Landwirtschaftsgipfel im Kanzleramt

Am 2. Dezember 2019 folgten Vertreter u.a. von landwirtschaftlichen Verbänden und Organisationen der Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Landwirtschaftsdialog im Bundeskanzleramt.

„Der Dialog im Kanzleramt war ein wichtiges und richtiges Signal der Bundeskanzlerin für unseren gesamten Berufsstand“, ist VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann überzeugt. „Auch die Ankündigung der Bundeskanzlerin, dass dies erst der Auftakt für einen dauerhaften und intensiven Dialog war, lässt hoffen. Der VDL wird seinen Beitrag dazu leisten und Sorge tragen, dass durch den Transfer wissenschaftlich fundierten Inputs auch das Ansehen unseres Berufsstandes in der Öffentlichkeit wieder das Gewicht erhält, das ihm zusteht! Der Anfang ist gemacht!“, so Ebel-Waldmann weiter.

„Hochschule trifft Praxis – Wie gelingt der Berufseinstieg?“ auf der Agritechnica 2019 in Hannover

Der VDL Bundesverband und der VDL Landesverband Niedersachsen boten auf der diesjährigen AgriTechnica in Hannover am Donnerstag, den 14. November 2019 gemeinsam zwei Messerundgänge zu den Themen „Agrartechnik“ und „Agrarverwaltung“ an, die sich an Studierende und Absolventen der Agrarwissenschaften richteten. Die AgriTechnica ist die weltweit größte Leitmesse der Landwirtschaft, auf der alle führenden Unternehmen der Branche ihre Neuheiten und Innovationen präsentieren.

Bei den Messerundgängen berichteten Personalverantwortliche und Mitarbeiter über typische Berufsfelder für Agrarier in ihren Institutionen, erläuterten ihre Anforderungen an Bewerber und gaben einen Überblick über die aktuellen Jobperspektiven. Neben beruflichen Einstiegsmöglichkeiten informierten sie auch über Praktika sowie Bachelor- und Master-Arbeiten.

Die besuchten Unternehmen und Behörden waren sehr offen für die Studierenden und ihre Fragen. Beim Rundgang der Agrarverwaltung erhielten die Studierenden beispielsweise vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft den Tipp, sich im Studium und in der Praxis möglichst breit aufzustellen, da viele große Bundesbehörden nach Generalisten suchen. Als Agrarwissenschaftler hat man hierbei hervorragende Voraussetzungen. Es gibt jedoch auch Bundesbehörden wie z.B. das Bundessortenamt, die im Gegensatz dazu explizit nach Spezialisten im Bereich Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung suchen. Als allgemeiner Tenor stellte sich heraus, dass die beruflichen Aussichten sowohl im Bereich der Agrarverwaltung als auch in den Unternehmen in den nächsten Jahren rosig aussehen. Viele Institutionen stehen kurz vor einem Generationswechsel und suchen verstärkt neue und gut qualifizierte Mitarbeiter*innen. Hierfür haben die Teilnehmenden der Messerundgänge heute zahlreiche Tipps und Informationen für einen erfolgreichen Berufseinstieg mitnehmen können.

Beide Gruppen besuchen anschließend gemeinsam den Stand von Corteva AgriscienceTM, um sich über berufliche Möglichkeiten im Pflanzenschutz unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu orientieren. Im Anschluss an die Rundgänge stand die Podiumsdiskussion zum Thema „Ab vom klassischen Weg und auf zum neuen Berufsziel!“, die im Rahmen des Fachprogramms des Young Farmers Day der DLG e. V. stattfand.

Den Abschluss bildete ein Get Together auf der Karrieremeile, wo die Teilnehmenden ihre Fragen im persönlichen Gespräch mit den Personalern der Aussteller klären und individuelle Tipps für den Berufseinstieg erhalten konnten. Speziell für die Interessenten an einer Laufbahn im öffentlichen Dienst wurde die Möglichkeit geboten, am Gemeinschaftsstand der Landwirtschaftskammern das Berufsfeld “Agrarverwaltung” noch einmal von einer anderen Seite zu betrachten. Hier ging es um den Transfer von Verwaltungshandeln auf die Ebene der landwirtschaftlichen Praxis. Die Vertreter der Landwirtschaftskammern gaben den Interessierten Hinweise zum Referendariat für den Gehobenen und den Höheren Dienst.

Wir blicken zurück auf einen erfolgreichen Tag auf der Agritechnica 2019 mit zwei interessanten Messerundgängen und zahlreichen hilfreichen Tipps für den Berufseinstieg und die weitere Karriere. Die nächsten Messerundgänge in Hannover wird der VDL zur EuroTier im November 2020 anbieten. Zuvor sind wir jedoch noch zu Gast auf der Internationalen Grünen Woche im Januar 2020. Alle Details und Informationen zum Programm finden Sie hier.

