VDL
  • Der VDL
    • Unser Leistungsversprechen
    • Mitglied werden
    • VDL-Bundesverband
    • VDL-Bundesgeschäftsstelle
    • Namen und Adressen
    • Satzung
    • Geschichte
      • Festakt 100 Jahre VDL
  • Landesverbände
    • Baden-Württemberg
    • Bayern
    • Hamburg
    • Hessen
    • Niedersachsen
    • Nordrhein-Westfalen
    • Ost
    • Rheinland-Pfalz / Saarland
    • Schleswig-Holstein
  • Fördernde Mitglieder
  • VDL Aktuell
    • VDL Veranstaltungskalender
    • Bundesverband
    • Landesverbände
    • VDL-Newsletter
  • AgroBrain
  • Agrarstudieren
    • Berufsfeld
    • Universitäten
      • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
      • Georg-August-Universität Göttingen
      • Humboldt-Universität zu Berlin
      • Justus-Liebig-Universität Gießen
      • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
      • Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
      • Technische Universität München
      • Universität Hohenheim
      • Universität Kassel
      • Universität Rostock
    • Fachhochschulen und Hochschulen
      • Duale Hochschule Baden-Württemberg
      • Fachhochschule Kiel
      • Fachhochschule Südwestfalen
      • Hochschule Anhalt – Bernburg
      • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
      • Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
      • Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
      • Hochschule Neubrandenburg
      • Hochschule Osnabrück
      • Hochschule Rhein-Waal
      • Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
      • Technische Hochschule Bingen
    • Berufsakademien
      • Berufsakademie Sachsen – Staatliche Studienakademie Dresden
  • Ernährungstudieren
    • Universitäten
      • Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
      • Friedrich-Schiller-Universität Jena
      • Justus-Liebig-Universität Gießen
      • Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
      • Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn
      • Technische Universität Berlin
      • Technische Universität München – Wissenschaftszentrum Weihenstephan
      • Universität Hohenheim
      • Universität Potsdam
    • Fachhochschulen
      • Fachhochschule Münster
      • Hochschule Albstadt-Sigmaringen
      • Hochschule Anhalt – Bernburg
      • Hochschule Fulda
      • Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
      • Hochschule Niederrhein / Mönchengladbach
      • Hochschule Osnabrück
      • Hochschule Weihenstephan -Triesdorf
  • Mitgliederservice
    • Mitglied werden
    • Login
  • mehr…
    • Beruf & Karriere
      • VDL-Akademie
      • Mentoren
      • Broschüren | Film
      • Mitgliedschaft im dbb
      • Hochschule & Studium
        • Studienberatung
        • Grüne Studiengänge
        • Hochschulstandorte
        • Studienabschlüsse
    • VDL-Kontakt
    • Presse
      • Pressemeldungen
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Vorstellung der Agri-PV-Anlagen für den Weinbau an der Hochschule Geisenheim

15. August 2024/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

VitiCULT schützt Jungreben vor übermäßiger Sonne und Trockenheit, und soll den Anwuchserfolg angesichts des Klimawandels verbessern; Bildquelle: Philipp Stieffenhofer

Die Hochschule Geisenheim präsentierte am 9. Juli 2024 der interessierten Öffentlichkeit, darunter zahlreiche Winzer, zwei innovative Typen von Agri-Photovoltaikanlagen (Agri-PV). Diese Anlagen werden im Rahmen der Weinbauforschung als Forschungsplattformen erprobt und bieten vielversprechende Lösungen für den Klimawandel und nachhaltigen Weinbau.

Seit März 2023 wird die fest installierte, hoch aufgeständerte Agri-PV-Anlage „VitiVoltaic“ mit beweglichen, semi-transparenten Modulen getestet. Neu hinzugekommen ist seit Juni 2024 „VitiCULT“, ein Prototyp einer mobilen, ein- und ausfahrbaren Agri-PV-Anlage für Neuanpflanzungen, die ein Standard-Unterstützungssystem nutzt.

Vielfältige Vorträge der Projektpartner

Dr. Max Trommsdorff, Gruppenleiter Agri-Photovoltaik beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, präsentierte den aktuellen Stand der Agri-PV-Forschung und -Entwicklung weltweit und in Deutschland. Er betonte die Vielfalt der Anlagentypen und -systeme, von vertikalen Zaunanlagen im Grünland bis zu semitransparenten, hoch aufgeständerten Modulen, und stellte den aktuellen Stand der Förder- und Genehmigungsverfahren vor.

Die Idee zum Bau des Agri-PV Reallabors in Geisenheim entstand nach einem Vortrag von Dr. Trommsdorff im Jahr 2018. Das Trio Trommsdorff, Prof. Dr. Manfred Stoll und Prof. Dr. Claudia Kammann entwickelte gemeinsam die Vision für diese innovativen Anlagen.

Prof. Stoll, Institutsleiter für allgemeinen und ökologischen Weinbau sowie Professor für allgemeinen Weinbau und Prof. Kammann, Professorin für Klimafolgenforschung an Spezialkulturen, beide von der Hochschule Geisenheim, erläuterten den Weg zum Bau der großen VitiVoltaic Forschungsanlage. Die Doktorandin Lucía Garstka stellte Ergebnisse des ersten Forschungsjahrs vor.

Thomas Keck von der sbp sonne gmbh erklärte abschließend die Konzeptentwicklung und den Aufbau der VitiCULT Anlage. Das Projektteam, bestehend aus Thomas Keck, Christian Weinmann (sbp), Manfred Stoll und Claudia Kammann (HGU) sowie Sebastian Gölz, Max Trommsdorff und Julia Wamseler (Fraunhofer ISE), hat diesen mobilen Prototyp im vergangenen Jahr entwickelt und installiert.

Nach den Vorträgen luden die Geisenheimer zu einem Spaziergang oder einer Radfahrt zu den Standorten der Anlagen ein, um die Installationen vor Ort zu besichtigen. Das „Team Agri-PV“ der Hochschule Geisenheim, das Fraunhofer ISE sowie die Ingenieure von sbp sonne gmbh standen im Anschluss für weitere Fragen zur Verfügung.

Die beiden Teilprojekte im Überblick

  • Stationäre APV-Anlage: Projekt „VitiVoltaic“ – Die Vorteile:
    • Sorgt für kühlere Temperaturen bei Tag und wärmere bei Nacht sowie erhöhte Bodenfeuchtigkeit.
    • Die Reben passen sich den veränderten Lichtverhältnissen an und entwickeln größere Blattflächen.
    • Jungreben wachsen besser an und bilden im ersten Jahr längere, kräftigere Triebe.
    • Die Trauben weisen geringere Fäulnisraten und Sonnenbrandschäden auf.
  • Mobile APV-Anlage: Projekt „VitiCULT“ – Die Vorteile:
    • Der Agri-PV-Prototyp benötigt keine massive Unterkonstruktion, sondern baut auf vorhandene Zeilenstickel auf.
    • Stabilität durch Verspannung und die Möglichkeit, die auf Folien auflaminierten APV-Module bei hohen Windlasten in Kästen einzufahren.
    • Die Anlage kann einfach demontiert und an einem anderen Weinberg installiert werden.
    • VitiCULT schützt Jungreben vor übermäßiger Sonne und Trockenheit, und soll den Anwuchserfolg angesichts des Klimawandels verbessern.

