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VDL-Seminar „Effektiver Einsatz von KI-Tools im beruflichen Kontext“

13. Juli 2026/in Allgemein, VDL-Bundesverband

Foto: Pixabay

Der VDL bietet in Zusammenarbeit mit der dbb akademie ein Seminar zum Thema „Effektiver Einsatz von KI-Tools im beruflichen Kontext„ vom 06. – 08. September 2026 in Hannover an.

Künstliche Intelligenz kann den beruflichen Alltag in Verwaltung und Organisation deutlich erleichtern – vorausgesetzt, die Werkzeuge werden gezielt, kritisch und verantwortungsvoll eingesetzt. Im Mittelpunkt des Seminars steht daher die Frage, wie ChatGPT, Copilot und vergleichbare KI-Anwendungen für Texte, Präsentationen, Meetings, Protokolle und einfache Datenanalysen sinnvoll genutzt werden können.

Die Teilnehmenden lernen, wirksame Prompts zu formulieren, KI-Ergebnisse kritisch zu prüfen und typische Fehlerquellen zu erkennen. Praxisnahe Übungen aus dem beruflichen Alltag stehen dabei im Vordergrund. Besondere Beachtung finden Datenschutz, Verlässlichkeit, menschliche Kontrolle und die Grenzen der Automatisierung.

Weitere Informationen sowie die Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte dem Programm und dem Anmeldeformular.

Programm 06.-08. September 2026

Anmeldung

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anmeldeschluss ist am 06.08.2026.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
VDL-Mitglieder werden bevorzugt berücksichtigt.

Text: Tobias Dammeier

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2023/11/office-620817_1280.jpg 850 1280 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-07-13 14:04:572026-07-13 14:47:16VDL-Seminar „Effektiver Einsatz von KI-Tools im beruflichen Kontext“

Ehemaliger VDL-Präsident Prof. Dr. Hans-Werner Ott verstorben

28. Mai 2026/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen, VDL-Bundesverband

Prof. Dr. Hans-Werner Ott, Präsident des VDL Bundesverbandes e.V. von 1991-1994 und Landesvorsitzender des VDL Landesverbandes Hessen e.V. von 1986-1995, Foto: Prof. Dr. Hans-Werner Ott/Bearbeitung VDL

Der VDL – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt – trauert um Prof. Dr. Hans-Werner Ott.

Der VDL trauert um sein allseits geschätztes und verehrtes Ehrenmitglied des VDL Landesverbandes Hessen e.V., Prof. Dr. Werner Ott, der am 27. April 2026 im Alter von 86 Jahren verstorben ist. 50 Jahre war Prof. Dr. Werner Ott stets aktives Mitglied im VDL Landesverband Hessen e.V. und hat die sehr positive Entwicklung unseres Berufsverbandes in dieser Zeit maßgeblich und nachhaltig geprägt und richtungsweisende Zeichen gesetzt.

Höchstes Engagement in der berufsständischen Arbeit zeigte Werner Ott während seiner neunjährigen Amtszeit von 1986 bis 1995 als Landesvorsitzender des VDL Landesverbandes Hessen und während seiner dreijährigen Amtszeit von 1991 bis 1994 als Präsident des VDL Bundesverbandes. Unter seinem Vorsitz hat er wichtige und gewichtige Themenbereiche im konstruktiven Dialog mit allen Akteuren in der Politik, an den Hochschulen, in der Verwaltung und der Wirtschaft aufgegriffen und umgesetzt.

Die Förderung der Studierenden und Absolventen und Berufseinsteiger im VDL war im stets eine Herzensangelegenheit.

Auch nach seiner aktiven Amtszeit als Präsident und Landesvorsitzender war Prof. Dr. Werner Ott stets präsenter, von hoher Sachlichkeit geprägter und dank seit seiner hohen sozialen Kompetenz allseits geschätzter Ratgeber des VDL Landesverbandes Hessen und des VDL Bundesverbandes. Für sein einzigartiges Engagement um die Belange unseres Berufsverbandes verlieh ihm die Mitgliederversammlung des VDL Hessen die Ehrenmitgliedschaft im VDL. Die Kolleginnen und Kollegen, die ihn kennenlernen durften, wussten, dass sein Organisationstalent, sein immenses Fachwissen, seine Verbindlichkeit, vor allem aber die Liebenswürdigkeit von Prof. Dr. Werner Ott unschlagbar waren.

