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15. April 2014

Neuer Studiengang "Management & Agrarhandel"

Die Business School der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) bietet ab dem Sommersemester 2014 einen neuen berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang an, nämlich den staatlich anerkannten und akkreditierten Bachelor "Management & Agrarhandel".

Der dreijährige Studiengang unterstütze Nachwuchstalente und deren genossenschaftliche Unternehmen darin, für die aktuellen und künftigen Herausforderungen im Markt bestmöglich qualifiziert zu sein, betonte die Akademie vergangene Woche in einem Pressehinweis.

Das Studium könne an den Standorten Montabaur, Stuttgart, Hannover oder München aufgenommen werden; die letzten beiden Semester erfolgten auf Schloss Montabaur.

Die ADG wies darauf hin, dass es gerade in den ländlichen Räumen immer schwieriger werde, geeignete Mitarbeiter und Auszubildende zu finden. Darüber hinaus werde sich der Agrarmarkt in den kommenden Jahren insgesamt stark verändern. Steigende Ansprüche der Lieferanten und Kunden sowie zunehmende Konzentrationsprozesse bestimten die Wettbewerbsverhältnisse im Agrarhandel.

Die Fragen nach den Konsequenzen für die genossenschaftlichen Unternehmen sowie nach heute schon erkennbaren Trends sollten leistungsstarke und ambitionierte Mitarbeiter von genossenschaftlchen Unternehmen beantworten können, insbesondere um Landwirten auf Augenhöhe begegnen zu können.

Die beste Voraussetzung, um professionell aufzutreten, biete der neue Bachelor-Studiengang, so die ADG. In dem Studium würden betriebswirtschaftliche Grundlagen mit aktuellem Agrarhandelwissen und praxisnahem Know-how verbunden. So werde im Hauptstudium Wissen zum Qualitätsmanagement im Handel sowie aktuellen rechtlichen und speziellen Fragen im Handel beziehungsweise Agrarhandel wie auch zu Agrarmarktanalysen und Warenterminmärkten vermittelt.

Die Unternehmen profitieren ebenfalls von dem neuen Studiengang, denn die Studierenden bearbeiten ein zukunftsrelevantes Praxisprojekt und schafften durch den konsequenten Wissenstransfer einen direkten Return on Investment für das Unternehmen. Die Betriebe investierten zudem auch in ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit. Die Mitarbeiter könnten während des Studiums wertvolle praktische Erfahrungen sammeln. Auch sei das berufsbegleitende Studium besonders unternehmensfreundlich strukturiert: So gebe es nur 48 Präsenztage, von denen die Hälfte am Wochenende stattfinde.

Quelle: AGRA-EUROPE 16/14, 14. April 2014


Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier.