VDL-Seminar „Gespräche strukturieren und steuern“ 04.-06.09.2022

Foto: Pixabay

Der VDL bietet ein Seminar zum Thema „Gespräche strukturieren und steuern“ vom 4.-6. September 2022 in Hannover an, in Zusammenarbeit mit der dbb akademie.

Nachfolgend finden Sie das Programm und das Anmeldeformular, und wir freuen uns auf interessierte Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Programm Seminar Gespräche strukturieren und steuern

Anmeldeformular Seminar Gespräche strukturieren und steuern

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an info@vdl.de

Text: VDL

Bachelor und Master – Was kommt nach dem Studienabschluss? Absolventenbefragung im Agrarbereich 2021

Foto: Adobe Stock und Landwirtschaftliche Rentenbank

Der VDL-Bundesverband – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. führt regelmäßig  bundesweite Absolventenbefragungen im Agrarbereich durch. 

Die aktuelle Studie wurde von Prof. Dr. Jens-Peter Loy, von der Macke-Loy-Glauben GbR Markt- und Konsumforschung, Beratung, und mit Lehrstuhl für Marktlehre am Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wissenschaftlich bearbeitet und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell gefördert.

Diese liefert interessante und wertvolle Erkenntnisse für uns alle und gibt auch Auskunft über die Veränderungen seit der letzten Studie im Jahr 2018.
Es finden sich aktuelle Informationen zur Studiendauer, berufspraktischen Kenntnissen, Bewertung des Studiums, Berufseinstieg und Entlohnung, beruflicher Werdegang, Kompetenzen in der Arbeitswelt, die wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Die Zahl der Agrarstudenten an Universitäten hat in den letzten zwei Jahrzenten um ca. 10.000 zugenommen. Derzeit studieren rund 40.000 Studenten an Universitäten in diesem Fachbereich. Dazu kommen 25.000 Studierende an (Fach-)Hochschulen.
Trotz des Anstiegs der Studierendenzahlen zeigt sich ein deutlicher Fachkräftemangel im Bereich der grünen Berufe. Die vorliegende Studie bietet in diesem Zusammenhang wichtige Informationen zum Studium und Berufseinstieg für diesen weiterhin wachsenden Bereich. Dabei wird wie in den Vorgängerstudien von 2012, 2015 und 2018 in erster Linie die Perspektive der Absolventen dargestellt, welche für Studieninteressierte und Arbeitgeber in diesem Bereich gleichermaßen von Interesse ist. In der Befragung von 2021 konnten wie 2018 rund 500 Absolventen zu einer vollständigen Teilnahme an der umfangreichen Befragung gewonnen werden. Dabei zeigt sich wie schon 2018 eine starke Repräsentanz der Universität Hohenheim, die offensichtlich den besten Kontakt zu ihren Absolventen aufbaut.

58 % der Befragten sind Frauen und 42 % Männer. Rund ein Drittel stammt von einem landwirtschaftlichen Betrieb. Das Durchschnittalter der Befragten liegt bei 29 Jahren.
Für eine bessere Vergleichbarkeit mit der vorangegangenen Studie entsprechen Aufbau und
die Auswertung im Wesentlichen dem Muster der Vorstudie.

Erwartungsgemäß studieren (Fach-)Hochschüler etwas schneller beziehungsweise absolvieren das Studium häufiger in der Regelstudienzeit als Universitätsabsolventen.
Die Zahl der Hochschulwechsel im Studium ist rückläufig. Lediglich 13 % der Befragten haben die Hochschule gewechselt. 2018 war es noch jeder Fünfte.
80 % der Befragten beurteilen das Studium mit „gut“ oder „sehr gut“. Gleiches gilt für den Ruf
der Hochschule oder Universität. 75 % der Befragten empfiehlt auch das Studienfach.

Wie schon in den letzten Studien wünschen sich die Absolventen an Universitäten mehr Praxisnähe und eine stärkere Einbindung von Praktikern und Lehrbeauftragten aus der Wirtschaft. Auch bei den Softskills gibt es noch Nachbesserungsbedarf an den Universitäten.
An (Fach-)Hochschulen besteht hingegen ein etwas ausgeprägterer Wunsch nach mehr englischsprachiger Lehre. Die Mehrheit der Absolventen sieht an beiden Bildungseinrichtungen eine ausreichend breite Abdeckung von Fachwissen.