 

Weitere Informationen unter: https://www.hs-geisenheim.de/agri-photovoltaik/

 

Details zu „VitiCULT“

Die Hochschule Geisenheim hat eine innovative mobile Agri-Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Das Pilotprojekt „VitiCULT PV-mobil“, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), verbindet bei einfachem Aufbau Weinbau und Solarstromgewinnung auf einer landwirtschaftlichen Fläche.

Die Anlage, deren Module ohne größeren konstruktiven Aufwand über Rebenneuanpflanzungen aufgestellt werden können, bietet schattenspendenden Schutz. Bei Starkwinden lassen sich die Module automatisch in ein Schutzgehäuse zurückfahren, was eine deutlich einfachere Bauweise ermöglicht. Das neue Anlagenkonzept wurde insbesondere zum Schutz für Neupflanzungen entwickelt, die sich in zunehmend trocken-heißen Jahren nicht gut etablieren. Die modulare Leichtbauweise soll einen unkomplizierten Wechsel zwischen Jungpflanzenanlagen erlauben.

Im Rahmen des Projekts arbeiten die Hochschule Geisenheim, das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und die sbp sonne gmbh eng zusammen. Das Fraunhofer ISE, Europas größtes Forschungsinstitut für Solarenergie, hat die Idee der Agri-Photovoltaik (Agri-PV) entwickelt. Die sbp sonne gmbh, ein international tätiger Solarenergie- und Tragwerksplaner, bringt ihre Expertise in der technischen Konzeptentwicklung und Konstruktion ein. Die Hochschule Geisenheim bringt Weinbauexpertise ein und kombiniert Grundlagenforschung mit praxisorientierten Studien.

Das Projekt wird im Rahmen der BMBF-Fördermaßnahme „KMU-innovativ“ als Teil eines Verbundprojekts für Energieeffizienz und Klimaschutz unterstützt. Ziel ist es, integrative Lösungen für Klimaresilienz, Energiewende und Pflanzenschutz zu fördern und damit nachhaltige Kulturlandschaften zu stärken.

Text: Markus W. Ebel-Waldmann

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/08/HE-Viticult.jpg 450 600 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2024-08-15 14:53:062024-08-15 16:12:07Vorstellung der Agri-PV-Anlagen für den Weinbau an der Hochschule Geisenheim

„You´ll never walk alone“

15. August 2024/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

Bildquelle: JLU

Feierliche Amtseinführung von JLU-Präsidentin Prof. Katharina Lorenz und Übergabe der Vizepräsidenten-Ämter an Prof. Alexander Goesmann und Prof. Karsten Krüger.

Nur gemeinsam lassen sich kreative Ideen umsetzen, Impulse in Konzepte und Projekte verwandeln, Strategien weiterentwickeln, Institutionen voranbringen – kurz: Erfolge erzielen. Als am Ende der feierlichen Amtseinführung von JLU-Präsidentin Prof. Dr. Katharina Lorenz und der Übergabe der Vizepräsidentenämter an Prof. Dr. Alexander Goesmann und Prof. Dr. Karsten Krüger die in der Aula versammelte Festgemeinde in den Refrain des Songs „You´ll never walk alone“ einstimmte, mochte das für viele Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik am 16. Juli 2024 ein Gänsehautmoment gewesen sein. Für die JLU-Mitglieder und -Angehörigen war es mehr als eine Momentaufnahme. Zum Ausdruck kam erneut der besondere Spirit, der die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ausmacht, der ihre Mitglieder und Angehörigen motiviert und sie als Institution immer wieder vorangebracht hat.

Die Liste der Ehrengäste war lang, darunter der Hessische Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, Timon Gremmels. In seinem Grußwort betonte er: „Die Justus-Liebig-Universität steht sowohl für exzellente Forschung mit klarer Ausrichtung an gesellschaftlichen Erfordernissen und Anwendungsfeldern als auch für innovative Lehre. Ich bin mir sicher, dass mit der neuen Präsidentin Prof. Dr. Katharina Lorenz diese Entwicklung weiter erfolgreich vorangetrieben wird, und freue mich auf die Zusammenarbeit.“

Zahlreiche Abgeordnete von Bundestag und Landtag, der Oberbürgermeister der Universitätsstadt Gießen, Frank-Tilo Becher, weitere Mitglieder von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung, Stifterinnen und Stifter sowie Freunde und Förderer der Universität hatten sich ebenso wie Studierende, Forschende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Aula versammelt. Auch der ehemalige JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, der seit 1. Oktober 2023 Rektor der Universität zu Köln ist, kehrte für die Feier zu seiner langjährigen Wirkungsstätte zurück. Insgesamt acht ehemalige Präsidiumsmitglieder der JLU – darunter Prof. Dr. Heinz Bauer (Präsident der JLU von 1987 bis 1997) – sowie Präsidiumsmitglieder befreundeter Hochschulen waren der Einladung in die Aula gefolgt. „Diese Vielfalt, für die Sie heute einstehen, und das Engagement, das Sie alle für unsere Universität mitbringen, sind sehr inspirierend für mich“, betonte Gastgeberin Prof. Katharina Lorenz, die bereits in den vergangenen dreieinhalb Monaten ein straffes Pensum mit erfolgreicher Arbeit an der Spitze der JLU absolviert hat, nachdem sie zuvor die Universität Gießen seit Oktober 2023 als Erste Vizepräsidentin kommissarisch geleitet hatte.

Ein denkwürdiges Novum:  Erstmals seit 1607, und damit in der traditionsreichen Geschichte der JLU, trug eine Frau als Präsidentin die Amtskette der JLU. Als Klassische Archäologin freute sich Prof. Lorenz darüber, dass Athena, die antike griechische Göttin der Weisheit, die Amtskette aus dem Jahr 1907 schmückt. In ihrer Rede nahm sie auf die fünf Eulen Bezug, die im zentralen Medaillon zu sehen sind. In den Eulen links und rechts zu Athenas Füßen erkannte sie das „Fundament von Wissensproduktion und Wissenssicherung“. „Die JLU ist forschungsstark. Die Eule weist uns hoffnungsvoll in eine Zukunft, in der wir eine feste Größe auf der Exzellenzlandkarte Deutschlands bleiben.“ Hinzu komme die große Fächervielfalt. „Im Bereich von Studium und Lehre tun wir alles dafür, dass die JLU national und international attraktiv bleibt – durch passgenaue, an die sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und an den großen Zukunftsthemen orientierten Studien- und Lehrangebote.“

Die zwei Eulen im Zentrum seien als „Zeichen der Verantwortung der JLU für den Erhalt unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ zu sehen. Sie deuteten aber auch auf die Rolle der Universität Gießen in der Gesellschaft, in Forschung, Lehre und Transfer hin. Die Universitätsgemeinschaft habe sich unmissverständlich zur Wissenschafts- und Meinungsfreiheit, zum offenen Diskurs und zum Recht auf friedlichen Protest bekannt. „Die beiden Eulen weisen uns in eine Zukunft, in der wir weiter unverrückbar für diese Werte stehe – eine Zukunft, in der die JLU sich weiter transparent nach innen und außen öffnet, in der die JLU aus Gießen in die Welt strahlt und die zugleich die Welt nach Gießen einlädt.“

