VDL-Spartensitzung Öffentlicher Dienst setzt aktuelle Agenda

Foto: dbb

Digitalisierung, Homeoffice und Nachwuchssorgen – die Palette der Herausforderungen für die Agrarverwaltung ist breit.

Auf der ersten Sitzung der Bundessparte Öffentlicher Dienst „nach Corona“ anlässlich der VDL-Jahrestagung 2022 am 19. Mai 2022 in Landshut befassten sich die sieben Teilnehmenden mit der Festlegung der Agenda für die nächsten Jahre. Nachdem bereits am 30. März 2022 auf einer virtuellen Konferenz relevante Themen identifiziert worden waren, diskutierten sie die Ergebnisse dieses Gedankenaustauschs und setzten Prioritäten für die Spartenarbeit.

Von zentraler Bedeutung ist die Werbung von Berufseinsteigern für die Generation der „Babyboomer“, die in den nächsten Jahren in den Ruhestand geht. Es besteht Konsens, dass die Rahmenbedingungen im öffentlichen Dienst hier eher Hemmnisse als Anreize setzt und gute Konzepte dringend entwickelt werden müssen. Dabei muss der VDL als Berufsverband eine aktive Rolle für die Agrarverwaltung spielen. Ein weiteres Thema ist bei der Einstellung von Quereinsteigern die Bewertung der Berufserfahrung – auch hier ist akuter Handlungsbedarf gegeben.

Da die langjährige stellvertretende Bundesspartensprecherin Cornelia Berns schon im Vorfeld das Amt niedergelegt hatte, wurden auch Sprecherwahlen durchgeführt. Dr. Juhl Jörgensen wurde im Amt des Bundesspartensprechers bestätigt, als Stellvertreter wurde Torsten Hansen vom VDL-Landesverband Hamburg gewählt. Dr. Jörgensen sprach Cornelia Berns seine Anerkennung für die geleistete Arbeit aus, begrüßte Torsten Hansen im Amt des Stellvertreters und gab seiner Erwartung auf gute zukünftige Zusammenarbeit mit allen Kollegen und Kolleginnen aus den Landesverbänden Ausdruck.

 Text: Dr. Juhl Jörgensen

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