Die Bewertung der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen fällt durchweg positiv
Aus. Das Bild des Bachelors in Bezug auf seine Berufsqualifizierung ist gemischt. Zwar sehen fast 40 % den Abschluss voll oder überwiegend berufsqualifizierend, aber auch 36 % sehen ihn als eher nicht bis überhaupt nicht berufsqualifizierend an.

Fast Dreiviertel der Befragten sehen die im Studium erworbenen Kenntnisse als eher nützlich
bis sehr nützlich an. Dieser Anteil liegt erwartungsgemäß bei den (Fach-)Hochschulen mit 82 % etwas höher, da diese eine praxisorientiertere Ausrichtung und Lehrpersonal mit Berufserfahrung außerhalb der Bildungsstätte haben. Die Forschungsausrichtung an Universitäten wird in diesem Zusammenhang weniger relevant für den Beruf gesehen, da die
Mehrheit diese Qualifikation als wenig nützlich für die Praxis ansehen. Universitäten müssen daher an der Bedeutung und dem Mehrwert dieser Qualifikation für die Praxis u.a. für den Transfer von Forschungswissen in die Praxis arbeiten.

33 % der Befragten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung vor Studienbeginn, für 2018
lag dieser Anteil noch bei 25 %. 56 % dieser Studierenden haben eine Ausbildung in der Landwirtschaft gemacht, 10 % im vor- und nachgelagerten Bereich und 34 % außerhalb der Landwirtschaft und des Agribusiness.

89 % der befragten Agrar-Absolventen haben vor oder während ihres Studiums mindestens ein Praktikum absolviert.
Die überwiegende Mehrheit der Absolventen (89 %) hat während des Studiums nebenbei gearbeitet, rund die Hälfte davon in der Landwirtschaft.

Direkt nach dem Studium haben 49 % der befragten Absolventen eine reguläre abhängige Beschäftigung aufgenommen. Das sind 11 % mehr als in der Studie von 2018. Unterteilt nach
Hochschultypen zeigt sich, dass dieser Anteil bei den (Fach-) Hochschulabsolventen höher liegt: Während 39% der Universitätsabsolventen direkt nach dem Studium in eine reguläre Beschäftigung wechselten (2018: 35 %), trifft dies auf 66 % der (Fach-) Hochschulabsolventen
(2018: 49 %) zu.

2018 gab 10 % der Befragten an, ohne Beschäftigung zu sein. 2021 sinkt dieser Anteil auf 7 %. Bei den Universitätsabsolventen ist der Anteil ebenfalls von 10 % auf 7 % zurückgegangen. Bei den (Fach-)Hochschulabsolventen sinkt dieser Anteil von 8 % in 2018 auf 5 % in 2021.

Der Einstieg in den elterlichen Betrieb wurde nach dem Studium insgesamt von 3 % der efragten vollzogen, wobei 2021 der Unterschied zwischen den Hochschultypen mit einem Prozentpunkt gering ausfällt. 2018 lag die Differenz zwischen den Hochschultypen noch bei 11 Prozentpunkten.
Unterschiede zwischen den Hochschultypen gibt es auch im Anteil derer, die im Anschluss an ihr Studium promovierten. Während 2018 noch jeder zehnte Universitätsabsolvent promovierte, sind es 2021 nur noch 6 %. Unter den befragten (Fach-)Hochschulabsolventen waren es 2018 2 % und 2021 nur noch 1 % der Befragten. Das Interesse an einer weiteren wissenschaftlichen Ausbildung und selbständiger Forschungstätigkeit sind damit weiterhin rückläufig. 2015 haben noch 14 % der Universitätsabsolventen eine Promotion angestrebt.

Die Entwicklung der Bruttojahresgehalte gegenüber den Einstiegsgehalten ist für alle Abschlussgruppen positiv. Erwartungsgemäß sind die Einstiegsgehälter bei Masterabsolventen höher als bei Bachelorabsolventen und die Gehaltsklasse ab 40.000 Euro Bruttojahresgehalt ist in allen Gruppen aktuell um 6 bis 8 Prozentpunkte häufiger als gegenüber dem Berufseinstieg.

