Der ULA-Jahresbericht 2020 ist da! Gleich lesen!

Es wird niemanden verwundern: Das Jahr 2020 ist für unseren Verband ganz anders verlaufen als ursprünglich geplant. Über den gesamten Globus brach eine Katastrophe herein, die mit Millionen von Toten und wirtschaftlichen Verwerfungen ungeahnten Ausmaßes noch lange nicht bewältigt sein wird.

Was als zunächst lokal wahrgenommene Viruserkrankung in China begann, hat sich, begünstigt durch den globalisierten Handel, innerhalb von Wochen über den Erdball ausgebreitet. Dies konnte nicht durch Reisebeschränkungen und auch nicht durch Grenzschließungen verhindert werden. Seit Monaten kann in Deutschland die Ausbreitung der COVID-19-Pandemie nur durch drastische Einschränkungen des öffentlichen Lebens mühsam unter Kontrolle gehalten werden. Es gilt, die Zahl der Erkrankungen so zu regulieren, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Für die ULA bedeutet dies seit März 2020 zweierlei: Die Geschäftsstelle arbeitet intern überwiegend mobil. Glücklicherweise hatten wir die EDV erst wenige Monate zuvor modernisiert und mit einer Cloudlösung das mobile Arbeiten ortsunabhängig installiert. Dies funktioniert vollkommen reibungslos.

Gravierender waren die Auswirkungen auf den Verband allerdings im Bereich der öffentlichen Veranstaltungen. Die ULA musste leider alle ihre publikumswirksamen und beliebten Präsenzformate bis auf Weiteres einstellen. Die fertig vorbereitete und unmittelbar bevorstehende Mixed-Leadership-Veranstaltung, der Sprecherausschusstag, das traditionelle Frühlingsfest in der italienischen Botschaft: Alle Flagship-Veranstaltungen der ULA wurden erst verschoben und dann komplett abgesagt. Die Gesundheit ging vor.

Doch unser Verband bewies in dieser Krise Gespür für Zusammenhalt und reagierte auf die veränderten Rahmenbedingungen mit einer Modernisierungsoffensive. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsverbänden stellten wir die lebendige interne Zusammenarbeit in unseren Gremien auf digitale Formate um. Auch wenn wir alle die persönlichen Begegnungen sehr vermissen, konnten wir dennoch feststellen, dass digitale Gremienarbeit funktioniert und teilweise sogar effizienter ist. Jedenfalls werden wir auch nach der Pandemie die guten Erfahrungen digitaler Sitzungen weiter nutzen. Auch im Dialog mit der Politik und mit unseren Netzwerken in Berlin erfolgte die Umstellung auf digitale Veranstaltungsformate reibungslos und mit erfreulicher Resonanz (dazu mehr im Bericht).

Schließlich ergaben sich durch die in Wirtschaft, Verbänden, Vereinen und Institutionen flächendeckend durchgeführten Onlinemeetings und auch durch den Bedarf, diese rechtssicher zu gestalten, politische Prozesse und Gesetzgebungsverfahren, in denen die ULA die Standpunkte der Führungskräfte hörbar und sichtbar in die Debatten einbringen konnte. Als Resümee können wir festhalten, dass trotz der leidvollen und belastenden Monate in der Pandemie die Wirksamkeit der ULA als die politische Stimme der Führungskräfte eher zugenommen hat. Dies gelang durch die Solidarität der Mitgliedsverbände und durch das Engagement aller Mitarbeiter. Hierfür gilt unser Dank!

Dr. Roland Leroux – Präsident
Ludger Ramme – Hauptgeschäftsführer

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Nächster Online-Stammtisch der VDL-Landesgruppe Bayern am 12. April 2021

Ein Prosit auf die nächste Stammtischfrage (Foto: Marlene Speck)

Der nächste Online-Stammtisch der Landesgruppe Bayern findet am Montag den 12. April 2021 ab 20.00 Uhr statt. Nach dem sehr erfreulichen Auftakt im Februar hoffen die Veranstalter wiederum auf eine rege Teilnahme. Neben dem kollegialen Austausch wird es auch wieder eine „Aktuelle Stammtischfrage“ geben. Dieses Mal wird sie sich mit einem der zentralen Elemente eines Stammtisches befassen – dem Bier. Die diesbezüglichen Hintergrundinformationen werden von einem sehr sachkundigen und darüber hinaus sehr charmanten Gast vorgetragen. Der Gewinn wird – wen könnte es überraschen – in flüssiger Form „ausgeschüttet“. Anmeldungen unter Mail: landesgruppe.bayern@vdl.de

dbb Seminar 2021: „Projektmanagement / Projekte erfolgreich durchführen“ (E-Training)

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Der VDL-Bundesverband e.V. bietet in Kooperation mit der dbb akademie ein Seminar zum Thema „Projektmanagment / Projekte erfolgreich durchführen“ an. Das Seminar wird vom 20.-21. Mai 2021 digital stattfinden.

