Berlin-Seminar 2019

Agrar- und Ernährungspolitik aus erster Hand

14.10. – 16.10.2019

Ob GAP, Gentechnik oder die Debatte um das Tierwohl: Die Agrar- und Ernährungsbranche ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig abhängig von politischen Entscheidungen, wirtschaftlichen Entwicklungen und gesellschaftlichen Diskussionen. Zeitgleich ist sie einer der bedeutsamsten Arbeitgeber und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Gegenwart und Zukunft. Dadurch ist es Vertretern des Berufsstands möglich, echten Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen.

Doch wie funktioniert Lobbyarbeit in der Agrar- und Ernährungspolitik eigentlich genau und auf welche Weise können Verbände Einfluss auf die Politik nehmen? Wie wird die EU-Agrarpolitik auf nationaler Ebene umgesetzt? Und welche agrarpolitischen Themen sind aktuell relevant? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des „Berlin-Seminars 2019“ beantwortet, das der VDL-Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. vom 14. bis 16. Oktober 2019 in Berlin veranstaltet.

Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages, wo Vertreter des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft Rede und Antwort stehen werden. Wir diskutieren mit hochkarätigen Verbandsvertretern der Agrar- und Ernährungswirtschaft, sind zu Gast im Bundeskanzleramt und im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Der gemeinsame Parlamentarische Abend des VDL und BHGL mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden bietet zudem eine hervorragende Möglichkeit zur  Netzwerkpflege.

Flyer: VDL-Berlin-Seminar 2019

 

Hier geht es zur Anmeldung:

 

PROGRAMM

Montag, 14. Oktober 2019

Haus der Land- und Ernährungswirtschaft

Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

  • bis 14.00 Uhr Anreise

 

  • 14.00 Uhr      Begrüßung der Teilnehmer

 

  • 14.30 Uhr      VDL-Forum zum Thema Der Klimawandel und seine Folgen –Auswirkungen auf das Agri-Business und den Berufsstand“

 

  • 18.00 Uhr     Arbeitsfeld Lobbyarbeit
    Zur Einstimmung auf den Parlamentarischen Abend: Impulsvorträge ausgewählter Verbandsvertreter

 

  • 19.00 Uhr      Gemeinsamer Parlamentarischer Abend des VDL Bundesverbandes e. V. und des BHGL e. V. mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden

 

 Dienstag, 15. Oktober 2019

  • 10.00 Uhr      Zu Gast im BMU in Berlin
    Die Arbeit des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zu aktuellen Themen des Natur- und Umweltschutzes
    Fachgespräch mit einem/r Vertreter/in des Referats N II 5 Natur-und Umweltschutz in der Landwirtschaft

 

  • 12.00 Uhr      Zu Gast im Europäischen Haus in Berlin
    Die Arbeit der Europäischen Kommission zu aktuellen agrarpolitischen Themen
    Martin Stasek, Fachreferent für Agrarpolitik bei der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland (angefragt)
    Alternativ: Allgemeiner Vortrag zur EU und Diskussion mit den Teilnehmenden, anschließend Möglichkeit des Besuches der Multimedia-Ausstellung ERLEBNIS EUROPA

 

  • 13.00 Uhr      Individuelle Mittagspause am Potsdamer Platz in Berlin

 

  • 14.00 Uhr      Zu Gast in der Hessischen Landesvertretung in Berlin
    Die Arbeit einer Landesvertretung beim Bund zu aktuellen Themen des Verbraucher- und Umweltschutzes sowie der Landwirtschaft
    Fachgespräch mit einem/r Vertreter/in des Referats GP7 Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

  • 16.00 Uhr      Zu Gast im BMZ in Berlin
    Die Arbeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu aktuellen Themen der internationalen Agrarpolitik und Landwirtschaft
    Referat 121 – Internationale Agrarpolitik, Landwirtschaft, Innovation, Berlin

 

  • 17.15 Uhr      Stadtführung durch den historischen Teil der Berliner Innenstadt

 

  • 19.00 Uhr      Gemeinsames Abendessen in einem Altberliner Restaurant mit Möglichkeiten zur Netzwerkpflege

 

Mittwoch, 16. Oktober 2019

  • 09.40 Uhr
    Gruppe A: Treffen am ARD-Hauptstadtstudio
    Gruppe B: Treffen am Bundeskanzleramt und Sicherheitskontrolle

 

  • 10.00 Uhr
    Gruppe A: Zu Gast im ARD-Hauptstadtstudio
    Die Arbeit des ARD-Hauptstadtstudios zu aktuellen Themen der Agrar- und Ernährungswirtschaft
    Führung durch das ARD-Hauptstadtstudio mit anschließendem Redaktionsgespräch

 

  • 10.00 Uhr
    Gruppe B: Zu Gast im Bundeskanzleramt
    Agrar- und Verbraucherpolitik im Bundeskanzleramt – Funktion des Spiegelreferates des BMEL
    Dr. Georg Starke, Referatsleiter des zuständigen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin, anschließend mit einer kurzen Führung durch das Gebäude