 

VEG-Geisenheim Alumni Association e.V. ist neuer Kooperationspartner des VDL-Bundesverbandes e.V.

Am 8. September 2019 fanden die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum des Geisenheimer Alumniverbandes, der VEG-Geisenheim Alumni Association e.V., einem der ältesten Alumniverbände Deutschlands, statt. Neben namenhaften Gästen wie Dr. Franz Josef Jung (Bundesminister a.D.) oder Eberhard Gienger (MdB und ehem. Deutscher Kunstturner) vertrat VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann den bundesweit größten akademischen Berufsverband der Grünen Branche in Geisenheim und überbrachte Grußworte.

Die Feierlichkeiten sollten nicht nur ein Rückblick auf 125 Jahre aktive Alumniarbeit, sondern auch ein Ausblick in die Zukunft sein. Denn der feierliche Rahmen wurde genutzt, um den Beitritt der VEG-Geisenheim Alumni Association e.V. in den VDL-Bundesverband e.V. bekannt zu geben. Der VDL und die VEG sind als Berufs- bzw. Alumniverband der Förderung und Fortbildung sowie der Pflege des kollegialen und gesellschaftlichen Zusammenhalts verpflichtet. In diesem Sinne sind sie davon überzeugt, dass „Lebenslanges Lernen“ und ein berufliches intaktes Netzwerk Grundlagen sind, in denen Menschen sich in ihren beruflichen und privaten Belangen das notwendige Rüstzeug und die entsprechenden Qualifikationen erwerben können. Man ist sich darüber einig, dass eine gemeinsame Zusammenarbeit die jeweiligen Interessen des anderen verstärkt und unterstützt. Während der Mitgliederversammlung unterschrieben VEG-Präsident Robert Lönarz und VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann offiziell die Beitrittserklärung.

Die VEG-Geisenheim tritt mit den Mitgliedern aus den Studiengängen Lebensmittelsicherheit, Gartenbau, Lebensmittellogistik und –management und der Landschaftsarchitektur dem VDL bei. Alle VEG-Mitglieder, die über diese Kooperation im VDL als Dachverband vertreten sind, erhalten Zugang zu den Weiterbildungsangeboten und politischen Veranstaltungen des VDL-Bundesverbandes. „Damit schaffen wir einen weiteren Mehrwert für unsere Mitglieder und unterstützen die Vernetzung und die lebenslange Weiterbildung“, freut sich VEG-Präsident Robert Lönarz. Auch VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann blickt sehr positiv auf die zukünftige Zusammenarbeit: „Mit dieser richtungsweisenden Kooperation rücken wir als Verbände im grünen Sektor wesentlich enger zusammen und werden noch schlagkräftiger! Der VDL als größter akademischer Berufsverband der Grünen Branche verschafft als Dachverband der VEG bundesweit Stimme und Gehör und setzt sich insbesondere auf bundespolitischer Ebene auch für die Interessen der VEG-Mitglieder ein.“

VDL-Fachforum 2019: Der Klimawandel und seine Folgen – Auswirkungen auf das Agribusiness und den Berufsstand

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf das Agribusiness und den Berufsstand? Diese spannende Frage diskutierten namenhafte Experten aus der Grünen Branche beim diesjährigen VDL-Fachforum am 14. Oktober 2019 in Berlin.

Dr. Frank Wechsung, Projektleiter von regionalen Klimafolgestudien am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, führte in seinem Vortrag „Der Klimawandel und seine Folgen – Status Quo und Perspektiven“ in die Thematik ein. „Ein Rekordjahr folgt auf das andere. Der globale Trend ist eindeutig“, so der Wissenschaftler. Er habe sich schon zu Beginn seines Agrarstudiums für das Thema Klimawandel interessiert, habe damals aber nicht gedacht, dass die Entwicklungen so rasch vonstatten gehen würden. „Doch die Entwicklungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass noch viel mehr Kraftanstrengungen nötig sind, um den Klimawandel abzumildern“, fasste Wechsung zusammen. Auf sein eigenes Agrarstudium zurückblickend sagte er, dass er im Studium ein gutes Rüstzeug für seine heutige wissenschaftliche Arbeit erhalten habe. „Auch die landwirtschaftlichen Grundlagen, wie beispielsweise Grundkenntnisse der Botanik, sind wichtig, um Zusammenhänge erkennen zu können“, betonte Dr. Wechsung.