Werner Ott – am 26. Februar 1940 in Buchen im Odenwald geboren – absolvierte nach seinem Abitur am Heidelberger Helmholtz-Gymnasium eine landwirtschaftliche Lehre mit anschließender Gehilfenprüfung und studierte von 1961 bis 1967 Landwirtschaft an der Universität Gießen. Sein Studium schloss er mit Diplom und Promotion ab. Es folgte die Referendarausbildung für den höheren Lehr- und Verwaltungsdienst in der Agrarverwaltung.

Von 1969 bis 1971 war Werner Ott als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der chemischen Industrie tätig, bevor er als angestellter Lehrer bzw. Studienrat an der Berufsfachschule in Bad Kreuznach und an der Kreisberufsschule in Alsfeld tätig war. Bereits mit 32 Jahren wurde Werner Ott Professor für „Allgemeine und angewandte Biologie, insbesondere Ökologie“ an der damaligen Fachhochschule Gießen.

In dieser Zeit wurde Werner Ott VDL-Mitglied und trat seitdem aktiv für die Interessen unseres Berufsstandes ein. 1978 wurde Werner Ott zum Direktor der Hessischen Lehr- und Versuchsanstalt für Grünlandwirtschaft und Feldfutterbau mit überbetrieblicher Ausbildung in tierischer und pflanzlicher Erzeugung ernannt. An der damaligen Fachhochschule Gießen-Friedberg hatte er zudem einen Lehrauftrag inne.

Von 1982 bis 2001 war Professor Dr. Werner Ott Präsident der damaligen Hessischen Landesanstalt für Umwelt, dem heutigen Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Während dieser Zeit war Professor Ott auch Honorar-Professor an der Fachhochschule Gießen-Friedberg für „Spezielle Ökologie und Umwelthygiene“. Im Wintersemester 1993/94 hatte er zudem eine Gastprofessur an der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena für das Lehrgebiet „Umweltsicherung und Umweltpolitik“.

An der Gründung der VDL-Landesverbände in den neuen Bundesländern war Werner Ott nach der Wiedervereinigung maßgeblich beteiligt. Bereits 1990 wurde auf seine Initiative hin der damalige VDL Landesverband Thüringen gegründet.

Für unser hessisches Ehrenmitglied Werner Ott war neben der fachlichen Weiterentwicklung des Berufsverbandes stets das kollegiale menschliche Miteinander zwischen Studierenden, Aktiven und Ruheständlern ein ganz besonderes Anliegen. Dieses große Anliegen, für das er sich stets und nachdrücklich einsetzte, ist dank ihm in Erfüllung gegangen und hat den Zusammenhalt im VDL und den Erfolg des VDL sichergestellt.

Auch ich, der über viele Jahrzehnte hinweg die Ehre und Freude hatte mit ihm nicht nur zusammenarbeiten zu dürfen, sondern mit ihm auch freundschaftlich verbunden war, habe viel – ja sehr viel – von ihm lernen dürfen.

Wir werden Prof. Dr. Hans-Werner Ott sehr vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken wahren. Unser tiefes und aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner gesamten Familie.

In stiller Trauer

Markus W. Ebel-Waldmann

Präsident des VDL Bundesverbandes e.V. und Landesvorsitzender des VDL Landesverbandes Hessen e.V.

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/05/Screenshot-2026-05-28-152153.png 463 844 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-05-28 15:25:242026-05-28 17:28:26Ehemaliger VDL-Präsident Prof. Dr. Hans-Werner Ott verstorben
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VDL Jahrestagung 2026

26. Mai 2026/in Allgemein, VDL-Bundesverband

Bilder und Text: VDL

Die diesjährige Jahrestagung des VDL Bundesverbandes Agrar, Ernährung, Umwelt führte die Mitglieder vom 7. bis 9. Mai 2026 nach Offenburg in Baden-Württemberg. Die Ortenau bot mit ihrer landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft und den vielfältigen Betrieben den passenden Rahmen für ein abwechslungsreiches Fachprogramm.

Zum Auftakt standen am Donnerstag verschiedene Sitzungen der Bundessparten sowie die Bundesmitgliederversammlung auf dem Programm. Beim anschließenden Begrüßungsabend nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zum Wiedersehen mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland.