 

  • 11.45 Uhr      Treffen der gesamten Gruppe am Deutschen Bundestag und Sicherheitskontrolle

 

  • 12.00 Uhr      Mittagsimbiss

 

  • 12.30 Uhr     Fachgespräche zu aktuellen Fragen der Agrar- und Ernährungspolitik mit Vertretern des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft in den Räumen des Deutschen Bundestages

 

  • 15.00 Uhr      Besuch des Tränenpalast mit fachlicher Begleitung durch die Ausstellung „Tränenpalast. Ort der deutschen Teilung“

 

  • 16.00 Uhr      Ende der Veranstaltung

 

Änderungen des Programms durch den Veranstalter bleiben vorbehalten.

In diesem Fall informieren wir Sie selbstverständlich.

 

Der Besuch des Bundeskanzleramts ist nur bei Anmeldung bis zum 26.09.2019 möglich.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerkapazitäten begrenzt sind.

 

Kosten:

 

Mitglied VDL + BHGL / Nichtmitglied pro Person (bei Anmeldung bis 14.08.2019)

  • 228 €/ 428 € im Motel One am Hbf. (DZ mit Doppelbett)
  • 210 €/ 410 € im Hostel A&O Berlin Hbf (DZ mit Doppelbett)
  • 125 €/ 325 € ohne Übernachtung

Gern können wir Ihnen ein Einzelzimmer zur Verfügung stellen, wobei für zwei Nächte ein Aufschlag von 54,- € im Motel One bzw. 56,- € im A&O Hostel anfällt.

Studentische VDL- und BHGL-Mitglieder können sich über einen 15 € Sondernachlass freuen.

 

In den Teilnahmekosten sind für Sie die folgenden Leistungen enthalten:

  • Programm lt. Beschreibung und wie gebucht
  • Übernachtung / Frühstück
  • Buffet und Getränke beim Parlamentarischen Abend am 14.10.2019
  • Abendessen am 15.10.2019
  • Mittagsimbiss am 16.10.2019

 

Anmeldungen ab dem 15.08.2019

Ab dem 15.08.2019 können zu den oben genannten Kosten keine Hotelzimmerkapazitäten mehr garantiert werden. Gerne stellen wir für Sie eine Anfrage an das Motel One oder das a&o Hostel zu verfügbaren Zimmern, jedoch können die Übernachtungskosten dann abweichen.

 

Bitte beachten Sie die Buchungsbedingungen: 2019.BER-Buchungsbedingungen

 

Stornierungsbedingungen:

Bei Stornierungen sind folgende Beträge zu zahlen

– bis 14.08.2019 kostenfrei                      

– bis 29.08.2019 50 % des Gesamtbetrages

– bis 03.10.2019 75 % des Gesamtbetrages

– ab 04.10.2019 sowie ohne Kündigung 90 % des Gesamtbetrages

 

Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

Entscheidungen in der Exzellenzstrategie | Exzellenzkommission wählt zehn Exzellenzuniversitäten und einen Exzellenzverbund aus

Mit den Entscheidungen in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten hat die Exzellenzstrategie am 19. Juli 2019 die letzte Etappe in der ersten Ausschreibungsrunde zurückgelegt: Unter 17 antragstellenden Universitäten und zwei antragstellenden Universitätsverbünden wählte die für die Entscheidung zuständige Exzellenzkommission elf Anträge für eine dauerhafte Förderung aus.

Die geförderten Exzellenzuniversitäten sind folgende (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • Verbund Berlin
  • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • Technische Universität Dresden
  • Universität Hamburg
  • Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
  • Universität Konstanz
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Technische Universität München
  • Eberhard Karls Universität Tübingen

Zur PDF-Version der Liste der geförderten Exzellenzuniversitäten

Zur interaktiven Landkarte der geförderten Exzellenzuniversitäten und Exzellenzcluster

Zur Gemeinsamen Pressemitteilung von Wissenschaftsrat und Deutscher Forschungsgemeinschaft
Zum Förderprogramm Exzellenzstrategie

Nach der Exzellenzinitiative (2005-2017), mit der Bund und Länder eine dynamische Stärkung der Universitäten in Gang gesetzt haben, soll das Erreichte mit der Exzellenzstrategie fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Ziel ist es, auch in Zukunft wissenschaftliche Spitzenleistungen zu fördern, Profile auszubilden, Kooperationen im Wissenschaftssystem fortzusetzen und auszubauen.

Das Programm Exzellenzstrategie wird gemeinsam von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat (WR) durchgeführt. Es umfasst zwei Förderlinien:

1 – Exzellenzcluster zur projektbezogenen Förderung international wettbewerbsfähiger Forschungsfelder an Universitäten und Universitätsverbünden. Die Förderentscheidung im Rahmen der ersten Ausschreibungsrunde für die Förderlinie Exzellenzcluster ist im September 2018 gefallen. Weitere Informationen finden Sie auf der DFG-Webseite.

