Erfolgreiche Online-Vortragsveranstaltung der VDL-Landesgruppe Bayern

Am 12. April 2021 um 20 Uhr kam die VDL Landesgruppe Bayern wieder zu einem online Stammtisch zusammen. Es ist schön, dass sich dieses Format als regelmäßiger Anker für einen ersten Kern an VDL-Mitgliedern etablieren konnte und auch in Zukunft alle zwei Monate stattfinden wird. Zu Gast war bei diesem Stammtisch Marlene Speck, Dozentin der Genussakademie im international renommierten „Institute of Masters of Beer“ von Doemens. Marlene Speck hat selbst den Abschluss zur Brau- und Malzmeisterin bei der Fachakademie Doemens absolviert und kennt sich bestens mit dem Lebensmittel Bier aus. Neben den spannenden Einblicken in die Arbeit von Frau Speck bei Doemens wurde auch die Stammtischfrage zum Thema „Bier“ gestellt.

Im März haben sich Wolfgang Filter und Sebastian Eichelsbacher von der LG Bayern bei der Ausarbeitung der ersten Geschäftsordnung für Landesgruppen im VDL Bundesverband eingebracht. Zusammen mit der Landesgruppe Schleswig-Holstein und Stephan Ludewig konnte ein Entwurf ausgearbeitet werden, den der Bundesvorstand zum 31.03.21 in Kraft setzte. Damit werden in Zukunft auch die Stimmen der Mitglieder aus den Landesgruppen durch einen Vorsitzenden in den Präsidiumssitzungen vertreten und der VDL folgt seiner Strategie als moderner und starker Dachverband, der durch Landesverbände und Landesgruppen starke regionale Ansprechpartner und Aktivitäten für die Mitglieder bietet. In Bayern haben sich die Stammtisch-Teilnehmer dafür ausgesprochen, die Wahl des Vorsitzenden und stv. Vorsitzenden per einfacher Briefwahl durchzuführen, auch um einmal mehr die Mitglieder in Bayern auf die neuen Aktivitäten der Landesgruppe aufmerksam zu machen. Die Wahl wird noch vor der anstehenden Bundesmitgliederversammlung abgeschlossen sein.

Die nächste Online-Veranstaltung in Bayern findet am 14. Juni um 20 Uhr statt. Die Einladung und Details folgen wieder via E-Mail und VDL Website.

 

Erfolgreiche Online-Veranstaltung der VDL-Landesgruppe Bayern (Foto: VDL)

Die Zukunft der Landwirtschaft

Trecker in den Straßen von Berlin und Hamburg, Blockaden von Landwirten vor den Lagern der großen Discounter. Die Landwirte in Deutschland sind sauer, sehen ihre Zukunft schwarz.

 

 

Es ist zu hoffen, dass sich Landwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel in diesem Jahr den gemeinsamen Herausforderungen stellen.

 

 

Wie steht es um die Landwirtschaft in Deutschland? Was läuft verkehrt und ist der Protest berechtigt? Das wollen wir klären und haben mit Markus W. Ebel-Wald-mann, dem Präsidenten des VDL-Bundesverbandes Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. gesprochen.

Bauern protestieren von den großen Discountern, die EU plant eine gigantische Reform der Förderungen in der Landwirtschaft – wie sehen Sie die Zukunft der Landwirtschaft?

Unternehmerische Landwirtschaft in Deutschland wird zukunftsfähig sein! Die Landwirtschaft und die gesamte mit ihr verbundene Wertschöpfungskette von der Erzeugung über die Verarbeitung, den Groß- und Einzelhandel bis hin zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern steht vor einem gewaltigen Paradigmenwechsel. Die Landwirtschaft ist hierbei derzeit nicht zu beneiden, da sie sich nicht nur selbst neu ausrichten muss, sondern an vielen Fronten zu kämpfen hat: Tierwohl, Artenrückgang, Nährstoffüberschüsse, Antibiotika- und Pestizideinsatz bis hin zum Klimawandel – kaum ein Tag, ohne dass die Landwirt-schaft Schlagzeilen macht. Die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung und die Zukunftsfähigkeit der Branche wird von einer breiten Öffentlichkeit diskutiert.