Der Freitag war geprägt von spannenden Fachbesuchen. Erste Station war das Raiffeisen Kraftfutterwerk Kehl, wo die Mitglieder Einblicke in die moderne und gentechnikfreie Futtermittelproduktion sowie in die Arbeit des Bio-Werks erhielten. Parallel besuchte eine Gruppe von Mitgliedern den Kehler Hafen. Der wichtige Binnenhafen am Oberrhein schlägt jährlich

 

mehr als 4 Millionen Tonnen Güter um. Anschließend besuchte die Gruppe das Europäische Parlament in Straßburg. Dort standen die europäischen Entscheidungsprozesse und deren Bedeutung für die Agrar- und Ernährungsbranche im Mittelpunkt. Am Nachmittag führte das Programm zum Obstgroßmarkt Mittelbaden in Oberkirch. Die Teilnehmenden konnten dort die Abläufe der Obstvermarktung von der Anlieferung bis zur Verpackung kennenlernen und erhielten interessante Einblicke in die moderne Lager- und Sortiertechnik.

Der Begegnungsabend im Weingut Renner in Offenburg bot anschließend einen gelungenen Ausklang des Tages in besonderer Atmosphäre über den Weinbergen der

Ortenau. VDL Präsident Markus Ebel-Waldmann freute sich gemeinsam mit Landesvorsitzendem Claudius Wurth eine Reihe von Ehrengästen begrüßen zu dürfen. Neben Johannes Rothenberger MdB, Rüdiger Tonojan MdL, Dr. Konrad Rühl, Leiter der Abteilung Landwirtschaft im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Kai Rosenberger, Landesvorsitzender BBW – Beamtenbund Tarifunion, Wilhelm Burgbacher Landesvorsitzender BTBkomba Baden-Württemberg nahm auch der 1. Vizepräsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes, Egon Busam teil.

Am Samstag stand schließlich eine Exkursion zum Waldservice Ortenau auf dem Programm. Die Mitglieder informierten sich über nachhaltige Forstwirtschaft, Holzvermarktung und aktuelle Herausforderungen im Waldmanagement.

Die Mitglieder freuten sich über das abwechslungsreiche und interessante Fachprogramm sowie über die anregenden Gespräche mit Gästen und Experten der Branche. Die Jahrestagung bot erneut eine wertvolle Gelegenheit zum fachlichen Austausch, zur Vernetzung und zum Blick über die verschiedenen

Bereiche von Agrar, Ernährung und Umwelt hinaus.

Die VDL Jahrestagung 2027 wird vom 27. Bis 29. Mai 2027 in Niedersachsen stattfinden.

 

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/05/20260508_125506-scaled.jpg 1442 2560 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-05-26 16:23:332026-05-26 16:23:33VDL Jahrestagung 2026
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Bundesmitgliederversammlung 2026 des VDL Bundesverbandes

26. Mai 2026/in Allgemein, VDL-Bundesverband

Foto und Text: VDL

Am 7. Mai 2026 fand die Bundesmitgliederversammlung 2026 des VDL Bundesverbandes statt. Zahlreiche Mitglieder des VDL nahmen im Mercure Hotel Messe Offenburg an der diesjährigen Sitzung teil. Der Gremientag wurde am Vormittag mit den Sitzungen der Bundessparten Öffentlicher Dienst, Studierende und Young Professionals sowie der Geschäftsführerkonferenz der VDL-Landesverbände bzw. -gruppen eröffnet. Nachmittags folgte die Bundesmitgliederversammlung, die allen Mitgliedern des Verbandes offenstand.

Neben den satzungsgemäßen Regularien standen im Rahmen der Bundesmitgliederversammlung insbesondere die Berichte des Bundesvorstandes, die Beratung und Verabschiedung des Haushalts sowie aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen des Berufsstandes im Mittelpunkt der Tagesordnung. Darüber hinaus wurden zentrale verbandspolitische Themen sowie zukünftige Projekte und strategische Schwerpunkte des Verbandes diskutiert.

Einen besonderen Stellenwert nahmen die Berichte der Bundessparten sowie der Landesverbände und Landesgruppen ein. Diese boten einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Vorgestellt wurden zahlreiche Fachveranstaltungen, Exkursionen, Netzwerkformate und Nachwuchsinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet, die das breite ehrenamtliche Engagement innerhalb des VDL eindrucksvoll widerspiegeln.

