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Eigene Aufnahme; Eichelsbacher

VDL- Bayern: Fachvortrag zu Agri-PV mit Feldwerke

12. Mai 2026/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Symbolbild: S. Eichelsbacher

Am 28. April 2026 veranstaltete die Fachschaft Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der VDL-Landesgruppe Bayern einen Fachvortrag zum Thema Agri-Photovoltaik (Agri-PV). Referent war Maximilian Möllenbeck von Feldwerke, einem Münchner Start-up, das von drei Gründern aufgebaut wurde.

Feldwerke setzt ausschließlich auf nachgeführte Tracking-Systeme, die der Sonne von Osten nach Westen folgen. Hochaufgeständerte Anlagen seien technisch möglich, jedoch deutlich kostenintensiver; vertikale Module stellten eine weitere Option dar. Durch das Tracking-Konzept lassen sich im Vergleich zu klassischen Freiflächenanlagen rund 20-30% mehr Volllaststunden erzielen. Während Agri-PV-Anlagen etwa 1 MWp pro Hektar erreichen, liegen klassische Freiflächenanlagen bei rund 1.3 MWp je Hektar, allerdings ohne weitere landwirtschaftliche Nutzung der Fläche. Agri-PV ermöglicht hingegen, dass mindestens 85% der Fläche weiterhin bewirtschaftet werden können und gleichzeitig hohe landwirtschaftliche Erträge erzielt werden.  Bei Grünland können sogar bis zu 95% der Fläche weiter genutzt werden. Feldwerke tritt dabei sowohl als Projektierer als auch als Eigentümer der Anlagen auf.

Die Nachfrage und das Interesse an den Anlagen sind hoch. Allein bei Feldwerke befinden sich aktuell rund 40 Projekte in der Pipeline, zwei Anlagen sind bereits in Betrieb. Noch in diesem Jahr will Feldwerke 80 bis 100 Megawatt zusätzliche Kapazität realisieren. Vorgestellt wurde unter anderem eine gerade eröffnete 28 Hektar große Anlage mit 17 MWp Leistung, ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehreren Millionen Euro in Oberndorf am Lech.

Die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen hängt stark von den EEG-Rahmenbedingungen ab. Bei negativen Börsenstrompreisen entfällt die Einspeisevergütung, während bei hohen Strompreisen eine Direktvermarktung zusätzliche Erlöse ermöglicht. Batteriespeicher gewinnen daher zunehmend an Bedeutung, für sogenannte Power Purchase Agreements (PPA) sind große Speicherkapazitäten sogar Voraussetzung.

Agri-PV wird mittlerweile mit zahlreichen landwirtschaftlichen Kulturen kombiniert, selbst mit Spezialkulturen wie dem Zuckerrübenanbau, und ist besonders für biologisch wirtschaftende Betriebe interessant. Partielle Beschattung kann, abhängig von Kultur und Witterung, sogar positive Effekte auf Pflanzenwachstum und Ertrag haben. Herausforderungen bestehen weiterhin bei den politischen Rahmenbedingungen und Genehmigungsverfahren. Die eigentliche Bauzeit ist dagegen vergleichsweise kurz, da rund 80 % der Projektdauer auf Planung und Genehmigung entfallen.

Nach dem spannenden Vortrag mit technischen Details, praktischen Einblicken sowie zahlreichen Daten und Fakten entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit vielen Fragen aus dem Publikum. Das große Interesse der Teilnehmenden an dieser Technologie war deutlich spürbar. Wir bedanken uns herzlich bei Feldwerke und Maximilian Möllenbeck für die Veranstaltung.

Zum Abschluss bot ein Get-together Gelegenheit für weiteren Austausch und Networking.

Text: S. Eichelsbacher

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild-scaled.jpg 1920 2560 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2026-05-12 09:47:192026-05-15 13:45:59VDL- Bayern: Fachvortrag zu Agri-PV mit Feldwerke
Pixabay

VDL- Bayern: Online-Stammtisch mit Einblicke in die Welt der Müllerei

5. März 2026/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Bild: Pixabay

Am 23. Februar 2026 veranstaltete die VDL-Landesgruppe Bayern einen Online-Stammtisch. Als Gastreferent war Dr. Josef Rampl eingeladen, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes und zugleich Vorsitzender der Vereinigung der Wasserkraftwerke in Bayern. Seit über 20 Jahren führt er den Bayerischen Müllerbund, den mitgliederstärksten Berufsverband der Müllerei, in Deutschland.