Die Absolventen zeigen ein überwiegend sehr positives Bild ihrer aktuellen beruflichen Situation. Für 80 % gilt, dass sie mit dem bisher Erreichten, den Arbeitsbedingungen, der Reisetätigkeit und mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eher bis voll und ganz zufrieden
sind.

Dreiviertel der befragten Absolventen stufen die Attraktivität ihres derzeitigen Arbeitgebers auf
einer Skala von 1 bis 100 bei mehr als 70 Punkten ein und können sich vorstellen, länger bei
diesem beschäftigt zu sein. Ein wesentlicher Grund dafür ist das gute Arbeitsklima. EDV- und IT-Kenntnisse sowie Redegewandtheit und Präsentationskompetenz stehen ganz oben bei den sonstigen Kompetenzen. Hier gilt es insbesondere für Universitäten ein verbessertes Angebot zu schaffen. Hinzu kommt der Bereich „big data“ und „künstliche Intelligenz“, für die es viele Anwendungen im Agrarbereich gibt. In der Ausbildung allerdings fehlen diese Inhalte bislang zumeist.

Während es generell mehr Arbeitslose als offene Stelle gibt, so zeigt sich bei den Fachkräften
eine umgekehrte Situation. Der Anteil an offenen Stellen, für den es keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt, liegt für den Bereich Land-, Forst- und Tierwirtschaft und Gartenbau bei 41 %. Damit gehört Land-, Forst- und Tierwirtschaft und Gartenbau zu den Wirtschaftsbereichen mit den höchsten Stellenüberhangsquoten und damit besitzt der Bereich
weiterhin gute bis sehr gute berufliche Perspektiven.

Absolventenbefragung im Agrarbereich 2021

Text: Prof. Loy/VDL

VDL-Bundesverband beim Digitalen Agrarkarrieretag 2021

Foto: AgroBrain

Der VDL-Bundesverband e.V. war bereits zum fünften Mal Premiumpartner des Digitalen Agrarkarrieretag. Vertreten durch den Präsidenten Markus W. Ebel-Waldmann und Vertreter Bonner Studierendengruppe nahm man verschiedenen Talkrunden teil. VDL-Präsident Ebel-Waldmann nahm, in der Talkrunde zum Thema Mitarbeitergewinnung und -bindung, auch Unternehmen in die Pflicht „Gerade Persönlichkeitsbildung gelingt nur durch gezielte Förderung. Das kann man nicht alles den
Universitäten überlassen.“

Ein ausführlicher Bericht in der Agrarzeitung Nr.48/2021
Talkrunde 3 mit der VDL-Studierendengruppe Bonn
Talkrunde 4 mit VDL-Präsidenten Markus W. Ebel-Waldmann

VDL-NRW: Einblicke in den Digitalen Agrarkarrieretag 2021 – worauf kommt es im Bewerbungsprozess an?

Fotos: VDL-NRW

Stärken und Schwächen im Bewerbungsgespräch

Im Zuge des Digitalen Agrarkarrieretages 2021 erarbeiteten sich die beiden VDL-Mitglieder Gordon Stegink und Moritz Will zusammen mit dem Moderator Chris Schmidt und Jürgen Scholz, auf welche Punkte es in einem Bewerbungsprozess ankommt. Die von AgroBrain organisierte Veranstaltung zielte darauf ab, die Anforderungen der Arbeitgeber in einem Bewerbungsgespräch herauszustellen. Dabei konnten die beiden Masterstudenten ihre ersten Erfahrungen für den Berufseinstieg teilen.
Darüber hinaus wurde ein weiterer Fokus auf die Selbstdarstellung der Bewerber gelegt und inwiefern Forderungen und Wünsche in das Bewerbungsgespräch integriert werden können.

Autor: Moritz Will

Präsentation der bundesweiten Absolventenbefragung im Agrarbereich 2021 am 08.12.2021 im Livestream

Foto: Adobe Stock und Landwirtschaftliche Rentenbank

Die Präsentation der Ergebnisse der bundesweiten Absolventenbefragung im Agrarbereich 2021 findet am Mittwoch, 8. Dezember 2021, 18:00-20:00 Uhr, als Webkonferenz statt.