Schließlich weise die fünfte Eule am Kopf der Athena auf die Menschen hin, die die wichtigste Triebkraft des Erfolgs der JLU seien, sagte Lorenz, und dankte allen herzlich. Die Präsidentin schloss mit einem Blick auf die Rahmenbedingungen: „Die Universität muss sich gerade jetzt weiterhin kontinuierlich verändern, um die Anforderungen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfolgreich beantworten zu können. Dazu sind wir bereit.“ Ihr Appell: „Wissen ist in Deutschland unser wichtigster Rohstoff. Es gibt gute Argumente, mutig in die Hochschulen des Landes zu investieren, um das Wohl unserer Gesellschaft zu gewährleisten.“

Übergabe der Vizepräsidentenämter

Im zweiten Teil der Feier stand die Übergabe des Amtes des Vizepräsidenten für Studium und Lehre (VPL) an den Bioinformatiker Prof. Dr. Alexander Goesmann, das zuvor Prof. Lorenz innegehabt hatte, und des Amtes des Vizepräsidenten für Wissenschaftliche Infrastruktur (VPW) an den Sportwissenschaftler Prof. Dr. Karsten Krüger auf dem Programm, der die Zuständigkeit im Präsidium für sein Ressort von Prof. Goesmann übernommen hat.

Prof. Goesmann ließ seine Amtszeit als VPW Revue passieren, in der er zuständig für einen bunten Strauß an Themen war, angefangen bei der IT-Sicherheit mit einer Neuausrichtung des Hochschulrechenzentrums nach dem IT-Sicherheitsvorfall der JLU, einer Weiterentwicklung der IT-Governance und der Einrichtung eines Büros für Digitalisierung bis hin zu Universitätsbibliothek, universitären Sammlungen, Tierschutz und Hochschulsport. Prof. Goesmann bedankte sich bei allen Teams für „ein herausragendes Engagement, ein großartiges Miteinander und eine phantastische Unterstützung“. Er freute sich auf die weitere Zusammenarbeit im Ressort als VPL. „In zahlreichen Gesprächen ist deutlich geworden, wie wichtig allen an der JLU hervorragende Lehre und gute Studienbedingungen sind. In dieser positiven Grundhaltung möchte ich gemeinsam mit Ihnen Studium und Lehre weiter gestalten.“

Der Sportwissenschaftler Prof. Krüger ist es – nicht nur sprichwörtlich – gewohnt, Hürden zu nehmen. Er bedankte sich und kündigte an: „In den kommenden Jahren möchte ich gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die einzelnen Bereiche weiterentwickeln, zukunftssicher machen, dadurch die elf Fachbereiche und Zentren verbinden und gleichzeitig Wissenschaft, Lehre, Transfer und Verwaltung bestmöglich unterstützen.“ Auf die Verankerungen in die Region kommt es ihm, genauso wie seinen Präsidiumskolleginnen und -kollegen, an: „Wir wollen Brücken bauen zur Universitätsstadt Gießen, die ebenso wichtig für die Universität ist wie die Universität für sie.“

Musikalischer Rahmen

Die Feier wurde musikalisch vom Universitätsorchester umrahmt. Einmal mehr stellten die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von UMD Stefan Ottersbach die Vielseitigkeit ihres Repertoires und Könnens unter Beweis. Nach einem Auftakt mit Georg Friedrich Händels Music for the Royal Fireworks“ (Ouvertüre: Adagio – Allegro) und einem Zwischenspiel mit der „Petite Suite“ (Menuett) von Claude Débussy war der musikalische Ausklang Leroy Andersons „The Typewriter“ vorbehalten – fulminant, mit dem Lehramtsstudenten Jacob Brill an der Schreibmaschine, was alle Gäste begeisterte. Eine Überraschung folgte zum Schluss: Als Jacob Brill „You’ll never walk alone“ aus „Carousel“ von Richard Rodgers und Oscar Hammerstein II anstimmte, hielt es niemand mehr auf den Plätzen: Ein vielstimmiger Chor erklang in der Aula. Die feierliche und frohe Stimmung wird hoffentlich noch lange nachklingen.

Weitere Informationen unter https://www.uni-giessen.de/de/org/gremien/praesidium

Text: Markus W. Ebel-Waldmann

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/08/HE-August-1.jpg 399 600 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2024-08-15 14:30:572024-08-15 16:15:58„You´ll never walk alone“

Frühzeitige Vernetzung und Praxis-Anknüpfung bei Karrieremesse MEET und Geisenheimer Zukunftssymposium im Fokus

25. Juni 2024/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

Karrieremesse MEET

Die branchenübergreifende Karrieremesse MEET der Hochschule Geisenheim brachte am 6. Juni 2024 regionale und internationale Unternehmen in Kontakt mit Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Young Professionals. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und fand bei allen Beteiligten großen Anklang.

Die nationalen und internationalen Ausstellenden zeigten sich sehr zufrieden mit der Karrieremesse. Die geführten Gespräche mit den Studierenden der Hochschule offenbarten eine hohe Nachfrage nach Trainee-Angeboten und Festanstellungen. Auf Unternehmensseite bestand großes Interesse daran, Kooperationspartner für das duale Studium an der Hochschule Geisenheim zu werden. Besonders das Angebot der kostenlosen Bewerbungsfotos wurde von den Studierenden rege genutzt. Den krönenden Abschluss des Tages bildete das Finale der Drink Innovation Challenge 2024 der Gründungsfabrik Rheingau.

Simone Böhm von der Stabsstelle Orientierung – Förderung – Karriere der Hochschule Geisenheim betonte: „Die frühzeitige Vernetzung und Anknüpfung in die Praxis durch solche Kontaktmessen ist ein Mehrwert für Studierende, Hochschule und Unternehmen.“

Geisenheimer Zukunftssymposium

Ebenfalls am Campus der Hochschule Geisenheim fand vom 7. bis 8. Juni das Geisenheimer Zukunftssymposium bereits zum zweiten Mal statt. Dieses von Studierenden für Studierende organisierte Projekt hatte das Ziel, Zukunftschancen zu schaffen, Netzwerke zu knüpfen und einen intensiven Austausch zwischen Studierenden und Unternehmen zu fördern.

Mit viel Arbeit und Engagement wurde ein buntes Programm zusammengestellt: über 20 externe Referierende präsentierten ein breites Spektrum an Themen. Das zweitägige Programm umfasste Podiumsdiskussionen, Workshops und Vorträge zu aktuellen Themen sowie Einblicke in zukunftsweisende Bereiche wie Künstliche Intelligenz, nachhaltige Landwirtschaft, Weinmarketing und Weinpolitik.

Die Podiumsdiskussion, moderiert von Eva Brockmann, Deutsche Weinkönigin und selbst Geisenheimer Alumna, war ein besonderes Highlight. Die Gäste, bestehend aus Fachleuten aus Deutschland und internationalen Vertretern aus Italien, Frankreich, Georgien, Kosovo und Armenien, trugen zu einem regen Austausch bei.