„Für uns als VDL zählt es zu unseren Aufgaben, unseren Berufsstand für die Bewältigung zentraler Zukunftsaufgaben zu positionieren. Neben den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, zählt hierzu zweifelsfrei auch der Klimaschutz“, erklärte VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann. Die aktuelle Situation bedinge auch eine Wandlung des Arbeitsmarktes für Agrar- und Ernährungswissenschaftler. „Dem Agrarsektor kommt bei der Lösung wichtiger Zukunftsfragen eine bedeutende Rolle zu“, zeigte sich Ebel-Waldmann überzeugt. Leider werde die Branche jedoch oft an den medialen Pranger gestellt. „Es ist schlimm, dass die Landwirtschaft oftmals als Teil des Problems wahrgenommen wird. Dabei sind wir ein wichtiger Teil der Lösung“, so der Verbandspräsident.

Auch Prof. Dr. Uwe Schmidt, Vorsitzender des Fakultätentages Agrarwissenschaften und Ökotrophologie sowie Vizepräsident des BHGL, betonte die Bedeutung der Agrar- und Gartenbauwissenschaften bei der Lösung wichtiger Zukunftsaufgaben, wie sie etwa durch den Klimawandel und das Bevölkerungswachstum entstehen. Er erklärte, dass die Lehrinhalte des Studiums regelmäßig um neue Forschungsergebnisse ergänzt werden. Prof. Schmidt berichtete jedoch von dem dramatischen Rückgang an Professuren, den das Agrar- aber vor allem auch das Gartenbaustudium in den letzten Jahren zu verzeichnen hatte. Diesen halte er für fatal. „Wir brauchen auch Lehrende für die Grundlagen. Nur so können wir dazu beitragen, dass zum Beispiel Pflanzen zukünftig noch intensiver und dabei gleichzeitig noch nachhaltiger produziert werden können“, so Schmidt.

Gerolf Bücheler, Referent beim Deutscher Bauernverband im Referat für Umweltpolitik und Nachhaltigkeit, betonte, dass das Thema Klimawandel für den DBV einen hohen Stellenwert habe. Bereits 2010 habe der Verband eine eigene Klimastrategie entwickelt. „Dem Landwirtschaftssektor müssen zwei Dinge gelingen: Er muss die Klimaeffizienz seiner Erzeugung weiter steigern und damit die Klimaeffekte landwirtschaftlicher Produkte senken und sich außerdem an Wetterextreme und Klimaveränderungen anpassen, sodass eine sichere und qualitativ hochwertige Nahrungsmittelversorgung jederzeit gewährleistet bleibt“, fasste Bücheler zusammen. Leider würden die Fortschritte, die der Agrarsektor hierbei macht, in der Gesellschaft nicht genügend wahrgenommen. Er wünschte sich, dass die Branche von Seiten der Hochschulen mehr Unterstützung bei der Diskussion mit der Gesellschaft erhalten würde. „Wenn ich als Vertreter des Deutschen Bauernverbands beispielsweise betone, dass unsere Lebensmittel noch nie so sicher waren wie heute, dann wird das von vielen nur als Lobbyarbeit betrachtet, der man nicht trauen könne. Den Universitäten wird in der Gesellschaft jedoch ein hohes Vertrauen entgegengebracht. Dieses sollten die Unis noch viel mehr nutzen, um sich für unsere Branche stark zu machen“, fordert Bücheler.

„Die Auseinandersetzung mit der Gesellschaft ist nicht immer ganz einfach“, fand auch der Vorsitzende des Fachbereichtstages im Agrarbereich Prof. Dr. Rainer Langosch. Er bemängelte, dass der öffentliche Diskurs über Landwirtschaftsthemen sehr unsachlich geführt werde. „Die Landwirtschaft ist eine hochkomplexe Materie und ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig die Leute eigentlich darüber wissen“, so der Wissenschaftler. Er warnte, dass kaum eine andere Branche so sehr von den Folgen des Klimawandels betroffen sei. „Aus diesem Grund müssen wir auch raus aus unserer Opferrolle und stattdessen eine Mitgestalterrolle einnehmen! Schließlich kann die Landwirtschaft viele interessante Lösungsansätze bieten“, forderte Langosch. „Die Welt wird zunehmend komplexer. Deshalb ist das Agrarstudium auch so interessant, denn es vermag, viele verschiedene Wissenschaftsbereiche in einem zu vereinen.“

Ereignisreiche Tage und vielfältige Einblicke in die Agrarpolitik beim Berlin-Seminar 2019

Über ein sehr abwechslungsreiches Programm durften sich die Teilnehmenden des diesjährigen Berlin-Seminar vom 14. bis 16. Oktober 2019 freuen und drei Tage lang hinter die Kulissen der Agrar- und Ernährungspolitik schauen. Sie trafen auf hochkarätige Branchenvertreter aus Politik und Wirtschaft, erhielten Einblick in wichtige Schaltzentralen der deutschen und internationalen Agrarpolitik und erfuhren, welche Themen derzeit besonders diskutiert werden.