Lernziele:

Die Teilnehmer*innen

  • kennen die Grundlagen eines modernen Projektmanagements
  • lernen, was an Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten erforderlich ist, um Projekte richtig zu planen, zu strukturieren und durchzuführen,
  • verstehen den Projektlebenszyklus und wissen was in den einzelnen Phasen zu erledigen ist,
  • lernen die Bedeutung klarer Projektaufträge kennen,
  • können mit Hilfe eines Projektstrukturplans ein Projekt hierarchisch aufbauen und in Teilprojekte und Arbeitspakete gliedern,
  • lernen Techniken und Methoden im Rahmen einer Ressourcen-, Kapazitäts- und Zeitplanung kennen,
  • verstehen die Notwendigkeit der Steuerung eines Projektes in der Durchführungsphase, sowie der begleitenden und abschließenden Erfolgskontrolle.

(Foto: Pixabay)

Technische Voraussetzungen:

Sie benötigen für die Teilnahme einen PC/Laptop mit Mikrofon und ggf. Webcam.

Unabhängig von der eingesetzten Web-Seminarplattform können Sie direkt über Ihren Browser beitreten. Alternativ können Sie die jeweilige Anwendung der Plattform installieren und nutzen.

Mit der Anmeldebestätigung zum Web-Seminar und per E-Mail eine Woche vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie eine Hilfestellung zur Nutzung der jeweils eingesetzten Web-Seminarplattform.

Wissenswertes rund um das Web-Seminar finden Sie auf der Homepage der dbb akademie.


Teilnahmekosten:

Die Teilnahme kostet 35 €/Person.

Anmeldung:

Bitte beachten Sie die Buchungsbedingungen.

Hier finden Sie das Programm.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher haben Mitglieder Vorrang.

Anmeldeschluss: 30. April 2021.

Anmeldung

 

Politik-Dialog am 24. März 2021: Mitarbeiterbeteiligung spürbar stärken – Was bringt das Fondsstandortgesetz?

Die Teilhabe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Erfolg ihrer Unternehmen ist ein zentraler Baustein für die Akzeptanz der Sozialen Marktwirtschaft. Auf dieser Erkenntnis fußt auch der Regierungsentwurf zum sog. Fondsstandortgesetz, der neue Regelungen für Mitarbeiterbeteiligungen enthält. Trotz positiver Ansätze, wie z.B. der Anhebung des steuerlichen Freibetrags, bleibt der Entwurf insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Gerade für Startups wird der Entwurf ohne Nachbesserungen leider kaum praktische Relevanz entfalten.
Deutschland würde damit im Vergleich zu unseren Nachbarländern weiterhin am unteren Ende der Förderung von Mitarbeiterbeteiligungen liegen. Das hohe Potential der Mitarbeiterkapitalbeteiligung für eine zukunftssichere Altersvorsorge, die Mitarbeiterbindung und Produktivität der Unternehmen sowie als Anreizsystem für die Start-up-Szene bliebe damit unausgeschöpft.
Vor diesem Hintergrund möchten wir gemeinsam mit Experten aus dem Deutschen Bundestag diskutieren, wie Mitarbeiterbeteiligungen in Deutschland gestärkt werden können und wie das Fondsstandortgesetz dazu noch beitragen kann.

Panel:

Dr. Wiebke Esdar MdB, Berichterstatterin und Mitglied im Finanzausschuss
SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Fritz Güntzler MdB, Berichterstatter und Mitglied im Finanzausschuss
CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Katja Hessel MdB, Vorsitzende des Finanzausschusses
FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag

Claudia Müller MdB, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie (angefragt)
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Moderation: Hannah Schwär, „Business Insider“

 

POLITIK-DIALOG

Mitarbeiterbeteiligung spürbar stärken – Was bringt das Fondsstandortgesetz?