Aus Sicht der Teilnehmenden war die Veranstaltung ein großer Erfolg und die Ziele der Studierenden konnten gelungen umgesetzt werden. Die Nachfolger des dritten Geisenheimer Zukunftssymposiums stehen bereits fest, und kaum eine Woche nach dem diesjährigen Symposium werden bereits die Grundlagen für das nächste gelegt.

Foto: WOODWORKS

Weitere Infos und Impressionen unter:

https://www.geisenheimer-zukunftssymposium.de/2024

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/06/Woodworks.jpg 401 600 Alexander Paulick https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Alexander Paulick2024-06-25 10:04:472025-08-21 12:52:59Frühzeitige Vernetzung und Praxis-Anknüpfung bei Karrieremesse MEET und Geisenheimer Zukunftssymposium im Fokus

Stress im Studium: Lernumfeld entscheidend

25. Juni 2024/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

Gießener Forschende ergründen Ursachen für erhöhten Studienstress während der Pandemie – Wichtige Erkenntnisse auch für den „normalen“ Studienbetrieb

Viele Studierende haben ihr Studium während der Pandemie als belastend empfunden. Das ist weithin bekannt – viel weniger wissen wir aber über die genauen Ursachen hierfür. Forschende der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) konnten nun zeigen: Der erhöhte Studienstress ist auf die gestiegenen Anforderungen an Selbstorganisation und Eigenmotivation in den „Corona-Semestern“ zurückzuführen – und damit auch auf das fehlende studentische Lernumfeld. Die Studie ist in der Fachzeitschrift „Scandinavian Journal of Psychology“ veröffentlicht worden.

Laut den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Abteilung Klinische Psychologie an der JLU wiesen die Studierenden während der Pandemie häufiger studienbedingte Ängste, depressive Zustände und Prokrastinationsverhalten (Aufschieben) auf. Zwar seien die realen Wochenarbeitszeiten gleichgeblieben und Klausuren weggefallen; allerdings habe die Umstellung auf digitale Lernformate viel mehr Selbststudium erforderlich gemacht. Die Forschenden vermuten daher, dass die erhöhte Stresswahrnehmung auch am pandemiebedingten Fehlen des studentischen Miteinanders gelegen haben könnte.

„Nicht nur der soziale Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen hat den Studierenden gefehlt, sondern auch die direkte Zusammenarbeit mit ihnen, die unter anderem auch ermöglicht, die eigene Studienleistung einzuordnen, und motivierend wirkt“, sagt Prof. Dr. Christiane Hermann, die die Studie geleitet hat. Die mangelnde Interaktion mit anderen Studierenden während der Pandemie hat demnach auch dazu geführt, dass stressverstärkende Gedanken wie „Ich schaffe das nicht!“ oder „Die anderen sind viel weiter!“ die Studierenden vermehrt belastet hätten.

„Die Studie belegt, wie wichtig das studentische Lernumfeld für die eigene Studienleistung ist“, sagt Dr. Christine Koddebusch, die ebenfalls an der Studie beteiligt war und die Psychologische Beratungsstelle der JLU koordiniert. „Das gilt zwar insbesondere für herausfordernde Zeiten wie eine Pandemie, aber natürlich auch für den normalen Studienbetrieb.“ Auch individuelle Faktoren wie die sogenannte Selbstwirksamkeitserwartung spielen laut der Studie eine wesentliche Rolle für Erfolg oder Misserfolg im Studium: „Je höher das Vertrauen in sich selbst, eine Herausforderung zu bewältigen, desto geringer ist grundsätzlich der Stress, den Studierende wahrnehmen“, erläutert Dr. Koddebusch.

Die Autorinnen und Autoren der Studie befragten im März und Juni 2021 knapp eintausend Studierende zu ihrer Studienbelastung. Diese Daten verglichen sie anschließend mit entsprechenden Umfragen aus den Jahren 2016 und 2017.

Foto: JLU

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/06/JLU.jpeg 350 1000 Alexander Paulick https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Alexander Paulick2024-06-25 09:58:372024-06-25 09:58:37Stress im Studium: Lernumfeld entscheidend

Geisenheimer Weintourismus Tagung 2024 – Mobilität und Nachhaltigkeit im Fokus

31. Mai 2024/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

Referierende und Sponsoren der Geisenheimer Weintourismus Tagung 2024; Bildquelle: Maximilian Tafel

Am 3. Mai 2024 fand an der Hochschule Geisenheim die Geisenheimer Weintourismus Tagung statt, bei der sich rund 130 Expertinnen und Experten versammelten, um über die Rolle von Wohnmobilstellplätzen als Vermarktungschance für Weingüter zu diskutieren.

Der Weintourismus erlebt seit der Corona-Pandemie eine Renaissance. Als wichtiger Bestandteil des Individualtourismus bieten Weingüter weit mehr als „nur“ Weinproben. Lokale Gastronomie, Naturerlebnisse, Kellerführungen, persönliche Begegnungen mit dem Winzer bzw. der Winzerin etc. sind Attraktionen, die nicht nur eingefleischte Weintouristen – Primärtouristen –, sondern auch Kunden und Kundinnen, die mit Wein nicht viel am Hut haben – Sekundärtouristen – begeistern können. Zu den attraktiven touristischen Angeboten gehören inzwischen auch Stellplätze, mit denen die Weingüter wiederum eine ganz neue Zielgruppe ansprechen: die Reisemobil-Touristen.

„Basierend auf zahlreichen deutschen und internationalen Studien, die wir in den letzten zwölf Jahren durchgeführt haben, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass der Weintourismus an einem Wendepunkt angelangt ist: Weintourismus ist viel mehr als nur Wein ab Hof zu verkaufen, er soll den Besuchern ein einzigartiges Erlebnis bieten – und das wollen wir aktiv begleiten“, so Organisator Prof. Dr. Gergely Szolnoki, Professor für Marktforschung an der Hochschule Geisenheim. Jetzt können Konzepte und Modelle entwickelt werden, die es den Weingütern ermöglichen, eine viel breitere Zielgruppe anzusprechen. Dabei ist zu beachten, dass es beim Weintourismus nicht nur um den Verkauf von Wein gehen darf – er ist ein wichtiger Nebeneffekt, der den Umsatz und den Absatz ab Hof unterstützt, aber Weintourismus ist viel mehr als nur Weinvermarktung. Kultur, Gastronomie, Erlebnis, Natur, Erholung etc. gehören dazu und die Zielgruppe sollte nicht nur auf „Weinliebhaber“ beschränkt werden.

Ein Schwerpunkt der Tagung war das Thema Mobilität, zu welchem sich Referierende auf innovative Angebote konzentrierten. „Der Trend zeigt deutlich, dass Reisemobil-Tourismus zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Integration von Wohnmobilstellplätzen auf Weingütern eröffnet neue Perspektiven für den Weintourismus und stellt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten dar“, betonte Dr. Holger Siebert, der Vizepräsident vom Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD).