Am 14. Oktober startete das Programm mit dem VDL-Fachforum „Der Klimawandel und seine Folgen -Auswirkungen auf das Agri-Business und den Berufsstand“. Neben den Seminar-Teilnehmern durfte der VDL viele hochrangige Gäste im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft begrüßen. Das sehr aktuelle Forumsthema sorgte für reichlich Gesprächsstoff und angeregte Diskussionen.

Mit Impulsvorträgen und einer interessanten Diskussionsrunde zum Thema „Arbeitsfeld Lobbyarbeit“ wurden die Teilnehmenden anschließend bereits auf die folgenden Tage eingestimmt. Neben Caroline Dangel-Vornbäumen – Stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Deutscher Landfrauenverband e.V., sprachen Michael Schweizer- Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der United Leaders Association (ULA) sowie Gerald Dohme – Stellvertretender Generalsekretär beim Deutschen Bauernverband. Alle drei sorgten bei den aufmerksam zuhörenden Teilnehmern für einen Interessanten Einblick in ihre Tätigkeiten. Im Anschluss wurden beim Parlamentarischen Abend des VDL und des BHGL neue Kontakte mit Vertretern von Verbänden, aus dem BMEL, der Wirtschaft sowie Abgeordneten des Bundestages geknüpft. Einen entspannten Ausklang, mit nicht minder interessanten Themen, fand der erste Tag traditionell in einem Lokal an der Spree.

Am zweiten Seminartag begrüßte VDL-Mitglied Dr. Klepatzki aus dem Referat „Natur- und Umweltschutz in der Landwirtschaft“ die Teilnehmenden im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Haupthemen waren die EU-Nitratrichtlinien und die Düngeverordnung sowie die Zuständigkeiten des BMU, des BMEL und deren gemeinsame Zusammenarbeit mit Vorschlägen zur Umsetzung des EuGH-Urteils zur Änderung in der Düngeverordnung. Nach einem Rundgang durch das Erdgeschoss des Gebäudes mit geschichtlichem Hintergrund und architektonisch sehr gelungenem Einbau von Teilen der Berliner Mauer ging es weiter zum Europäischen Haus in Berlin, wo Patrick Lobis, Leiter des Politischen Teams, Einblicke in die Tätigkeiten des Hauses als Kommunikations- und Ansprechstelle für Medienvertreter und Politiker gab. Auch die Aufgabenbereiche der Europäischen Kommission in Berlin wie bspw. Der Dialog mit den Bürgern und die Arbeit auf Social Media Plattformen waren Teil der Gespräche. Die Fragen nach möglichen Karrierechancen und Einstiegsmöglichkeiten bei der Europäischen Kommission wurden von Herrn Lobis ausführlich beantwortet.

Nach einer kurzen Mittagspause und Stärkung mit Berliner Currywurst stand der nächste Programmpunkt in der Hessischen Landesvertretung auf der Agenda. Ein Fachgespräch mit Felix Beutler und Sonja Starosta aus dem Referat GP7 Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sorgte für interessante Einblicke hinter die Kulissen der Länderpolitik in Berlin. Im Garten der Landesvertretung ließen sich noch die nördlichsten Weinreben Hessens bewundern, welche sogar für einige Weinflaschen jährlich sorgen.

Anschließend erwartete Herr Sebastian Lesch die Gruppe im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Als Leiter des Referats 121- Internationale Agrarpolitik, Landwirtschaft und Innovation erläuterte Herr Lesch die Arbeit r Behörde zu aktuellen Themen der internationalen Agrarpolitik. Schwerpunkte seiner Ausführungen waren die internationalen Projekte in Afrika in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Nachfolgend sorgte eine Stadtführung durch den historischen Teil der Berliner Innenstadt entlang der Spuren der Berliner Mauer zu verschiedenen besonderen Orten in Zeiten der deutschen Teilung, wie z.B. der berühmte Checkpoint Charlie, für Einblicke in die tiefgreifende Vergangenheit Berlins. Eine Straße entlang der Mauer, auf der eine Reihe von Ginkgo-Bäumen gepflanzt war, blieb wohl den meisten besonders im Gedächtnis, da diese aufgrund der außergewöhnlichen Langlebigkeit des Baumes symbolisch für Stärke, Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit stehen. Ein wunderbares Statement an einem Ort sonst so dunkler Geschichte.