VDL-Präsident Markus Ebel-Waldmann sprach allen an der Organisation beteiligten Kolleginnen und  Kollegen des Landesverbandes Baden-Württemberg seine Anerkennung für die gelungene Vorbereitung der Jahrestagung und das abwechslungsreiche Fachprogramm aus. Als Zeichen des Dankes überreichte er dem Landesvorsitzenden Claudius Wurth sowie der Geschäftsführerin Iris Onipede ein Präsent des Bundesverbandes.

Seinen Ausklang fand der Gremientag bei einem gemeinsamen Abendessen aller Mitglieder. Der traditionelle Begrüßungsabend bildete den Auftakt zur diesjährigen VDL-Jahrestagung. In geselliger Atmosphäre begrüßte VDL-Präsident Markus Ebel-Waldmann die Anwesenden und besonders Staatssekretär und Landtagsabgeordneten Volker Schebesta MdL, der als Ehrengast ein Grußwort hielt.

 

 

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/05/BMV-2026-1-scaled.jpg 1442 2560 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-05-26 15:37:342026-05-26 15:37:34Bundesmitgliederversammlung 2026 des VDL Bundesverbandes
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VDL-Nachwuchsschmiede am 6. Mai 2026 in Offenburg

26. Mai 2026/in Allgemein, VDL-Bundesverband

Am 6. Mai 2026 fand in Offenburg die bereits dritte VDL-Nachwuchsschmiede statt. Das Veranstaltungsformat stieß erneut auf großes Interesse: Zahlreiche Studierende und Berufseinsteiger nahmen an den Vorträgen der Personalverantwortlichen aus unterschiedlichen Bereichen der Grünen Branche in der Messe Offenburg teil.

Als größter akademischer Berufsverband der Branche verfolgt der VDL das Ziel, die Nachwuchsförderung weiter auszubauen und zu intensivieren. Mit der Nachwuchsschmiede wurde hierfür vor drei Jahren eine neue Plattform geschaffen, um die Studierenden und Berufseinsteigern gezielt die Möglichkeit zu bietet, direkt mit Unternehmen und Institutionen in Kontakt zu treten und die vielfältigen Berufsperspektiven der Grünen Branche kennenzulernen.

Die positive Resonanz der Teilnehmenden überzeugte auch die Vielfalt der vertretenen Berufsfelder. Zum Auftakt stellte Carla Schied, Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg die Karrierewege in der Agrarverwaltung vor. Claudius Wurth vermittelte Einblicke in das breite Spektrum beruflicher Möglichkeiten in der Privatwirtschaft und erläuterte hier insbesondere die Wege in die Selbstständigkeit. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Möglichkeiten in der Beratungsbranche im Agrar- und Ernährungssektor. Peter Jung vom Deutschen Raiffeisenverband, der den Teilnehmenden die vielseitige Arbeit in Verbänden näherbrachte. Peter Jung, Leitung Lebensmittelwirtschaft beim Deutschen Raiffeisenverband Berlin, bildete den Abschluss der Vortragsreihe. Er zeigte den Teilnehmenden die vielseitige Arbeit in Verbänden beispielhaft an der Arbeit des DRV in Berlin. Abschließend gab Markus Ebel-Waldmann wertvolle Einblicke und praktische Tipps für den Berufseinstieg in der Grünen Branche.

Im Rahmen einer abschließenden Podiumsdiskussion hatten die Studierenden und Berufseinsteiger Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Referierenden zu richten und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Den gelungenen Ausklang fand die Veranstaltung bei einem gemeinsamen Abendessen in der alten Brauereigaststätte Brandeck. Bei regionalen Spezialitäten wurden die Gespräche mit den Referierenden sowie untereinander in angenehmer Atmosphäre fortgesetzt.

Ein besonderer Dank gilt allen engagierten Teilnehmenden sowie den Referierenden, die ihre Berufsfelder informativ, praxisnah und abwechslungsreich vorgestellt haben.

 

Foto: VDL/ Text: VDL

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/05/Schmiede-2026-3-scaled.jpg 1442 2560 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-05-26 14:59:092026-05-26 15:07:27VDL-Nachwuchsschmiede am 6. Mai 2026 in Offenburg
Eigene Aufnahme; Eichelsbacher

VDL- Bayern: Fachvortrag zu Agri-PV mit Feldwerke

12. Mai 2026/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Symbolbild: S. Eichelsbacher

Am 28. April 2026 veranstaltete die Fachschaft Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Technischen Universität München (TUM) in Kooperation mit der VDL-Landesgruppe Bayern einen Fachvortrag zum Thema Agri-Photovoltaik (Agri-PV). Referent war Maximilian Möllenbeck von Feldwerke, einem Münchner Start-up, das von drei Gründern aufgebaut wurde.

