SAVE THE DATE: VDL-Exkursion zur Grünen Woche 2026 in Berlin

Foto: VDL – IGW 2024

Der VDL-Bundesverband e.V. freut sich Ihnen wieder eine Exkursion zur Grünen Woche 2026 anbieten zu können.

Im Zeitraum von Freitag, 16. Januar 2026, bis Dienstag, 20. Januar 2026, laden wir Sie ein, die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in Berlin mit uns  zu besuchen.

Neben dem gemeinsamen Rundgang über die Grüne Woche planen wir ein vielfältiges Rahmenprogramm, wie z.B. einen Austausch mit Entscheidungsträgern aus der Politik und auch gesellige Angebote am Abend.

Merken Sie sich den Termin gerne vor. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Alle Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auch wie gewohnt in Kürze hier.

Text: VDL

Berlin-Seminar 2025

Fotos: VDL

Vom 13. bis 15. Oktober fand das jährliche VDL Berlin-Seminar statt. In drei Tagen wurden interessante Fachgespräche und spannende Diskussionen zu den aktuellen Herausforderungen im Agrarbereich geführt.

Den Auftakt machte das VDL-Fachforum, wo in diesem Jahr eine Studie zu Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau von Prof. Dr. Loy (Universität Kiel) vorgestellt wurden. Auf Basis der Studie diskutierten Stefanie Sabet (Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes), Eva Kähler-Theuerkauf (Präsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Anna Katharina Blomenkamp (Gruppenleiterin, Landwirtschaftliche Rentenbank) und Eva Wasserloos (Vorsitzende der Sparte Studierende des VDL Bundesverbandes) unter Moderation von Markus Ebel-Waldmann mögliche Wege zu einer ausgeglichenen Karriereförderung bis in die Führungsebenen.

Im Anschluss folgten Impulsvorträge zum Thema Lobbyarbeit, moderiert von Nina Parzych (VDL Ost). Mareike Meyn (Geschäftsleiterin Entwicklung Ländlicher Räume, Andreas Hermes Akademie (AHA)), Dr. Peter Buhrmann (Geschäftsführer Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum e.V.) und Michael Schweizer (Hauptgeschäftsführer ULA e.V. Deutscher Führungskräfteverband) stellten ihre Arbeitsfelder vor und erläuterten die Möglichkeiten ihrer Verbände, im Bereich der Interessensvertretung aktiv zu sein.

Der diesjährige parlamentarische Abend des VDL Bundesverbandes wurde mit einem Grußwort von Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, eingeleitet und bot anschließend die Möglichkeit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden.

 

Der zweite Seminartag begann mit einem Fachgespräch mit Dr. Marcus Girnau (stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbandes Deutschland). Der spannende Austausch bot die Möglichkeit, über die Agrar- und Ernährungspolitik aus Sicht des Lebensmittelverbandes zu diskutieren und die Verbandsarbeit in diesem komplexen Themenfeld kennenzulernen.

 

Am Nachmittag stand für die Seminarteilnehmenden ein Fachgespräch mit Dr. Uwe Steffin (Geschäftsführer und Chefredakteur) und Nina Parzych (Chefin vom Dienst und Redakteurin) von AGRA Europe auf dem Programm, bei dem wir uns über die Arbeit des führenden Nachrichtenservices in der grünen Branche informieren konnten. In diesem Zuge wurde uns außerdem die Besichtigung der Räumlichkeiten der Bundespressekonferenz ermöglicht.

 

 

Den nächsten Programmpunkt bildete ein Besuch im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung

und Heimat (BMLEH), wo wir von Cornelia Berns (Unterabteilungsleiterin im BMLEH) empfangen wurden und mit ihr über die Arbeit und die strategische Ausrichtung des Ministeriums, sowie über aktuell relevante Themen im Agrarbereich diskutieren konnten.

Abgerundet wurde der Tag durch ein geselliges Abendessen mit anschließendem Ausklang im Brauhaus Lemke.

 

 

Der letzte Seminartag wurde mit einem Gespräch mit dem Agrar- und Umweltdiplomat Nándor Béki aus der ungarischen Botschaft in Berlin eingeleitet. In dem interessanten Austausch erfuhren wir viel über die Landwirtschaft in Ungarn und die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ungarn bei agrarpolitischen Fragestellungen.

Zuletzt stand ein Besuch im Deutschen Bundestag auf dem Programm, bei dem wir ein Fachgespräch mit Abgeordneten des Ausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat führen durften. In dem Gespräch fand ein Austausch über verschiedene Themenbereiche, von ökologischer Landwirtschaft über Gentechnik bis hin zum Höfesterben, statt.

Wir bedanken uns herzlich bei allen beteiligten Personen und Institutionen, die das Berlin-Seminar bereichert haben, für die interessanten Einblicke und spannenden Diskussionen, die sicherlich zu weiteren Gedanken anregen.

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

Text: Eva Wasserloos

Parlamentarischer Abend 2025 des VDL Bundesverbandes

 Foto: VDL

Am 13. Oktober 2025 fand der Parlamentarische Abend des VDL-Bundesverbandes, Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e. V. in Berlin statt.

