VDL-Ost: Besuch des Roggenfeldes an der Bernauer Straße

Foto: VDL-Ost

Was macht ein Roggenfeld mitten in der Stadt? Und wie wird es bestellt? Wie trägt Landwirtschaft zur Völkerverständigung bei?

Auf diese und viele andere Fragen bekamen wir am 23.05.2022 Antwort bei der Besichtigung des Feldes an der Kapelle der Versöhnung im ehemaligen Todesstreifen der Berliner Mauer, das seit 2005 – mit Unterstützung der Humboldt-Universität zu Berlin – bestellt, geerntet und die Ernte zu Mehl verarbeitet wird. Aus diesem Mehl wird dann ein sogenanntes FriedensBrot gebacken, gemeinsam mit Mehl von vielen Partnerflächen aus Osteuropa.

Dr. Gibfried Schenk, Gründer und Geschäftsführer von FriedensBrot e.V. und Anton Blöth, Vorsitzender des Vereins, berichteten mit ansteckender Begeisterung von der Idee und Geschichte des Feldes und was dieses Symbol des Friedens mit ihrem Verein und dessen Aktivitäten zu tun hat.

Der Verein FriedensBrot e.V hat es sich unter anderem zum Ziel gesetzt einen Beitrag zu leisten, um den wechselseitigen Zusammenhang zwischen Friedenssicherung in Europa und der Welt und nachhaltiger Landwirtschaft zu verdeutlichen. Dieses Ziel ist immer, aber insbesondere in unserer aktuellen Zeit, von hoher Bedeutung.

Text: Dr. Jana Plogmann

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