Immer größer, immer mehr Fläche  und immer mehr HighTech im Stall  und auf dem Acker – wo wird das Hin-führen und ist dieser Weg eigentlich noch zeitgemäß?

Produktivitätssteigerungen durch den Einsatz neuer Technologien, klugen Innovationen und Vermarktungsstrategien sind in allen Branchen der Wirtschaft selbstverständlich und werden auch er-wartet. Nur in der Landwirtschaft wird dies seit vielen Jahrzehnte fortlaufend hinterfragt. Keine andere Branche kann aber so nachhaltig wirtschaften, also ökologische, ökonomische und soziale Aspekte vereinen. Alleine schon bei der Digitalisierung war die Landwirtschaft Vorreiter und hat hier Maßstäbe gesetzt. Dank der exzellenten Arbeit an unseren Hochschulen und im Agribusiness wird dies auch so bleiben.

Wie kann die Landwirtschaft CO2-neutral werden – was muss sich verändern?

Bis 2030 will Deutschland den Treibhausgasausstoß um mindestens 55 Prozent verringern. Das Klimaschutzgesetz sieht vor, die jährlichen Emissionen in der Landwirtschaft bis 2030 gegenüber 2014 um 14 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente zu reduzieren. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat hierzu ein umfangreiches Maßnahmenpaket entwickelt, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Dieses ist Teil des Klimaschutzprogramms 2030 geworden.

Stichwort CRISP und Genschere – könnte mit dem Einsatz dieser Technologien der Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln drastisch reduzierte werden (siehe das Projekt Pilton-Weizen)?

CRISPR hat zweifelsfrei für die landwirtschaftliche Pflanzenzüchtung eine große Bedeutung. Dieses Verfahren eröffnet zum Beispiel Möglichkeiten, Kulturpflanzen widerstandsfähiger gegen schädliche Pilze, Viren und Bakterien zu machen. Auf diese Weise könnten krankheitsbedingte Ertragsverluste und zugleich der Pflanzenschutzmittelaufwand minimiert werden. Erste Erfolge gibt es bereits: So ist es Forscherinnen und Forschern zum Beispiel gelungen, mit CRISPR/Cas eine Weizensorte zu entwickeln, die eine wirksame Resistenz gegen den bedeutenden Schadpilz Mehltau zeigt. Pflanzen können zudem hitze- und dürreverträglicher gemacht werden, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken. Es gibt also vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für diese Form der Gentechnik, die – wenn man sie einsetzen möchte – Nutzen stiften kann.

Trotz Corona ein Blick in Zukunft – was bringt das Jahr?

Es ist zu hoffen, dass sich Landwirtschaft und Lebensmitteleinzelhandel in diesem Jahr den gemeinsamen Herausforderungen stellen. Die Einrichtung einer nationalen Ombudsstelle zwischen Handel und Landwirtschaft ist hier ein erster wichtiger Schritt. Die Potenziale der Digitalisierung werden durch die Corona-Pandemie nochmals einen gewaltigen Schub erfahren. Bleibt zu hoffen, dass die Landwirtschaft und ihrer vielfältigen Leistungen ebenfalls einen Schub an gesellschaftlicher Anerkennung erfahren und nicht zuletzt die politischen Rahmenbedingungen so gestaltet wer-den, dass alle in der Wertschöpfungskette auch wirtschaftlich davon partizipieren.

 

Fakten

In einer Studie geht die DZ-Bank davon aus, dass sich die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe von derzeit rund 267.000 bis zum Jahr 2040 auf 100.000 reduzieren wird.

 

Journalist: Jörg Wernien

Sonderpublikation in Die Welt im April 2021 (Analyse Nr. 71 / April 2021 / S. 24)

Quelle: European Media Partner  https://issuu.com/europeanmediapartner/docs/analyse__-_gourmet_25022021_epaper

Der neue VDL-Jahresbericht ist da!

