue “VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt – Landesverband Niedersachsen e.V.” entstand am 27. Mai in Nienburg aus der Verschmelzung der bisherigen VDL-Landesverbände Hannover und Weser-Ems mit dem Landesverband der Agraringenieure Niedersachsen (LAI) und hat am 1. Juli seine Tätigkeit aufgenommen.

Grundlage der Verschmelzung ist die Überzeugung, dass eine effektive Vertretung der beruflichen Interessen der Mitglieder nur unter Bündelung aller Kräfte erfolgreich sein wird. Mit der Bologna-Reform wurden die Rahmenbedingungen für die akademische Ausbildung im Grünen Bereich neu gestaltet, auch die beruflichen Entwicklungspfade sind individueller und die Karrierewege durchlässiger geworden. Der neue Verband kann dem besser Rechnung tragen und seine Mitglieder im Rahmen eines fachlich anspruchsvollen Programms bei der beruflichen Weiterentwicklung unterstützen. Davon profitiert vor allem die praktische Landwirtschaft, für die der größte Teil der VDL-Mitglieder unter anderem in Beratung und Dienstleistung tätig ist.

Der VDL Niedersachsen mit Sitz in Hannover ist in ganz Niedersachsen tätig und hat über 500 Mitglieder. Ansprechpartner in den Regionen tragen die Verbandsarbeit vor Ort. Sie stärken den Informationsfluss zwischen dem paritätisch aus allen drei Gründungsverbänden besetzten Vorstand und den Mitgliedern. Der Vorstand vertritt die unterschiedlichen Anforderungen der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und in der gewerblichen Agrarwirtschaft sowie der landwirtschaftlichen Unternehmer im VDL.

Der VDL Niedersachsen ist einer von acht Landesverbänden im VDL Bundesverband mit Sitz in Berlin, der die berufsständischen Interessen der VDL-Mitglieder überregional vertritt und sich vor allem für den akademischen Nachwuchs engagiert. Ganz aktuell ist die Neuauflage des VDL-Leitfadens “Erfolgreich bewerben”, der Absolventen beim Berufseinstieg in den Sektoren Agrar, Ernährung, Umwelt und Gartenbau professionell unterstützt.

Pressekontakt:
VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt – Landesverband Niedersachsen e. V.
Ruth Franken
Bultstr. 6 a, 30159 Hannover
Tel.: 0511-98 24 51 61, E-Mail: vdl.niedersachsen@web.de

VDL-Landesverband Niedersachsen am 1. Juli gestartet

Hannover, 04.07.2016.Der neue “VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt – Landesverband Niedersachsen e.V.” entstand am 27. Mai in Nienburg aus der Verschmelzung der bisherigen VDL-Landesverbände Hannover und Weser-Ems mit dem Landesverband der Agraringenieure Niedersachsen (LAI) und hat am 1. Juli seine Tätigkeit aufgenommen.

Grundlage der Verschmelzung ist die Überzeugung, dass eine effektive Vertretung der beruflichen Interessen der Mitglieder nur unter Bündelung aller Kräfte erfolgreich sein wird. Mit der Bologna-Reform wurden die Rahmenbedingungen für die akademische Ausbildung im Grünen Bereich neu gestaltet, auch die beruflichen Entwicklungspfade sind individueller und die Karrierewege durchlässiger geworden. Der neue Verband kann dem besser Rechnung tragen und seine Mitglieder im Rahmen eines fachlich anspruchsvollen Programms bei der beruflichen Weiterentwicklung unterstützen. Davon profitiert vor allem die praktische Landwirtschaft, für die der größte Teil der VDL-Mitglieder unter anderem in Beratung und Dienstleistung tätig ist.

Der VDL Niedersachsen mit Sitz in Hannover ist in ganz Niedersachsen tätig und hat über 500 Mitglieder. Ansprechpartner in den Regionen tragen die Verbandsarbeit vor Ort. Sie stärken den Informationsfluss zwischen dem paritätisch aus allen drei Gründungsverbänden besetzten Vorstand und den Mitgliedern. Der Vorstand vertritt die unterschiedlichen Anforderungen der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst und in der gewerblichen Agrarwirtschaft sowie der landwirtschaftlichen Unternehmer im VDL.

Der VDL Niedersachsen ist Mitglied im VDL Bundesverband mit Sitz in Berlin, der die berufsständischen Interessen der VDL-Mitglieder überregional vertritt und sich vor allem für den akademischen Nachwuchs engagiert. Ganz aktuell ist die Neuauflage des VDL-Leitfadens “Erfolgreich bewerben”, der Absolventen beim Berufseinstieg in den Sektoren Agrar, Ernährung, Umwelt und Gartenbau professionell unterstützt.

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Nun ist Schluss mit VDL-LV Weser-Ems

Es ist der 30. Juni 2016

In dieser Nacht wird aus dem VDL Weser-Ems mit anderen der VDL Niedersachsen. Dazu ein paar Worte an die Mitglieder

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