Ein zweiter Schwerpunkt lag auf der nachhaltigen Entwicklung. Die Zukunft des Weintourismus beginnt heute, und wenn Weingutsbesitzer und -manager sie nicht verpassen wollen, müssen sie sich ernsthaft mit diesem Thema auseinandersetzen. Auch hierzu teilten ausgewiesene Fachleute aus der Branche ihre Erkenntnisse mit dem Publikum. „Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern eine Notwendigkeit. Die Weinindustrie trägt eine Verantwortung für die Umwelt und die Gesellschaft, der sie gerecht werden muss“, betonte Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim.

Geisenheim als mittlerweile international anerkanntes Forschungszentrum im Bereich Weintourismus ergriff die einmalige Gelegenheit, die wichtigsten Akteure der Branche zusammenzubringen und zwei hochaktuelle Themen ausführlich zu präsentieren – Themen, die für die regionale und betriebliche Entwicklung unverzichtbar sind. So bot die Veranstaltung, an der Produzierende, Weintourismus- und regionale Tourismus-Experten, Reiseveranstalter, Politiker, sowie Studierende teilnahmen praktische Informationen und Hilfestellung für Betriebe und Regionen.

Insbesondere die Bedeutung von Weintourismus für die regionale (Makroebene) und betriebliche (Mikroebene) Entwicklung wurde hervorgehoben. „Es ist wichtig, den Entwicklungsprozess in diesem Bereich zu begleiten und durch Informationen und Veranstaltungen wie diese zu befördern“, fasste Szolnoki zusammen.

Das komplette Programm der Tagung, die von einer Vielzahl von Sponsoren unterstützt wurde, ist unter diesem Link auf der Seite der Hochschule Geisenheim einsehbar.

Text: Markus W. Ebel-Waldmann

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/05/weintourismus.jpg 450 600 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2024-05-31 14:41:152024-11-11 15:15:13Geisenheimer Weintourismus Tagung 2024 – Mobilität und Nachhaltigkeit im Fokus

200 Jahre gelebte Gegenseitigkeit

31. Mai 2024/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

Dr. Rainer Langner beim Rückblick auf 200 Jahre Geschichte der VEREINIGTEN HAGEL (Vereinigten Hagelversicherung VVaG)

Unter diesem Motto stand der Festakt zum Jubiläum der Vereinigten Hagelversicherung VVaG in dieser Woche in Gießen. Rund 300 Gäste aus den Reihen der Mitglieder, des Ehrenamtes, der Versicherungs- sowie der Landwirtschaft konnte der neue Aufsichtsratsvorsitzende Jens Stechmann in der Aula der Justus-Liebig-Universität begrüßen.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Rainer Langner ließ in seinem Vortrag die Geschichte seit der Gründung der Leipziger Hagelversicherung – dem älteren der beiden Vorgängerunternehmen der VEREINIGTEN HAGEL – Revue passieren. 1824 hatte Dr. Wilhelm Crusius in Rüdigsdorf nahe Leipzig dieses gegründet. Die Idee einer Hagelversicherung war nicht gänzlich neu. Mehrere Anstalten dieser Art waren bereits in den Jahren zuvor gegründet worden. Aufgrund der auftretenden schweren Hagelschläge mussten diese jedoch ihre Geschäftstätigkeiten aufgeben. Die Leipziger Hagel überstand hingegen diese Zeiten, auch Kriege und Hyperinflation. Neue Herausforderungen führten 1993 schließlich zur erfolgreichen Fusion der Leipziger und der Norddeutschen Hagelversicherung zur VEREINIGTEN HAGEL. Als Erfolgsgarant sieht Langner das bereits von Crusius angewandte Prinzip der Gegenseitigkeit, das gegenüber der auf Gewinnausschüttung orientierten Konkurrenz einen Vorteil brachte. Die Rechtsform des Versicherungsvereins möge auf den ersten Blick altbacken erscheinen, sei aber die Grundlage für nachhaltigen Versicherungsschutz der Landwirte. Gelebt werde die Gegenseitigkeit auch heute durch enge Verzahnung mit dem Berufsstand und gestützt auf die breite Basis des Ehrenamtes. Mittlerweile werden rund 110.000 Landwirte in zehn europäischen Ländern in ihrem Risikomanagement unterstützt. Hagel, Starkregen, Sturm und zunehmend Spätfröste sowie Dürre seien heute und zukünftig noch mehr die Herausforderungen für die Landwirte. „Aber dafür sind wir ja da“, schloss Langner seine Ausführungen ab.

Sowohl die Präsidentin der Universität, Frau Prof. Dr. Lorenz, als auch der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, betonten in ihren Grußworten den wichtigen Beitrag der VEREINIGTEN HAGEL zur Absicherung der landwirtschaftlichen Betriebe. Rukwied brachte es auf den Punkt: „Sie ist eine 200jährige Erfolgsgeschichte der Landwirtschaft.“

„Ein bisschen Weltuntergang ist immer“

So lautete die nicht ganz ernst gemeinte Botschaft von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Hensel, dem Präsidenten des Bundesinstituts für Risikobewertung. In seinem launischen und unterhaltsamen Festvortrag ging er auf die Diskrepanz von empirisch festgestellten Risiken und der subjektiven Risikowahrnehmung jedes Individuums ein. „Hierzulande bauen wir etliche Airbags in unsere SUVs ein, aber im Urlaub in Bangkok mieten wir uns einen Roller und nehmen ohne jegliche Knautschzone am dortigen Verkehr teil“, führte er den Zuhörern vor Augen. Im Urlaub sei die Risikowahrnehmung schon einmal anders als zu Hause. Außerdem seien drei Viertel der Autofahrer der Ansicht, sie führen sicherer und besser als der Durchschnitt. Auch die Art der Kommunikation sei entscheidend. So habe seine 91jährige Schwiegermutter Marlis bislang für ihre Leben gern Erdbeerjoghurt gegessen – bis zu dem Tag, als im Fernsehen gesagt wurde, zu viel Erdbeerjoghurt sei ungesund. Da seien auch ihm als Berater der Bundesregierung die Argumente ausgegangen. Er riet dazu, alle Meldungen kritisch zu hinterfragen und sich stets eine eigene Meinung zu bilden.

Zeit des Abschieds

Neben der Feier des 200jährigen Jubiläums stand der Festakt auch im Zeichen des Abschieds. Dr. Rainer Langner, seit 28 Jahren Vorsitzender des Vorstands, wird 31. Mai 2024 in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Aufsichtsratsvorsitzender Jens Stechmann würdigte gemeinsam mit seinem Amtsvorgänger Klaus Mugele das Wirken Langners, der insgesamt mehr als die Hälfte seines Lebens nicht bei der VEREINIGTEN HAGEL, sondern für die VEREINIGTE HAGEL gearbeitet habe. Der Erfolg des Unternehmens sei zu einem großen Teil seiner Führung, seiner Weitsicht und seinem Engagement – neben der eigentlichen Vorstandstätigkeit auch in diversen berufsständischen Ehrenämtern – zu verdanken. Dabei habe er in seiner Rolle als Vorsitzender immer ein offenes Ohr für die versicherten Landwirte gehabt und sei ihnen stets auf Augenhöhe begegnet. Die eingangs genannten Prinzipien der Gegenseitigkeit habe er verkörpert wie kaum ein anderer. Stechmann dankte zudem Langners Ehefrau Astrid, die dessen Einsatz erst möglich gemacht habe, indem sie ihm den Rücken freigehalten habe.