2 – Exzellenzuniversitäten zur dauerhaften Stärkung der Universitäten als Institution beziehungsweise als Verbund von Universitäten und zum Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster. Der WR übernimmt die Entwicklung und Durchführung des Verfahrens für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten sowie deren Evaluation, die im Siebenjahresrhythmus erfolgen soll. Die Förderentscheidung für die Förderlinie Exzellenzuniversitäten erfolgt im Juli 2019.

Für die Ausgestaltung des Förderprogramms wurde ein Expertengremium eingerichtet. Dieses setzt sich aus insgesamt 39 in der Forschung auf verschiedenen Wissenschaftsgebieten ausgewiesenen Personen zusammen, die über langjährige Erfahrungen im Ausland, im Hochschulmanagement, in der Lehre oder in der Wirtschaft verfügen. Seine Mitglieder wurden vom Senat der DFG und von der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats gemeinsam vorgeschlagen und von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) ernannt. Die Mitgliederliste finden Sie auf der Webseite der GWK.

Eine Übersicht über die antragsberechtigten Universitäten bzw. Universitätsverbünde finden Sie hier.

 

Quelle: https://www.wissenschaftsrat.de/DE/Aufgabenfelder/Wettbewerbliche_Begutachtungen/Exzellenzstrategie/exzellenzstrategie_node.html

 

Quelle: https://www.dfg.de/sites/exu-karte/de.html

VDL und BHGL: Parlamentarischer Abend 2019

Alle Mitglieder und Freunde des VDL und des BHGL sind herzlich eingeladen, am 14. Oktober 2019 um 19.00 Uhr am gemeinsamen Parlamentarischen Abend des VDL Bundesverbandes e.V. und des Bundesverbandes der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. (BHGL) teilzunehmen.

m Rahmen des Parlamentarischen Abends sollen zwischen den Abgeordneten aller im Deutschen Bundestag vertretenden Fraktionen, hochrangigen Vertretern aus dem gesamten Agribusiness sowie VDL- und BHGL-Mitgliedern angeregte Fachgespräche über aktuelle Fragen der Agrar-, Ernährungs-, Umwelt- und Bildungspolitik geführt werden.

Als Teilnehmer erwarten wir neben unseren Mitgliedern auch die Landesvorsitzenden und Geschäftsführer aller VDL-Landesverbände und BHGL-Landesgruppen, die Präsidenten und Vorsitzenden von Kollegialverbänden aus dem gesamten Agrar- und Ernährungsbereich und des Gartenbaus sowie hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Hochschulen, Verwaltung, Verbänden und Institutionen.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu der Veranstaltung begrüßen zu dürfen!

 

Bitte melden Sie sich hier zum Parlamentarischen Abend 2019 an:

 

Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

 

Anreise mit der Bahn

Vom Hauptbahnhof Berlin fahren Sie bitte mit der S-Bahn Richtung Strausberg, Ahrensfelde oder Wartenberg (S 5, 7, 75) eine Station bis zum S-Bahnhof Friedrichstraße. Von dort aus können Sie zu Fuß gehen oder mit der U-Bahn (Linie U6 Richtung Alt-Tegel) eine Station bis Oranienburger Tor fahren. Gehen Sie in die Claire-Waldoff-Straße – Sie laufen dann direkt auf das Haus der Land- und Ernährungswirtschaft zu.

Anreise mit dem Flugzeug

Ankunft Flughafen Berlin/Tegel:

Fahren Sie mit der Buslinie 128 bis zum U-Bahnhof Kurt-Schumacher Platz. Nehmen Sie die Linie U6 in Richtung Alt-Mariendorf und fahren bis zur Haltestelle Oranienburger Tor.

Ankunft Flughafen Berlin/Schönefeld

Nehmen Sie den Airport-Express bis zum Bahnhof Friedrichstraße. Steigen Sie in die Linie U6 Richtung Alt-Tegel um und fahren eine Station bis Oranienburger Tor.

Anreise mit dem Auto

Bitte beachten Sie, dass in unmittelbarer Umgebung des Hauses der Land- und Ernährungswirtschaft keine Parkplätze zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

VDL-Fachforum 2019: „Der Klimawandel und seine Folgen – Auswirkungen auf das Agribusiness und den Berufsstand“

VDL-Fachforum

„Der Klimawandel und seine Folgen –
Auswirkungen auf das Agribusiness und den Berufsstand“

14. Oktober 2019

Der vergangene Sommer geht nicht nur als zweitwärmster, sondern auch als zweittrockenster Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte ein. Ernteausfälle, Futterknappheit und Dürrehilfen haben die Berichterstattung in den Medien dominiert. Doch wie kann das Risiko minimiert werden? Stehen wir erst am Anfang großer Herausforderungen und welche Lösungen gibt es? Die aktuelle Situation bedingt eine Wandlung des Arbeitsmarktes für Agrar- und Ernährungswissenschaftler. Wie werden sich Berufsfelder verändern? Sind der Berufsstand und das Agribusiness gerüstet?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das diesjährige VDL-Fachforum mit dem Thema „Der Klimawandel und seine Folgen – Auswirkungen auf das Agribusiness und den Berufsstand“. Im Mittelpunkt stehen die Chancen und Herausforderungen der klimatischen Veränderung für das Agribusiness und unseren Berufsstand, welche innerhalb des Fachforums näher beleuchtet werden. Neben VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann werden sich Klimaexperten sowie hochrangige Vertreter aus Verbänden und Hochschulen mit diesem Thema auseinandersetzen.