Themenschwerpunkte:

  • VDL-Fahrt zur Internationalen Grünen Woche
  • Neue VDL-Studie “Frauen in Führungspositionen”
  • Gründungsmitglied des BÖB e.V.
  • Green Livestream – Ein neues Veranstaltungsformat
  • Verbandsarbeit unter außergewöhnlichen Umständen
  • uvm.

Soli-Wegfall für die Vorsorge nutzen

Seit Januar 2021 entfällt der „Soli“ für fast alle Lohn- und Einkommensteuerzahler. Das bietet neue Spielräume für die Altersvorsorge oder Gesundheitsleistungen.

Seit Januar dieses Jahres haben die Bürger mehr Netto vom Brutto. Ein wichtiger Grund dafür ist der Wegfall des Solidaritätszuschlags. Diese Zusatzabgabe müssen rund 90 Prozent aller Einkommenssteuerpflichtigen gar nicht mehr zahlen, für weitere 6,5 Prozent fällt er geringer aus. Da die Bürger nun mehr Geld im Portemonnaie haben, bieten sich neue Spielräume für das, was den Menschen wirklich wichtig ist: Die Familie absichern, den gewohnten Lebensstandard im Alter wahren oder für die eigene Gesundheit beziehungsweise eine mögliche Pflege vorsorgen. Mit einem regelmäßigen Sparbeitrag lässt sich hier sehr viel erreichen.

Umfrage: Bürger wollen Soli sparen oder in Vorsorge investieren
Rund ein Viertel der Bürger (23%) wollen den eingesparten „Soli“ in die eigene Alters- oder Gesundheitsvorsorge investieren. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der R+V Versicherung (Mehrfachnennungen waren möglich). Fast jeder fünfte Befragte (19%), der vom Soli-Wegfall weiß, ist dagegen noch unentschlossen, wofür er das zusätzliche Geld ausgeben wird. Die übrigen Befragten gaben an, verstärkt zu konsumieren (21%), das Geld ungenutzt auf dem Konto zu lassen (24%) oder in Aktien zu investieren (16%). Jeder achte Befragte (12%) wusste dagegen gar nicht, dass der Soli überhaupt wegfällt.

Wer genau wissen möchte, wie viel er Geld er seit Januar 2021 spart, für den hat die R+V Versicherung einen speziellen Soli-Rechner (www.ruv.de/service/soli-rechner) eingerichtet. Mit diesem Tool kann der Nutzer schnell und unkompliziert ausrechnen, wie viel Geld ihm pro Monat zusätzlich zur Verfügung steht. Diese Summe kann er dann beispielsweise in private Rentenversicherungen, eine betriebliche Altersversorgung (bAV) oder eine Zusatzversicherung für Gesundheit beziehungsweise Pflege investieren.

Rente, Arbeitskraft oder Pflege absichern
Die genossenschaftliche R+V Versicherung bietet dazu alle passenden Produkte. Für den Aufbau einer privaten Altersvorsorge eignen sich vor allem Rentenversicherungen – entweder als fondsgebundene Variante (VorsorgeKonzept) oder ein chancenorientiertes Produkt mit Garantiebestandteilen (Safe+Smart). Bei Betriebsrenten hat die R+V insbesondere auf den Bedarf von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnittene Lösungen. Für die Absicherung der Arbeitskraft kann der Kunde eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Grundfähigkeitsversicherung abschließen. Und die R+V Krankenversicherung bietet vielfältige Zusatzversicherungen, etwa für Zahnersatz, Krankenhausaufenthalte oder für eine mögliche Pflege.

Solidaritätszuschlag wurde 1995 eingeführt
Der Solidaritätszuschlag („Soli“) wurde zur Finanzierung der Wiedervereinigung 1995 dauerhaft eingeführt und ist quasi eine Steuer auf eine Steuer. Dabei wird ein Zuschlag von 5,5 Prozent auf Einkommen-, Lohn- und Kapitalertragsteuern erhoben. Wer also 1.000 Euro Lohnsteuer abführt, zahlt zusätzlich 55 Euro Soli. Seit Januar 2021 jedoch müssen ihn 90 Prozent aller Einkommenssteuerpflichtigen gar nicht mehr zahlen, für weitere 6,5 Prozent fällt er geringer aus. Dagegen ist auf hohe Einkommen (oberhalb der neuen Milderungszone) der bisherige Solidaritätszuschlag unverändert zu entrichten. Das ist laut Bundesfinanzministerium der Fall, wenn das zu versteuernde Einkommen über 96.820 Euro (Alleinstehende) oder 193.641 Euro (Verheiratete) liegt.