Die Doppelrolle von Dr. Rampl in Müllerbund und Wasserkraftwerksvereinigung erklärt sich historisch: Mühlen gehören zu den ältesten Handwerken überhaupt, und Wasserkraft war einst ihre wichtigste Energiequelle. Heute ist der direkte Stromanschluss Standard, doch die historische Verbindung ist geblieben. Die Vereinigung der Wasserkraftwerke in Bayern umfasst derzeit mehrere Hundert Mitgliedsbetriebe und wird im kommenden Jahr durch einen Zusammenschluss auf über 1000 Wasserkraftwerksbetreiber anwachsen. Eindrucksvoll die Dimension: Die bayerischen Wasserkraftwerke erzeugen mengenmäßig genug Strom, um alle bayerischen Privathaushalte zu versorgen. Die Hälfte aller deutschen Wasserkraftwerke steht in Bayern.

Dr. Rampl gab einen umfassenden Überblick über die heutige Müllerei. Die klassische Getreideanlieferung direkt vom Landwirt an den Müller existiert kaum noch. Stattdessen kaufen die Mühlen ihr Getreide vom Markt, die sogenannte Lohnmüllerei hat sich durchgesetzt. In Deutschland gibt es rund 170 Mühlenbetriebe, die mehr als 1.000 Tonnen Getreide pro Jahr verarbeiten. In der Erntesaison 2024/25 wurden allein beim Weizen rund 8 Millionen Tonnen verarbeitet. Der Trend ist klar: Roggen geht leicht zurück, Weizen wächst und diese Entwicklung wird sich voraussichtlich fortsetzen.

Wirtschaftlich ist die Müllerei eine anspruchsvolle Branche. Fast 70 Prozent der Kosten entfallen auf Materialkosten, also das Getreide selbst. Die durchschnittlichen Umsatzrenditen reichen kaum an die 2 Prozent, häufig deutlich darunter. Die Einkaufsstrategie ist daher für die Mühlen von existenzieller Bedeutung. Stark schwankende Preise auf dem Weltmarkt stellen ein erhebliches unternehmerisches Risiko dar. Getreide ist ein internationales Geschäft, globale Handelsströme beeinflussen die Preise spürbar, auch wenn die Müller nach Möglichkeit regional einkaufen.

Als sogenannte Flaschenhals-Betriebe spielen Mühlen eine besondere Rolle in der Ernährungssicherheit: Nahezu das gesamte für den menschlichen Verzehr bestimmte Getreide wird über sie verarbeitet. Entsprechend unterliegen Mühlen umfangreichen statistischen Meldepflichten und liefern wichtige Daten an die Politik.

Dr. Rampl geht zudem auf die Mehltype und dazugehörigen DIN-Normen ein sowie auf aktuelle Herausforderungen der Branche: der Klimawandel beeinflusst Erntemengen und Qualitäten; erhöhte DON- und Mykotoxin-Gehalte im Getreide erfordern intensive Kontrollen; die Düngeverordnung wirkt sich auf die anbauenden Betriebe aus und damit mittelbar auf die Mühlen. Interessant dabei: Die Grenzwerte für Qualität und Verunreinigungen sind zwischen Bio- und konventionellem Getreide identisch.

Der Abend endete mit dem gewohnten kollegialen Austausch unter den Mitgliedern der Landesgruppe sowie wichtigen Hinweisen für die Branche, wie beispielsweise die Bewerbungsfrist für den laufenden EU-Concours.

Text: Sebastian Eichelsbacher

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/03/20260304_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild_1.jpg 820 1231 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2026-03-05 12:36:032026-03-05 12:44:26VDL- Bayern: Online-Stammtisch mit Einblicke in die Welt der Müllerei

VDL-Bundesmitgliederversammlung 2026 am 7. Mai 2026

5. Februar 2026/in LG Bayern, LG Schleswig-Holstein, LV BaWü, LV Hamburg, LV Hessen, LV Niedersachsen, LV NRW, LV Ost, LV Rheinland-Pfalz, VDL-Bundesverband

Foto: Ebel-Waldmann

Einberufung der VDL-Bundesmitgliederversammlung 2026

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit berufe ich gemäß § 13 (3) der Satzung des VDL Bundesverbandes e.V. in der Fassung vom 26. Oktober 2020 die Bundesmitgliederversammlung 2026 ein.