 

Beim gemeinsamen Abendessen in der Berliner Republik hat die Gruppe den Tag in angeregten Gesprächen noch einmal Revue passieren lassen. Trotz eines straffen Tagesprogramms waren viele Teilnehmende noch nicht müde und erkundeten auf eigene Faust die Stadt entlang der Museumsinsel zum Berliner Dom und gemütlich auf der Straße Unter den Linden bis zum Brandenburger Tor. Grund der Unternehmungslustigkeit war das „Festival of Lights“: Jedes Jahr im Oktober wird Berlin zur Stadt der Lichtkunst. Die Lichtinszenierungen auf den weltberühmten Wahrzeichen, Monumenten, Gebäuden und Plätzen der Deutschen Hauptstadt machen das Festival of Lights zu einem der populärsten Lichtkunstfestivals der Welt, in dessen Genuss die Teilnehmenden an diesem Abend kamen.

Tag drei des Berlin-Seminars führte einen Teil der Gruppe in das Bundeskanzleramt, wo Herr Dr. Starke, Referatsleiter des Spiegelreferats des BMEL in Empfang nahm und die Funktion seines Referates erläuterte. Dieses verfolgt u.a. derzeit wichtige Themen im BMEL und wie diese zu bewerten sind. Sie informieren dann entsprechend die Bundeskanzlerin und den Chef des Bundeskanzleramtes. Die andere Gruppe war zu Gast im ARD-Hauptstadtstudio. Zunächst wurden die Teilnehmenden durch die Studios und Regiebereiche geführt, in denen tagtäglich die Produktion verschiedener ARD-Sendungen stattfinden. Das ARD-Hauptstadtstudio beschäftigt ca. 200 Mitarbeiter von denen etwa 70 Journalisten sind und welche im Rotationsprinzip von ca. fünf Jahren in diesem Studio arbeiten. Es ist das größte Korrespondentenstudio der ARD. NDR-Korrespondentin Claudia Plaß informierte die Gruppe über ihre Aufgaben mit den Schwerpunkten Agrarpolitik und Gesundheit. Sie spricht mit Ministerien, Abgeordneten von allen Fraktionen, Verbänden aber auch Universitäten und Wissenschaftlern und gab so einen guten Einblick in die Recherche für agrarpolitische Themen.

Abschließend war die Gruppe zu Gast im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages. Hier wurde sie zu einem Fachgespräch zu aktuellen Fragen der Agrar- und Ernährungspolitik mit Vertretern des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Michael von Abercron (CDU/CSU) sowie den agrarpolitischen Sprechern Friedrich Ostendorff (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Kirsten Tackmann (Die Linke), Stephan Protschka (AfD), und Rainer Spiering (SPD) empfangen. Themen der Diskussionsrunde waren u.a. das Tierwohllabel, die Nitratverordnung sowie die Verwendung wissenschaftlicher Daten für die Gesetzgebung.

Ausklang fand das Berlin-Seminar bei einem geführten Fachrundgang im Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße, dem Ort der deutschen Teilung. Neben Berichten von Zeitzeugen aus Ost- und Westberlin konnten hier originale Ausstellungsstücke wie Koffer, beschlagnahmte Güter, Passierscheine etc. besichtigt werden.

Damit gingen drei ereignisreiche Tage bei einem sehr gut organisierten Berlin-Seminar zu Ende. Den Teilnehmern boten sich exklusive und vielfältige Einblicke in die Politik und Verbandsarbeit im Agrar- und Ernährungssektor. Zwischen den Programmpunkten wurde die Gelegenheit zum Netzwerken und Austauschen vielfach genutzt.

Autor: Marvin Mikolajczak, Vorsitzender Bundessparte Studierende

 

 

Parlamentarischer Abend 2019: Grüne Branche entscheidender Partner im Kampf gegen den Klimawandel

Am 14. Oktober 2019 fand der 14. gemeinsame Parlamentarische Abend des VDL Bundesverbandes, Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e. V. sowie des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) in Berlin statt. Viele Abgeordnete der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien waren der Einladung der beiden Berufsverbände gefolgt. Zudem konnten wieder zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie der Spitzenverbände des Agribusiness im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft begrüßt werden.

Klimaschutz ist wichtige Aufgabe des Berufsstands

„Für uns als VDL – dem größten akademischen Berufsverband im Agrar-, Ernährungs- und Umweltbereich in Deutschland – gehört es zu unseren Aufgaben, unseren Berufsstand für die Bewältigung zentraler Zukunftsaufgaben zu positionieren“, erklärte Verbandspräsident Markus W. Ebel-Waldmann in seiner Eröffnungsrede. „Neben den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, zählt hierzu zweifelsfrei auch der Klimaschutz.“

Er verwies auf das VDL-Fachforum zum Thema „Der Klimawandel und seine Folgen – Auswirkungen auf das Agribusiness und den Berufsstand“, das am selben Tag in Berlin stattgefunden hatte. „Der vergangene Sommer geht nicht nur als zweitwärmster, sondern auch als zweittrockenster Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte ein“, erklärte Ebel-Waldmann.