Zur gemeinsamen Diskussion lädt Sie der VDL Bundesverband e.V. am 14. Oktober 2019 in das Haus der Land- und Ernährungswirtschaft in Berlin in die Konferenzräume ein.

Flyer: VDL-Forum 2019

 

Hier geht es zur Anmeldung:

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Sie kostenlos. Um eine reibungslose Vorbereitung und Durchführung garantieren zu können, bitten wir Sie, sich vorher anzumelden.

 

Anreise – So finden Sie am besten zu uns:

 

Anreise mit der Bahn

Vom Hauptbahnhof Berlin fahren Sie bitte mit der S-Bahn Richtung Strausberg, Ahrensfelde oder Wartenberg (S 5, 7, 75) eine Station bis zum S-Bahnhof Friedrichstraße. Von dort aus können Sie zu Fuß gehen oder mit der U-Bahn (Linie U6 Richtung Alt-Tegel) eine Station bis Oranienburger Tor fahren. Gehen Sie in die Claire-Waldoff-Straße – Sie laufen dann direkt auf das Haus der Land- und Ernährungswirtschaft zu.

 

Anreise mit dem Flugzeug

Ankunft Flughafen Berlin/Tegel:

Fahren Sie mit der Buslinie 128 bis zum U-Bahnhof Kurt-Schumacher Platz. Nehmen Sie die Linie U6 in Richtung Alt-Mariendorf und fahren bis zur Haltestelle Oranienburger Tor.

 

Ankunft Flughafen Berlin/Schönefeld

Nehmen Sie den Airport-Express bis zum Bahnhof Friedrichstraße. Steigen Sie in die Linie U6 Richtung Alt-Tegel um und fahren eine Station bis Oranienburger Tor.

 

Anreise mit dem Auto

Bitte beachten Sie, dass in unmittelbarer Umgebung des

Hauses der Land- und Ernährungswirtschaft keine Parkplätze

zur Verfügung stehen.

 

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

VDL: dbb Seminar 2019 “Arbeiten im Team”

Der VDL-Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit der dbb akademie ein Seminar zum Thema „Arbeiten im Team“ an. Das Seminar wird vom 5.-7. September 2019 in Königswinter stattfinden.

Die LeiterInnen von Teams haben die Aufgabe, die verschiedenen Prozesse innerhalb der Gruppe zu initiieren, zu steuern und zu moderieren. Sie sehen sich dabei in ihrer Funktion mit einer Vielzahl von Erwartungen seitens des Arbeitgebers bzw. Dienstherrn, der Vorgesetzten, MitarbeiterInnen und natürlich dem Dienstleistungsadressaten wie Bürger und Kunden gegenübergestellt. Aber auch die einzelnen Teammitglieder sind in der Verantwortung, gemeinsam in der Gruppe am Erfolg mitzuarbeiten.
Lernziele:
Die Teilnehmer/-innen verdeutlichen sich die Dynamik des Teamgeschehens und lernen Beeinflussungsmöglichkeiten in ihrer Funktion als Leitung oder Teammitglied in verschiedenen Thematiken, Situationen und Teamprozessen kennen. Dies führt zu einer Erhöhung ihrer persönlichen Teamkompetenz und einen sichereren Umgang mit Konfliktsituationen. Das Team kommt zu besseren Leistungsergebnissen und die Zusammenarbeit in der Gruppe wird gefördert.
Veranstaltungsort:
Die dreitägige Veranstaltung findet im dbb forum siebengebirge, An der Herrenwiese 14, 53639 Königswinter-Thomasberg, statt. Das Tagungs- und Seminarhotel liegt eingebettet in den Naturpark Siebengebirge am Fuße des Ölbergs und ist der ideale Ort, um fernab vom Alltag unter optimalen Arbeitsbedingungen etwas für die persönliche Weiterbildung zu tun.
Teilnahmekosten:
Die Teilnahme kostet 132 €/Person inkl. Übernachtung und Vollpension im dbb forum siebengebirge.
Anmeldung:

Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung das Anmeldeformular und beachten Sie die Buchungsbedingungen.

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

Hier finden Sie das Programm.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldeschluss: 6. August 2019.

 

Bildungsurlaub:

Die dbb-akademie hat in mehreren Bundesländern den Antrag auf Anerkennung der Veranstaltung als förderungswürdige Schulung nach den jeweiligen Ländergesetzen beantragt.