Viele Abgeordnete der im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen waren der Einladung in Haus der Land- und Ernährungswirtschaft gefolgt. Zudem konnten wieder zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft sowie der Spitzenverbände des Agribusiness begrüßt werden. Die Gäste nutzten den kurzweiligen und geselligen Abend für Fachgespräche und zur Netzwerkpflege.

Zur Eröffnung richtete VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann das Wort an die Mitglieder und Gäste des Verbandes und betonte, dass „Agrarwissenschaftler für die Herausforderungen der Zukunft im Bereich Digitalisierung und KI-Lösungen besonders geeignet sind, weil sie als Systemwissenschaftler die Brücke zwischen fundierten landwirtschaftlichen Fachwissen und komplexen digitalen Technologien schlagen können. Wir verfügen über das notwendige Verständnis, um digitale Werkzeuge effektiv anzuwenden, zu interpretieren und für die spezifischen Herausforderungen in der Landwirtschaft zu nutzen!“

Abschließend stellte er die Ergebnisse des vorangegangenen VDL-Fachforum zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ vor. Am Nachmittag hatte der Berufsverband seine aktuelle Studie zu diesem Themenbereich vorgestellt und die Ergebnisse mit Vertreterinnen von Verbänden und der Branche diskutiert. Ebel-Waldmann betonte, dass auch wenn die VDL-Studie belegt, dass sich der Anteil von Frauen in hohen Führungspositionen großer Unternehmen innerhalb weniger Jahre auf niedrigem Niveau verdoppelt hat (12,8 % 2020 zu 24,7% 2024), ist hier noch deutlich Luft nach oben“. 

Für den VDL ist es ein zentralen Anliegen wichtige Themen der Branche und des Berufsstandes durch  regelmäßige Studien zu beleuchten, um den Berufsstand zukunftssicher aufzustellen. Als akademischer Berufsverband sucht der VDL hierzu das Gespräch mit der Politik um die eigene Expertise in die Diskussion einzubringen und auf notwendige Weichenstellungen frühzeitig hinzuweisen.

 

Als Ehrengast konnte der VDL den Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat begrüßen. Alois Rainer MdB richtete ein Grußwort an die Mitglieder und Gäste des VDL. Er dankte dem VDL Berufsverband für das Engagement und die geleistete Arbeit.

 

 

 

 

 

 

 

Text: Tobias Dammeier

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

 

VDL-Fachforum 2025: „Frauen in Führungspositionen“

Fotos: VDL

Unter dem Titel „Frauen in Führungspositionen der Bereiche Agrar, Ernährung und Gartenbau“ lud der VDL Bundesverband am 13. Oktober zum alljährlichen Fachforum in das Haus der Land- und Ernährungswirtschaft ein. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zum Parlamentarischen Abend des Verbandes.

Das Podium war hochkarätig besetzt: Neben Gastgeber und Moderator Markus W. Ebel-Waldmann (Präsident des VDL Bundesverbandes) diskutierten Stefanie Sabet (Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes), Prof. Dr. Jens-Peter Loy (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel), Eva Kähler-Theuerkauf (Präsidentin des Zentralverbands Gartenbau), Anna Katharina Blomenkamp (Gruppenleiterin, Landwirtschaftliche Rentenbank) und Eva Wasserloos (Vorsitzende der Bundessparte Studierende im VDL).

Prof. Dr. Loy stellte als wissenschaftlicher Betreuer des VDL Studienprojektes die positiven Entwicklungen bei der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen in Führungspositionen der grünen Branchen fest. In der ersten Führungsebene, etwa bei Betriebsleitungen oder Vorstandsposten, seien Frauen jedoch weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Zugleich zeigten die Daten keine gravierenden Unterschiede zu anderen Wirtschaftszweigen. Loy plädierte für „sinnvolle Anreize statt Quoten“.

Auf die herausfordernde Frage, ob sich eine der Podiumsteilnehmerinnen als „Quotenfrau“ verstehe, reagierten alle mit einem klaren „Nein!“. Stefanie Sabet verwies auf die Rolle frühzeitiger Förderung und positiver Erfahrungen mit Mentoring-Programmen, während Anna Blomenkamp ihre berufliche Qualifikation und familiäre Unterstützung als zentrale Erfolgsfaktoren hervorhob.
Im intensiven Austausch mit dem Publikum einigte sich das Podium auf die besondere Bedeutung einer Willkommenskultur in Führungsgremien. Eva Kähler-Theuerkauf betonte: „Ich würde mir wünschen, dass in fünf Jahren solche Formate nicht mehr nötig sind.“ Eva Wasserloos ergänzte, sie erlebe bereits im Studium eine gelebte Parität und blicke optimistisch auf ihre Chancen im Arbeitsmarkt, auch mit Blick auf den bevorstehenden Generationswechsel.

VDL Präsident Markus Ebel-Waldmann fasste abschließend die Position des Berufsverbandes zusammen: „Frauen in Führungspositionen haben einen erheblichen positiven Einfluss auf die Dynamik und den Erfolg eines Unternehmens. Denn zweifelsohne bringen Frauen andere Sichtweisen und Denkansätze mit, die zu neuen und unkonventionellen Lösungen führen. Diese Vielfalt fördert eine Kultur der Innovation, die für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens unerlässlich ist“.