Gratis-Gebäcktüte für VDL-Stammtischler

„Wie lange braucht ein geübter Bäcker, um 30 Teigstränge zu Brezen zu schlingen?“. So lautete die aktuelle Stammtischfrage beim ersten Online-Stammtisch 2021 der VDL-Landesgruppe Bayern. Vorangegangen war ein ca. 10-minütiger Informationsblock über die Brezenherstellung im bayerischen Bäckerhandwerk – speziell über das Geheimnis, wie denn nun der Knoten in die Brezen kommt. Dargeboten wurde das Ganze vom langjährigen VDL-Mitglied Dr. Wolfgang Filter, der auf drei Jahrzehnte Geschäftsführertätigkeit beim Landes-Innungsverband für das bayerische Bäckerhandwerk zurückblicken kann.

Dr. Peter Nawroth mit seiner Gebäcktüte vor der Hofbäckerei Steingraber in München (Foto: Dr. Peter Nawroth)

Um den Stammtisch-Kollegen den richtigen Motivationsschub zu geben, hatte er für die Siegerin/den Sieger der Stammtischfrage eine Gebäcktüte im Wert von 10 Euro beim Bäcker ihres/seines Vertrauens ausgelobt. Dass es am Ende zwei Sieger gab und der Spender deshalb doppelt tief in die Tasche greifen musste, war nicht vorhersehbar, hat ihm aber sehr große Freude bereitet. Der Kontakt zu den beiden Bäckern des Vertrauens war aufgrund der früheren Verbandstätigkeit leicht hergestellt. Die Beschenkten, Dr. Peter Nawroth aus Bad Aibling in Oberbayern und Maximilian Treiber aus dem oberfränkischen Untersiemau, revanchieren sich mit einem Foto.

Maximilian Treiber nimmt seine Gebäcktüte bei der Familienbäckerei Fuchs entgegen (Foto: Maximilian Treiber)

Die Aktuelle Stammtischfrage diente nicht nur als Auflockerung zwischen den intensiv geführten Gesprächen, sondern sollte nebenbei einen kleinen Einblick darin geben, wo überall landwirtschaftliche Erzeugnisse landen und wie sie verarbeitet werden. In diesem Sinne wird die „Aktuelle Stammtischfrage“ auch in nachfolgenden Stammtisch-Treffen für Auflockerung und Hintergrund-Informationen sorgen.

Auflösung der Frage vom 15. Februar: Wenn die 30 Teigstränge alle in der richtigen Schlinglänge aus der Wickelmaschine kommen und per Förderband dem Bäcker zugeführt werden, schafft der geübte Fachmann es in ca. 1 Minute.   

Erfolgreiche Online-Vortragsveranstaltung der VDL-Landesgruppe Bayern

Die VDL-Landesgruppe Bayern veranstaltete am 15. März 2021 einen digitalen Vortragsabend mit interessanten Einblicken in zwei agrarwissenschaftliche Forschungsgebiete: Thomas Freimuth stellte zum Thema „Phosphor in der ökologischen Geflügelhaltung – Innovationen notwendig?“ die Ergebnisse seiner Ende 2020, am Lehrstuhl für Tierernährung der Technischen Universität München, abgeschlossene Masterarbeit vor. Sylvia Kuenz, die als Doktorandin bei Prof. Wilhelm Windisch die Masterarbeit betreut hatte, ergänzte die Ausführungen mit internen Ergebnisdaten. Im zweiten Vortrag berichtete Maximilian Treiber, Doktorand am Lehrstuhl für Agrarsystemtechnik der TU München, unter dem griffigen Titel „NEVONEX – das Android für Traktoren“ über den aktuellen Stand seiner Dissertation.