Feldwerke setzt ausschließlich auf nachgeführte Tracking-Systeme, die der Sonne von Osten nach Westen folgen. Hochaufgeständerte Anlagen seien technisch möglich, jedoch deutlich kostenintensiver; vertikale Module stellten eine weitere Option dar. Durch das Tracking-Konzept lassen sich im Vergleich zu klassischen Freiflächenanlagen rund 20-30% mehr Volllaststunden erzielen. Während Agri-PV-Anlagen etwa 1 MWp pro Hektar erreichen, liegen klassische Freiflächenanlagen bei rund 1.3 MWp je Hektar, allerdings ohne weitere landwirtschaftliche Nutzung der Fläche. Agri-PV ermöglicht hingegen, dass mindestens 85% der Fläche weiterhin bewirtschaftet werden können und gleichzeitig hohe landwirtschaftliche Erträge erzielt werden.  Bei Grünland können sogar bis zu 95% der Fläche weiter genutzt werden. Feldwerke tritt dabei sowohl als Projektierer als auch als Eigentümer der Anlagen auf.

Die Nachfrage und das Interesse an den Anlagen sind hoch. Allein bei Feldwerke befinden sich aktuell rund 40 Projekte in der Pipeline, zwei Anlagen sind bereits in Betrieb. Noch in diesem Jahr will Feldwerke 80 bis 100 Megawatt zusätzliche Kapazität realisieren. Vorgestellt wurde unter anderem eine gerade eröffnete 28 Hektar große Anlage mit 17 MWp Leistung, ein Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehreren Millionen Euro in Oberndorf am Lech.

Die Wirtschaftlichkeit solcher Anlagen hängt stark von den EEG-Rahmenbedingungen ab. Bei negativen Börsenstrompreisen entfällt die Einspeisevergütung, während bei hohen Strompreisen eine Direktvermarktung zusätzliche Erlöse ermöglicht. Batteriespeicher gewinnen daher zunehmend an Bedeutung, für sogenannte Power Purchase Agreements (PPA) sind große Speicherkapazitäten sogar Voraussetzung.

Agri-PV wird mittlerweile mit zahlreichen landwirtschaftlichen Kulturen kombiniert, selbst mit Spezialkulturen wie dem Zuckerrübenanbau, und ist besonders für biologisch wirtschaftende Betriebe interessant. Partielle Beschattung kann, abhängig von Kultur und Witterung, sogar positive Effekte auf Pflanzenwachstum und Ertrag haben. Herausforderungen bestehen weiterhin bei den politischen Rahmenbedingungen und Genehmigungsverfahren. Die eigentliche Bauzeit ist dagegen vergleichsweise kurz, da rund 80 % der Projektdauer auf Planung und Genehmigung entfallen.

Nach dem spannenden Vortrag mit technischen Details, praktischen Einblicken sowie zahlreichen Daten und Fakten entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit vielen Fragen aus dem Publikum. Das große Interesse der Teilnehmenden an dieser Technologie war deutlich spürbar. Wir bedanken uns herzlich bei Feldwerke und Maximilian Möllenbeck für die Veranstaltung.

Zum Abschluss bot ein Get-together Gelegenheit für weiteren Austausch und Networking.

Text: S. Eichelsbacher

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/05/20260510_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild-scaled.jpg 1920 2560 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2026-05-12 09:47:192026-05-15 13:45:59VDL- Bayern: Fachvortrag zu Agri-PV mit Feldwerke
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VDL-Jahresbericht 2025

4. Mai 2026/in Allgemein, Mitglieder-Nachrichten, VDL-Bundesverband

Themenschwerpunkte:

  • VDL-Exkursion zur Grünen Woche
  • VDL-Jahrestagung
  • VDL-Studie zu Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau“
  • VDL-Berlin-Seminar
  • uvm.
Download VDL-Jahresbericht 2025
https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/05/Screenshot-Jahresbericht-2025.png 586 885 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-05-04 14:27:382026-05-04 14:27:38VDL-Jahresbericht 2025
Stadt Offenburg. Freigegeben für alle Verwendungen 5.2.2026

VDL-Jahrestagung 2026 vom 07.-09. Mai 2026 in Offenburg

30. März 2026/in Allgemein, VDL-Bundesverband

Foto: Stadt Offenburg

Gemeinsam mit dem VDL-Bundesverband lädt der VDL-Landesverband Baden-Württemberg zur diesjährigen VDL-Jahrestagung vom 07. bis zum 09. Mai 2026 nach Offenburg ein.