 

Die Bundesmitgliederversammlung findet statt am

Donnerstag, 7. Mai 2026, 15.30 bis 18.30 Uhr

Mercure Hotel Offenburg am Messeplatz

Schutterwälderstr. 1a, 77656 Offenburg

 

Tagesordnung:

TOP 1: Eröffnung und Begrüßung

TOP 2: a) Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
TOP 2: b) Feststellung der Teilnahme nach Mitgliedsverbänden und Mitgliedsgruppen

TOP 3: Festlegung der endgültigen Tagesordnung

TOP 4: Protokoll der Mitgliederversammlung vom 15.05.2025

TOP 5: Bericht über die Tätigkeit des Bundesverbandes (Präsidium/Vorstand)

TOP 6: Bericht des Schatzmeisters

TOP 7: Bericht der Kassen- und Rechnungsprüfer

TOP 8: Entlastung des Präsidiums für das Jahr 2025

TOP 9: Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2025

TOP 10: Wahl von zwei Rechnungsprüfern/-innen für das Jahr 2026

TOP 11: Haushaltsvoranschlag 2027

TOP 12: Berichte aus den Landesverbänden/Landesgruppen/Mitgliedsverbänden

TOP 13: Berichte aus den Bundessparten

TOP 14: Bundesmitgliederversammlung 2027 – Festlegung von Termin und gastgebendem Landesverband/gastgebender Landesgruppe

TOP 15: Verschiedenes

 

Mit kollegialen Grüßen

Markus W. Ebel-Waldmann
Präsident
VDL-Bundesverband e.V.

 

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2022/12/2017.Ebel-Waldmann_quer_2400x1600.jpg 1601 2400 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-02-05 14:37:022026-04-15 15:43:37VDL-Bundesmitgliederversammlung 2026 am 7. Mai 2026
Bereitgestellt durch Dr. Wolfgang Filter

VDL-Bayern: Hervorragende Resonanz auf VDL-Symposium mit vier ausgezeichneten Referenten zum Thema Unternehmensführung

15. Dezember 2025/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Am 2. Dezember 2025 lud die VDL-Landesgruppe Bayern zum Symposium „Unternehmensführung in der Grünen Branche“ nach Freising ein. Unter dem Motto „Vier Perspektiven, ein Thema“ kamen Führungskräfte aus Konzern, Mittelstand, Landwirtschaft und Startup zusammen, um ihre Erfahrungen zu teilen und über Herausforderungen sowie Chancen moderner Unternehmensführung zu diskutieren. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt, zahlreiche Studierende nutzten die Gelegenheit, mit den erstklassigen Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen und wertvolle Einblicke in die Praxis zu gewinnen.

Nach einem Begrüßungskaffee eröffnete Dr. Wolfgang Filter von der VDL-Landesgruppe Bayern das Symposium mit kurzen Grußworten. Auch die Mitveranstalter waren vertreten: Claudia Luksch sprach für das Hans Eisenmann-Forum für Agrarwissenschaften (TUM-School of Life Sciences), Prof. Dr. Martin Spreidler repräsentierte die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch Carina Ober und Dr. Philipp Mennig vom Lehrstuhl für Produktions- und Ressourcenökonomie landwirtschaftlicher Betriebe (Prof Sauer, TUM). Moderiert wurde der Abend von Dr. Wolfgang Filter und Sebastian Eichelsbacher (VDL-Landesgruppe Bayern).

Im Mittelpunkt standen die Impulsreferate der geladenen Gäste, die Unternehmensführung aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten. Prof. Dr. h.c. Martin H. Richenhagen gab eindrucksvolle Einblicke in die Führung eines internationalen Konzerns und sprach offen über Verantwortung, Entscheidungsfindung und globale Märkte. Als langjähriger CEO der AGCO Corporation (2004-2020) brachte er seine umfassenden internationalen Erfahrungen ein und sorgte damit immer wieder für Staunen im Publikum. Heinrich Traublinger schilderte seine Erfahrungen aus dem Mittelstand und zeigte, wie wichtig Flexibilität, Innovationskraft und persönliche Nähe zum Betrieb für nachhaltigen Erfolg sind. Als Geschäftsführer der Bäckerei und Konditorei Traublinger ist er weiterhin nah am Tagesgeschäft, während sich seine Aufgaben über die Jahre von der Backstube hin zur Verantwortung für 22 Filialen, rund 130 Mitarbeitende und eine hochmoderne Backstube entwickelt haben. Von besonderem Wert für die Zuhörer war, dass er den Betrieb zum Jahresende 2025 verkauft hat, weil sich innerhalb der Familie keine Nachfolge ergab. Diese Entscheidung nötigte vielen Respekt ab, weil die Nachfolgeproblematik auch in der Landwirtschaft bekannt ist und dort oft viel zu emotional gehandhabt wird. Carolin Pflügler brachte die Perspektive eines landwirtschaftlichen Betriebs ein und verdeutlichte, wie sich dieser durch konsequente Diversifizierung zukunftsfähig aufstellt. Das umfasst die Direktvermarktung im Hofladen über Bierbrauerei und Veranstaltungssaal bis hin zu vielfältiger Produktion mit Gemüse, Geflügel, Ackerbau und eigener Bäckerei. Großen Anklang fand ihr Bericht über die Verlagerung des Betriebes aus dem Dorfkern in die Feldmark. Am Beispiel des Pflügler Hofs wurde anschaulich, wo Potenziale liegen und welche Aspekte bei größeren Investitionen besonders sorgfältig abzuwägen sind. Torsten Steiner stellte mit Dahlia Robotics ein Startup vor, das mit technologischen Innovationen neue Wege in der Landwirtschaft beschreitet. Durch hocheffiziente Bilderkennung und autonome Steuerung werden Reihenkulturen bei hohen Fahrgeschwindigkeiten mechanisch von Unkraut befreit. Deutlich wurde dabei, dass unternehmerischer Erfolg im Startup-Bereich einen langen Atem erfordert. Innovationen sich jedoch mit Beharrlichkeit am Markt durchsetzen können.