Vor dem Hintergrund der Diskussion um überhöhte Phosphoremissionen und eine verschärfte Düngeverordnung gingen Freimuth und Kuenz der Frage nach, ob die Mälzung von Weizen, die sich in einem reduzierten Phytingehalt niederschlägt, positive Auswirkungen auf die Phosphorverdaulichkeit und darüber hinaus vor allem auf die Mast- und Schlachtleistung von ökologisch gehaltenen Broilern hat. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Daten gab es bislang keine gesicherten Informationen über die Wirkung von gemälzten Futtermitteln im ökologisch gehaltenen Tier. In einem Fütterungsversuch mit 2000 Mastbroilern wurde an der TUM in Kooperation mit dem Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum Kitzingen eine Studie zur Phosphorverdaulichkeit bei Einsatz von 40 % gemälztem Weizen in der Ration durchgeführt. Die Versuche haben zu keiner Empfehlung geführt, gemälzten Weizen in der praktischen ökologischen Broilermast einzusetzen. Um die P-Emission in die globalen Ökosysteme zu reduzieren, müssen weitere Studien zur Charakteristik des P-Bedarfs langsam wachsender Mastbroiler durchgeführt werden.

 

Robert Bosch GmbH, Weitere Informationen unter https://www.nevonex.com/

Um Sensoren, Drohnen, Datenmanagement und alles was „smart“ ist ging es im Vortrag von Maximilian Treiber. Sein Credo beim Einsatz des Internets der Dinge (IoT) im Agrarbereich lautet: Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit. Digitale Systeme müssen nahtlos ineinandergreifen und den Landwirt unterstützen, damit dieser sich auf seinen Job konzentrieren kann. In diesem Sinne ist es das Ziel des von ihm untersuchten NEVONEX-Ökosystems, herstellerunabhängig die Kompatibilität von Traktoren, Anbaugeräten, Sensoren und Cloud Systemen zu verbessern. Dabei geht der Ansatz weit über Limitationen des ISO 11783 (ISOBUS) Standards hinaus. Zudem wird angestrebt, über NEVONEX die Entwicklung von digitalen Diensten (vgl. Apps) für Landmaschinen zu erleichtern und zu beschleunigen. Am Institut in Freising hat Treiber klassifizierende Untersuchungen zu IoT Frameworks in der Landwirtschaft durchgeführt. Zudem haben seine qualitativen Umfragen in der Agrartechnik-Branche viele Aufschlüsse über Geschäftsmodelle und Herausforderungen in der digitalen Agrarbranche gebracht. Erste Feldtests haben gezeigt, dass NEVONEX funktioniert. Über allem steht die spannende Frage: Wie wird NEVONEX die digitale Landwirtschaft der Zukunft verändern?

Der ULA-Jahresbericht 2020 ist da! Gleich lesen!

Es wird niemanden verwundern: Das Jahr 2020 ist für unseren Verband ganz anders verlaufen als ursprünglich geplant. Über den gesamten Globus brach eine Katastrophe herein, die mit Millionen von Toten und wirtschaftlichen Verwerfungen ungeahnten Ausmaßes noch lange nicht bewältigt sein wird.

Was als zunächst lokal wahrgenommene Viruserkrankung in China begann, hat sich, begünstigt durch den globalisierten Handel, innerhalb von Wochen über den Erdball ausgebreitet. Dies konnte nicht durch Reisebeschränkungen und auch nicht durch Grenzschließungen verhindert werden. Seit Monaten kann in Deutschland die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie nur durch drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens mühsam unter Kontrolle gehalten werden. Es gilt, die Zahl der Erkrankungen so zu regulieren, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Für die ULA bedeutet dies seit März 2020 zweierlei: Die Geschäftsstelle arbeitet intern überwiegend mobil. Glücklicherweise hatten wir die EDV erst wenige Monate zuvor modernisiert und mit einer Cloudlösung das mobile Arbeiten ortsunabhängig installiert. Dies funktioniert vollkommen reibungslos.