Die aktuelle Situation bedinge auch eine Wandlung des Arbeitsmarktes für Agrar- und Ernährungswissenschaftler. „Die Herausforderungen, die allein hier auf uns zukommen, unterstreichen, dass der Weg des VDL, in der berufsständischen Vertretung der akademischen Berufe im Grünen Bereich und den vor- und nachgelagerten Bereichen wesentlich enger zusammenzurücken, der richtige ist“, ist sich der Verbandspräsident sicher.

Zum Abschluss betonte Ebel-Waldmann, wie gut die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Hochschulabsolventen der Grünen Studiengänge gerade seien: „Seit einigen Jahren schon können viele Unternehmen, aber auch die öffentliche Verwaltung ihren Bedarf an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht mehr voll – oder nur mit großen Anstrengungen – decken. Gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte sind auch weiterhin gesucht!“

Gartenbauwissenschaften bieten Lösungsansätze

„Die Gartenbauwissenschaften sind hervorragend aufgestellt, um wichtige Lösungsansätze im Kampf gegen den Klimawandel zu erarbeiten“, betonte der Präsident des Bundesverbands der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL), Marc-Guido Megies. Das zeige auch das bundesweit vom BMEL ausgeschriebene erfolgreiche Verbund-Projekt HORTINOVA mit den Zukunftsthemen Gartenbau 4.0, Gartenbau als ressourcenschonende Kreislaufsysteme Schwerpunkt “Torfersatz” 2018, Pesticide Free Horticulture, Gartenbau als Lieferant von Inhalts- und Rohstoffen und Urbaner Gartenbau.

Zur Bearbeitung der Lösungsansätze würden jedoch auch zukünftig qualifizierte Professuren benötigt. „Der  Fachkräftemangel in den Gartenbauunternehmen ist deutlich spürbar! Deshalb appelliere ich an Politik und Präsidien, Dekaninnen und Dekane sowie Studiendekane der Hochschulen und Universitäten Gartenbauprofessuren auszuschreiben und wiederzubesetzen!“, so der Verbandspäsident Megies.

Mit großer Besorgnis verfolge der BHGL im Schulterschluss mit dem Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) die bekanntgewordenen Pläne des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI), das bisherige Programm zum Stadtgrün als eigenen Titel aufzulösen und in andere Förderprogramme zu integrieren. „Insbesondere fürchten wir eine Fremdverwendung der bisherigen Mittel und unterschiedliche Umsetzung in den Bundesländern. Angesichts der jüngsten Hitzeperioden und eines wachsenden Bewusstseins zur Bedeutung des Stadtgrüns für das Stadtklima ist diese Entscheidung absolut unverständlich“, machte der Verbandspräsident deutlich.

Bewusstseinswandel in der Bevölkerung

„Es gibt keinen Zweifel, dass der Klimawandel von Menschen gemacht ist. Es ist eine globale Herausforderung, die nur gemeinsam bewältigt werden kann. Und es muss schnell gehandelt werden“, sagte der Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung des Landes Berlin, Dr. Dirk Behrendt, in seinem Grußwort.

Insbesondere von Seiten der Bürgerinnen und Bürger steige der Handlungsdruck. In breiten Kreisen der Bevölkerung finde mit Blick auf den Klima- und Umweltschutz gerade ein Umdenken statt. „Dieser Bewusstseinswandel wird auf Dauer Folgen haben: für die Energiewirtschaft, die Industrie, den Verkehr, aber auch für die Land- und Ernährungswirtschaft“, so Dr. Behrendt.

Man dürfe daher nicht nur fragen, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Landwirtschaft, sondern auch welche Auswirkungen die Landwirtschaft auf den Klimawandel habe. „Wenn wir es mit dem Umwelt- und Klimaschutz ernst meinen, dann muss sich auch in der Landwirtschaft etwas ändern“, betonte der Senator. „Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, benötigen wir nicht nur die Energiewende und die Verkehrswende in Deutschland. Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, dann muss auch die Agrarwende kommen.“

Es gebe viele Möglichkeiten, den Bewusstseinswandel der Bevölkerung in die Tat umzusetzen. „Das bedeutet sicherlich eine Umstellung für die Land- und Ernährungswirtschaft. Aber ich bin mir sicher, dass es sich am Ende lohnen wird. Für die Landwirtinnen und Landwirte, für die Bevölkerung und eben auch für unser Klima und unsere Umwelt“, so Senator Dr. Behrendt.

