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Dr. Lothar Koch verabschiedet

Im Anschluss an die VDL-Fachtagung „Internationalisierung des deutschen Agribusiness und der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)“ am 07. Mai 2014 im Zeughaus der Justus-Liebig-Universität Gießen fand die Mitgliederversammlung 2014 des VDL Landesverbandes Hessen e.V. statt. Neben den satzungsmäßigen Berichten und Regularien standen turnusgemäß Wahlen zum Vorstand auf der Tagesordnung: Der Gießener Agrarökonom Hendrik Garvert, Institut für Agrarpolitik und Marktforschung, wurde im Amt des Schatzmeisters einstimmig bestätigt.

Die Sparte „Öffentlicher Dienst“ führt auch weiterhin Martin Grenzebach, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Zu seinen Stellvertretern wählten die Mitglieder Dr. Werner Pohlmann und Dr. Jürgen Becker, beide Regierungspräsidium Gießen. Dr. Jürgen Becker ist neu im Vorstand des VDL Landesverband Hessen. Er tritt die Nachfolge von Dr. Lothar Koch an, der für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stand. VDL-Landesvorsitzender Markus W. Ebel-Waldmann verabschiedete Dr. Lothar Koch, der über 20 Jahre dem Vorstand des VDL Landesverband Hessen angehörte, mit einem Weinpräsent.

Die Interessen der Studierenden vertreten künftig die Gießener Studierenden Michael Schmitt, Tobias Grabner und Leon Lingenberg. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

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VDL-Fachtagung zur Internationalisierung des Agribusiness und GAP-Reform

Mit der Internationalisierung des deutschen Agribusiness und der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) befasste sich im Vorfeld der Mitgliederversammlung 2014 des VDL Landesverbandes Hessen e.V. eine Fachtagung am 07. Mai 2014 im großen Hörsaal des Zeughauses der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Die Tagung fand auch in diesem Jahr als Kooperationsveranstaltung von VDL und dem Fachbereich 09 Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Dr. Karl-Heinz Engel, Vorsitzender der Geschäftsführung, Hochwald Foods GmbH, Thalfang, sprach in seinem Vortrag über die „Internationalisierung des deutschen Agribusiness“ und stellte am Beispiel seines Unternehmens die internationale Expansion vor. Über „Ziele und Stand der Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und deren Auswirkungen“ setze sich Frau Doris Ebert, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wiesbaden, auseinander.
Die angeregte Podiumsdiskussion unter der Leitung des Landesvorsitzenden des VDL Landesverbandes Hessen e.V., Markus W. Ebel-Waldmann im Anschluss an die Vorträge belegte, dass der VDL Landesverband Hessen e.V. mit der Wahl dieser hochaktuellen Themen richtig lag.

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Jahrestreffen 2014 des VDL-Senioren- und Freundeskreises

Das diesjährige 18. Treffen des Senioren- und Freundeskreises des VDL Landesverbandes Hessen e.V. findet am Dienstag, 09. September 2014 in Amöneburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf, gelegen auf einem weithin sichtbaren Basalt-Kegel, statt. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr unter der bewährten Leitung des Ehrenvorsitzenden des VDL Landesverbandes Hessen e.V., Dr. Horst Menzinger. Auf dem Programm stehen u.a. ein Empfang durch den Amöneburger Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg und eine Stadtführung. Das sehr ansprechende kulturelle und gesellige Programm mit Anfahrtsbeschreibung etc. geht allen rechtzeitig zu. Der Präsident des VDL Bundesverbandes e.V. und Landesvorsitzende des VDL Landesverbandes Hessen e.V., Markus W. Ebel-Waldmann, wird nach dem Mittagessen die Teilnehmer über die aktuelle Arbeit des VDL informieren und Rede und Antwort stehen. Für weitere Informationen steht Ihnen die Geschäftsstelle des VDL Landesverbandes Hessen e.V. gerne zur Verfügung.

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1. Absolventenfeier 2014 des Gießener Fachbereichs 09 und des VDL Hessen

Am 10. Mai 2014 fand am Fachbereich Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement (Fachbereich 09) der Justus-Liebig-Universität Gießen die erste gemeinsame Absolventenfeier von Fachbereich 09 und VDL Landesverband Hessen e.V. statt.