  • Anerkennungen liegen vor für: NRW, Berlin, Brandenburg, Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz
  • Offen sind Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
  • Schleswig-Holstein hat die Anerkennung in Aussicht gestellt
  • Ablehnungen: Hessen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern
  • Für Sachsen und Bayern gibt es keinen Bildungsurlaub

Nach Ihrer Anmeldung zum dbb-Seminar übermitteln wir Ihre Anmeldung an die dbb-akademie, welche Ihnen einen Bescheid über die Anerkennung schickt. Mit diesem Bescheid müssen Sie in der Regel 6 Wochen vor Beginn des Seminars bei Ihrem Arbeitgeber den Antrag auf Bildungsurlaub stellen.

 

Der VDL-Bundesverband e.V. und die dbb akademie freuen sich auf Ihre Teilnahme.

VDL-Mitglied in die Edmund Rehwinkel-Studienstiftung aufgenommen

Am 4. Juni 2019 wurde dem VDL-Mitglied Sebastian Eichelsbacher (VDL-Landesgruppe Bayern), Studierender im 2. Mastersemester Agrarsystemwissenschaften der Technischen Universität München, die Urkunde für seine Aufnahme in das Stipendienprogramm der Edmund Rehwinkel-Stiftung der Rentenbank überreicht. Die Verleihung erfolgte im Rahmen des festlichen Abendempfangs beim Rehwinkel-Symposium “Herausforderung Klimawandel – Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Anpassungsstrategien” in Berlin. Mit dem Stipendium fördert die Stiftung Studierende der Agrar- und Ernährungswissenschaften für die Dauer des Masterstudiums. Anliegen ist es, die Stipendiaten über ihr Studium hinaus für die Aufgaben als Fach- und Führungskräfte vorzubereiten und in der Branche zu vernetzen.

Von links: Dr. Horst Reinhardt (Sprecher des Vorstands der Rentenbank), Felix Strothmeyer, Christoph Stumpe, Sebastian Eichelsbacher (Stipendiaten), DBV-Präsident Joachim Rukwied (Vorsitzender des Kuratoriums der Edmund Rehwinkel-Stiftung)
Bild: Christian Pohl/Rentenbank

VDL-Lehrfahrt mit Bundesstudierendentreffen 2019

Vom 27. bis 30. November 2019 lädt der VDL-Bundesverband gemeinsam
mit der VDL-Studierendengruppe Göttingen zu einer Fachveranstaltung zum
Thema „Aktuelle Fragen der Agrar- und Ernährungswissenschaften“ und
zum Bundesstudierendentreffen in die Stadt der Wissenschaft ein. Göttingen setzt
nicht nur mit der Agrarfakultät wissenschaftliche Maßstäbe, die sich mit einem
breiten Spektrum an Studiengängen und Forschungsschwerpunkten präsentiert.
Am 28. November führt uns eine ganztägige Exkursion in die Region Hannover zum
Bundessortenamt und zum Institut für Nutztiergenetik am Friedrich-Löffler-Institut
für Tiergesundheit. Dort bekommen wir Einblicke in die Wissenschaftsorganisation
und Ressortforschung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft
und lernen ausgewählte Forschunsgschwerpunkte und den Transfer von Ergebnissen
in die landwirtschaftliche Praxis kennen.
Neben den fachlichen Erkenntnissen wird auch das Netzwerken und der Erfahrungsaustausch
unter den Studierenden nicht zu kurz kommen, dafür sorgt schon
der Besuch der berühmten Lawi-Party im Anschluss an die Exkursion.

Foto: Bundessortenamt

 

Landwirtschaft ist Zukunft

Wie sieht die Zukunft unserer Landwirtschaft aus? Diese spannende Frage diskutierten Vertreter der Grünen Branche bei einer Podiumsdiskussion, zu der der VDL-Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. am 23. Mai 2019 anlässlich der Feier seines 100-jährigen Jubiläums nach Berlin geladen hat.

Mit Objektivität und Sachverstand

Michael Stübgen, Parlammentarischer Staatssekretaer im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Foto: BMEL)

Der Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Michael Stübgen zeigte sich über die oftmals negative Darstellung der Landwirtschaft in den Medien verärgert: „Es ist auffällig, wie einseitig die öffentliche Debatte geführt wird. Natürlich gibt es in der Landwirtschaft Bereiche, die noch nicht optimal laufen. Und es gibt auch einzelne Personen, die gegen Recht und Gesetz verstoßen. So, wie in jeder Branche. Doch, wenn es um die Landwirtschaft geht, dann wird in der öffentlichen Debatte oft pauschalisiert.“
Ein Grund für diese Entwicklung sei ausgerechnet der große Erfolg der Landwirtschaft: „Es ist eine derartige Selbstverständlichkeit in Deutschland geworden, dass wir ausreichend, vielfältige, gesunde und hochqualitative Nahrungsmittel zu extrem niedrigen Preisen zur Verfügung haben“, argumentierte Stübgen. Aus diesem Grund werde die Leistung, die dahinter stehe um diese Wertschöpfung zu erzielen, in der breiten Bevölkerung

Markus W. Ebel-Waldmann, VDL-Präsident (Foto: VDL)

Markus W. Ebel-Waldmann – Präsident des VDL-Bundesverband e.V.

leider nicht mehr ausreichend wahrgenommen.

VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann stimmte den Aussagen von Staatssekretär Stübgen zu: „Es werden Bilder in die Öffentlichkeit transportiert, die ein völlig verzerrtes Bild von der Realität liefern, die ein vollkommen falsches Bild davon liefern, was unsere Kolleginnen und Kollegen Tag für Tag leisten.“
Der VDL als größter akademischer Berufsverband der Grünen Branche wolle dazu beitragen, dass „dieses Bild ein Stück weit neu gezeichnet werde, um die gesellschaftliche Akzeptanz zu erhalten, die der Branche zustehe“, so Ebel-Waldmann.
Er sehe den VDL dabei als Mittler zwischen der Politik, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Medien. „Wir bringen die Objektivität und den notwendigen Sachverstand mit, um zu einer Versachlichung der Debatte beitragen zu können“, argumentierte der Verbandspräsident.

 

Zukünftige Herausforderungen meistern

Dr. Clemens Große Frie – ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG – ehemaliger Bundesgeschäftsführer des VDL-Bundesverband e.V.

Nach Ansicht von Dr. Clemens Große Frie, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Agravis Raiffeisen AG sowie ehemaliger Bundesgeschäftsführer des VDL, solle man das negative Image in der Bevölkerung nicht überbewerten: „Wir sollten das Positive stärker in den Vordergrund stellen. Ich bin davon überzeugt, dass die Landwirtschaft hierzulande insgesamt gute Dekaden vor sich hat.“
Die hiesige Landwirtschaft sei in den allermeisten Bereichen bereits perfekt organisiert und zeichnete sich aus durch hervorragende Klimabedingungen, eine sehr gute Infrastruktur, bestens ausgebildete Landwirte und Agrarwissenschaftler und viele Innovationen. Zudem sei man auf dem besten Wege, das alles in einer integrierten Modulation zu gestalten.
„So wie wir Landwirtschaft betreiben, ist das meiner Meinung nach ein echter Exportschlager. Mit unserem Know-how sowie der zunehmenden Digitalisierung werden wir viele zukünftige Herausforderungen bewältigen können“, zeigte sich Große Frie überzeugt.

 

Sebastian Streit – Doktorand Georg-August-Universität Göttingen – Stellv. Bundesstudierendensprecher des VDL-Bundesverband e.V.

Sebastian Streit, Doktorand an der Georg-August-Universität Göttingen sowie stellvertretender VDL-Bundesstudierendensprecher, sieht mit Blick auf die Zukunft der Landwirtschaft vor allem die Rolle der Wissenschaft zu wenig beachtet: „Ich finde es für den deutschen Agrarstandort kritisch, dass oftmals von der Politik nicht evidenzbasierte Entscheidungen getroffen werden.“
So sehe er beispielsweise die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Einordnung der neuen Pflanzenzüchtungstechnologien als eine verhängnisvolle Fehlentscheidung an. „Hier wurde nicht auf die Stimmen aus der Wissenschaft gehört und nicht faktenbasiert entscheiden. Das werte ich als Behinderung der Innovationskraft und der Produktivität“, so Streit.
Die Anbausysteme der Zukunft müssten angesichts der globalen Herausforderungen effizienter, anpassungsfähiger gegenüber zunehmenden Wetterextremen und gleichzeitig auch umweltverträglicher werden. „Um diese Ziele erreichen zu können, dürfen wir uns vor neuen Technologien aus dem Bereich der Züchtung nicht pauschal verschränken, sondern müssen auf wissenschaftlich fundierte Einschätzungen setzen“, so Streit weiter. „Für die Zukunft erhoffe ich mir eine evidenzbasierte Landwirtschaft, denn ich bin überzeugt, dass wir nur so die globalen Herausforderungen der Zukunft meistern können.“

Dr. Matthias Baum, Leiter KompetenzCenter AgrarPartner R+V Allgemeine Versicherung AG (Foto: R+V)

Dr. Matthias Baum – Filialdirektor der R+V Allgemeine Versicherung AG – Leiter des KompetenzCenters AgrarPartner

Nach Ansicht von Dr. Matthias Baum, Leiter des KompetenzCenters AgrarPartner der R+V Versicherung, werde die Digitalisierung der Landwirtschaft weiter voranschreiten. Einzelne Komponenten in einem Arbeitsprozess würden zunehmend vernetzt, tauschten Daten online aus und träten in Interaktion.
„Mit der fortschreitenden Digitalisierung nehmen aber auch die Risiken in puncto Datenschutz und Datensicherheit zu“, erläuterte Baum. Beispiele seien Hackerangriffe oder Phishing-Mails, durch die im schlimmsten Fall Fremdzugriffe auf Betriebssysteme ermöglicht werden könnten.
„Stellen Sie sich vor, was beispielsweise alles passieren kann, wenn sich ein Hacker Zugriff auf eine Lüftungsanlage in einem Stall verschafft und diese manipuliert. Das ganze kann im schlimmsten Fall zum Tod der Tiere führen“, so Baum. Deshalb sei es so wichtig, Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten und jederzeit einen IT-Experten erreichen zu können, der das System schnellstmöglich wieder herstellen könne.

