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Umfrage zum Thema „Burnout unter Fach- und Führungskräften“

Burnout – unterschätzte Gefahr für Fach- und Führungskräfte oder überbewertetes Modethema? Diesem Thema widmet sich ab dem 17. Januar 2012 die nächste Umfrage des Panels „Manager Monitor“ des Deutschen Führungskräfteverbandes ULA, in dem der VDL Mitgliedsverband ist.

Sofern Sie noch nicht Mitglied des Panels sind, möchten wir Sie herzlich einladen an dieser Umfrage teilzunehmen. Dafür müssen Sie sich bis spätestens am16. Januar 2012 unter www.manager-monitor.de als neues Mitglied des Panels registrieren lassen.

Natürlich können Sie auch nach dem 16. Januar 2012 dem Panel beitreten, in diesem Fall werden wir Sie ab der übernächsten Umfrage per E-Mail zu unseren Befragungen einladen.

Diese finden ungefähr sechs Mal pro Jahr statt und widmen sich einer breiten Palette von aktuellen Themen aus der Politik oder aus dem Arbeitsleben von Fach- und Führungskräften.

Die Ergebnisse der letzten Umfragen sowie den Anmeldelink finden Sie unter www.manager-monitor.de.

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Führungskräfte stellen Bildungspapier vor: Mehr investieren, Leistung fordern

Mehr in Bildung investieren, Leistung fordern, Eliten zulassen und Geringqualifizierte fördern: Dies fordert der Deutsche Führungskräfteverband ULA in seinem neuen Thesenpapier zur Bildungspolitik.

„Bildung ist mehr denn je eine Lebensaufgabe“, so ULA-Präsident Dr. Wolfgang Bruckmann bei der Pressekonferenz am 8. Dezember im BahnTower in Berlin. „Trotzdem werden auch künftig im ersten Lebensdrittel entscheidende Weichen gestellt.“ Daher gelte es, Serviceangebote im Bereich der frühkindlichen Bildung und Kinderbetreuung stärker auszubauen. Dazu Bruckmann: „Das Betreuungspersonal in Kindergärten und Horten muss auf einem vergleichbaren Niveau wie Grundschullehrer ausgebildet werden.“ Doch auch in der schulischen Bildung komme es nun auf eine Steigerung der allgemeinen Wertschätzung des Lehrberufs an. „Wir brauchen mehr und bessere Anreize für überdurchschnittliche Leistungen“, betont der ULA-Präsident, „und das schließt die Vergütung eindeutig mit ein.“

Für den Hochschulbereich sprechen sich die Führungskräfte ganz klar für eine Fortführung des Bologna-Prozesses aus. „Dazu gibt es keine Alternative“, erklärt ULA-Hauptgeschäftsführer Ludger Ramme. Dabei sei es aber essenziell, die bislang aufgetretenen Schwächen zu beseitigen. Vor allem aber, erklärt Ramme, dürfe es keine Quotierung beim Übergang von Bachelor- zu Master Studiengängen geben.

Das in enger Zusammenarbeit mit Bildungsexperten aus den elf ULA-Mitgliedsverbänden (darunter auch VDL) erstellte Papier hebt auch die Bedeutung der Weiterbildung als einen der Eckpfeiler moderner Bildungspolitik hervor. Gerade mit Blick auf den demografischen Wandel werde die Weiterbildung immer wichtiger, erläutert ULA-Präsident Dr. Wolfgang Bruckmann. „Allerdings kann die Weiterbildung Versäumnisse in der Schul- und Hochschulpolitik nur sehr eingeschränkt kompensieren.“ Sie sei vielmehr auf eine tragfähige Allgemeinbildung angewiesen. Daher dürfe trotz der sich aktuell entfaltenden Krisendynamik bei den Bildungsausgaben nicht gespart werden, mahnt Bruckmann. „Im Gegenteil, wir brauchen weitere Investitionen, um die Konkurrenzfähigkeit unseres Bildungssystems – und damit auch die Zukunft des Industriestandortes als Kern unseres Wohlstandes – zu erhalten.“

Weitere Informationen unter www.ula.de

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Agrar-Karrieretag Göttingen

Kontakte knüpfen – Chancen ausloten – den Einstieg finden: Die „agrarzeitung“ (Deutscher Fachverlag, Frankfurt a.M.) lädt am Montag, 12. Dezember 2011 gemeinsam mit der Georg-August Universität Göttingen und dem VDL-Berufsverband Agrar Umwelt Ernährung zum Agrar-Karrieretag. Die Veranstaltung beginnt um 13:30 Uhr im Hörsaal 9 des Zentralen Hörsaalgebäudes (ZHG) der Universität Göttingen.