Gravierender waren die Auswirkungen auf den Verband allerdings im Bereich der öffentlichen Veranstaltungen. Die ULA musste leider alle ihre publikumswirksamen und beliebten Präsenzformate bis auf Weiteres einstellen. Die fertig vorbereitete und unmittelbar bevorstehende Mixed-Leadership-Veranstaltung, der Sprecherausschusstag, das traditionelle Frühlingsfest in der italienischen Botschaft: Alle Flagship-Veranstaltungen der ULA wurden erst verschoben und dann komplett abgesagt. Die Gesundheit ging vor.

Doch unser Verband bewies in dieser Krise Gespür für Zusammenhalt und reagierte auf die veränderten Rahmenbedingungen mit einer Modernisierungsoffensive. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsverbänden stellten wir die lebendige interne Zusammenarbeit in unseren Gremien auf digitale Formate um. Auch wenn wir alle die persönlichen Begegnungen sehr vermissen, konnten wir dennoch feststellen, dass digitale Gremienarbeit funktioniert und teilweise sogar effizienter ist. Jedenfalls werden wir auch nach der Pandemie die guten Erfahrungen digitaler Sitzungen weiter nutzen. Auch im Dialog mit der Politik und mit unseren Netzwerken in Berlin erfolgte die Umstellung auf digitale Veranstaltungsformate reibungslos und mit erfreulicher Resonanz (dazu mehr im Bericht).

Schließlich ergaben sich durch die in Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und Institutionen flächendeckend durchgeführten Onlinemeetings und auch durch den Bedarf, diese rechtssicher zu gestalten, politische Prozesse und Gesetzgebungsverfahren, in denen die ULA die Standpunkte der Führungskräfte hörbar und sichtbar in die Debatten einbringen konnte. Als Resümee können wir festhalten, dass trotz der leidvollen und belastenden Monate in der Pandemie die Wirksamkeit der ULA als die politische Stimme der Führungskräfte eher zugenommen hat. Dies gelang durch die Solidarität der Mitgliedsverbände und durch das Engagement aller Mitarbeiter. Hierfür gilt unser Dank!

Dr. Roland Leroux – Präsident
Ludger Ramme – Hauptgeschäftsführer

Weiter zur vollständigen Veröffentlichung:

Nächster Online-Stammtisch der VDL-Landesgruppe Bayern am 12. April 2021

Ein Prosit auf die nächste Stammtischfrage (Foto: Marlene Speck)

Der nächste Online-Stammtisch der Landesgruppe Bayern findet am Montag den 12. April 2021 ab 20.00 Uhr statt. Nach dem sehr erfreulichen Auftakt im Februar hoffen die Veranstalter wiederum auf eine rege Teilnahme. Neben dem kollegialen Austausch wird es auch wieder eine „Aktuelle Stammtischfrage“ geben. Dieses Mal wird sie sich mit einem der zentralen Elemente eines Stammtisches befassen – dem Bier. Die diesbezüglichen Hintergrundinformationen werden von einem sehr sachkundigen und darüber hinaus sehr charmanten Gast vorgetragen. Der Gewinn wird – wen könnte es überraschen – in flüssiger Form „ausgeschüttet“. Anmeldungen unter Mail: landesgruppe.bayern@vdl.de

dbb Seminar 2021: „Projektmanagement / Projekte erfolgreich durchführen“ (E-Training)

0Tage0Stunden0Minuten

Der VDL-Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit der dbb akademie ein Seminar zum Thema „Projektmanagment / Projekte erfolgreich durchführen“ an. Das Seminar wird vom 20.-21. Mai 2021 digital stattfinden.