 

Dem Fachforum folgte eine Vorstellung des Arbeitsfeldes Lobbyarbeit. Ausgewählte Verbandsvertreter stellten Ihre Verbände vor und gaben den Teilnehmern einen Einblick in ihre tägliche Arbeit.

Moderiert wurde die Runde von Nina Parzych, die mit Michael Schweizer, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Führungskräfteverbandes ULA, dem politischen Dachverband des VDL, Mareike Meyn, Geschäftsleiterin Entwicklung Ländlicher Räume, Andreas Hermes Akademie, und Dr. Peter Buhrmann, Geschäftsführer Verband der Bildungszentren im ländlichen Raum, den Begriff Lobbyarbeit in das politische Geschehen in Berlin einordnete.

 

Text: Niklas Damme

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

VDL: Bundesnetzwerktreffen

Foto: Eva Wasserloos

Bundesnetzwerktreffen 2025 für Studierende und Young Professionals in Kiel

 

Wir freuen uns, nach vielen Jahren wieder ein Bundesnetzwerktreffen anbieten zu können. Im Zeitraum von Donnerstag, 23. Oktober 2025, bis Samstag, 25. Oktober 2025, laden wir alle Studierenden und Berufseinsteiger zu einem Netzwerktreffen nach Kiel ein.

Zum Auftakt werden wir den legendären VDL-Bauernball in Kiel besuchen, wo entspanntes Kennenlernen und gemeinsames Feiern im Fokus stehen. Außerdem sind spannende und vielseitige Exkursionen geplant.

Eure Bundesstudierendensprecherinnen und die Studierendengruppe Kiel

 

P R O G R A M M

Donnerstag, 23. Oktober 2025:

Bis 17 Uhr Anreise zum B&B HOTEL Kiel-Wissenschaftspark

18:00 Uhr Begrüßung und gemeinsames Abendessen im Restaurant der TraumGmbH

20:30 Uhr VDL-Bauernball in der Traum GmbH (Einlass nur in Abendgarderobe)

 

Freitag, 24. Oktober 2025:

8:00 Uhr Treffen vor dem Hotel (inkl. Frühstück „to go“)

10:00 Uhr Besuch Gesellschaft für marine Aquakultur mbH in Büsum

Forschungseinrichtung für die Bereiche Fischernährung und -haltung, Fischgesundheit und -welfare sowie experimentelle Aquakultursysteme

12:00 Uhr Mittagsimbiss (Selbstzahler)

14:30 Uhr Vortrag und Besichtigung bei Holm & Laue in Rendsburg

Spezialisiertes Unternehmen für Kälberfütterungssysteme, Kälberhaltung, Stalleinrichtung, Melktechnik, Kühltechnik, Wassertechnik, Stallbeleuchtung und Stallbelüftung

17:30 Uhr Lille Brauereiführung inkl. kleiner Verkostung

19:00 Uhr Abendessen bei Farina Di Nonna, im Anschluss gemeinsamer Ausklang des Abends

 

Samstag, 25. Oktober 2025

10:00 Uhr Gemeinsames Frühstück in der Forstbaumschule in Kiel

12:00 Uhr Spaziergang an der Förde und Besuch des Aquariums des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel

Ca. 13:00 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Änderungen des Programms durch den Veranstalter bleiben vorbehalten. In diesem Fall informieren wir Sie selbstverständlich.

 

A N M E L D U N G

Die Anmeldung ist einfach & bequem per Online-Formular möglich.

Anmeldung mit Online-Formular

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerkapazitäten begrenzt sind. Anmeldeschluss ist der 16.10.2025.

 

Teilnahmebeitrag:

Mitglied VDL / Nichtmitglied pro Person

  • 180 €/ 380 € im B&B HOTEL Kiel-Wissenschaftspark, Fraunhoferstraße 3, 24118 Kiel (Dreibettzimmer)
  • 140 €/ 340 € ohne Übernachtung

 

Im Teilnahmebeitrag sind für Sie die folgenden Leistungen enthalten:

  • Programm lt. Beschreibung und wie gebucht
  • Zwei Übernachtungen (optional)
  • Abendessen am 23.10.2025
  • Eintritt zum VDL-Bauernball
  • Frühstück am 24.10.2025
  • Abendessen am 24.10.2025
  • Frühstück am 25.10.2025
  • Eintritt GEOMAR

 

Stornierungsbedingungen:

Bei Stornierungen sind folgende Beträge zu zahlen              

  • bis 15.10.2025 75 % des Gesamtbetrages
  • ab 16.10.2025 sowie ohne Kündigung 90 % des Gesamtbetrages

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

VDL Bundesverband
Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.

Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
Telefon  030 4397 261-61
E-Mail   info@vdl.de
Internet www.vdl.de

 

Klimaresiliente Landwirtschaft – Teil 2

Fotos: Jens Ditter, Dr. Tania Runge, Gustav Wehner, OG Hanfanbauer Werra-Meißner

Auf die Unwägbarkeiten des Klimawandels ist der traditionelle Ackerbau, sind unsere vertrauten Kulturen, nicht ausreichend vorbereitet. Es braucht Kulturen, die mit Hitze und Trockenstress zurecht kommen, aber auch neue Verfahren für Kulturen, auf die wir nicht verzichten wollen. Wir wollten einige Konzepte kennenlernen, die bereits erprobt werden und haben dazu im Rahmen einer Exkursion nach Nordhessen vom 10. bis 12. Juli Fachleute aus Wissenschaft und Verbänden sowie Landwirte und Unternehmer besucht.

Der Werra-Meißner-Kreis in Nordhessen gehört naturräumlich nicht zu den landwirtschaftlichen Gunstregionen – umso wichtiger ist hier die Stärkung der Klimaresilienz. Auch im konventionellen Landbau werden innovative Strategien entwickelt, zum Beispiel mit dem Anbau von Nutzhanf. Auch hier muss die gesamte Wertschöpfungskette mitgedacht werden. In diesem Teil unseres Exkursionsberichts geht es um den Anbau und die Verwertung von Nutzhanf – und um einen Landwirt, der sich von der widerspenstigen Materie nicht unterkriegen lässt.

Erste Schritte und Erfahrungen

Hanf ist ein wirklich zähes Zeug – das muss auch so sein, denn schon seit über 9.000 Jahren wird die Faser unter anderem für Stricke und Seile genutzt. Das gilt natürlich nur bedingt für Sorten, die unter hermetisch abgeriegelten Bedingungen in Hallen mit Kunstlicht heranwachsen und der Erzeugung von Rauschzuständen dienen. Aber in Nordhessen, zwischen Wanfried und Witzenhausen, geht es nicht um THC, sondern um die nahezu unverwüstliche Faser aus den Stängeln der bis über drei Meter hoch wachsenden Hanfpflanzen und um die vielseitig verwertbaren Hanfnüsschen.

2015 stellte sich für Uwe Roth erstmals ernsthaft die Frage nach einer Alternative für den Anbau von Raps und Zuckerrüben. Wenn gleich zwei Kulturen aus der Fruchtfolge verschwinden, ist Ersatz dringend gefragt, und im fortschreitenden Klimawandel sollte es eine klimaresiliente Alternative sein. Obwohl Hanf seit Jahrzehnten auf der Liste der verbotenen Arten stand und praktische Erfahrungen mit dem Anbau kaum vorlagen, fand der Landwirt aus Wanfried und Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner diese uralte Kulturpflanze ausgesprochen interessant.

Erste Recherchen führten ihn und seine Kollegen zunächst an Orte und in Kreise, wo es eher um hohe THC-Gehalte ging. Schnell kamen sie auf die richtige Spur und wagten 2017 mit neun Landwirten die ersten Anbauversuche auf 43 ha, 2018 waren es schon 65 ha und 2019 stand der Hanf schon auf 95 ha. Die Erträge an Stroh und Hanfnüssen waren besser als erwartet und die Pflanze erwies sich als unkompliziert im Anbau. Die tief reichenden Wurzeln können Wasser in tieferen Schichten erschließen, wenn der Oberboden bereits trocken ist. Mit 35 kg N ist der Nährstoffbedarf moderat und der Hanf wächst seinen Beikrautkonkurrenten so schnell davon, dass Pflanzenschutz praktisch kein Thema ist. Damit hat er  eine sehr gute Öko- und CO₂-Bilanz. Je nach Standort lassen sich Erträge von vier bis sechs Tonnen Stroh und 550 bis 700 kg Hanfnüsse erzielen.

Ernte: „wenn wir das vorher gewusst hätten . . .“

Die erste Ernte stellte die Landwirte vor ungeahnte Probleme. Der robuste Hanfstängel besteht aus Fasern und Schäben, die für verschiedene Zwecke eingesetzt werden können. Aber die Materie ist ausgesprochen zäh und überforderte die übliche Erntetechnik. Und als das Stroh endlich auf dem Feld lag, schredderte es sieben Rundballen- und eine Großballenpresse, bevor eine Maschine des Herstellers Kuhn mit einigen Zurichtungen und besonderen Einstellungen der Aufgabe Herr wurde.

Damit war zwar das Stroh auf dem Hof, aber die Verarbeitung zu vermarktungsfähigen Produkten forderte den Durchhaltewillen der Landwirte ein weiteres Mal. Viele hätten an dieser Stelle aufgegeben, aber nicht Uwe Roth, der nach der Devise „Jetzt erst recht!“ immer wieder neue Anläufe unternahm, die Technik in den Griff zu bekommen. Die Maschinen, die heute zum Einsatz kommen, sind das Ergebnis von Hartnäckigkeit, Mut, Kreativität – und einer besonderen Förderstrategie.

With a little help from our friends . . .