Alle Referenten gewährten sehr persönliche Einblicke in ihre unternehmerische Realität und sprachen nicht nur über Erfolge, sondern auch offen über Herausforderungen, Krisen und Rückschläge. Genau diese Offenheit wurde von den Teilnehmenden besonders geschätzt. In der anschließenden Diskussion wurden zentrale Fragen der Unternehmensführung vertieft: Welche Fähigkeiten sind heute entscheidend? Wie setzt man klare Ziele und setzt sie erfolgreich um? Welche Rolle spielen Netzwerke, politisches Engagement und Ehrenamt? Und wie prägen Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit die Zukunft der Grünen Branche? Die Fragen aus dem Publikum wurden dabei intensiv aufgegriffen. Ein Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Abend: Führung bedeutet harte Arbeit, Zielstrebigkeit und Ehrgeiz. Und oft auch die Bereitschaft, die sprichwörtliche „Extra-Meile“ zu gehen, selbst wenn Zeit ein knappes Gut ist.

Beim anschließenden Ausklang bei Snacks und Getränken wurde das Netzwerken lebendig fortgesetzt. Studierende, Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sowie die Referentinnen und Referenten kamen in entspannter Atmosphäre ins Gespräch und knüpften wertvolle Kontakte. Das Feedback war ausgesprochen positiv. Besonders häufig wurde betont, dass es

„nicht selbstverständlich ist, mit erstklassigen Führungskräften in einem Raum zu sitzen und von ihnen lernen zu können“

– eine Erfahrung, die entsprechend wertgeschätzt wurde. Auch die Mitveranstalter Hans Eisenmann-Forum (TUM) und Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zogen ein sehr positives Fazit und blicken bereits mit Vorfreude auf das nächste Symposium. In Erinnerung bleiben wichtige Tipps, ehrliche Erfahrungsberichte und die Motivation, insbesondere für die Studierenden. Mit Engagement, Zielstrebigkeit und Leidenschaft lässt sich viel bewegen und aufbauen. Das Symposium hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll der Austausch im Berufsstand und im VDL-Netzwerk ist.

Text: Sebastian Eichelsbacher

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Bilder: Dr. Wolfgang Filter

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2025/12/20251202_Symposium_Unternehmensfuehrung_VDL-10-scaled.jpg 1920 2560 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2025-12-15 01:00:182025-12-15 01:00:18VDL-Bayern: Hervorragende Resonanz auf VDL-Symposium mit vier ausgezeichneten Referenten zum Thema Unternehmensführung
Erstellt durch Sebastian Eichelsbacher (Okt 2025)

VDL-Bayern: 2. Dez 2025 Symposium Unternehmensführung

15. November 2025/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Symposium

Unternehmensführung

Vier Perspektiven, ein Thema: erfolgreiche Unternehmensführung in der Grünen Branche für Agrar, Ernährung, Umwelt. Landwirtschaft, Mittelstand, Startup & Konzern – praxisnah, vielseitig und inspirierend!

Freising, 2. Dezember 2025 von 16 – 19 Uhr

Programm

  • 15.30 Uhr Willkommen
  • 16.00 Uhr Begrüßung & Programmstart
  • 16.00-19.00 Uhr Kurzreferate & Podiumsdiskussion
  • 19.00 Uhr Ende des Programms
  • ab 19 Uhr Empfang & Netzwerken

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der TUM School of Life Sciences (Hans Eisenmann-Forum für Agrarwissenschaften) und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf statt.

Veranstaltungsort: Hans Eisenmann-Forum, Liesel-Beckmann-Str. 2, 85354 Freising, Seminarraum, Erdgeschoss

Anmelden & Termin eintragen! Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihre und Eure Teilnahme!

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Anmeldung (siehe unten)

Die Anmeldung ist abgelaufen. Die Veranstaltung ist ausgebucht!