„Mir ist um die Zukunft nicht bange“, sagte Langner bei seinen Dankesworten. Er übergab symbolisch ein Steuerrad an das dreiköpfige Vorstandsteam, das den Versicherungsverein in Zukunft führen wird. Dem Vorstand gehören an Dr. Philipp Schönbach (Sprecher), Dr. Jan Keller und Thomas Gehrke.

VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann dankte Dr. Rainer Langner auf das Allerherzlichste für sein unermüdliches Engagement um die Belange des Berufsstandes. „Mit Dr. Rainer Langner geht eine Persönlichkeit in den wohlverdienten Ruhestand, die über fast drei Dekaden den VDL stets und maßgeblich unterstützt hat, darunter viele Jahre als Mitglied des Vorstandes des VDL Landesverbandes Hessen. Wir sind Dr. Rainer Langner zutiefst zu Dank verpflichtet. Ob im Haupt- oder im Ehrenamt: Auf Dr. Rainer Langner war stets Verlass! Wir hoffen, dass unser VDL-Mitglied Dr. Rainer Langner uns noch lange als Freund und Ratgeber aktiv begleitet“, so Ebel-Waldmann.

Text: Markus W. Ebel-Waldmann

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/05/200-Jahre-Vereinigte-Hagel.jpg 683 1024 Tobias Dammeier https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Tobias Dammeier2024-05-31 14:33:102024-05-31 14:39:07200 Jahre gelebte Gegenseitigkeit

Gießener Agrarwissenschaftler in Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz berufen

29. Mai 2024/in Allgemein, Landesverbände, LV Hessen

Bundesumweltministerin Steffi Lemke (links) hat Prof. Andreas Gattinger in Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz berufen. Foto: BMUV/ Annette Riedl

Prof. Dr. Andreas Gattinger soll als Teil eines 16-köpfigen Gremiums Bundesumweltministerin Steffi Lemke beraten.

Prof. Dr. Andreas Gattinger, Professur für Ökologischen Landbau mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bodennutzung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU), ist von Bundesumweltministerin Steffi Lemke in den Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz berufen worden. Die 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden die Bundesregierung zu Fragen des natürlichen Klimaschutzes beraten, der den Schutz von Klima und Natur miteinander verbindet. Der Beirat soll dazu beitragen, der ökologischen Doppelkrise aus Erderhitzung und Artenaussterben gezielt entgegen zu wirken.

„Ich freue mich sehr über die Gelegenheit, die agrar- und bodenwissenschaftliche Perspektive in den Klimaschutzbeirat einzubringen. Die Agrarböden sind die größte natürliche Kohlenstoffsenke in Deutschland. Es gilt jetzt, diese Senkenleistung weiter zu verbessern, die Bodenbiodiversität zu fördern und gleichzeitig eine hohe Produktivität für Ernährung und Bioökonomie zu ermöglichen“ sagt Prof. Gattinger, der wissenschaftliche Leiter des Lehr- und Versuchsbetriebs Gladbacherhof und der Versuchsstation Weilburger Grenze der JLU.

Prof. Gattinger ist Agrar- und Bodenwissenschaftler mit dem Schwerpunkt nachhaltige Bodennutzung. Der Bauernsohn und gelernte Chemielaborant hat in Kassel und Aberdeen Agrarwissenschaften studiert und wurde an der TU München-Weihenstephan promoviert. Er verfügt über international ausgewiesene Expertise im Bereich ökologische Boden-Pflanzen-Tier-Systeme mit Schwerpunkt Ressourceneffizienz, Nährstoffmanagement, Klimawirkungen (Kohlenstoffspeicherung, Emissionen) und Meta-Analysen. Zu seiner Professur gehört unter anderem der Lehr- und Versuchsbetrieb Gladbacherhof, auf dem die Öko-Feldtage 2022 stattfanden. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats am Julius-Kühn-Institut (JKI) sowie des Vorstands des Forschungsinstituts für den Biologischen Landbau (FiBL) Deutschland.

Mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz will das Bundesumweltministerium anhand von 69 Maßnahmen dafür sorgen, den allgemeinen Zustand der Ökosysteme in Deutschland deutlich zu verbessern und so ihre Resilienz sowie ihre Klimaschutzleistung zu stärken. Die Natur an Land und im Meer soll besser geschützt und widerstandsfähiger werden, um dauerhaft zu den nationalen Klimaschutzzielen beizutragen. Intakte Ökosysteme spielen dabei eine entscheidende Rolle. Wälder und Auen, Böden und Moore, Meere und Gewässer, Grünflächen in der Stadt und auf dem Land sind natürliche Klimaschützer: Sie binden Kohlendioxid aus der Atmosphäre und speichern es langfristig. Gleichzeitig können sie die Folgen des Klimawandels mildern, indem sie Hochwasser aufnehmen und bei Hitze für Abkühlung sorgen.

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/05/Lemke-und-Gattinger.jpg 266 400 Alexander Paulick https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Alexander Paulick2024-05-29 11:41:132024-05-29 11:41:13Gießener Agrarwissenschaftler in Wissenschaftlichen Beirat für Natürlichen Klimaschutz berufen

Internationale Fachtagung „Black2GoGreen“ an der Hochschule Geisenheim: Substrate mit Pflanzenkohle für klimaresiliente Städte

29. Mai 2024/in Landesverbände, LV Hessen

Prof. Dr. Claudia Kammann.  Bildquelle: Winfried Schönbach/Hochschule Geisenheim

Vom 26. bis 27.03.24 fand die erste internationale Fachtagung des Forschungsprojekts „Black2GoGreen“ an der Hochschule Geisenheim statt. Rund 150 Teilnehmende und Referent:innen aus acht verschiedenen Ländern tauschten sich bei Vorträgen und Workshops zum Thema Pflanzenkohle-Struktursubstrate („Stockholmer Modell“) aus. Die neuen Methoden sollen helfen, Städte besser gegen den Klimawandel zu wappnen.

Glühende Hitze auf gepflasterten Plätzen und in der Dachgeschoßwohnung, Überschwemmungen auf den Straßen – der Klimawandel ist längst auch in unseren Städten spürbar. Große, Schatten spendende Bäume können helfen, die Folgen abzumildern. Doch wie hält man die Stadtbäume gesund und fördert ihr Wachstum? Das Geisenheimer Wissenstransfer-Projekt „Black2GoGreen” unter der Leitung von Prof. Dr. Claudia Kammann fokussiert sich bei dieser Frage vorrangig auf die Nutzung von Pflanzenkohle-Macadam-Stadtbaumsubstraten – Gemische aus Gesteinsschotter, Kompost und Pflanzenkohle.

Prof. Dr. Kammann: „Wenige Gramm Pflanzenkohle können eine innere Oberfläche von Hunderten m² haben, wodurch sie – ähnlich wie Aktivkohle – sehr gut organische Schadstoffe und Schwermetalle binden kann. Durch funktionelle Gruppen an den Oberflächen kann sie Nährstoffe festhalten und für Pflanzen zur Verfügung stellen und durch ihre Porosität viel Wasser speichern.“  Gleichzeitig kann in der Pflanzenkohle CO2 langfristig gespeichert werden, das durch das Wachstum der Biomasse der Atmosphäre entzogen wurde. Ihr Einsatz ist also gleichzeitig eine Klimaschutzmaßnahme.