Schnell wurde klar, dass die Aufgabe mehr Ressourcen erforderte, als die Landwirte selbst bereitstellen konnten. Aber die ersten Ergebnisse hatten auch gezeigt, dass die Vision so vielversprechend war, dass die Suche nach externer Unterstützung sich lohnte. 2017 bewarben sich die Hanferzeuger als „Operationelle Gruppe Hanfanbauer Werra-Meißner“ erfolgreich um eine Förderung der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI). Die Innovation bestand darin, eine neuartige Frucht anzubauen, sie in der Fruchtfolge des Betriebs zu verankern und dazu die komplette Wertschöpfungskette aufzubauen. Im Dezember 2018 kam schließlich die Zusage für 300.000 Euro in einem Förderzeitraum von 2019 bis 2023.

Mit diesen Mitteln wurde zunächst die Erntetechnik an die speziellen Eigenschaften der Hanfpflanzen angepasst. Heute wird zum Dreschen ein Lohnunternehmer vom Bodensee mit einem speziell modifizierten Deutz-Fahr-Mähdrescher mit Maisgebiss gebucht, der die Nüsse erntet und das Stroh auf Schwad legt. Die schon erwähnte Rundballenpresse erledigt nach der erforderlichen Feldröste im Herbst das Pressen des Strohs im Frühjahr.

Um das Transportvolumen des Hanfstrohs zu reduzieren, entwickelten die Hanfanbauer ein innovatives Verfahren, mit dem der gesamte Hanfstängel zu  hochwertigen, saugfähigen Pellets verarbeitet wird – ohne die Fasern von den Schäben zu trennen. Hierfür werden Fasern und Schäben zunächst gemahlen und dann zu Pellets gepresst. Das Herzstück der Verarbeitung, die für genau diese Aufgabe konfigurierte Maschine, steht auf dem Hof von Uwe Roth.

Wert schöpfen am Markt

Auch die Wertschöpfungskette musste neu aufgesetzt werden. Der Aufbau von Vertriebsnetzwerken ohne Zwischenhandel für Hanfnüsse und Hanfstroh ist nichts für Anfänger, aber das sind die Hanfanbauer inzwischen ohnehin nicht mehr. Die größte Herausforderung für die Wirtschaftlichkeit liegt in dem großen Transportvolumen und den daraus resultierenden hohen Transportkosten des Hanfstrohs. Mit den Pellets steht jetzt ein Produkt von großer Attraktivität und Transportwürdigkeit für die Vermarktung an Tierhalter zur Verfügung. Die Einstreu für Geflügel und Pferde ist vollständig biologisch abbaubar und auch für Pferde mit Allergien geeignet.

Als ausgesprochen marktfähig haben sich auch die Hanfnüsschen erwiesen. Der Hanf, den die OG Hanfanbauer Werra-Meißner erntet, ist kein medizinischer Hanf und damit als Lebensmittel zu vermarkten. So kann die Hanfsaat als Mehl oder Korn in Bäckereien Zutat in Brötchen sein oder gepresst als Öl für Salate oder andere Speisen verwendet werden. Ohne weitere Verarbeitung kann Hanf als Tierfutter in Körnermischungen für Tauben, Hühner oder andere Vögel angeboten werden.

Der Lohn der Mühen

Am Ende zahlte sich die Arbeit der Landwirte – und vor allem das Durchhaltvermögen – aus: Die Hanfanbauer Werra-Meißner ernteten nicht nur die Fördersumme von 300.000 Euro aus dem EIP, auskömmliche Erträge an Hanfstroh und Hanfnüssen, sondern auch internationale Anerkennung. Am 7. Mai 2024 wurde die OG Hanfanbauer Werra-Meißner mit dem „EIP-AGRI Innovation Award“ für „innovative Geschäftsmodelle mit dem Schwerpunkt auf kurzen Lieferketten für Lebensmittel, Marketing und Verbrauchsinitiativen“ ausgezeichnet.

Die Erfolgsfaktoren für diese zukunftsweisende Initiative lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Mit dem Landwirt Uwe Roth hat eine Persönlichkeit mit Überzeugungskraft und Durchhaltevermögen dieses Projekt initiiert und maßgeblich geprägt.
  • Grundlage ist eine Vision mit Umsetzungspotenzial und den nötigen Ressourcen, auch Durststrecken zu überwinden.
  • Mitgemacht haben landwirtschaftliche Mitstreiter mit genug Fläche, die dem Projekt auch durch alle Hindernisse hindurch treu und verbunden blieben.
  • Technisch versierte Mitstreiter meisterten mit Kreativität und Ingenieurwissen die Tücken der Verarbeitung.
  • Im Ergebnis entstanden innovative Produkte, konfiguriert für aufnahmefähige Märkte.
  • Die EIP-Förderung war für den Projekterfolg essenziell.

Als Gäste auf dem Betrieb von Uwe Roth haben wir über die OG Hanfanbauer Werra-Meißner weit über über unser Anliegen der Klimaresilienz hinaus viel Neues erfahren und gesehen. Wir sind beeindruckt von der Innovationskraft dieser Landwirte und sind zuversichtlich, dass sie auch unter veränderten Rahmenbedingungen einen guten Weg in die Zukunft gehen werden.