Während des Agrar-Karrieretages in Göttingen schildern Referenten des gesamten Agribusiness, worauf es in den einzelnen Unternehmen ankommt. Große internationale Konzerne sind ebenso vertreten wie Firmen mit regionaler Ausrichtung. Junge Absolventen der Agrarwissenschaften und angrenzender Studiengänge lernen die Jobangebote aus erster Hand kennen. Neben den Vorträgen und Diskussionen bleibt Zeit für individuelle Fragen. Praktische Hilfe wie eine Berufsberatung und ein Bewerbungsmappencheck runden die Veranstaltung ab.

Der Agrar-Karrieretag richtet sich an Agrarstudenten aller Fachhochschulen und Universitäten. Auch Studenten verwandter Fachrichtungen wie Biologie oder Umwelt- und Ernährungswissenschaften sind eingeladen.

Die Landwirtschaft zählt zu den Schlüsselbranchen. Sie muss künftig noch effizienter produzieren, um eine wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Zugleich soll die Agrarwirtschaft ausreichend Rohstoffe für Bioenergie bereit stellen. Politisch ist diese Doppelrolle umstritten. Sicher ist dagegen: Für die hohen Ansprüche sucht die Agrarbranche kluge Köpfe und bietet erstklassige Berufschancen.

Weitere Informationen unter: www.agrarzeitung.de/karrieretag

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Praxisbezüge als wichtige Brücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt

Praxisbezüge im Studium sinnvoll auszubauen und curricular zu verankern war ein wichtiges Ergebnis der bundesweiten Fachtagung „Studium nach Bologna: Praxisbezüge stärken?! – Praxisphasen als Bücke zwischen Hochschule und Arbeitsmarkt“, welche am 17.11.2011 in Potsdam stattfand.

Die vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Tagung wurde von der Professur für Erziehungs- und Sozialisationstheorie der Universität Potsdam ausgerichtet. Das Forscherteam um Prof. Dr. Wilfried Schubarth präsentierte dort die Ergebnisse ihres durch das BMBF-geförderten Forschungsprojektes „Evidenzbasierte Professionalisierung der Praxisphasen in außeruniversitären Lernorten (ProPrax)“, in dem über eine Laufzeit von 3 Jahren Praktika verschiedener Fachdisziplinen und Hochschulen in Berlin und Brandenburg untersucht wurden. Insbesondere die curriculare Einbettung sowie die vorbereitenden Hochschul-Seminare und die qualifizierte Betreuung in der Praktikumseinrichtung zeigten neben individuellen Voraussetzungen der Studierenden den bedeutsamsten Einfluss auf die Berufsorientierung und den Kompetenzgewinn durch Praktika.

Ausgehend von den Projekterkenntnissen diskutierten Forscher, Hochschulvertreter, Studierende und Arbeitgeber Hemmnisse und Möglichkeiten einer Stärkung des Praxisbezuges an Hochschulen. Die Workshops am Nachmittag vertieften die verschiedenen Akteursperspektiven in ausgewählten Disziplinen.

Deutlich wurde über die verschiedenen Perspektiven hinweg: Praxisbezug und Praxisphasen brauchen (noch) entsprechende Strukturen und einen Dialog aller beteiligten Akteure!

Kontakt:
Universität Potsdam, Prof. für Erziehungs- und Sozialisationstheorie
BMBF-Projekt „ProPrax“, Tel.: 0331/977-2702, E-Mail: proprax@uni-potsdam.de

Fotos: L. Bastian

Messerundgang “Hochschule trifft Praxis” auf der AGRITECHNICA

Welche Berufseinstiegchancen bietet die Agrarbranche, wie knüpft man Kontakte? Diese und andere Fragen wurden den Studierenden und Absolventen der Agrarhochschulen auf dem „Agritechnica-Rundgang“ am 17. November in Hannover beantwortet. Der VDL-Bundesverband hatte kompetente Gesprächspartner von namhaften Unternehmen vermittelt.