  1. März 2021, 17:30 bis 18:45 h, digital (Zoom)

 

Zoom-Meeting Registrierung:
https://zoom.us/j/95226161976?pwd=Q05kZkdmeDdLbEt4elJZNitVMUpwZz09

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten Sie vorab um Registrierung über den Zoom-Meeting Link. Ein Kalendereintrag mit Einwahldaten wird im Anschluss zur Verfügung gestellt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Heinrich Beyer, Geschäftsführer AGP

Michael Schweizer, Stellv. Hauptgeschäftsführer ULA

Christoph J. Stresing, Geschäftsführer Bundesverband Deutsche Startups

 

Weitere Informationen:

https://www.ula.de/politik-dialog-was-bringt-das-fondsstandortgesetz/

 

ULA-Führungskräftedialog: Compliance ist eine Führungsaufgabe

Der 6. digitale ULA-Führungskräfte-Dialog stellte am 4. März das Thema „Führung im Spannungsfeld von Recht, Ethik und Moral“ in den Mittelpunkt. Der Dachverband der Führungskräfte (ULA) und das Deutsche Institut für Compliance (DICO) diskutierten in der gemeinsamen Veranstaltung, wie Compliance zum natürlichen Bestandteil jeder Unternehmens-DNA werden kann. Dabei galt es, verschiedene Perspektiven zusammenzubringen.

„Ohne die Führungskräfte mitzunehmen, wird kein Unternehmen beim Thema Compliance Erfolg haben“, leitete DICO-Verwaltungsrat Georg Gößwein in die Veranstaltung ein. Der Geschäftsführer der PLLOB Compliance GmbH und Co-Leiter des DICO-Arbeitskreises „Compliance als Führungsaufgabe“ stellte die These auf: „Compliance ist eigentlich wie Fußball, nur die Regeln sind komplizierter … und Führungskräfte sollen sich an diese halten.“ Die zentrale Herausforderung wurde anschaulich mit der Vorstellung des Compliance-Dilemma herausgearbeitet: Die bestehende Diskrepanz zwischen dem, was viele Führungskräfte wollen und sollen sowie dem, was viele Führungskräfte über Compliance denken. „Es müsse das Ziel jedes Unternehmens sein, dieses Dilemma aufzulösen“, betonte Gößwein.

„Wirksame Compliance braucht mutige Führungskräfte“, führte Harald Nikutta, Geschäftsführer von Control Risks GmbH, einer weltweit agierenden führenden Beratung für operatives Risikomanagement, in seinen Vortrag ein. Anhand drei aktueller Konstellationen lud er ein, das Spannungsfeld genauer anzuschauen. Dieses Spannungsfeld bedeute für Führungskräfte, teilweise gegen Regeln verstoßen zu müssen, um erfolgreich zu sein oder auch um Ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Ebenso gelte es, nicht auf Formalismen und deren Richtigkeit vertrauen zu dürfen. Vielmehr müssten diese kritisch hinterfragt werden. Entscheidend sei, sich nicht auf Regeln zurückziehen zu dürfen, wenn die Realität bereits einen Schritt weiter ist. „Es gelte Einsicht zu erzeugen, als Vorbild zu agieren und Konsequenzen zu ziehen“, so Nikutta. ULA-Vizepräsident Dr. Thomas Sauer bekräftigte: „Mutige Führungskräfte braucht es insbesondere in den Grauzonen und in unbekanntem Terrain, um dort Klarheit zu schaffen, wo wenig oder nichts geregelt ist.“

„Nur wer Compliance in Zielvereinbarungen verankert, macht klar, dass er es ernst meint“, erklärte Regina Pede, Integrity Officer Germany der Vattenfall-Gruppe. Die Co-Leiterin des DICO-Arbeitskreises „Compliance als Führungsaufgabe“ stellte hervor, dass man es so betrachten könnte, als sei dies gegen die Führungskräfte gerichtet, aber das Gegenteil sollte der Fall sein. „Es soll Führungskräfte darin stützen, sich im Konflikt zwischen Zielerreichung und Compliance leichter für die Compliance zu entscheiden“, so Pede. Und natürlich reiche das auch nicht. Es sei beispielsweise auch nötig, die Ziele selbst so zu setzen, dass sie unter Einhaltung legaler Wege erreichbar sind. Zielvereinbarungen seien ein guter Weg, den Willen der Unternehmensleitung zur Compliance zum Ausdruck zu bringen.

„Der ‚gesunde Menschenverstand‘ ist das wichtigste Werkzeug in der Bewältigung der täglichen Compliance Themen“, brachte ULA-Präsident Dr. Roland Leroux zum Ende der gut besuchten Veranstaltung die Ergebnisse der Debatte auf den Punkt. „Es bedarf zuvorderst mehr Mitgestaltungsrechte, Offenheit und Vertrauen sowie einer ‘Tone at the Top‘-Unternehmenskultur, wenn Führungskräfte Compliance als Aufgabe erkennen und annehmen sowie Veränderungen erfolgreich vorantreiben sollen.“ Der Führungskräftepräsident dankte den Partnern vom DICO und lud die Teilnehmer ein, weiterhin gemeinsam Brücken zu bauen. Dies sei eine der Kernaufgaben der ULA als Impulsgeber und Partner für gute Führung.