Text: Jens Ditter, Gustav Wehner, Ruth Franken

VDL-Bayern: Von Forschungsergebnissen zur landwirtschaftlichen Praxis – das Startup YieldXperts beim Online-Vortrag

Bild: Pixabay

Im Rahmen des Online-Stammtisches der VDL-Landesgruppe Bayern am 22. September 2025 stellte Dr. Martin Mittermayer (Technische Universität München, Mitgründer von YieldXperts) spannende Ansätze vor, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ertragsschätzung in die Praxis getragen werden können. Die Ausgründung YieldXperts (https://www.yieldxperts.de/), die parallel zu Mittermayers Tätigkeit als Postdoc an der Universität entstand, verfolgt ein klares Ziel: wissenschaftliche Ergebnisse sollen nicht im Sande verlaufen, sondern Landwirten, Wasserschutzorganisationen und Verbänden konkrete Mehrwerte liefern.

Ein zentrales Problem ist, dass das Ertragspotenzial von Flächen bislang weitgehend unbekannt ist. Zwar existieren Ertragskarten, die z. B. über Satellitendaten oder Mähdrescher erhoben werden, doch diese weisen häufig enorme Abweichungen auf. Teilweise bis zu 50 % zum realen Ertrag auf einer Teilfläche. Selbst auf kleinen Feldern finden sich Variationen von 6-10 t/ha, was die Düngungsentscheidung massiv erschwert. Fehlannahmen lassen sich kaum noch ausgleichen. Besonders im Trinkwasserschutzgebiet zeigte sich die Relevanz: Während Maßnahmenkataloge klare Vorgaben enthalten, bleibt das Ertragspotenzial in der Regel unberücksichtigt. YieldXperts setzt beispielsweise hier an, indem es „ground-truth“ Daten erhebt und valide Modelle entwickelt. Das geht bis zum Einsatz von Parzellenmähdrescher zur genauen Ertragsbestimmung in verschiedenen Zonen im Feld. So entsteht eine differenzierte Betrachtung, die gezielte Maßnahmen in sensiblen Gebieten erlaubt. Eine Chance für die Landwirtschaft, Wasserwirtschaft und Gesellschaft.

Die Vision: Validierte Ertragskarten statt bunter Schätzungen. Durch ein deutschlandweites Netzwerk (u. a. in Kooperation mit Forschungseinrichtungen und der Praxis) arbeitet das Startup daran, Algorithmen und Modelle kontinuierlich zu testen und zu verbessern. Es werden verschiedenste Datenquellen herangezogen: Informationen zur Kultur und Vorfrucht, zum Boden, dem Relief, der Witterung, der Feldhistorie und Sensor- und Satellitendaten. Erste Großprojekte laufen bereits in Gebieten, die beispielsweise 100-600 ha umfassen.

Zentrale Stakeholder wie Landwirte, Trinkwasserversorger, Versicherungen, Handel und Verbände werden früh eingebunden. Besonders wichtig ist den Gründern die Unabhängigkeit und die Verbindung von geographischem Fachwissen mit agronomischer Praxis. Unterstützt wird die Initiative auch durch Partner, die wissenschaftlichen Ergebnisse kulturell und gesellschaftlich verständlich kommunizieren. Eine Maßnahme, die in den Naturwissenschaften gerne übersehen wird.

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine angeregte Diskussion mit zahlreichen Fragen aus dem Teilnehmerkreis. Dabei zeigte sich das große Interesse an der praktischen Umsetzung der vorgestellten Ansätze. Dabei wird deutlich, dass YieldXperts stark aufgestellt ist und sich für die Zukunft rüstet. So sollen weitere Tools und Angebote in den nächsten Jahren etabliert werden, die den landwirtschaftlichen Betrieben ein effizienteres Management ermöglichen.

Nach dem Vortrag von Martin Mittermayer zu YieldXperts schloss sich der übliche und wichtige Austausch unter den Mitgliedern an. Einige berichteten von beruflichen Veränderungen und gaben Einblicke in ihre neuen Aufgabenfelder. Zudem konnten in der Runde gezielt Kontakte vermittelt werden. So fanden Mitglieder mit offenen Fragestellungen direkte Ansprechpartner, die passende Informationen beisteuern konnten

Wir bedanken uns für den informativen und unterhaltsamen Abend.

Text: Sebastian Eichelsbacher

Einladung zum 20. Netzwerk-Abend des VDL Hessen

VDL-Netzwerkabend 2024: v.l.n.r. Markus W. Ebel-Waldmann, Dr. Rainer Langner, Prof. Dr. Klaus Eder, Prof. Dr. Bernd Honermeier, Christian Senft, Thomas Gehrke (Foto: VDL Hessen)

Treffen 2025 in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG in Gießen

Nach dem großen Erfolg des VDL-Netzwerk-Abends in den vergangenen Jahren wird auch in diesem Jahr der bereits neunzehnte am Freitag, 07. November 2025, in Gießen stattfinden. Auch in diesem Jahr wird die Vereinigte Hagelversicherung VVaG Gastgeber in ihrer Zentrale in der Wilhelmstrasse 25 sein. Der Netzwerk-Abend, zu dem alle Gießener Absolventen (gleich welchen Jahrganges!) eingeladen sind, beginnt um 17.00 Uhr mit einem Sektempfang in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG und der Begrüßung durch den Vorstand der Hagelversicherung und des VDL.