Zahlreiche Familien und Freunde der Absolventinnen und Absolventen waren in die Aula des Uni-Hauptgebäudes gekommen, um diesen Abend gemeinsam zu verbringen.
Nach einem Sektempfang begann die Feier, im Rahmen derer Prof. Dr. Matthias Frisch, Studiendekan des FB 09, den zahlreichen Bachelor- und Master-Absolventinnen und Absolventen gratulierte und anschließend ihnen ihre Zeugnisse überreichte. Ein Streicherquartett des Universitätsorchesters setzte an diesem Abend die musikalischen Akzente. Für Erheiterung aller Anwesenden sorgte das Improvisationstheater des Allgemeinen Hochschulsports.
Nach dem offiziellen Teil wurde die Feier am Buffet fortgesetzt und klang mit guten Gesprächen aus.

Dr. Karl-Heinz Heckelmann verstorben

Der VDL trauert um Dr. Karl-Heinz Heckelmann, der am 19. März 2014 im Alter von nur 60 Jahren verstarb.

Karl-Heinz Heckelmann, geboren am 9. Mai 1953 in Hünfelden, trat 1983 in die Dienste des Landes Hessen ein. Zeit seiner beruflichen Tätigkeit war er für die Landwirtschaft zuständig, seit 2001 als Behörde der Landesverwaltung im Hochtaunuskreis.

Mit der Kommunalisierung der Aufgabe, leitete er seit 2005 das Amt für den Ländlichen Raum beim Hochtaunuskreis, das auch für die Kreise Main-Taunus und Offenbach und die Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main zuständig ist. Dr. Heckelmann selbst stammt aus der Landwirtschaft und hat an der Justus-Liebig-Universität Gießen Agrarwissenschaften studiert und hier auch promoviert. Zeitlebens war es sein Ziel, Landwirtschaft und Gesellschaft zusammenzubringen. Mit innovativen Ideen und vollem Einsatz hatte er dieses Ziel immer erreicht. Dem VDL Landesverband Hessen gehörte Karl-Heinz Heckelmann seit seinem Studium an. In den 1990er Jahren war er Mitglied des Vorstandes und vertrat dort leidenschaftlich und sehr erfolgreich die Interessen der Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Dienst.

Der VDL Landesverband Hessen verliert mit Dr. Karl-Heinz Heckelmann einen anerkannten, kompetenten Fachmann und lieben Kollegen, der durch seine verbindliche und sympathische Art alle die ihn kannten überzeugte. Der VDL wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Markus W. Ebel-Waldmann

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65. Geburtstag von Professor Dr. Dr. h.c. P. Michael SCHMITZ

Professor Dr. Dr. h.c. P. Michael SCHMITZ vollendet am 15. Juli 2014 sein 65. Lebensjahr. Er ist Inhaber der Professur für Agrar- und Entwicklungspolitik an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Honorarprofessor und Direktor des Instituts für Europäische Integration an der Nationalen Agraruniversität Bila Tserkva (Ukraine).

Michael SCHMITZ absolvierte 1975 als Dipl.-Volkswirt (M.A.) an der Universität Göttingen, promovierte 1979 in Göttingen bei seinem Doktorvater Ulrich KOESTER und habilitierte sich 1984 an der Universität Kiel. Es folgten Professuren am Institut für Agrarökonomie an der Universität Frankfurt/Main und am Institut für Agrarpolitik und Marktforschung an der Universität Gießen, sowie Aufenthalte als Gastwissenschaftler am Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse in Laxenburg (Österreich) und am Department of Agricultural and Applied Economics an der University of Minnesota. Michael SCHMITZ hat ein besonderes Interesse an der Entwicklung von Ländern in Transformation und ist daher seit 1998 Direktor am Zentrum für Internationale Entwicklungs- und Umweltforschung sowie Koordinator der Universitätspartnerschaften Gießen / Kazan (Russland) und Gießen / Bila Tserkva (Ukraine).

Sein agrarökonomisches Wissen brachte Michael SCHMITZ als langjähriges Mitglied in den Wissenschaftlichen Beirat (1992-2012) beim Bundesministerium für Landwirtschaft ein. Die wissenschaftliche Arbeit im Dreiklang von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist Michael SCHMITZ ein besonderes Anliegen. Hierzu gründete er 1995 den Verein für Agribusiness-Forschung mit dem zugehörigen Institut für Agribusiness, um einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit des Agribusiness durch Forschung und Bildung zu leisten.