Offenburg liegt im Westen Baden-Württembergs in der fruchtbaren Rheinebene, nahe der französischen Grenze und am Rand des Schwarzwaldes. Die Stadt ist das Zentrum der Ortenau, einer Region mit besonders günstigen klimatischen Bedingungen für Landwirtschaft. Warme Sommer, milde Winter und nährstoffreiche Böden bieten ideale Voraussetzungen für den Anbau verschiedener Kulturen.

Besonders bedeutend ist der Weinbau an den sonnigen Hängen des Schwarzwaldvorlandes. Daneben prägen Obstbau – vor allem Äpfel, Kirschen und Zwetschgen – sowie Ackerbau mit Getreide und Mais die Landschaft. Viele landwirtschaftliche Betriebe verbinden traditionelle Bewirtschaftung mit modernen Methoden. Durch ihre Lage zwischen Rhein, Schwarzwald und Weinbergen ist die Region nicht nur landwirtschaftlich wichtig, sondern auch landschaftlich und wirtschaftlich von großer Bedeutung.

Der VDL Bundesverband und der VDL Baden-Württemberg freuen sich auf Ihre Teilnahme!

Das ausführliche Programm finden Sie hier.

 

A N M E L D U N G

Die Anmeldung ist einfach & bequem per Online-Formular möglich.

Auf Anfrage unter info@vdl.de

Text: VDL

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/02/marktplatz-scaled.jpg 1707 2560 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-03-30 12:09:222026-04-24 14:20:21VDL-Jahrestagung 2026 vom 07.-09. Mai 2026 in Offenburg
Pixabay

VDL- Bayern: Online-Stammtisch mit Einblicke in die Welt der Müllerei

5. März 2026/in Allgemein, Landesverbände, LG Bayern

Bild: Pixabay

Am 23. Februar 2026 veranstaltete die VDL-Landesgruppe Bayern einen Online-Stammtisch. Als Gastreferent war Dr. Josef Rampl eingeladen, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes und zugleich Vorsitzender der Vereinigung der Wasserkraftwerke in Bayern. Seit über 20 Jahren führt er den Bayerischen Müllerbund, den mitgliederstärksten Berufsverband der Müllerei, in Deutschland.

Die Doppelrolle von Dr. Rampl in Müllerbund und Wasserkraftwerksvereinigung erklärt sich historisch: Mühlen gehören zu den ältesten Handwerken überhaupt, und Wasserkraft war einst ihre wichtigste Energiequelle. Heute ist der direkte Stromanschluss Standard, doch die historische Verbindung ist geblieben. Die Vereinigung der Wasserkraftwerke in Bayern umfasst derzeit mehrere Hundert Mitgliedsbetriebe und wird im kommenden Jahr durch einen Zusammenschluss auf über 1000 Wasserkraftwerksbetreiber anwachsen. Eindrucksvoll die Dimension: Die bayerischen Wasserkraftwerke erzeugen mengenmäßig genug Strom, um alle bayerischen Privathaushalte zu versorgen. Die Hälfte aller deutschen Wasserkraftwerke steht in Bayern.

Dr. Rampl gab einen umfassenden Überblick über die heutige Müllerei. Die klassische Getreideanlieferung direkt vom Landwirt an den Müller existiert kaum noch. Stattdessen kaufen die Mühlen ihr Getreide vom Markt, die sogenannte Lohnmüllerei hat sich durchgesetzt. In Deutschland gibt es rund 170 Mühlenbetriebe, die mehr als 1.000 Tonnen Getreide pro Jahr verarbeiten. In der Erntesaison 2024/25 wurden allein beim Weizen rund 8 Millionen Tonnen verarbeitet. Der Trend ist klar: Roggen geht leicht zurück, Weizen wächst und diese Entwicklung wird sich voraussichtlich fortsetzen.