Der Dekan des Fachbereichs 09 Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement, Prof. Dr. Klaus Eder, wird in einem Grußwort über die aktuellen Entwicklungen an seinem Fachbereich berichten. Als Keynote-Speaker wird Sebastian Schneider, Generalsekretär, Hessischer Bauernverband, Friedrichsdorf, zum Thema „Vor welchen Herausforderungen steht die Landwirtschaft in Hessen?“ sprechen.

Der Abend steht nach dem offiziellen Teil dann – bei zur Jahreszeit passendem Essen und Getränken – ganz im Zeichen des Wiedersehens, Kennenlernens und des Erfahrungs- und Meinungsaustauschs. Auch zahlreiche Professorinnen und Professoren des Gießener Fachbereichs 09 Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement werden am Abend dabei sein. Alle hessischen Mitglieder haben bereits persönliche Einladung erhalten. Weitere Interessierte melden sich bitte beim Geschäftsführer des VDL Hessen, Tobias Grabner, an (geschaeftsfuehrer@vdl-hessen.de). Anmeldeschluss ist der 01. November 2025.

VDL: Berlin-Seminar 2025 – 13. bis 15. Oktober 2025

Foto: Pixabay

Agrar- und Ernährungspolitik aus erster Hand

Ob Gentechnik, die Debatten um Tierwohl und Düngemittel oder die aktuellen Herausforderungen der Energiekrise: Die Agrar- und Ernährungsbranche ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig abhängig von politischen Entscheidungen. Zeitgleich ist sie einer der größten Arbeitgeber und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes. Dadurch ist es Vertretern des Berufsstands möglich, wirksamen Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen.

Doch wie funktioniert Lobbyarbeit in der Agrar- und Ernährungspolitik eigentlich genau und auf welche Weise können Verbände Einfluss auf die Politik nehmen? Wie wird die EU-Agrarpolitik auf nationaler Ebene umgesetzt? Und welche agrarpolitischen Themen sind aktuell relevant? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Berlin-Seminars 2025 beantwortet, das der VDL-Bundesverband – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. vom 13. bis 15. Oktober 2025 in Berlin veranstaltet.

Wir werden einen Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages und des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat werfen und Einblick in die politischen Entscheidungswege erhalten. Wir diskutieren mit dem Botschaftsrat der Botschaft der Vereinigten Staaten in Deutschland und Abgeordneten im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Darüber hinaus informieren wir uns bei der German AgriFood Society über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Startup-Branche und treffen die Hauptstadtredaktion von AGRA Europe.

Der Parlamentarische Abend des VDL mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden bietet zudem eine hervorragende Möglichkeit zur Netzwerkpflege.

 

P R O G R A M M

Montag, 13. Oktober 2025

Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

 

14.00 Uhr Begrüßung der Teilnehmenden

 

14.30 Uhr VDL-Forum zum Thema

„Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau.“

18.00 Uhr Arbeitsfeld Lobbyarbeit
Zur Einstimmung auf den Parlamentarischen Abend: Impulsvorträge ausgewählter Verbandsvertreter

19.00 Uhr Parlamentarischer Abend des VDL Bundesverbandes e. V.
mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden

 

Dienstag, 14. Oktober 2025

09.30 Uhr Zu Gast im BMLEH in Berlin

Die Arbeit und strategische Ausrichtung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat in der Agrarpolitik

Fachgespräch mit einem Vertreter des Bundesministeriums, Berlin

 

11.30 Uhr Individuelle Mittagspause am Pariser Platz in Berlin

 

13.00 Uhr Zu Gast bei AGRA Europe in Berlin

Die Arbeit des führenden Nachrichtenservices der Grünen Branche

Fachgespräch mit der Redaktionsleitung und Geschäftsführung

 

15.30 Uhr Zu Gast bei der German AgriFood Society in Berlin

Agrar Start-ups in Deutschland: Aktuelle Entwicklungen und Projekte

Fachgespräch mit Lars Abraham, Vorstand der German AgriFood Society und zwei Startup-Gründern

 

17.30 Uhr Stadtführung durch den historischen Teil der Berliner Innenstadt

 

19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen in einem Altberliner Restaurant mit Möglichkeiten zur Netzwerkpflege

 

Mittwoch, 15. Oktober 2025

10.45 Uhr Zu Gast in der US Botschaft

Agrarpolitik in Deutschland und den USA

Botschaftsrat Nicolas Rubio, Antonia Rudolf, Foreign Agricultural Service, U.S. Embassy Berlin

(Gespräch in englisch und deutsch)

 

13.00 Uhr Zu Gast beim Deutschen Bundestag
Fachgespräche zu aktuellen Fragen der Agrar- und Ernährungspolitik mit Vertretern des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft

 

ca.15.30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Änderungen des Programms durch den Veranstalter bleiben vorbehalten. In diesem Fall informieren wir Sie selbstverständlich.