Land- und Forstwirtschaft bedeutende Partner im Kampf gegen den Klimawandel

„Der VDL hat mit seinem heutigen Fachforum zum Thema Klimawandel den Nerv der Zeit getroffen“, hob Walter Dübner, Ministerialrat im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), in seinem Grußwort hervor. Er betonte, dass der Land- und Forstwirtschaft eine wichtige Rolle beim Stopp des Klimawandels zukomme. „Im Gegensatz zu allen anderen Sektoren können die Land- und Forstwirtschaft CO2 binden: in den Böden und in den Hölzern der Wälder. Beides sind effektive Treibhausgassenken“, so Dübner.

Was die Land- und Ernährungswirtschaft angehe, so lege der Schwerpunkt des Zehn-Punkte-Plans für mehr Klimaschutz des BMEL auf Maßnahmen zur Minderung von Emissionen und dem effizienteren Einsatz von Ressourcen. Exemplarisch nannte er drei Bereiche, von denen das Landwirtschaftsministerium die höchsten Einsparpotenziale erwarte: Die Senkung der Stickstoffüberschüsse, die Erhaltung bzw. Renaturierung von Moorböden sowie die Stärkung nachhaltiger Ernährungsweisen.

Zudem betonte MinR Dübner, wie wichtig Wälder in puncto Klimaschutz seien: „Die größte Bedeutung mit Blick auf Klimaschutz kommt der Erhaltung und nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder zu. Unser wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik hat errechnet, dass unsere Wälder sowie die nachhaltige Forstwirtschaft und die damit verbundene Holznutzung im Jahr 2014 rund 127 Mio. t CO2 gebunden bzw. durch Substitutionseffekte reduziert haben. Der Wald ist damit unser größter Trumpf beim Klimaschutz.“

Autorin: Julia Reinhardt

Wertvolle Erkenntnisse beim dbb-Seminar 2019 “Arbeiten im Team”

Teamarbeit und das Postulat der Teamfähigkeit ist aus dem modernen Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken. Deshalb war “Arbeiten im Team” Gegenstand des diesjährigen dbb-Seminars vom 5. bis 7. September 2019 in der dbb-Akademie in Königswinter. Dabei sollte das Thema sowohl aus der Perspektive der Leitung als auch aus dem Blickwinkel der Mitarbeit in Teams erschlossen werden.

Hier erlebten die Teilnehmenden schon die erste Überraschung: Das Konzept “Team” sieht eigentlich keine Leitungsfunktionen vor – zumindest nicht in der idealisierten Form. Folgerichtig gibt es damit auch keine Mitarbeiter*innen im idealen Team, denn es zeichnet sich durch die Zusammenarbeit von Gleichgestellten aus, die ohne Hierarchie und auf Augenhöhe für eine Fragestellung die optimale Lösung entwickeln. Logische Konsequenz: Wenn alle arbeiten sollen und keiner führt, dann gewinnen gruppendynamische Gesetzmäßigkeiten für den Erfolg des Teams an Relevanz und für den Erfolg des Teams kommt es darauf an, wie die Beteilgten sich ihre Regeln der Zusammenarbeit setzen und diese einhalten.

Ungeachtet der wahren Natur real existierender “Teams” wollten wir wissen, wie die Zusammenarbeit funktionieren kann und welchen Beitrag jeder Beteiligte – egal in welcher Funktion – zum Erfolg leisten kann. In einem Mix aus Wissensvermittlung, Diskussion und praktischen Übungen gab der Dozent Peter M. Jung einen profunden Überblick über das Thema und ließ viel aus seinem eigenen Erfahrungsschatz in die Diskussionen einfließen. So beschäftigten wir uns mit den Spielregeln und Aktionsmöglichkeiten der Teamarbeit, wobei wir immer wieder mit der Diskrepanz zwischen dem Wünschenswerten und dem Faktischen konfrontiert wurden.

Als methodisches Highlight lernten wir die Galeriemethode kennen, mit der sich der Wissensstand und das Lösungspotenzial der Teamteilnehmer zu einem Thema schnell und strukturiert darstellen und zur weiteren Bearbeitung aufbereiten lassen. Verschiedene Fragen aus dem Kontext der praktischen VDL-Arbeit boten ideales Übungsmaterial, um gleichzeitig die Methode zu verinnerlichen und Impulse für die Lösung aktueller Fragen mitzunehmen. Ein Praxisbeispiel aus dem Arbeitskontext eines Teilnehmers, der eine hochrangige Arbeitsgruppe zum Klimawandel auf kommunaler Ebene koordinieren soll, rundete das Spektrum der Übungsthemen perfekt ab und bot die Möglichkeit des Gedankenaustauschs nach der Methode der “Kollegialen Fallberatung”.