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2025/10/20251028_Startbanner_Symposium_VDL-BY.png 930 2165 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2025-11-15 17:00:462025-12-02 00:54:00VDL-Bayern: 2. Dez 2025 Symposium Unternehmensführung
Pixabay (Freie Lizenz) https://pixabay.com/photos/combine-harvester-harvest-farm-6491174/

VDL-Bayern: Von Forschungsergebnissen zur landwirtschaftlichen Praxis – das Startup YieldXperts beim Online-Vortrag

26. September 2025/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Bild: Pixabay

Im Rahmen des Online-Stammtisches der VDL-Landesgruppe Bayern am 22. September 2025 stellte Dr. Martin Mittermayer (Technische Universität München, Mitgründer von YieldXperts) spannende Ansätze vor, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ertragsschätzung in die Praxis getragen werden können. Die Ausgründung YieldXperts (https://www.yieldxperts.de/), die parallel zu Mittermayers Tätigkeit als Postdoc an der Universität entstand, verfolgt ein klares Ziel: wissenschaftliche Ergebnisse sollen nicht im Sande verlaufen, sondern Landwirten, Wasserschutzorganisationen und Verbänden konkrete Mehrwerte liefern.

Ein zentrales Problem ist, dass das Ertragspotenzial von Flächen bislang weitgehend unbekannt ist. Zwar existieren Ertragskarten, die z. B. über Satellitendaten oder Mähdrescher erhoben werden, doch diese weisen häufig enorme Abweichungen auf. Teilweise bis zu 50 % zum realen Ertrag auf einer Teilfläche. Selbst auf kleinen Feldern finden sich Variationen von 6-10 t/ha, was die Düngungsentscheidung massiv erschwert. Fehlannahmen lassen sich kaum noch ausgleichen. Besonders im Trinkwasserschutzgebiet zeigte sich die Relevanz: Während Maßnahmenkataloge klare Vorgaben enthalten, bleibt das Ertragspotenzial in der Regel unberücksichtigt. YieldXperts setzt beispielsweise hier an, indem es „ground-truth“ Daten erhebt und valide Modelle entwickelt. Das geht bis zum Einsatz von Parzellenmähdrescher zur genauen Ertragsbestimmung in verschiedenen Zonen im Feld. So entsteht eine differenzierte Betrachtung, die gezielte Maßnahmen in sensiblen Gebieten erlaubt. Eine Chance für die Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Gesellschaft.

Die Vision: Validierte Ertragskarten statt bunter Schätzungen. Durch ein deutschlandweites Netzwerk (u. a. in Kooperation mit Forschungseinrichtungen und der Praxis) arbeitet das Startup daran, Algorithmen und Modelle kontinuierlich zu testen und zu verbessern. Es werden verschiedenste Datenquellen herangezogen: Informationen zur Kultur und Vorfrucht, zum Boden, dem Relief, der Witterung, der Feldhistorie und Sensor- und Satellitendaten. Erste Großprojekte laufen bereits in Gebieten, die beispielsweise 100-600 ha umfassen.

Zentrale Stakeholder wie Landwirte, Trinkwasserversorger, Versicherungen, Handel und Verbände werden früh eingebunden. Besonders wichtig ist den Gründern die Unabhängigkeit und die Verbindung von geographischem Fachwissen mit agronomischer Praxis. Unterstützt wird die Initiative auch durch Partner, die wissenschaftlichen Ergebnisse kulturell und gesellschaftlich verständlich kommunizieren. Eine Maßnahme, die in den Naturwissenschaften gerne übersehen wird.

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit zahlreichen Fragen aus dem Teilnehmerkreis. Dabei zeigte sich das große Interesse an der praktischen Umsetzung der vorgestellten Ansätze. Dabei wird deutlich, dass YieldXperts stark aufgestellt ist und sich für die Zukunft rüstet. So sollen weitere Tools und Angebote in den nächsten Jahren etabliert werden, die den landwirtschaftlichen Betrieben ein effizienteres Management ermöglichen.

Nach dem Vortrag von Martin Mittermayer zu YieldXperts schloss sich der übliche und wichtige Austausch unter den Mitgliedern an. Einige berichteten von beruflichen Veränderungen und gaben Einblicke in ihre neuen Aufgabenfelder. Zudem konnten in der Runde gezielt Kontakte vermittelt werden. So fanden Mitglieder mit offenen Fragestellungen direkte Ansprechpartner, die passende Informationen beisteuern konnten

Wir bedanken uns für den informativen und unterhaltsamen Abend.

Text: Sebastian Eichelsbacher

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2025/09/20250925_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild_1.jpg 720 1280 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2025-09-26 11:46:282025-09-26 12:24:56VDL-Bayern: Von Forschungsergebnissen zur landwirtschaftlichen Praxis – das Startup YieldXperts beim Online-Vortrag
Für VDL zu freien Nutzung

VDL-Bayern: Fachexkursion „Vermarktungsmethoden entlang der Wertschöpfungskette“

28. Juli 2025/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Bild: Wolfgang Filter

Die am 9. Juli 2025 von der VDL-Landesgruppe Bayern durchgeführte Fachexkursion fand bei den Agrar-Studierenden des Hochschulstandorts Freising/Weihenstephan großen Anklang. Unter dem Titel „Vermarktungsmethoden entlang der Wertschöpfungskette“ bekamen die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Fleisch-, Gemüse- und Milch-/Käsevermarktung und konnten mit der Besichtigung einer Indoor-Weizen-Versuchskammer einen Blick in die Zukunft werfen.