Für Dipl. ing. Lars Heier, Marketingexperte der LEMKEN GmbH & Co. KG (Alpen), ist ein achtwöchiges Praktikum ein „guter Einstieg“. Der Studienabschluss – Bachelor oder Master – spiele nicht die entscheidende Rolle, viel wichtiger seien Persönlichkeit und Lebenserfahrung des Bewerbers. Das mittlerweile in 40 Ländern präsente Landmaschinenbauunternehmen bietet Studierenden auch die Möglichkeit, bei einer Bachelor- oder Masterarbeit zu kooperieren.

 

Teilnehmer beim Messerundgang auf der Agritechnica
(Foto: Dr. Barth)

Führungskräfte aus eigenen Reihen

Die BayWa AG (München) mit vielseitigen Handelsaktivitäten von Agrar bis Technik , rekrutiert über 70 Prozent ihrer Führungskräfte „aus den eigenen Reihen“, wie Personalchef Ludwig Müller darlegte. Die BayWa habe sich zum Ziel gesetzt, den akademischen Nachwuchs, u.a. auch über Trainee-Programme in Zukunft stärker zu fördern. Das wissenschaftliche Arbeiten habe im Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Besondere Chancen für Hochschulabgänger sieht Müller im Bereich Vertrieb und Service.

Bei Fendt, Marktführer im High-Tech-Traktorenabsatz und zur AGCO-Gruppe gehörend, werden regelmäßig über 20 Praktikumsstellen angeboten. Laut Andrea Helbig lohnt sich eine Initiative für Praktikum oder Trainee-Programm in jedem Fall. „Bewerber können eine Karriere auf lokaler Ebene starten und gleichzeitig in einem internationalen Umfeld tätig sein – das ist einzigartig“, so die Talent Management-Spezialistin. Das Bewerbungsportal hat den bezeichnenden Titel „Talent zu Fendt“.

Wege zum Agrarjournalismus

„Viele Wege führen zum Journalismus, speziell zum Agrarjournalismus“, wie Redakteurin Katja Bongardt von der „Agrarzeitung“ (Deutscher Fachverlag Frankfurt) den Absolventen erläuterte. Als Journalist müsse man immer das Interesse der Leser im Auge haben und möglichst spannende Geschichten erzählen. Der Ansturm des Nachwuchses auf die Medien sei groß, aber hier herrschten eigene Gesetze und Anforderungen: „Redaktionelles Arbeiten ist heute ein schnelles Geschäft“, so Bongardt.

Dr. Dieter Barth

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Begleitveranstaltung beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2012

Der VDL-Bundesverband wird am 25. Januar 2012 in Kooperation mit dem Deutschen LandFrauenverband e.V., dem Deutschen Landkreistag und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. eine Begleitveranstaltung mit dem Thema „Möglichkeiten und Wege der Fachkräftesicherung in ländlichen Regionen – Der demographische Wandel gibt die Marschrichtung vor“beim „Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2012“ anbieten.

Zwischen 16.00 Uhr und 18. 00 Uhr werden Experten in Vorträgen Fragen des Fachkräftebedarfs- und der Förderung erörtern und anschließend in einen gemeinsamen Dialog treten. Veranstaltungsort ist das Internationale Congress Centrum (ICC) in Berlin, Saal 5.

Das Zukunftsforum des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, welches im Rahmen der Internationalen Grünen Woche (IGW) ausgerichtet wird, findet am 25. und 26. Januar in Berlin statt. Eröffnet wird das Zukunftsforum von Bundesministerin Ilse Aigner. Insgesamt werden 17 Begleitveranstaltungen zum Thema „Ländliche Räume im demographischen Wandel“ angeboten.

Das detaillierte Programm steht hier zum Download bereit oder ist unter www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de abrufbar.

Anmeldung

Unter der Rubrik “Anmeldung zur Veranstaltung” unter www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de können Sie sich für die Eröffnungveranstaltung, den Abendempfang, die 17 Begleitveranstaltungen und die Abschlussveranstaltung online anmelden. Anmeldeschluss ist der 15. Januar 2012.