 

Veränderungsprozesse zum Wohle der Gesellschaft begleiten

Dr. Carin-Martina Tröltzsch - Geschäftsführerin, Corteva Agriscience, Agriculture Division of DowDuPont(Foto: Corteva)

Dr. Carin-Martina Tröltzsch – Geschäftsführerin, Corteva Agriscience, Agriculture Division of DowDuPont (Foto: Corteva)

„Als weltgrößter Konzern, der sich rein auf den Agrarbereich konzentriert, ist es unser Ziel, die Landwirtschaft mit unseren Produkten und Technologien zukunftssicher zu machen“, erklärte Dr. Carin-Martina Tröltzsch, Geschäftsführerin der Corteva Agriscience, Agriculture Division of DowDuPont. „Zukunftssicher heißt an dieser Stelle effizient, innovativ und nachhaltig.“
Der Ruf nach einer nachhaltigeren Landwirtschaft sei ein gesamtgesellschaftlicher. „Nachhaltigkeit bedeutet, so zu leben und zu wirtschaften, dass die Zukunft künftiger Generationen gesichert ist. Landwirtschaft ist für mich dann nachhaltig, wenn Ernteerträge sicher und die eingesetzten Mittel dafür möglichst umweltverträglich sind, wir es also schaffen, Saatgut und Wirkstoffe zu entwickeln, die Wirksamkeit und ein gutes Ökoprofil vereinbaren“, führte Tröltzsch auf.
Das Unternehmen stelle sich dieser Herausforderung, indem es seinen spezifischen Beitrag als forschendes Unternehmen leiste und in den drei Geschäftsfeldern – Saatgut, Pflanzenschutz, Digitalisierung – den Landwirtinnen und Landwirten innovative Lösungen anbiete. „Weltweit arbeiten in unseren Laboren und Zuchtstationen rund 5.000 Forscherinnen und Forscher in über 130 Ländern an innovativen Lösungen für eine erfolgreiche Landwirtschaft, die nicht nur für die Gesellschaft gute, sichere und ausreichende Lebensmittel produziert, sondern von dieser auch akzeptiert wird“, so Trölzsch.

Stefan Krämer – Geschäftsführer AgroBrain S.á.r.l

„Durch Künstliche Intelligenz im Recruiting wird sich der Einstellungsprozess verändern“, ist der Geschäftsführer des Karriereportals AgroBrain, Stefan Krämer, überzeugt, So würden beispielsweise jeden Tag rund 1.800 Menschen in den Suchmaschinen nach den Begriffspaaren „Jobs“ und „Agrar“ suchen. Ein Personalverantwortlicher eines großen Unternehmens müßte sich also theoretisch jeden Tag mit 1.800 Personen auseinandersetzen, um herauszufinden, wer zum eigenen Unternehmen passen könnte. „Wir beschäftigen uns sehr intensiv damit, diese Personen bestmöglich auf ihrem Weg zum passenden Unternehmen zu begleiten“, erklärte Krämer.
Angesichts des Fachkräftemangels erlebe man im Agrarbereich momentan einen regelrechten „War for Talents“, einen Kampf um die besten Köpfe. Zunehmend würden auch Sprachassistenten wie Alexa in die Bewerberauswahl integriert. „Es ist hochinteressant mitzuverfolgen, was im Bereich Recruiting schon alles möglich ist“, so Krämer.

Rainer Morgenstern – Commercial Executive Director Europe & Member of the Board – Same Deutz-Fahr

Rainer Morgenstern, Sprecher der Geschäftsführung der Same Deutz-Fahr GmbH, führte aus, dass wir vor der enormen Herausforderung stünden, eine rasant wachsende Weltbevölkerung mit begrenzten Ressourcen zu ernähren. Der Landwirtschaft komme dabei eine besondere Bedeutung zu. „Die Frage, ob die Landwirtschaft eine Zukunft habe, ist daher falsch gestellt“, so Morgenstern. „Die Landwirtschaft ist die Zukunft. Ohne sie geht es ja gar nicht.“
Die Landwirte in Deutschland seien sehr gut ausgebildet und leisteten hervorragende Arbeit. Leider werde die Branche in den Medien dennoch oftmals negativ dargestellt. „Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die positive Leistung unserer hiesigen Landwirtschaft stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird“, forderte Morgenstern.