Erste Station war die Metzgerei Stuhlberger in Wartenberg, die sich auf die Schlachtung und Verarbeitung von Schweinen und Ochsen spezialisiert hat. Geschäftsinhaber Dr. Ludwig Stuhlberger, der außer der Ausbildung zum Metzger auch ein Tierarzt-Studium absolviert hatte, leitete die Betriebsbesichtigung mit einem ebenso offenen wie spannendem Abriss der Familien- und Betriebsgeschichte ein. Dabei erwies er sich als einer der Pioniere der Strohhaltung bei Schweinen. Sein Bericht von der anfänglichen und bei einigen Erzeugerbetrieben immer noch vorhandenen Reserviertheit gegenüber dieser Haltungsform zeigte eindrucksvoll die Probleme und Widerstände auf, die fortschrittliche Betriebe bei der Realisierung ihrer innovativen Ideen oftmals zu überwinden haben. Der anschließende Rundgang durch alle Abteilungen des Schlachtbetriebes endete mit einer Verkostung frisch zubereiteter Weißwurst, die von den Teilnehmenden dankend angenommen wurde.

 

Als zweites wurde die Versuchskammer für Indoor-Weizen in TUMmesa besichtigt. Der Model Ecosystem Analyser der Technischen Universität München (TUMmesa) ist ein technische aufwendige Forschungsinfrastruktur, die es ermöglicht alle Klimaparameter für das Pflanzenwachstum präzise zu steuern. Die Gruppe besichtigte mit Sebastian Eichelsbacher die Forschungsarbeiten zum Indoor-Weizen im Vertical Farming. Nach einer kurzen Einführung zum Vertical Farming System, ging es im Folgenden um die kontrollierten Klimabedingungen. Diskutiert wurden die Anforderungen an die LED-Beleuchtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeitssteuerung, Belüftung und Co2-Anreicherung. Des Weiteren konnten die Teilnehmer sehen, wie der Weizen ohne jegliches organische Material und mit den Wurzeln direkt in der Nährlösung in einem hydroponischen Tiefenwassersystem wächst. Begeistert hat die Gruppe die kurze Wachstumsdauer von unter 70 Tagen und die hohe Bestandesdichte. Es gab viele Fragen zu den Vor- und Nachteilen des Systems. So beispielsweise zu dem hohen Energieverbrauch, der eine der größten Herausforderungen für das Vertical Farming im Allgemeinen darstellt, wohingegen der Wasserverbrauch minimal ist und Pflanzenschutzmittel nicht eingesetzt werden.

 

Treffpunkt zur dritten Station waren die Gemüsefelder des Biohofs Großmann, der in Vierkirchen-Pasenbach und Umgebung auf 600 ha im zweijährigen Wechsel Getreide und Hackfrüchte anbaut und vermarktet. Zur Erholung des Bodens und zur Stickstoffsammlung wird alle 5 Jahre Kleegras angebaut. Mathias Großmann-Neuhäusler, der im Laufe der Jahre gemeinsam mit seinem Bruder und Vater den elterlichen Betrieb in etwa um das Zehnfache vergrößert hat, erklärte auf dem Acker und anschließend auf der Hoffläche, welche Chancen – aber auch welche Probleme der Anbau und die Vermarktung insb. der Gemüsekulturen mit sich bringen. Hauptunsicherheitsfaktoren und damit Risikoträger waren und sind das Erschließen und der Aufbau von Vermarktungswegen inkl. der damit einhergehenden Preisschwankungen. Dies kommt insb. bei den arbeitsintensiven Gemüsesorten wie Kohl, Zwiebeln, Gurken, Karotten etc. zum Tragen. Für die Teilnehmenden wurde sichtbar, dass solch ein Betrieb viel Engagement, Risikobereitschaft, Entscheidungsfreude und unternehmerisches/kaufmännisches Können erfordert.