Für die Teilnahme am “Zukunftsforum Ländliche Entwicklung” wird eine Teilnahmegebühr von 10 Euro erhoben. Der registrierte Teilnehmer ist zum Mittagessen am 25. und 26. Januar 2012 berechtigt.

Programm

Im „Rennen um die besten Köpfe“ haben ländliche Räume oft die schlechteren Karten. Denn sie müssen für eine alternde Bevölkerung die Daseinsvorsorge sichern und gleichzeitig die Auswirkungen von Standortentscheidungen der Wirtschaft kompensieren. Wie gelingt es, Fachkräfte an die Regionen zu binden, wie können brachliegende Potenziale von Frauen und Älteren genutzt werden? Wie können Bleibeperspektiven für junge Menschen geschaffen werden? Diskutiert werden Lösungen, die auf Nachhaltigkeit und Kooperation setzen.

Begrüßung und Einführung
Brigitte Scherb, Präsidium des DeutschenLandFrauenverbandes e.V.

Die Statistik – Lesebuch und Frühwarnsystem für Akteure im ländlichen Raum
Prof. Dr. Irene Schneider-Böttcher, Präsidentin des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen

Studieren im Wendland – Fachkräfte für die Region
Martina Grud, Leiterin der Wirtschaftsförderung Lüchow-Dannenberg und Geschäftsführerin der Akademie für erneuerbare Energien Lüchow-Dannenberg GmbH

Aus der Region Holzminden: Geschlechtergerechtigkeit, Kooperation und Bildung als Schlüssel zur Fachkräftesicherung
Prof. Dr. Alexandra Engel, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim / Holzminden / Göttingen

Fachkräftebedarf und -sicherung im ländlichen Raum aus Sicht eines Personalberaters
Dr. Clemens Schwerdtfeger, Dr. Schwerdtfeger Personalberatung, Emstek

Fachkräfte gewinnen – Fachkräfte binden: Eine Fachkräfte-Initiative der Handwerkskammer Münster
Carsten Haack, Handwerkskammer Münster

Moderierte Podiumsdiskussion
Neues Denken, neues Handeln
• Brigitte Scherb
• Prof. Dr. Irene Schneider-Böttcher
• Martina Grud
• Prof.Dr. Alexandra Engel
• Dr. Clemens Schwerdtfeger
• Carsten Haack
Moderatorin: Ingrid Apel

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„Erfolgstreiber und Erfolgshemmnisse für die Agrarwirtschaft”

Der VDL Bundesverband e.V. veranstaltet in Kooperation mit dem VDL-Landesverband Bayern e.V. am Donnerstag, 24. November 2011, an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in Freising eine Fachtagung zum Thema „Erfolgstreiber und Erfolgshemmnisse für die Agrarwirtschaft”.

Der erste Teil der Veranstaltung gibt einen Überblick über innovative Formen der Zusammenarbeit im Agrarbereich sowohl auf horizontaler als auch auf vertikaler Ebene sowie durch netzwerkartige Verknüpfungen beider Ebenen. Die hieraus resultierenden Vorteile werden aufgezeigt.

So wird der VDL als Deutschlands größter akademischer Berufsverband für die Bereiche Agrar, Ernährung und Umwelt sein erstklassiges Netzwerk vorstellen und die vielfältigen Vorteile der Vernetzung für seine Mitglieder untermauern.
Wilfried Brede hatte vor einigen Jahren die Idee, eine Kooperation im Schweinebereich zu gründen. Mittlerweile sind in der Kooperation, der ISPN (Integrierte Schweineproduktion Nordhessen), Ferkelerzeuger, Ferkelaufzuchtbetriebe und Schweinemäster zusammengeschlossen. Über seine Erfahrungen mit der ISPN wird er während der Tagung berichten. Dr. Meike Henseleit informiert über die Entwicklung und Bedeutung sozialer Netzwerke und deren Nutzung im landwirtschaftlichen Bereich.