Wirtschaftlich ist die Müllerei eine anspruchsvolle Branche. Fast 70 Prozent der Kosten entfallen auf Materialkosten, also das Getreide selbst. Die durchschnittlichen Umsatzrenditen reichen kaum an die 2 Prozent, häufig deutlich darunter. Die Einkaufsstrategie ist daher für die Mühlen von existenzieller Bedeutung. Stark schwankende Preise auf dem Weltmarkt stellen ein erhebliches unternehmerisches Risiko dar. Getreide ist ein internationales Geschäft, globale Handelsströme beeinflussen die Preise spürbar, auch wenn die Müller nach Möglichkeit regional einkaufen.

Als sogenannte Flaschenhals-Betriebe spielen Mühlen eine besondere Rolle in der Ernährungssicherheit: Nahezu das gesamte für den menschlichen Verzehr bestimmte Getreide wird über sie verarbeitet. Entsprechend unterliegen Mühlen umfangreichen statistischen Meldepflichten und liefern wichtige Daten an die Politik.

Dr. Rampl geht zudem auf die Mehltype und dazugehörigen DIN-Normen ein sowie auf aktuelle Herausforderungen der Branche: der Klimawandel beeinflusst Erntemengen und Qualitäten; erhöhte DON- und Mykotoxin-Gehalte im Getreide erfordern intensive Kontrollen; die Düngeverordnung wirkt sich auf die anbauenden Betriebe aus und damit mittelbar auf die Mühlen. Interessant dabei: Die Grenzwerte für Qualität und Verunreinigungen sind zwischen Bio- und konventionellem Getreide identisch.

Der Abend endete mit dem gewohnten kollegialen Austausch unter den Mitgliedern der Landesgruppe sowie wichtigen Hinweisen für die Branche, wie beispielsweise die Bewerbungsfrist für den laufenden EU-Concours.

Text: Sebastian Eichelsbacher

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/03/20260304_Beitrag_BY_VDL-Newsletter_Bild_1.jpg 820 1231 Sebastian https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Sebastian2026-03-05 12:36:032026-03-05 12:44:26VDL- Bayern: Online-Stammtisch mit Einblicke in die Welt der Müllerei
VDL Hessen

VDL-Hessen: Fachtagung „Resilienz der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft“

6. Februar 2026/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

Foto: VDL Hessen

Am Montag, 12. Januar 2026, lud der VDL Landesverband Hessen e.V. zu einer Fachtagung „Resilienz der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft – Was sind die Konsequenzen der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine?“ im Rahmen der 78. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen 2026 in die Stadthalle Baunatal (bei Kassel) ein. Referent war Peter Jung, Leiter Lebensmittelwirtschaft, Deutscher Raiffeisenverband (DRV), Berlin.

Die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft sah sich in den vergangenen Jahren massiven Herausforderungen ausgesetzt. Die COVID19-Pandemie, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, zunehmende geopolitische Spannungen sowie klimatische Extremereignisse haben bestehende Verwundbarkeiten entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette offengelegt. Gleichzeitig haben sie die systemische Bedeutung einer resilienten Landwirtschaft für Versorgungssicherheit, wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Akzeptanz erneut ins Bewusstsein gerückt.

Der Vortrag beleuchtete, welche praktischen Lehren aus den Krisenerfahrungen der letzten Jahre für die Stärkung der landwirtschaftlichen Liefer- und Versorgungsketten gezogen werden können und welche politischen Notwendigkeiten hieraus entstehen. Unter anderem werden die Abhängigkeiten von Importen wie etwa bei Betriebsmitteln, die Funktionsfähigkeit von Lieferketten, Marktauswirkungen sowie die Rolle der Politik beleuchtet. Anhand ausgewählter Beispiele wird aufgezeigt, wie Unternehmen, die unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette und politische Akteure auf die Ereignisse reagiert haben und welche Maßnahmen sich in der Praxis bewährt haben.

Darauf aufbauend wurden politische Handlungsoptionen zur Stärkung der Resilienz der deutschen Agrarwirtschaft – von verlässlichen Rahmenbedingungen über praxistaugliche Risikovorsorgeinstrumente bis hin zu einer stärkeren Berücksichtigung von Resilienz als Zielgröße in der Agrarpolitik aufgezeigt.

Text: Markus Ebel-Waldmann

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2026/02/he-1.jpg 517 619 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2026-02-06 14:00:512026-02-06 14:00:51VDL-Hessen: Fachtagung „Resilienz der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft“
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