 

Den Schlusspunkt der Tagesexkursion setzte Hubert Stadler, der sich in den Herrmannsdorfer Landwerkstätten in Glonn mit einer eigenen Käserei eingemietet hat und dort jährlich ca. 600.000 Liter Milch zu verschiedenen Käsesorten verarbeitet und über mehrere Wege vermarktet. Käsermeister Stadler stellt mit viel Erfahrung, Gefühl und Zeit in aus frischer unbehandelter Milch ortsansässiger konventionell wirtschaftender Bauern ungefähr 20 Käsesorten her, unter denen der Heumilchkäse eine besondere Spezialität ist. Es war für alle interessant zu erfahren, wie aus der Rohmilch über die Vorreifezeit, das Einrühren des natürlichen Kälberlabs, den Stillstand um das Eindicken der Milch dann der Käsebruch mit der Harfe je nach Käsesorte unterschiedlich groß geschnitten und entsprechend lange gerührt und – vor allem bei Hartkäsesorten – nochmals erwärmt wird, um anschließend in den jeweiligen Käseformen die Entmolkung und Festigung stattfinden zu lassen, bevor die  Käselaibe in die Salzbäder gehen und schlussendlich mit reinem Steinsalz abgerieben werden. Der bei der abschließenden Besichtigung der Käsekeller entstandene Appetit wurde – sehr zum Gefallen der Teilnehmenden – mit einer Verkostung eines Brie und eines „alten Herrmannsdorfer“ gestillt.

Text: Wolfgang Filter & Sebastian Eichelsbacher

Bilder: Wolfgang Filter

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2025/07/20250725_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild_2-scaled-e1753965421761.jpg 1490 2530 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2025-07-28 00:55:562025-07-31 14:37:12VDL-Bayern: Fachexkursion „Vermarktungsmethoden entlang der Wertschöpfungskette“

VDL-Bayern: Studierendentreffen der Landesgruppe Bayern – Austausch, Vernetzung und neue Ideen

26. Mai 2025/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Bild: Sebastian Eichelsbacher

Am 13. Mai traf sich die VDL-Landesgruppe Bayern zu einem gemütlichen Studierendentreffen im Biergarten. Mit dabei waren Studierende der Technischen Universität München (TUM) sowie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT). In entspannter Runde standen der persönliche Austausch, gute Gespräche und vor allem der Spaß im Vordergrund.

Besonders erfreulich war der Besuch einiger neuer Gäste, denen der VDL vorgestellt wurde – es wurden Fragen geklärt und über das vielfältige Angebote des Verbands informiert. Die positive Resonanz und die offene Atmosphäre zeigen: Die Gruppe wächst, und das mit tollen, engagierten Leuten!

Darüber hinaus wurden erste Ideen für zukünftige Exkursionen und Veranstaltungen diskutiert. Auch bei den bundesweiten Events möchten die Studierenden der LG Bayern künftig verstärkt vertreten sein – die nächste Veranstaltung ist bereits die Nachwuchsschmiede und Jahrestagung in Bad Kreuznach.

Die VDL-Landesgruppe Bayern freut sich über den weiteren Ausbau der Studierendenarbeit und investiert gerne Zeit und Ressourcen, um die Studierenden vor Ort bestmöglich zu unterstützen.

Text: Sebastian Eichelsbacher

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2025/05/20250525_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild-scaled.jpg 1920 2560 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2025-05-26 09:33:292025-05-26 09:33:29VDL-Bayern: Studierendentreffen der Landesgruppe Bayern – Austausch, Vernetzung und neue Ideen
pexels

VDL-Bayern: Populationsgenomik in der Rinderzucht – Neue Erkenntnisse und Perspektiven

29. März 2025/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Bild: pexels

Am 24. Februar 2025 veranstaltete die VDL-Landesgruppe Bayern einen Online-Vortragsveranstaltung. Dafür wurde Christine Anglhuber eingeladen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Tierzucht (ITZ) der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Grub und hielt einen Vortrag mit dem Titel „Wer bin ich und wenn ja wie viele?“. Frau Anglhuber begann mit einer Vorstellung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und ihrer hoheitlichen Aufgaben im Bereich der Tierzucht, insbesondere der Zuchtwertschätzung. Landwirte sind darauf angewiesen, die genetischen Stärken und Schwächen ihrer Tiere präzise zu kennen. Die Populationsgenomik bietet hierzu immer genauere Methoden, um Zuchtstrategien gezielt zu verbessern.

Ein zentraler Punkt war die Zusammensetzung des Gesamtzuchtwerts. Hier fließen verschiedene Merkmale wie Milchleistung, Fleischqualität, Fitness sowie Verwandtschaftsleistung der Generationen und das genomische Potenzial ein. Jedoch sind bei weitem nicht alle Tiere in der Zuchtwertschätzung genotypisiert. Der Schwerpunkt der Forschung von Frau Anglhuber liegt auf der Anwendung der Metafounder-Methode zur Reskalierung der A-Matrix bei genotypisierten Tieren. Letztendlich wurde eine Simulation entwickelt, die es ermöglicht auch nicht-genotypisierte Populationen in entsprechenden Berechnungen einzubeziehen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für eine umfassendere Zuchtbewertung. Anglhuber erläuterte zudem, dass die Zucht ein kontinuierlicher Prozess mit vielen kleinen Veränderungen über Jahrzehnte ist. Die Idee, ein „Wunschtier“ durch gezielte Eingriffe in kurzer Zeit zu erschaffen, sei derzeit nicht realistisch. Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Wissensaustausch im Bereich der Tierzucht: Die Landesanstalt für Landwirtschaft nimmt aktiv an internationalen Konsortien teil, um den Austausch genetischer Informationen voranzutreiben und wissenschaftlich fundierte Zuchtentscheidungen zu ermöglichen.