Im zweiten Teil der Tagung präsentiert Hendrik Garvert die Ergebnisse einer gerade fertig gestellten Studie zu den ökonomischen Auswirkungen gesetzlicher Einschränkungen von Pflanzenschutzmitteln.

Zur der Fachtagung sind alle VDL-Mitglieder, Freunde und Förderer sehr herzlich eingeladen. Die Veranstaltung richtet sich darüber hinaus auch an die Studierenden und Mitarbeiter/innen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Technischen Universität München sowie an alle Interessierten.

Das ausführliche Programm können Sie dem Flyer entnehmen.

Veranstaltungsort:
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, 85354 Freising, Weihenstephaner Berg 5, Gebäude C4, Hörsaal C4.249.

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Messerundgang “Hochschule trifft Praxis” auf der AGRITECHNICA

Der VDL-Bundesverband e.V. bietet auf der diesjährigen AGRITECHNICA in Hannover am 17. November 2011 einen Messerundgang zum Thema „Hochschule trifft Praxis“ an. Der Rundgang richtet sich vor allem an Studierende und junge Absolventen, die sich über verschiedene Berufsfelder im Agrarbereich informieren möchten.

Die AGRITECHNICA ist die weltgrößte Landtechnikmesse und findet vom 13. bis 19. November 2011 auf dem Messegelände Hannover statt. Bei dem Messerundgang berichten ausgewählte Unternehmen über die Berufseinstiegsmöglichkeiten, die Anforderungen an die Bewerber und über aktuell vakante Stellen. Dabei ist ausreichend Zeit für Fragen und Gespräche eingeplant.

Programm
9.45 Uhr Treffpunkt auf dem Messegelände
10.00 Uhr Forum der Jungen DLG “Die Agrarwirtschaft- Berufsfelder und Berufschancen für Nachwuchskräfte”
11.15 Uhr Beginn des Messerundgangs

Agrarzeitung Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt/Main

Als überregionale Wirtschaftszeitung ist die ‘agrarzeitung’ das Medium der Multiplikatoren im Agribusiness. Sie erreicht wöchentlich die meinungsführenden Zukunftslandwirte, den Agrarhandel sowie die amtlichen und privaten Berater.

LEMKEN GmbH & Co. KG, Alpen

Als Hersteller von landwirtschaftlichen Geräten für die Bodenbearbeitung, Aussaat und den Pflanzenschutz beschäftigt LEMKEN heute weltweit mehr als 850 Mitarbeiter. Das Unternehmen befindet sich bereits in der 6. und 7. Generation im Besitz der Familie Lemken. Am Stammsitz im niederrheinischen Alpen, ca. 50 km nordwestlich von Düsseldorf, produziert LEMKEN knapp 11.000 Geräte pro Jahr und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 218 Mio. Euro. LEMKEN gehört zu den führenden Unternehmen der Branche in Europa.

BayWa AG, München

Die BayWa ist ein führender europäischer Handels- und Dienstleistungskonzern mit über 16 000 Mitarbeitern und einem Umsatz von knapp 8 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in den Segmenten Agrar, Bau und Energie. Der Konzern hat inklusive Franchise- und Partnerfirmen rund 3 000 Standorte in 16 europäischen Ländern. Die Hauptvertriebsgebiete liegen in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Mit den differenzierten Geschäftsfeldern bietet die BayWa AG nach eigenen Angaben spannende Tätigkeiten und hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten.

Danach haben die Teilnehmer Zeit für ihren eigenen Messebesuch.

VDL-Netzwerk-Treff

Zwischen 17.30 und 19.00 Uhr lädt der VDL-Bundesverband e.V. in Kooperation mit der Georg-August-Universität Göttingen alle VDL-Mitglieder und solche, die es werden wollen, zum VDL-Netzwerk-Treff ein. Die Veranstaltung findet am Messestand der Göttinger Universität in Halle 19, Stand E17, statt. Auch hier haben die Teilnehmer des Messerundgangs „Hochschule trifft Praxis“ Gelegenheit, mit potenziellen Arbeitgebern in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

VDL: Berlin-Seminar 2011

Das diesjährige Berlin-Seminar, welches vom 17.- 19. Oktober stattfand, bot zahlreiche Einblicke in die aktuelle Agrar- und Ernährungspolitik und gab ausreichend Möglichkeit zum Netzwerken. Der VDL-Bundesverband e.V. organisierte einmal mehr ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen, Parlamentarischem Abend und Besuchen im Deutschen Bundestag und Bundeskanzleramt.

