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Jaeger berichtet dem VDL-Landesverband Ost von neuen Plänen zur Messe „Internationale Grüne Woche“

Der letzte Tag der Messe „Internationale Grüne Woche (IGW)“ ist inzwischen zu einem festen Termin für den VDL-Landesverband Ost geworden. Auch in diesem Jahr hatte der Projektleiter der IGW Lars Jaeger zu einem Fachgespräch eingeladen.

Jaeger zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Messe, die von 1.632 Ausstellern gestaltet wurde. Jaeger berichtete, die Messe habe in diesem Jahr 420.000 Besucher, darunter 105.000 Fachbesucher, begrüßen dürfen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine leichte Steigerung. Auch die Ausgaben pro Person auf der Messe konnten ausgebaut werden, diesmal waren es durchschnittlich 111 Euro.

Bei den Tierschauen war insbesondere das Fleckvieh sehr erfolgreich. Mit rund 100 Tieren habe man hier einen neuen Rekord aufstellen können. Beeindruckt zeigte sich Jaeger zudem von dem starken Länderauftritt Rumäniens, welches das Partnerland in diesem Jahr war. 2013 werden die Niederlande Partner sein und dann ihr 60-jähriges Jubiläum auf der Grünen Woche feiern.

Ein weiterer wichtiger Publikumsmagnet sei der Erlebnisbauernhof der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) gewesen, betonte Jaeger. Dieser sei inzwischen nicht mehr von der Grünen Woche wegzudenken. Auch habe der Veranstalter gute Partner gewinnen können. Als besonders beeindruckend nannte Jaeger den Rübenernter der Firma Ropa. Zufrieden zeigte sich der Projektleiter mit der neu gebildeten „Straße der Bundesländer“ auf dem Messegelände, bei der sich 14 Bundesländer in sieben aufeinander folgende Hallen mit ihren Spezialitäten und Vorzügen präsentierten. Als besonders gelungenes Beispiel bezeichnete der Projektleiter dabei die Vorstellung von Bayern, bei der Tradition und Moderne gelungen kombiniert worden seien. Andere Regionen müssten dagegen aufpassen, dass ihnen „ihre Felle nicht davonschwimmen“ und für das nächste Jahr „aufrüsten“.

Erfreut zeigte sich Jaeger auch darüber, dass sich die Besucherzusammensetzung allmählich verändere, vor allem an den Wochenenden seien mehr Familien und junge Menschen in den Hallen unterwegs. Des Weiteren konnte das Fach- und Begleitprogramm aufgestockt werden.

Jaeger ist sicher, dass sich der Berliner Agrarministergipfel noch ausweiten werde. Über das „Davos der Ernährung und Landwirtschaft“ lache heute keiner mehr. Von dem steigenden Interesse am Agrarministergipfel erwartet der Projektleiter auch ein Engagement innerhalb der Grünen Woche. Die Landwirtschaftsminister wollten nicht nur am Treffen teilnehmen, sondern auch ihre Länderpräsenzen besuchen, betonte Jaeger. Nicht zuletzt, weil Afrika im Fokus des Global Forums for Food and Agriculture (GFFA) stehe, sei geplant, in den dortigen Ländern intensiver für eine Teilnahme an der Internationalen Grünen Woche zu werben.

Mit Zuversicht blickte Jaeger auf die Vorbereitungen für den kommenden Messeauftritt. Neben der stärkeren Akquisition sind noch weitere Neuerungen angedacht. So soll neben den Agrar-, Umwelt- und Forschungsressorts zusätzlich noch das Bundesverkehrs- und Bauministerium für eine Teilnahme gewonnen werden. Damit will die Grüne Woche das Thema „Lebensraum Dorf“ in Halle 4.2 ergänzen.

Patricia Steinborn

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