 

Internationaler Erfahrungsaustausch

Die Pflanzenkohle-Macadam-Substrate wurden in Stockholm entwickelt und kommen bisher nur in Schweden, Österreich und der Schweiz zum Einsatz. Modellprojekte aus diesen Ländern zeigen eindrucksvoll die Wirkung der neuen Bauweise. An der Hochschule Wändeswill in Zürich wird Pflanzenkohle beispielsweise gezielt dazu eingesetzt, die Wurzeln von Stadtbäumen zu lenken – dadurch eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten in der unterirdischen Raumplanung. Auch bei der sogenannten Schwammstadtbauweise, die die Stadt Graz zur Bewältigung von Starkregenereignissen nutzt, spielt die Verwendung von Pflanzenkohle eine wichtige Rolle: Sie speichert einen Teil des überschüssigen Wassers, der in die unterirdische, tragfähige Schotterstruktur abgeführt wird.

Um die Forschung zu Pflanzenkohle-Substraten möglichst schnell voranzubringen, will „Black2GoGreen“ Wissenschaftler, Hersteller und Anwender aus aller Welt miteinander vernetzen. Das ist aus Sicht von Kammann auf der gerade stattgefundenen Tagung gelungen: „Wir freuen uns sehr, dass das Interesse sehr groß war und die Vernetzung der Pioniere und Akteure auf diesem wichtigen Gebiet so gut gelungen ist. Es ist unser Ziel auf diese Weise dazu beizutragen, Hemmschwellen abzubauen und offene Fragen zu adressieren, damit mehr Kommunen erste Schritte in der Erprobung dieser neuen Bauweise für mehr Stadtgrün wagen können.“

Die Zukunft des Projekts

Nach der inspirierenden Fachtagung „Black2GoGreen“ an der Hochschule Geisenheim geht das Projekt mit Elan weiter. Es wurde eine Online-Plattform etabliert (www.black2gogreen.de), die als Open Source-Hub für Wissen und Erfahrungen rund um Pflanzenkohle-Substrate dient. Geplant sind regelmäßige Online Meetings, um den Dialog zu vertiefen und Methoden regional anzupassen. Projekte aus Partnerstädten sollen wissenschaftlich begleitet werden. Der nächste große Meilenstein ist die Tagung im März 2025, die weitere innovative Themen und Entwicklungen in den Fokus rücken wird.

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/05/Claudia-Kammann.jpg 400 600 Alexander Paulick https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Alexander Paulick2024-05-29 11:32:042024-05-29 11:32:04Internationale Fachtagung „Black2GoGreen“ an der Hochschule Geisenheim: Substrate mit Pflanzenkohle für klimaresiliente Städte

Neuer Masterstudiengang „Sustainable Chemistry“

25. März 2024/in LV Hessen

Ein neuer internationaler Masterstudiengang „Sustainable Chemistry“ startet zum Wintersemester 2024/2025 an der JLU. Foto: Elisa Monte

Nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen im Fokus – Internationaler Studiengang startet zum Wintersemester 2024/2025 an der Justus-Liebig-Universität Gießen – Bewerbung ab 1. Juni 2024 möglich

Wie lassen sich chemische Prozesse, Produkte und Methoden so gestalten, dass sie möglichst nachhaltig sind? Diese Expertise erlangen die Studierenden des neuen Masterstudiengangs „Sustainable Chemistry“, der zum Wintersemester 2024/2025 an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) startet. In dem internationalen Studiengang werden ökologische, ökonomische und soziale Aspekte wie Ressourcenverbrauch, Energieeffizienz, Klimaschutz, Gesundheit und Sicherheit bei der Entwicklung und Anwendung chemischer Produkte und Verfahren behandelt. Das Angebot richtet sich an deutsche und internationale Absolventinnen und Absolventen des Bachelorstudiums Chemie oder eines verwandten Bachelorstudiengangs.

„Für eine nachhaltige globale Entwicklung ist die Chemie unverzichtbar“, so Prof. Dr. Tom Wilke, Dekan des Fachbereichs 08 – Biologie und Chemie. „Es besteht ein hoher Bedarf an Fachleuten, die über das notwendige chemische Fachwissen verfügen, aber auch mit den Kriterien der Nachhaltigkeit vertraut sind.“

Der neue Studiengang dauert vier Semester und ist englischsprachig. Die Module des ersten Studienjahrs umfassen neben einer Einführung in die Prinzipien der Nachhaltigkeit Themen wie nachhaltige organische Chemie, nachhaltige Energietechnologien und Kreislaufwirtschaft für chemische Prozesse. Die Lehre erfolgt durch international renommierte Expertinnen und Experten der JLU für verschiedene Bereiche der nachhaltigen Chemie. Darüber hinaus steht die Entwicklung wichtiger Soft Skills wie Innovationsmanagement im Fokus.

Neben Vorlesungen und Seminaren werden die Studierenden frühzeitig in zukunftsweisende Forschungsprojekte an der JLU eingebunden: Ab dem zweiten Studienjahr werden sie fest in Arbeitsgruppen integriert, die in den modernen Laboren des Fachgebiets Chemie forschen. Dabei fertigen sie ein Laborprojekt in nachhaltiger Chemie an. Behandelt werden darüber hinaus fortgeschrittene Themen der anorganischen, organischen und physikalischen Chemie wie schwermetallfreie Synthese und Katalyse, Photochemie und Elektrochemie.

Gemeinsam mit den Universitäten Padua (Italien), Ljubljana (Slowenien) und Zagreb (Kroatien) des Netzwerks „DigiChem – Creating a Digital Study Environment for Sustainable Chemistry“ bietet der Masterstudiengang „Sustainable Chemistry“ zudem verschiedene Möglichkeiten für den internationalen Austausch.

Den Absolventinnen und Absolventen des neuen Studiengangs steht eine breite Palette an Karrieremöglichkeiten in der Industrie, der Wissenschaft und dem öffentlichen Dienst offen.  Mit ihrer Expertise können sie nicht nur in der chemischen Forschung, sondern auch in Umwelt- und Bildungsorganisationen, in Behörden und in der Politik bei der Entwicklung und Bewertung von Prozessen im Kontext der Nachhaltigkeit tätig sein. „Der Studiengang ‚Sustainable Chemistry‘ bietet den Studierenden nicht nur die Möglichkeit, einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Gesellschaft zu nehmen“, so Studienfachberater Prof. Dr. Hermann A. Wegner vom Institut für Organische Chemie der JLU. „Aufgrund seiner internationalen Ausrichtung eröffnet er ihnen auch globale Karrierechancen.“ Diese werden durch internationale Netzwerke mit Partneruniversitäten sowie Expertinnen und Experten für nachhaltige Chemie gefördert.