Die Veranstaltungsreihe startete mit der Fachtagung „Qualifizierung für den Arbeitsmarkt- Agrar-Hochschulen weiter gefordert. Am Montagabend folgte dann der Parlamentarische Abend, welcher neben den Teilnehmern des Berlin-Seminares mehr als 130 weitere Gäste in das Haus der Land- und Ernährungswirtschaft lockte.

Einen direkten Einblick in die Praxis gewannen die Teilnehmer des Berlin- Seminares am zweiten und dritten Seminartag durch Experten von der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), vom Deutschen Bauernverband (DBV), vom Deutschen Raiffeisenverband (DRV) sowie durch Besichtigungen und den Empfang von Vertretern aus dem Deutschen Bundestag und aus dem Bundeskanzleramt.

ls erster Referent bot Tobias Andres, Referent für Wirtschaftspolitik, Konjunktur und Statistik von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. (BVE), Einblicke in globale Trends und Marktpotentiale für Lebensmittel „Made in Germany“. Mit über 540.000 Beschäftigten sei die Ernährungsindustrie die viertgrößte Industriebranche in Deutschland. Besonderen Schwerpunkt legte Andres auf das Exportgeschäft, welches erhöhtes Wachstum auf dem Markt bedeute und ein Ventil für die Ernährungsindustrie biete.

Aus einer anderen Sicht auf Lebensmittel referierte Frau Dr. Cornelia Dildei, Referentin vom Deutschen Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). In ihrem Vortrag stellte sie dar, wie die Lebensmittelüberwachung auf EU-, Deutschland- und Länderebene geregelt ist und welche Grundprinzipien es in der Lebensmittelsicherheit gibt. Besonders interessant, vor allem nach einem Jahr mit mehreren Lebensmittelskandalen, war die Frage, wie Lebensmittelsicherheit in der Praxis aussieht. Die Verantwortung läge an erster Stelle bei den Unternehmen, welche durch effizientes Qualitätsmanagement die Sicherheit der produzierten Lebensmittel zu gewährleisten hätten. In geregelten Abständen müssten die Länder in Aktion treten und durch Probennahme und Untersuchungen die Lebensmittelsicherheit überprüfen.

Udo Hemmerling vom Deutschen Bauernverband e. V. (DBV), aus dem Fachbereich Recht, Soziales, Energie und Wirtschaftspolitik, stellte die neuen Rahmenbedingungen für Bioenergie vor. Die Förderung soll in Zukunft einfacher und übersichtlicher gestaltet sein. Besonders der Vergleich von Vergütungen für Biomasse-/ Biogasanlagen der EEG 2009 und der EEG 2012 war Ausgangspunkt für zahlreiche Fragen seitens der Teilnehmer.

Dem interessanten Vortragsprogramm folgte ein Stadtrundgang durch Berlin. Nicht nur die imposanten Gebäude wie das Paul-Löbe-Haus oder der Bundestag, auch das im Rahmen des „Festival of Lights“ in buntes Licht gefasste Brandenburger Tor und die aufschlussreichen Informationen der Stadtführerin versprachen einen guten Start in den Abend. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen konnten sich die Teilnehmer austauschen und untereinander besser kennen lernen. Diskussionen aus den vorangegangenen Vorträgen wurden weitergeführt und ausgewertet.

Am dritten Seminartag folgten die Teilnehmer der Einladung von Guido Seedler in den Deutschen Raiffeisenverband e. V. (DRV). In seiner Präsentation „Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten in der Agrarwirtschaft“ machte er auf die Vielschichtigkeit des Begriffes „Nachhaltigkeit“ aufmerksam, der oftmals nur auf Einzelaspekte reduziert sei. Nachhaltigkeit müsse nicht neu entdeckt werden, sondern vielmehr „konkretisiert, quantifiziert, dokumentiert und kommuniziert werden“ um Wettbewerbsverzerrungen auf dem Markt zu verhindern, so Seedler.