Berlin-Seminar 2025 Programm

 

A N M E L D U N G

Die Anmeldung ist einfach & bequem per Online-Formular möglich.

Anmeldung mit Online-Formular

Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerkapazitäten begrenzt sind. Anmeldeschluss ist der 2.10.2025.

 

Teilnahmebeitrag:

Mitglied VDL / Nichtmitglied pro Person

  • 259 €/ 459 € im Motel One Berlin Hbf., Invalidenstraße 54, 10557 Berlin (DZ mit Doppelbett)
  • 239 €/ 439 € im a&o Hostel Berlin-Hbf., Lehrter Straße 12, 10557 Berlin (DZ mit Doppelbett)
  • 89 €/ 289 € ohne Übernachtung

Gerne können wir Ihnen ein Einzelzimmer im Motel One zur Verfügung stellen, wobei für zwei Nächte ein Aufschlag von 149 € anfällt.

Studentische VDL-Mitglieder können sich über einen 15 € Sondernachlass freuen.

 

Im Teilnahmebeitrag sind für Sie die folgenden Leistungen enthalten:

  • Programm lt. Beschreibung und wie gebucht
  • Zwei Übernachtungen inkl. Frühstück
  • Buffet und Getränke beim Forum und Parlamentarischen Abend am 13.10.2025
  • Abendessen am 14.10.2025

Stornierungsbedingungen:

Bei Stornierungen sind folgende Beträge zu zahlen              

  • bis 04.10.2025 75 % des Gesamtbetrages
  • ab 05.10.2025 sowie ohne Kündigung 90 % des Gesamtbetrages

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

VDL Bundesverband
Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.

Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
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Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

 

VDL-Fachforum und Parlamentarischer Abend am 13. Oktober 2025

Foto: shutterstock

Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau

 

Laut Agrarstrukturerhebung 2023 waren rund 35 Prozent aller Arbeitskräfte in der Landwirtschaft weiblich. Der Frauenanteil in Führungspositionen beträgt hingegen nur etwa 11 Prozent. In den Studienfächern Agrarwissenschaften bzw. Landwirtschaft oder Gartenbau ist der Frauenanteil dagegen vergleichsweise hoch. So waren im Studienjahr 2022/2023 etwa 48 Prozent der Studierenden weiblich. Auch im internationalen Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede, so werden in Österreich, Italien, Estland und Rumänien rund ein Drittel der Betriebe von Frauen geleitet.

Vor diesem Hintergrund möchte der VDL die aktuelle Situation in der Grünen Branche in Deutschland näher beleuchten. Wie ist die aktuelle Situation weiblicher Führungskräfte? Welche Veränderungen hat es seit der letzten Erhebung des VDL aus dem Jahr 2020 gegeben? Wo werden wichtige Handlungsfelder gesehen?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert das diesjährige VDL-Fachforum mit dem Thema „Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau“ Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen, aber auch die Chancen für die Grüne Branche und auch den Berufsstand, welche innerhalb des Fachforums näher beleuchtet werden. Neben VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann werden sich Experten aus Wissenschaft sowie hochrangige Vertreter aus Verbänden und Hochschulen mit diesem Thema auseinandersetzen.

Zur gemeinsamen Diskussion lädt Sie der VDL Bundesverband e.V. am 13. Oktober 2025 in das Haus der Land- und Ernährungswirtschaft nach Berlin ein.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

VDL-Fachforum

„Frauen in Führungspositionen

in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau

 


Montag, 13. Oktober 2025, 14.30 Uhr
Haus der Land- und Ernährungswirtschaft (HdLE)
Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

 

PROGRAMM

14.30 Uhr      Begrüßung und Eröffnung

Markus W. Ebel-Waldmann

Präsident, VDL Bundesverband, Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V., Berlin

 

14.40 Uhr   Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau“

 

Markus W. Ebel-Waldmann

Präsident des VDL Bundesverbandes, Berufsverband Agrar,

Ernährung, Umwelt e.V., Berlin

Foto: Ebel-Waldmann

 

Stefanie Sabet

Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Berlin

Foto: Breloer / DBV

 

 

Eva Kähler-Theuerkauf

Präsidentin des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), Berlin

Foto: ZVG/Rafalzyk

 

 

Anna Katharina Blomenkamp

Gruppenleiterin, Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main

Foto: Rentenbank

 

Prof. Dr. Jens-Peter Loy

Professor am Lehrstuhl Marktlehre, Institut für Agrarökonomie,

Christian-Albrechts-Universität, Kiel

Foto: Loy

 

Eva Wasserloos

Vorsitzende der Sparte Studierende des VDL Bundesverbandes, Berufsverband Agrar,

Ernährung, Umwelt e.V., Berlin

Foto: Wasserloos

 

 

18.00 Uhr     Arbeitsfeld Lobbyarbeit

Zur Einstimmung auf den Parlamentarischen Abend:

Impulsvorträge ausgewählter Verbandsvertreter

 

19.00 Uhr      Parlamentarischer Abend des VDL Bundesverbandes e. V.

mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden

 

Anmeldung mit Online-Formular

 

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.