Die Veranstaltung bot tiefgehende Einblicke in die genetische Optimierung von Rinderrassen und zeigte, wie wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die landwirtschaftliche Praxis einfließen können. Für die Teilnehmenden war zudem beeindruckend, auf welcher fachlich komplexen Ebene die Tierzucht inzwischen Auswertungen und Verbesserungen vornimmt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung sprach VDL-Kollege Markus Brem über die Bedeutung von Nahwärmenetzen in der Energiewende und die Chancen für die Landwirtschaft in diesem Bereich. Als Betreiber eines eigenen Nahwärmenetzes teilte er praktische Erfahrungen und betonte die Rolle von Landwirten als Energielieferanten.​ Biomasse aus land- und forstwirtschaftlichen Quellen kann effizient in Nahwärmenetzen genutzt werden. Dies bietet Landwirten die Möglichkeit, zusätzliche Einkommensquellen zu erschließen und aktiv zur regionalen Energieversorgung beizutragen.​ In der anschließenden Diskussion wurden Fragen zur Wirtschaftlichkeit von Nahwärmenetzen und den erforderlichen Investitionen gestellt. Brem betonte, dass trotz anfänglicher Kosten langfristig sowohl ökonomische als auch ökologische Vorteile erzielt werden können.​ Dies verdeutlicht, wie die Landwirtschaft nicht nur in der Produktion von Lebensmitteln, sondern auch in der Energieversorgung eine Schlüsselrolle spielt.

Text: Sebastian Eichelsbacher

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2025/03/20250127_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild_2.jpg 924 1386 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2025-03-29 09:52:232025-03-29 09:52:23VDL-Bayern: Populationsgenomik in der Rinderzucht – Neue Erkenntnisse und Perspektiven

VDL-Bundesmitgliederversammlung 2025 am 15. Mai 2025

24. Februar 2025/in LG Bayern, LG Schleswig-Holstein, LV BaWü, LV Hamburg, LV Hessen, LV Niedersachsen, LV NRW, LV Ost, LV Rheinland-Pfalz, VDL-Bundesverband

Foto: Ebel-Waldmann

Einberufung der VDL-Bundesmitgliederversammlung 2025

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit berufe ich gemäß § 13 (3) der Satzung des VDL Bundesverbandes e.V. in der Fassung vom 26. Oktober 2020 die Bundesmitgliederversammlung 2025 ein.

 

Die Bundesmitgliederversammlung findet statt am

Donnerstag, 15. Mai 2025, 15.30 bis 18.30 Uhr

Hotel Caravelle im Park

Weinkauffstraße 1, 55543 Bad Kreuznach

 

Tagesordnung:

TOP 1: Eröffnung und Begrüßung

TOP 2: a) Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
TOP 2: b) Feststellung der Teilnahme nach Mitgliedsverbänden und Mitgliedsgruppen

TOP 3: Festlegung der endgültigen Tagesordnung

TOP 4: Protokoll der Mitgliederversammlung vom 16.05.2024

TOP 5: Bericht über die Tätigkeit des Bundesverbandes (Präsidium/Vorstand)

TOP 6: Bericht des Schatzmeisters

TOP 7: Bericht der Kassen- und Rechnungsprüfer

TOP 8: Entlastung des Präsidiums für das Jahr 2024

TOP 9: Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2024

TOP 10: Wahl von zwei Rechnungsprüfern/-innen für das Jahr 2026

TOP 11: Haushaltsvoranschlag 2026

TOP 12: Berichte aus den Landesverbänden/Landesgruppen/Mitgliedsverbänden

TOP 13: Berichte aus den Bundessparten

TOP 14: Bundesmitgliederversammlung 2026 – Festlegung von Termin und gastgebendem Landesverband/gastgebender Landesgruppe

TOP 15: Verschiedenes

 

Mit kollegialen Grüßen

Markus W. Ebel-Waldmann
Präsident
VDL-Bundesverband e.V.

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2022/12/2017.Ebel-Waldmann_quer_2400x1600.jpg 1601 2400 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2025-02-24 10:55:532025-02-24 10:55:53VDL-Bundesmitgliederversammlung 2025 am 15. Mai 2025
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