Die Bewerbung für den Masterstudiengang „Sustainable Chemistry“ ist vom 1. bis 15. Juni 2024 möglich unter bewerbung.uni-giessen.de bzw. ab 1. Mai 2024 unter  www.uni-assist.de (internationale Bewerberinnen und Bewerber). Internationale Studieninteressierte können sich im Akademischen Auslandsamt der JLU vorab beraten lassen, für alle anderen steht die Zentrale Studienberatung der Universität für weitere Informationen zur Verfügung.

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/03/Chemistry.jpg 225 400 Alexander Paulick https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Alexander Paulick2024-03-25 12:18:272024-11-11 15:16:35Neuer Masterstudiengang „Sustainable Chemistry“

Hochschule Geisenheim verstärkt Kommunikation, Marketing und Vernetzung

25. März 2024/in LV Hessen

Hochschule Geisenheim verstärkt Kommunikation, Marketing und Vernetzung: Robert Lönarz und Philipp Stieffenhofer (v.l.n.r.). Foto Hochschule Geisenheim

Die Hochschule Geisenheim hat die Bereiche Kommunikation, Marketing und Hochschulbeziehungen neu aufgestellt. Philipp Stieffenhofer ist neu an der Hochschule gestartet und hat die Leitung der Abteilung Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement der Hochschule übernommen. Robert Lönarz, der bisherige Leiter Kommunikation und Hochschulbeziehungen, verantwortet zukünftig die Bereiche Hochschulbeziehungen, Alumni, Fundraising und Stiftungen. Damit will die Hochschule die Sichtbarkeit ihrer vielfältigen Aktivitäten rund um Wein-, Garten- und Landschaftsbau, der Landschaftsarchitektur, der Weinwirtschaft, der Getränketechnologie sowie der Lebensmittelsicherheit und -logistik in Forschung und Lehre weiter stärken und sich gleichzeitig noch intensiver als bisher vernetzen.

Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement

Die neu aufgesetzte Abteilung „Kommunikation, Marketing und Veranstaltungsmanagement“ wird die Pressearbeit, die Online-Kommunikation sowie die interne Kommunikation verantworten, das Studierendenmarketing und die Wissenschaftskommunikation ausbauen, sowie die Markenpflege und das nun in die Abteilung integrierte Veranstaltungsmanagement der Hochschule übernehmen.

Der neue Leiter, Philipp Stieffenhofer, zeichnete zuletzt für die Kommunikation und Marke der Universität Koblenz verantwortlich und begleitete dort den Start der Universität in die Eigenständigkeit. Davor arbeitete er lange Jahre in verschiedenen Kommunikationsfunktionen bei der SGL Carbon sowie bei E.ON und der damaligen Tochtergesellschaft des FAZ-Instituts PRIME research.

Strategische Hochschulbeziehungen

Die Bereiche Hochschulbeziehungen, Alumni, Fundraising und Stiftungen, die bislang zur Kommunikation gehörten, werden nun in einer eigenständigen Abteilung „Strategische Hochschulbeziehungen“ aufgebaut. Diese wird zukünftig die Alumni-Arbeit und das Fundraising noch intensiver vorantreiben, die Stiftungsaktivitäten bündeln sowie die strategischen Beziehungen der Hochschule ausbauen.

Robert Lönarz, der die strategischen Hochschulbeziehungen verantworten wird, arbeitet seit vielen Jahren an der Etablierung und Weiterentwicklung der Hochschule Geisenheim mit, neben Funktionen im Campusmanagement und der Kommunikation unter anderem auch seit 15 Jahren als Präsident des Alumni-Vereins der Hochschule.

Foto: HGS / Text: Markus W. Ebel-Waldmann

https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2024/03/HGS.jpg 401 600 Alexander Paulick https://www.vdl.de/wp-content/uploads/2018/04/logovdl.jpg Alexander Paulick2024-03-25 12:11:232024-03-25 12:11:23Hochschule Geisenheim verstärkt Kommunikation, Marketing und Vernetzung
Seite 4 von 27«‹23456›»
Search Search

Mitgliederservice

Nutzen Sie alle Vorteile und werden Sie noch heute Mitglied im VDL

Jetzt starten!

VDL News

  • Ehemaliger VDL-Präsident Prof. Dr. Hans-Werner Ott verstorben28. Mai 2026 - 15:25
  • VDL
    VDL Jahrestagung 202626. Mai 2026 - 16:23
  • VDL
    Bundesmitgliederversammlung 2026 des VDL Bundesverbandes26. Mai 2026 - 15:37
  • VDL
    VDL-Nachwuchsschmiede am 6. Mai 2026 in Offenburg26. Mai 2026 - 14:59
  • VDL
    VDL-Jahresbericht 20254. Mai 2026 - 14:27

Neuigkeiten

  • Ehemaliger VDL-Präsident Prof. Dr. Hans-Werner Ott verstorben28. Mai 2026 - 15:25
  • Parlamentarischen Abend des VDL Hessen28. Mai 2026 - 15:24
  • VDL
    VDL Jahrestagung 202626. Mai 2026 - 16:23
  • VDL
    Bundesmitgliederversammlung 2026 des VDL Bundesverbandes26. Mai 2026 - 15:37

Kontakt

VDL-Bundesgeschäftsstelle
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
Tel.: 030 4397 261-61
Email: info@vdl.de

Kategorien

  • Allgemein
  • Beruf und Karriere
  • Hochschule & Studium
  • Landesverbände
  • LG Bayern
  • LG Schleswig-Holstein
  • LV BaWü
  • LV Hamburg
  • LV Hessen
  • LV Niedersachsen
  • LV NRW
  • LV Ost
  • LV Rheinland-Pfalz
  • Mitglieder-Nachrichten
  • Öffentlicher Dienst
  • Pressemeldungen
  • VDL-Bundesverband
© Copyright - VDL
  • Impressum
  • Datenschutz
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

AkzeptierenMehr erfahrenEinstellungenablehnen

Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Wichtige Website Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Website verfügbaren Dienste zur Verfügung zu stellen und einige ihrer Funktionen zu nutzen.

Da diese Cookies zur Bereitstellung der Website unbedingt erforderlich sind, können Sie sie nicht ablehnen, ohne die Funktionsweise unserer Website zu beeinträchtigen. Sie können sie blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Website erzwingen.

Matomo

Diese Cookies sammeln Informationen, die entweder in aggregierter Form verwendet werden, um zu verstehen, wie unsere Website genutzt wird oder wie effektiv unsere Marketingkampagnen sind, oder um uns zu helfen, unsere Website und Anwendung für Sie anzupassen, um Ihre Erfahrung zu verbessern.

Andere externe Dienste

Wir verwenden auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten wie Ihre IP-Adresse sammeln, können Sie diese hier blockieren. Bitte beachten Sie, dass dies die Funktionalität und das Erscheinungsbild unserer Website stark beeinträchtigen kann. Änderungen werden wirksam, sobald Sie die Seite neu laden.

Google Webfont-Einstellungen:

Google Karteneinstellungen:

Vimeo und Youtube Video bettet ein:

Datenschutz-Bestimmungen

Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail auf unserer Datenschutzrichtlinie nachlesen.

Datenschutz
Einstellungen bestätigenAblehnen und verbergen
Öffnen Sie die Nachrichtenleiste Öffnen Sie die Nachrichtenleiste Öffnen Sie die Nachrichtenleiste
X