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Praxisbezüge als wichtige Brücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt

Praxisbezüge im Studium sinnvoll auszubauen und curricular zu verankern war ein wichtiges Ergebnis der bundesweiten Fachtagung „Studium nach Bologna: Praxisbezüge stärken?! – Praxisphasen als Bücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt“, welche am 17.11.2011 in Potsdam stattfand.

Die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Tagung wurde von der Professur für Erziehungs- und Sozialisationstheorie der Universität Potsdam ausgerichtet. Das Forscherteam um Prof. Dr. Wilfried Schubarth präsentierte dort die Ergebnisse ihres durch das BMBF-geförderten Forschungsprojektes „Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten (ProPrax)“, in dem über eine Laufzeit von 3 Jahren Praktika verschiedener Fachdisziplinen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg untersucht wurden. Insbesondere die curriculare Einbettung sowie die vorbereitenden Hochschul-Seminare und die qualifizierte Betreuung in der Praktikumseinrichtung zeigten neben individuellen Voraussetzungen der Studierenden den bedeutsamsten Einfluss auf die Berufsorientierung und den Kompetenzgewinn durch Praktika.

Ausgehend von den Projekterkenntnissen diskutierten Forscher, Hochschulvertreter, Studierende und Arbeitgeber Hemmnisse und Möglichkeiten einer Stärkung des Praxisbezuges an Hochschulen. Die Workshops am Nachmittag vertieften die verschiedenen Akteursperspektiven in ausgewählten Disziplinen.

Deutlich wurde über die verschiedenen Perspektiven hinweg: Praxisbezug und Praxisphasen brauchen (noch) entsprechende Strukturen und einen Dialog aller beteiligten Akteure!

Kontakt:
Universität Potsdam, Prof. für Erziehungs- und Sozialisationstheorie
BMBF-Projekt „ProPrax“, Tel.: 0331/977-2702, E-Mail: proprax@uni-potsdam.de

Fotos: L. Bastian

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