 

Dr. Astrid Kubatsch und Dr. Edmund Geisen (Foto: VDL)

 

Dem Besuch des Deutschen Raiffeisenverbandes folgte der Besuch des Bundestagsabgeordneten, Herrn Dr. Edmund Geisen im Deutschen Bundestag (Reichstag). Herr Dr. Geisen gab eine kurze Einführung in die Arbeit des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und lieferte den Teilnehmern darüber hinaus einen Einblick in seinen persönlichen Werdegang. Die Arbeit als Bundestagsabgeordneter bereite ihm nach wie vor große Freude; tägliche Herausforderungen machen die Arbeit interessant.

Den Bundestag hinter sich gelassen, folgte eine weitere politische Schaltzentrale, das Bundeskanzleramt. Nach einer einstündigen Führung durch das eindrucksvolle Gebäude stellte Stefan Schulz, Leiter des Referats für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Frage „Wie sieht die Zukunft der Landwirtschaft aus?“. Für Schulz lasse sich die Frage nicht eindeutig beantworten. Eines stehe jedoch fest: Die Weltbevölkerung wird wachsen, die Konkurrenz um Nahrung, Energie, Wasser und Boden steigt. Zukünftige Handlungsfelder laut Schulz sind beispielsweise eine Sicherstellung der Flächenbasis und Bodenfruchtbarkeit sowie des Zugangs zu Wasser. Technologien müssen eine zielgerichtete Entwicklung erfahren und die Forschung intensiviert werden.

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Erfolgreiches Seminar in Königswinter zum Verbandsrecht

Eineinhalb Tage in der dbb-Akademie in angenehmer Umgebung juristischen Input genossen, den wir dringend nötig haben. Das Seminar von dbb und VDL stößt in eine Wissenslücke, die nach diesem Seminar mit den Fragen der Teilnehmer als bundesweit VDL-immanent bezeichnet werden kann.

Mit Herrn Heiko Klages als Referenten trafen wir auf einen Juristen, der seine Ausführungen mit zahlreichen Beispielen aus seiner Berufspraxis als Jurist in einer Verbandsberatung lebhaft bereichern konnte. Schon dadurch wurde uns bewusst, welche Auswirkungen diese zahlreichen rechtlichen Bestimmungen auf unsere Arbeit als Verbandsfunktionäre haben und wo der schmale Grat von „haben wir schon immer so gemacht“ zur Gesetzesübertretung oder auch nur zur persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder besteht. Letztere kann wirklich bittere Folgen für den Einzelnen haben, darauf wurden wir sensibilisiert. Durch Gesetzesänderungen ist die Schärfe für die Organe der Vereine etwas reduziert worden, aber dennoch ist es gut – ja dringend ratsam – darum zu wissen.

Wir haben uns mit Haftungsrisiken und Absicherung, Vereinsrecht, Rechtsfragen der Pressearbeit und rechtssicheren Satzungen beschäftigt. Viele Jahre bin ich schon Vorsitzender unseres Landesverbandes und bedauere, dass ich mich erst jetzt diesem Thema widme. Ein Merksatz aus dem Seminar war, man solle sein Testament und die Satzung einmal im Jahr in die Hand nehmen, um zu sehen, ob sie noch mit dem aktuellen Leben übereinstimmen. Es ist richtig, über unsere Satzungen sind die Jahre hinweg gegangen und es tun sich – auch im Blick auf die neuen Medien – Baustellen auf.

Die dbb-Akademie ist als Tagungsort uneingeschränkt zu empfehlen. Neben den komfortablen Zimmern ist der Service der Gastronomie in Freundlichkeit und Umfang vorbildlich. Auch abends kann man sich im „Speiseraum“ beim Bier noch lange nett unterhalten. Das Rundrum-Wohlfühl-Bildungspaket im Siebengebirge. Ich hoffe, dass der VDL dieses Seminar dort noch öfter durchführen kann und noch viele –auch junge – VDL-Verantwortliche sich dort das Handwerkszeug zur Beurteilung von Satzung und Folgen holen, um auch mit kritischen Mitgliedern, die kommen werden, sicher umgehen zu können.

Gustav Wehner
Vorsitzender des VDL-Landesverbandes Weser-Ems e.V.