Lernziele:

Die Teilnehmer*innen

  • kennen die Grundlagen eines modernen Projektmanagements
  • lernen, was an Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erforderlich ist, um Projekte richtig zu planen, zu strukturieren und durchzuführen,
  • verstehen den Projektlebenszyklus und wissen was in den einzelnen Phasen zu erledigen ist,
  • lernen die Bedeutung klarer Projektaufträge kennen,
  • können mit Hilfe eines Projektstrukturplans ein Projekt hierarchisch aufbauen und in Teilprojekte und Arbeitspakete gliedern,
  • lernen Techniken und Methoden im Rahmen einer Ressourcen-, Kapazitäts- und Zeitplanung kennen,
  • verstehen die Notwendigkeit der Steuerung eines Projektes in der Durchführungsphase, sowie der begleitenden und abschließenden Erfolgskontrolle.

(Foto: Pixabay)

Technische Voraussetzungen:

Sie benötigen für die Teilnahme einen PC/Laptop mit Mikrofon und ggf. Webcam.

Unabhängig von der eingesetzten Web-Seminarplattform können Sie direkt über Ihren Browser beitreten. Alternativ können Sie die jeweilige Anwendung der Plattform installieren und nutzen.

Mit der Anmeldebestätigung zum Web-Seminar und per E-Mail eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie eine Hilfestellung zur Nutzung der jeweils eingesetzten Web-Seminarplattform.

Wissenswertes rund um das Web-Seminar finden Sie auf der Homepage der dbb akademie.


Teilnahmekosten:

Die Teilnahme kostet 35 €/Person.

Anmeldung:

Bitte beachten Sie die Buchungsbedingungen.

Hier finden Sie das Programm.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher haben Mitglieder Vorrang.

Anmeldeschluss: 30. April 2021.

 

Politik-Dialog am 24. März 2021: Mitarbeiterbeteiligung spürbar stärken – Was bringt das Fondsstandortgesetz?

Die Teilhabe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Erfolg ihrer Unternehmen ist ein zentraler Baustein für die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft. Auf dieser Erkenntnis fußt auch der Regierungsentwurf zum sog. Fondsstandortgesetz, der neue Regelungen für Mitarbeiterbeteiligungen enthält. Trotz positiver Ansätze, wie z.B. der Anhebung des steuerlichen Freibetrags, bleibt der Entwurf insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Gerade für Startups wird der Entwurf ohne Nachbesserungen leider kaum praktische Relevanz entfalten.
Deutschland würde damit im Vergleich zu unseren Nachbarländern weiterhin am unteren Ende der Förderung von Mitarbeiterbeteiligungen liegen. Das hohe Potential der Mitarbeiterkapitalbeteiligung für eine zukunftssichere Altersvorsorge, die Mitarbeiterbindung und Produktivität der Unternehmen sowie als Anreizsystem für die Start-up-Szene bliebe damit unausgeschöpft.
Vor diesem Hintergrund möchten wir gemeinsam mit Experten aus dem Deutschen Bundestag diskutieren, wie Mitarbeiterbeteiligungen in Deutschland gestärkt werden können und wie das Fondsstandortgesetz dazu noch beitragen kann.

Panel:

Dr. Wiebke Esdar MdB, Berichterstatterin und Mitglied im Finanzausschuss
SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Fritz Güntzler MdB, Berichterstatter und Mitglied im Finanzausschuss
CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Katja Hessel MdB, Vorsitzende des Finanzausschusses
FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag

Claudia Müller MdB, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie (angefragt)
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Moderation: Hannah Schwär, „Business Insider“

 

POLITIK-DIALOG

Mitarbeiterbeteiligung spürbar stärken – Was bringt das Fondsstandortgesetz?

  1. März 2021, 17:30 bis 18:45 h, digital (Zoom)

 

Zoom-Meeting Registrierung:
https://zoom.us/j/95226161976?pwd=Q05kZkdmeDdLbEt4elJZNitVMUpwZz09

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie vorab um Registrierung über den Zoom-Meeting Link. Ein Kalendereintrag mit Einwahldaten wird im Anschluss zur Verfügung gestellt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Heinrich Beyer, Geschäftsführer AGP

Michael Schweizer, Stellv. Hauptgeschäftsführer ULA

Christoph J. Stresing, Geschäftsführer Bundesverband Deutsche Startups

 

Weitere Informationen:

https://www.ula.de/politik-dialog-was-bringt-das-fondsstandortgesetz/