Ein voller Erfolg – Berufliche Rundreise durch Europa mit Thomas Gehrke

Mittlerweile ist der zweite Donnerstag im Monat für viele schon ein fester Termin in ihrem Kalender. An diesem Tag zwischen 19 und 20 Uhr ist der „Green Livestream“ angesagt. Am 11. Februar 2021 konnten die Young Professionals Herrn Thomas Gehrke – Vorstandsmitglied der Vereinigten Hagelversicherung – als Referenten gewinnen und begrüßen. Herr Gehrke setze seine Vorstellung unter das Thema „Berufliche Rundreise durch Europa“.

Begonnen hat diese Rundreise nach dem Abitur und einer Zeit bei der Bundesmarine, mit dem Beginn eines Agrarstudiums in Bonn. Während des Studiums ergab sich die Möglichkeit über ein Erasmusstudium Auslandserfahrung zu sammeln. Hierfür ging es nach Toulouse in Frankreich. Nach einem Jahr in Frankreich und einigen Praktika in Verbindung mit dem Studium dort, ging es zurück nach Bonn. Dort war Thomas Gehrke auch im VDL aktiv und hat sich unter anderem als Bundesspartensprecher Studierende ehrenamtlich betätigt. Bei der Jobsuche bekam er Unterstützung durch den damaligen Präsidenten Herrn Dr. Nieder. „Herr Gehrke, ich kann ihnen zwar helfen durch die Tür zu gehen, aber den Rest müssen sie schon selber machen“, waren in etwa die Worte des damaligen Präsidenten.

Mit einer Stelle bei Agra-Europe im Bereich Presse und Informationsdienst gab es den Einstieg in die Berufswelt. Während der Probezeit kam ein Hinweis auf eine Stelle als Assistent der Geschäftsführung beim Deutschen Bauernverband und so kam es schnell zu einem ersten Wechsel. Nach drei Jahren in denen man geschliffen wurde, ging es zur nächsten Position bei der Copa-Cogeca dem europäischen Bauernverband nach Brüssel. Dort für den Bereich Risikomanagement tätig, wurden die ersten Verbindungen zu der Vereinigten Hagel geknüpft.

Nach einigen Jahren in Brüssel erfolgte der Einstieg bei der Vereinigten Hagel über den klassischen Außendienst, bevor er dann als Bezirksdirektor nach Berlin ging und von dort zur heutigen Position in die Geschäftsführung nach Gießen.

Wichtig bei den Entscheidungen ist auch immer die Familie, die die Entscheidungen mittragen muss, betont Gehrke. Mit ihr und weiterhin ehrenamtlichem Engagement, konnte man so auch in der jetzigen Heimat gut Fuß fassen.

Nach der kurzen Einleitung konnten die über 40 Teilnehmer ihre Fragen an Herrn Gehrke stellen, die er sehr offen beantworte. Hierbei gab es Nachfragen zu seinem Karriereweg, Höhen und Tiefen, aber auch Fragen zu dem klassischen Arbeitsalltag in seiner jetzigen Position.

Auch allgemeine Themen zur Karriere, Einstellungskriterien und Qualifikationen von Bewerbern wurden behandelt.

Alles in allem konnten die Teilnehmer einen weiteren Einblick in das Leben eines VDL Mitglieds gewinnen und die ein oder andere Anekdote für das eigene Leben und die berufliche Laufbahn mitnehmen.

Am Ende konnten alle Fragen beantwortet werden. Wir danken Herrn Gehrke nochmals recht herzlich für das offene und interessante Gespräch.

Neue VDL-Studie: Handlungsbedarf in der ersten Führungsebene und im Top-Management

Frauen sind in den Führungspositionen in der Wirtschaft unterrepräsentiert. Deutschland hinkt im internationalen Vergleich insgesamt hinterher. Die USA und Russland sind dahingehend Vorreiter.
Auch im Agribusiness zeigt sich kein grundlegend anderes Bild als für den Rest der Wirtschaft, obwohl Frauen von der Mehrheit der StudienteilnehmerInnen als geeignet und qualifiziert für Führungsaufgaben eingeschätzt werden. Doch 61% der befragten Frauen sprach sich gegen die Einführung einer Frauenquote aus. So das Ergebnis der Studie „Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau“ des VDL-Bundesverbandes – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V., welche aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert wurde.