Was wir aus diesem Seminar mitgenommen haben, sind einige Grundsätze und Spielregeln für gemeinsame Arbeit an Problemen und Lösungen, die sich sowohl im Team als auch in jeder anderen Konstellation – zum Beispiel in Arbeitsgruppen . . . – anwenden lassen. Zu den zentralen Erfolgsfaktoren der Zusammenarbeit gehören: ein wertschätzender und korrekter Umgang miteinander, eine ausgewogene Balance zwischen Reden und Zuhören, die Einhaltung von Absprachen und Vereinbarungen und eine gemeinsam empfundene und gelebte Verantwortung für den Arbeitsprozess und die Ergebnisse.

Einige der Teilnehmer*innen haben im Laufe der Jahre schon an mehreren dbb-Seminaren teilgenommen, und wir sind immer wieder begeistert von der inhaltlichen und methodischen Qualität der Seminare und dem angenehmen Umfeld der dbb-Akademie, wo wir bestens versorgt werden. Die dbb-Seminare bieten nicht nur die Möglichkeit, sich beruflich und persönlich weiterzubilden, sondern durch den Austausch unter den Teilnehmer*innen auch die Erweiterung des beruflichen Netzwerks. Wir freuen uns schon auf das Seminar im nächsten Jahr und sind gespannt, wen aus dem VDL-Netzwerk wir dann neu kennenlernen werden.

Ruth Franken

VDL-Lehrfahrt mit Bundesstudierendentreffen

Studierende und Young Professionals aus dem gesamten Bundesgebiet sind eingeladen zur diesjährigen VDL-Lehrfahrt mit Bundesstudierendentreffen vom 27. bis 30. November 2019 in die Wissenschaftsstadt Göttingen. Hier kann man sich über Studium, Praktika und VDL-Aktivitäten austauschen, ein spannendes Exkursionsprogramm erleben und Netzwerke für das zukünftige Berufsleben knüpfen. Wer einen Wechsel der Uni plant, bekommt hier aus erster Hand einen guten Einblick in die Stärken und Schwerpunkte der anderen Fakultäten. Fachliches kommt nicht zu kurz bei der Exkursion zu zwei Instituten der Ressortforschung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die sich mit Fragen der Genetik und Züchtung von Kulturpflanzen und Nutztieren befassen. Die berühmte Göttinger Lawi-Party rundet das anspruchsvolle Programm ab und ist die beste Medizin gegen ungemütliches Novemberwetter.

Fachliches kommt auch nicht zu kurz bei der Exkursion zu zwei Instituten der Ressortforschung des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die sich mit Fragen der Genetik und Züchtung von Kulturpflanzen und Nutztieren befassen.

Das Programm findet ihr hier.

Hier findet ihr die Buchungs- und Stornierungsbedingungen.

 

Die VDL-Fahrt nach Göttingen ist bereits ausgebucht.

Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

 

Preise

Teilnahmegebühr ohne Übernachtung:

Mitglieder (Studierende):               60,00 Euro

Mitglieder (andere):                        76,00 Euro

Nicht-Mitglieder:                              176,00 Euro

 

Im Preis enthalten sind:

  • Escape Room
  • Busfahrten
  • Abendessen am Mittwoch inkl. Getränke
  • Frühstück Donnerstag und Samstag
  • Mittagessen am Donnerstag und Freitag
  • Kaffee, Tee, Wasser am Donnerstag im FLI
  • Eintritt LaWi-Party
  • Stadtführung
  • Führung durch Aula und Karzer

Nicht im Preis enthalten:

  • Frühstück am Freitag
  • Getränke auf der LaWi-Party
  • Getränke im LeFeu

 

VDL-Mitglied in die Edmund Rehwinkel-Studienstiftung aufgenommen

Am 4. Juni 2019 wurde dem VDL-Mitglied Sebastian Eichelsbacher (VDL-Landesgruppe Bayern), Studierender im 2. Mastersemester Agrarsystemwissenschaften der Technischen Universität München, die Urkunde für seine Aufnahme in das Stipendienprogramm der Edmund Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank überreicht. Die Verleihung erfolgte im Rahmen des festlichen Abendempfangs beim Rehwinkel-Symposium “Herausforderung Klimawandel – Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Anpassungsstrategien” in Berlin. Mit dem Stipendium fördert die Stiftung Studierende der Agrar- und Ernährungswissenschaften für die Dauer des Masterstudiums. Anliegen ist es, die Stipendiaten über ihr Studium hinaus für die Aufgaben als Fach- und Führungskräfte vorzubereiten und in der Branche zu vernetzen.

Von links: Dr. Horst Reinhardt (Sprecher des Vorstands der Rentenbank), Felix Strothmeyer, Christoph Stumpe, Sebastian Eichelsbacher (Stipendiaten), DBV-Präsident Joachim Rukwied (Vorsitzender des Kuratoriums der Edmund Rehwinkel-Stiftung)
Bild: Christian Pohl/Rentenbank