 

100 Jahre VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.

Der VDL Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. feiert 2019 sein 100-jähriges Bestehen. 1919 als Reichsbund akademisch gebildeter Landwirte e.V. gegründet, erreicht der VDL heute als größter deutscher Berufsverband für die akademischen Berufe in den Bereichen Agrar, Ernährung und Umwelt über 10.000 Fach- und Führungskräfte in der Grünen Branche.

Anlässlich des Festakts zum 100-jährigen Jubiläum des VDL am 23. Mai 2019 in Berlin konnten neben zahlreichen VDL-Mitgliedern auch viele hochrangige Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Berliner Humboldt Carré begrüßt werden.

Wechselvolle Geschichte

Der Präsident des VDL, Markus W. Ebel-Waldmann ging in seiner Festrede auf die 100-jährige Geschichte des Verbands ein: „Der VDL-Berufsverband hat Höhen und Tiefen durchlebt. Staats- und Wirtschaftskrisen, Diktaturen, Kriegstraumata und das Zerbrechen von Infrastrukturen wechselten mit Zeiten von Wiederaufbau, Hochkonjunktur und nahezu Vollbeschäftigung.“

Die Vorgängerinstitutionen Reichsbund akademisch gebildeter Landwirte e.V. (R.a.g.L., 1919–1932) und Reichsbund Deutscher Diplomlandwirte e.V. (RDL 1933–1945) hätten um die Anerkennung ihres Berufsstandes in Politik und Gesellschaft zu kämpfen – unter besonders schwierigen Vorzeichen während der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus.

„Es ist starken Persönlichkeiten an der Spitze des Berufsverbandes zu verdanken, dass sie gegen alle Widerstände eine berufsständische Organisation am Leben erhalten und mit Leben füllen konnten“, sagte Ebel-Waldmann.

Die berufsständischen Aufgaben des VDL hätten stets im Mittelpunkt gestanden, ob es um die berufliche Wiedereingliederung, die Entwicklung des Berufsfeldes vom Diplomlandwirt zum Agraringenieur oder die Reform des Landwirtschaftsstudiums ging. Hier habe der VDL-Berufsverband vieles erreicht.

“Die Gründungsväter des VDL haben 1919 mit Weitsicht den Grundstein für eine starke Gemeinschaft gelegt, die es vermocht hat, einen gewaltigen Beitrag zum Erfolg der Land- und Ernährungswirtschaft zu leisten“, so der Verbandspräsident.

„Der VDL dient somit nicht nur unserer Branche, sondern ist von großer gesamtgesellschaftlicher Relevanz.“

Für die Zukunft gut aufgestellt

Für die Zukunft sei der VDL als moderner Fach-, Dienstleistungs- und Lobbyverband gut aufgestellt, um im Interesse der Mitglieder die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen.

“Wir haben in den vergangenen 100 Jahren vieles richtig gemacht und hoffen, in den nächsten 100 Jahren alles richtig zu machen!“, führte Ebel-Waldmann aus. “Es erfüllt mich mit großem Stolz, Dankbarkeit und Respekt, dass ich diesem wunderbaren Verband, dieser starken Gemeinschaft mit wunderbaren und klugen Menschen als Präsident dienen darf!”

Der VDL-Präsident dankte den vielen Menschen, die zum Erfolg des Berufsverbands beigetragen haben: „Dank unserer vielen ehrenamtlich tätigen und hochengagierten Kolleginnen und Kollegen im Bund und in den Ländern sowie einem hochmotivierten und erfolgreichem Hauptamt in der Bundesgeschäftsstelle ist unser Verband für Aufgaben der Zukunft gerüstet und gut aufgestellt. Allen, die hierzu beigetragen haben, noch immer beitragen und künftig beitragen werden, gelte sein ausdrücklicher Dank sowie Respekt für ihre Leistung.“

Zudem dankte der VDL-Präsident den zahlreichen Unterstützern und Partnern aus der Wirtschaft, die für den Festakt als Sponsoren gewonnen werden konnten: „Durch ihre Unterstützung war es möglich, die 100-Jahr-Feier in einem würdevollen Rahmen durchzuführen.“

StS Michael Stübgen: Wertschätzung der Verbraucher erhöhen

In seinem Grußwort gratulierte der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) auch im Namen von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dem VDL zu seinem 100-jährigen Bestehen.
Die Landwirtschaft stehe vor der globalen Herausforderung, die wachsende Weltbevölkerung vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen und des Klimawandels mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Er bedauerte, die mangelnde Wertschätzung, die viele Verbraucher der Grünen Branche entgegenbrächten. „Die Landwirtschaft braucht wieder mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Verbände wie der VDL spielen hierbei eine wichtige Rolle“, so Stübgen.

 

Bildunterschrift:
VDL-Präsident Markus W. Ebel Waldmann und der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) beim Festakt 100 Jahre VDL-Bundesverband
Foto: Julia Reinhardt