„Unsere Studie hat gezeigt, dass nur jedes fünfte private Unternehmen im Agribusiness gezielt Maßnahmen zur Förderung von Frauen in Führungspositionen anbietet. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!“, so der VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann. „Es ist gelinde gesagt erschreckend, dass sich nur die Hälfte der Frauen in ihrem beruflichen Fortkommen nicht behindert sehen“, so Ebel-Waldmann.

Für das Top-Management und die erste Führungsebene besteht Handlungsbedarf. Über die Einführung einer Frauenquote besteht jedoch Uneinigkeit unter den befragten Frauen. Aus diesem Grund sollte an die Einsicht der Unternehmen appelliert werden, dass Frauen auch in den ersten Führungsebenen zu einer qualitativen Bereicherung führen. Der Gesetzgeber kann hierzu Anreize schaffen, wie den Ausbau der Kinderbetreuung oder steuerliche Unterstützung der Unternehmen für die Einführung von Führungspositionen in Teilzeit, um diesen Prozess hin zu einer ausgewogenen Führung zu begleiten.

Die Befragung erfolgte anhand eines Online-Fragebogens, der von einem Team rund um Prof. Dr. Jens-Peter Loy vom Lehrstuhl für Marktlehre am Institut für Agrarökonomie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erstellt und ausgewertet wurde. Insgesamt nahmen 853 Personen (76 % Frauen) an der Befragung teil.

Download

Hier finden Sie die Studie “Frauen in Führungspositionen in den Bereichen Agrar, Ernährung und Gartenbau”

© VDL-Bundesverband, Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.

Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Herausgebers

Gefördert aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank

Nächster Green Livestream mit Thomas Gehrke (Mitglied des Vorstands der Vereinigte Hagelversicherung)

„Berufliche Rundreise durch Europa“  ist das Thema unseres Green Livestreams im Februar, zu dem wir Sie recht herzlich einladen!

Am Donnerstag den 11. Februar 2021 um 19 Uhr sprechen wir mit Herrn Thomas Gehrke, Mitglied des Vorstands der Vereinigten Hagelversicherung VVag.

Was  ist der „Green Livestream – Der grüne Berufstalk“ ? In einer lockeren, moderierten Gesprächssituation stellen Mitarbeiter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung der Agrarbranche sich, ihren Werdegang und ihr Tätigkeitsfeld vor. Karrierewege, Höhen und Tiefen sowie Erfahrungen im Umgang mit den unterschiedlichsten Situationen, sollen unsere Mitglieder an Interessierte weiter geben.

Gemeinsam voneinander lernen, ist die Devise!

Anmeldung unter young-professionals@vdl.de

Ehrenamt lohnt sich! – Gerd-Sonnleitner-Preis der Rentenbank 2021

Die Landwirtschaftliche Rentenbank zeichnet mit ihrem Gerd-Sonnleitner-Preis einmal im Jahr junge Landwirt- innen und Landwirte aus, die sich ehrenamtlich für den lokalen Interessenausgleich stark machen. Der Gerd- Sonnleitner-Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Landwirtinnen und Landwirte sind Produzenten hoch- wertiger Agrarerzeugnisse, Kulturlandschaftspfleger und vielfach auch Lieferanten erneuerbarer Energien. Bei ihrer Tätigkeit nutzen sie den begehrten wie knappen Produktionsfaktor Boden und müssen sich mit zahlreichen Bestimmungen auseinandersetzen. Zugleich steigen die Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft im Hinblick auf den Umgang mit der Natur und den Tieren. Konflikte bleiben dabei nicht aus. Landwirtinnen und Landwirte suchen daher vielfach im Dialog nach für alle Beteiligten tragfähigen Lösungen. Sie tun dies oftmals in ehrenamtlicher Funktion.

Bewerben Sie sich bis zum 15. Februar 2021.

Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie unter www.rentenbank.de

AgroBrain: Seminarprogramm 2021

Wir von AgroBrain sind der Meinung, dass der Erfolg eines Unternehmens maßgeblich von der Zufriedenheit und Potentialförderung seiner Mitarbeiter bestimmt wird.
Aufgrund dessen haben wir uns die letzten Monate sehr intensiv mit Ideen und Seminarprogrammen auseinander gesetzt, die zu den aktuellen Herausforderungen des gerade neu gestarteten Jahres passen.

In unserem Seminarprogramm 2021 bieten wir sowohl offene Seminare als auch individuell gestaltete Inhouse-Programme an.

AgroBrain Bildungsbroschüre:

Download

Sprechen Sie uns gerne an!

Frau Verena Krämer ☎ +352 27 86 06 66
verena.kraemer@agrobrain.lu