Die Studie wurde im Auftrag des VDL Bundesverbandes e.V. von Herrn Prof. Dr. Jens-Peter Loy, Lehrstuhl für Marktlehre am Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, erstellt und wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell gefördert.

Die Studie liefert interessante und wertvolle Erkenntnisse für uns alle und gibt auch Auskunft über die Veränderungen seit der letzten Studie im Jahr 2018.

Sie erhalten u.a. aktuelle Informationen zur Studiendauer, berufspraktischen Kenntnissen, Bewertung des Studiums, Berufseinstieg und Entlohnung, beruflicher Werdegang, Kompetenzen in der Arbeitswelt, die wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität sowie Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Das Programm der Webkonferenz finden Sie in Anlage. Programm-FT-08.12.2021

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich: Sie können teilnehmen unter:

VDL: Präsentation der Absolventenbefragung Agrar 2021
Mi., 8. Dez. 2021 18:00 – 20:00 (CET)

Nehmen Sie an meinem Meeting per Computer, Tablet oder Smartphone teil.
https://www.gotomeet.me/VDL-Bundesverband/vdl-präsentation-der-absolventenbefragung-agar-202

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.
Deutschland: +49 892 0194 301

Zugangscode: 123-323-221

Sie kennen GoToMeeting noch nicht? Installieren Sie jetzt die App, damit Sie für Ihr erstes Meeting bereit sind: https://global.gotomeeting.com/install/123323221

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine angeregte Diskussion!

Digitaler Agrarkarrieretag 2021 – VDL als Premium-Kooperationspartner

Foto: AgroBrain

Beim Digitalen Agrarkarrieretag informieren Top Unternehmen aus dem landwirtschaftlichen Sektor über Jobchancen im grünen Business!
Live am 1. Dezember 2021 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn oder per Live-Stream!

Der VDL-Bundesverband wird  als Premium-Kooperationspartner teilnehmen und sichtbar auf allen Medien erscheinen.

VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann wird an der zentralen Talkrunde teilnehmen und die Interessen des VDL vertreten.

Die VDL-Studierendengruppe Bonn wird in die Vorbereitung und Durchführung mit eingebunden sein.

Mehr Infos unter Digitaler Agrarkarrieretag 2021

Absolventenbefragungen im Agrarbereich 2021 – Vorstellung der Ergebnisse der neuen Studie des VDL-Bundesverbandes am 8. Dezember 2021

Foto: Adobe Stock und Landwirtschaftliche Rentenbank

Der VDL-Bundesverband – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. führte bereits mehrere bundesweite Absolventenbefragungen im Agrarbereich durch, zuletzt 2018, und deren Ergebnisse in der Branche jeweils mit großem Interesse wahrgenommen wurden.
2021 hatte der VDL wieder eine aktuelle Studie beauftragt, die von Prof. Dr. J.-P. Loy von der Macke-Loy-Glauben GbR Markt- und Konsumforschung, Beratung, zusammen mit dem Lehrstuhl für Marktlehre am Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wissenschaftlich bearbeitet und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell gefördert wurde.

Die Ergebnisse werden am 8. Dezember 2021, 18:00-20:00 Uhr, in einem Livestream vorgestellt. Bitte merken Sie sich den Termin bereits vor. Weitere Informationen inklusive den Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig.

Die diesjährige Studie sollte überprüfen, wo die Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss verbleiben, wie sie ihr Studium bewerten, ob und wo es Handlungsbedarf gibt und welche Unterschiede zu den vorigen Befragungen deutlich werden.

Absolventenbefragungen im Agrarbereich 2021 – Neue Studie des VDL-Bundesverbandes

Der VDL-Bundesverband – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. führte bereits mehrere bundesweite Absolventenbefragungen im Agrarbereich durch, zuletzt 2018, und deren Ergebnisse in der Branche jeweils mit großem Interesse wahrgenommen wurden.

2021 hat der VDL wieder eine aktuelle Studie beauftragt, die von Prof. Dr. J.-P. Loy von der Macke-Loy-Glauben GbR Markt- und Konsumforschung, Beratung, zusammen mit dem Lehrstuhl für Marktlehre am Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wissenschaftlich bearbeitet und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank finanziell gefördert wird. Die Ergebnisse werden im IV. Quartal 2021 erwartet.

Die diesjährige Studie soll überprüfen, wo die Absolventinnen und Absolventen nach ihrem Abschluss verbleiben, wie sie ihr Studium bewerten, ob und wo es Handlungsbedarf gibt und welche Unterschiede zu den vorigen Befragungen deutlich werden.

 

Mehr drin in der R+V-AgrarPolice

Die R+V Versicherung hat die AgrarPolice auf den Prüfstand gestellt und an den Kundenbedürfnissen orientierend weiterentwickelt. Resultat ist die AgrarPolice (Bedingungswerk AGP0720), der „State of the art“ Rundum-Versicherungsschutz für die Landwirtschaft mit neuen Versicherungsbausteinen, Verbesserungen in den bestehenden Deckungen, hoher Flexibilität beim Zusammenstellen des Versicherungsschutzes sowie Variabilität bei den versicherbaren Gefahren und den Selbstbehalten.
In der Sachversicherung (Gebäude- und Inhaltsversicherung inkl. Betriebsunterbrechung (KBU)) können Gefahren jetzt unabhängig voneinander vereinbart und Selbstbehalte flexibel gewählt werden. Die R+V hat die Entschädigungsgrenzen für Gebäude und Inhalt angehoben und neue beitragsfreie Deckungserweiterungen integriert (z.B. versicherte Nebenbetriebe bis 100.000 EUR, Schmorschäden bis 5.000 EUR). Ein weiterer Vorteil: Die R+V verzichtet zukünftig auf die Leistungskürzung bei grob fahrlässiger Herbeiführung des Versicherungsfalls. Des Weiteren verzichtet R+V auf die Leistungskürzung bei grob fahrlässigen Obliegenheitsverletzungen bis zu einer Schadenhöhe von 20.000 EUR.
In der Haftpflichtversicherung hat die R+V beitragsfreie Bedingungs-/Deckungsverbesserungen eingeführt. Dazu zählen Feuerwehreinsätze bei Betriebsstoffverlust aus Kraftfahrzeugen und Obhutsschäden an Reitsätteln. Zudem können Kunden ihren Versicherungsschutz um Risiken wie Produktvermögensschäden oder Schäden durch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) ergänzen.
Smart-Farming, Drohnen, Melkroboter – Landwirte sind längst nicht mehr nur Wind und Wetter ausgesetzt, sondern auch Cyber-Gefahren. Ohne IT geht auf dem Acker und im Stall gar nichts mehr. Und wenn der Landwirt eine täuschend echt aussehende E-Mail mit einer Erpressungssoftware öffnet, können die EDV, die Biogasanlage oder der Melkroboter plötzlich stillstehen. Deshalb hat die R+V die runderneuerte AgrarPolice jetzt um den Baustein Cyber-Schutz erweitert. Dieser sorgt für Sofort-Hilfe durch IT-Spezialisten – und somit für eine möglichst schnelle Rückkehr zur Normalität im Betrieb.
Neben der Cyber-Deckung, beinhaltet die AgrarPolice als weiteren neuen Baustein die D&O Versicherung, die Geschäftsführer, Vorstände oder Mitglieder eines Kontrollorgans vor Schadenersatzansprüchen bei Fehlentscheidungen schützt. Ebenfalls neu in der AgrarPolice ist die Ertragsschadenversicherung für Rinder-, Schweine und Geflügelbestände.
Auch die Technischen Versicherungen (Elektronikversicherung, Maschinenversicherung für stationäre und fahrbare Maschinen), die Rechtsschutzversicherung und die Transportversicherung hat die R+V optimiert und auf ein neues, modernes Leistungsniveau gehoben.
Mit der AgrarPolice können Landwirte ihre betriebliche Absicherung aus insgesamt 14 Verträgen aus acht Sparten in einer Police zusammenstellen – der umfangreichste Versicherungsschutz, der am Markt verfügbar ist. Der Vorteil liegt auf der Hand: Je mehr Verträge in der R+V-AgrarPolice gebündelt werden, umso höher fallen die Nachlässe aus – in der Spitze bis zu 35 Prozent.
Betriebsleiter müssen sicher sein, dass sie ihren Betrieb bestmöglich abgesichert haben. Dafür hat die R+V die LeistungsUpdate-Garantie eingeführt, durch die neuen oder geänderten Bedingungs- und Leistungsverbesserungen für bereits versicherte Risiken automatisch mitversichert sind. Dadurch profitieren auch die Inhaber von bereits abgeschlossenen Verträgen der neuen AgrarPolice von den Besserstellungen ohne selbst aktiv werden zu müssen. Für individuelle Vereinbarungen und / oder beitragspflichtige Leistungsverbesserungen gilt dies jedoch nicht.
Um Kunden, die noch an einen anderen Versicherer gebunden sind, den Wechsel zur R+V zu erleichtern, bietet die R+V die Mehrwertschutz-Deckung. Über die Mehrwertschutz-Deckung können Landwirte diejenigen Leistungen bei R+V absichern, die im Vertrag beim bisherigen Versicherer nicht enthalten sind. Kundenvorteil: Vorhandene Versicherungslücken werden sofort geschlossen!
„Verständlich und schnell“, war ein entscheidender Treiber für die neue AgrarPolice. Für die Kunden sichtbar wird es daran, dass sie den einfach und klar gestalteten Versicherungsschein zeitnah erhalten.
Die AgrarPolice beinhaltet noch mehr als die beschriebenen Neuerungen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ruv.de. Kontaktieren Sie uns gerne per Mail unter AgrarKompetenzCenter@ruv.de oder telefonisch unter 0611 533 98751. Wir helfen Ihnen gerne.

Gehaltsverhandlungen auf Augenhöhe, was geht und was nicht geht

Der Green Livestream  -Der Grüne Berufstalk vom 15.04.2021 stand unter dem Motto „Gehaltsverhandlungen auf Augenhöhe, was geht und was nicht geht“.  Der Wunsch zu diesem spannenden Thema entstand aus den Reihen der Young Professionals.

Eingeladen hierzu waren Herr Daniel Rittershaus, Personalleiter bei der Vereinigten Hagelversicherung und Frau Martina Leißner, Mitarbeiterin des LKV Bayern, um die Thematik der Gehaltsverhandlungen sowohl aus Sicht eines Personaler als auch aus der Sicht einer Arbeitnehmerin zu beleuchten.  Unterstützt wurden die Beiden von Herrn Dr. Wolfram, der aus seiner langjährigen Berufspraxis einige Tipps für Landwirtschaftliche Betriebe dargestellt hat.

Herr Rittershaus begann mit einem Kurzvortrag zum Thema Gehalt den Abend. Hierbei stellte er die verschiedenen Gehaltskomponenten z.B. die PKW Nutzung, Weihnachtsgeld oder der Überstundenvergütung dar, damit die Teilnehmer einen kurzen Einblick in die Theorie bekommen.

Anschließend haben Frau Leißner und Herr Rittershaus zusammen mit der Moderatorin Frau Nina Parzych in einem Interviewformat die verschiedenen Fragen rund ums Thema Gehalt aufgegriffen, z.B. welche Fragen dürfen in einem Vorstellungsgespräch gestellt werden oder warum sich Frauen oft im Gegensatz zu den Männern unter Wert verkaufen.  Als Tipps gab es z.B., dass alle zwei Jahre ein guter Rhythmus für wiederkehrende Gehaltsverhandlungen ist.  Fragen von den Teilnehmern/innen konnten jederzeit gestellt werden.

Wichtig ist es vor allem, so haben wir es von beiden Gesprächsteilnehmern verstanden, sich Zeit für die gute Vorbereitung auf die Gehaltsverhandlung zu nehmen. Seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen aber die Ziele und Wünsche gegenüber dem Arbeitgeber darzustellen.  Nur ein gutes  Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis bringt für beide Parteien nachhaltig eine gute Zusammenarbeit und gute Leistungen.

Wir bedanken uns bei den Beteiligten für die informative und spannende Gesprächsrunde und wünschen allen für die nächsten Gehaltsverhandlungen viel Geschick.