Seit über 10 Jahren ist Professor Schmitz Mitglied des Vorstandes des VDL Landesverbandes Hessen, in dem er schwerpunktmäßig die Interessen der Kolleginnen und Kollegen im Bereich Hochschule und Forschung kompetent und mit großem Engagement vertritt. Professor Schmitz bereichert mit seinem ausgeprägten analytischen Sachverstand und seiner verbindlichen und liebenswerten Persönlichkeit die Arbeit der VDL auf Landes- und Bundesebene. Der VDL gratuliert Prof. Dr. Dr. h.c. P. Michael Schmitz sehr herzlich zu seinem 65. Geburtstag und wünscht ihm alles Liebe und Gute, weiterhin viel Erfolg, vor allem aber Gesundheit!

Markus W. Ebel-Waldmann und Dr. Joachim W. Hesse

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VDL-Bundesmitgliederversammlung in Bonn

Bei der diesjährigen Bundesmitgliederversammlung 2014 folgten wir der Einladung des Landesverbandes NRW. Dieser bescherte uns drei informative und gesellige Tage.

Für die Studierende gab es eine Firmenkontaktbörse mit Verbands- und Firmenvertretern. Besonders die älteren VDL-Studenten nutzten die Chance mit potentiell zukünftigen Arbeitgebern direkt ins Gespräch zu kommen. Es wurden etliche Fragen beantwortet, Informationen und Visitenkarten ausgetauscht.

Bei den drei Exkursionen konnte man sehr motivierte Ackerbauer, Saatguthändler, Verarbeiter, Vermarkter und UN-Vertreter kennenlernen. Nachmittags trafen sich alle Gruppen zur Besichtigung des modernen Campus Klein Altendorf der Universität Bonn, wo wir verschiedene Forschungsprojekte im Bereich des Energiepflanzenbaus besichtigten.

Am Samstag wurden die VDL-Studien zum Fach- und Führungskräftebedarf in der Agrarbranche sowie zur Arbeitsmarktsituation für Absolventen der Haushalts- und Ernährungswissenschaften vorgestellt. Personalvermittler Dr. Clemens Schwerdtfeger moderierte eine hitzige Diskussion zur Qualität der Absolventen und den Personalstrategien der Arbeitgeber, die von VDL-Mitgliedern jeglichen Alters aktiv geführt wurde.

Wir danken dem Gastgeberland NRW für die ausgezeichnete Organisation und freuen uns auf das kommende Gastgeberland Hessen.

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Besichtigung des Gasspeichers in Jemgum

Vor der MV am 12. März 2014 in Jemgum hat der VDL Weser-Ems gemeinsam mit dem LAI als Organisator die Gasspeicheranlage der EWE in Jemgum an der Ems besichtigt.

Begrüßt wurden wir von Herrn Berger, der uns zunächst in die Technik der unterirdischen Speicherung und die Organisation des Unternehmens einführte. Die EWE Gasspeicher GmbH ist eine Tochter des regionalen Energieunternehmens EWE in Oldenburg. Es werden 38 Kavernen in den ostfriesischen Salzstöcken mit einem Volumen von 2 Mrd. m³ Gas vorgehalten. Dies entspricht 10 % der deutschen Gasreserve. Auf der anderen Seite der Ems liegt eine weitere Anlage mit 21 Kavernen und an der Weser liegen weitere sieben Kavernen. Die Kavernen werden in 1.400 m Tiefe durch das Ausspülen von Salz aus riesigen Salzstöcken angelegt. Diese Kavernen haben einen Durchmesser von 80 m und eine Höhe von 400 m. Pro Tag kann man rund 300m³ neuen Hohlraum schaffen und in zwei Jahren ist eine Kaverne fertig. Anschaulich dargestellt unter www.speicher-jemgum.de „Der Solprozess“.

Das im Salzstock eingelagerte Erdgas wird bei alter Technik nach oben mit Erdöl abgedichtet, die Folgen konnte man kürzlich bei einem anderen Speicher in der Nähe sehen. Hier wird ein modernes Verfahren mit N2 als „Korken“ verwendet. Das Kavernensystem in Jemgum ist an fünf europäische Fernleitungen angeschlossen.Die Steuerung aller Gasspeicher des Unternehmens erfolgt durch die Leitwarte in Oldenburg. Kunden aus ganz Europa rufen Gasmengen ab und entsprechend wird die geforderte Menge in das Leitungsnetz entlassen.

In der aktuellen Diskussion der Umwandlung von überschüssigem Windstrom zu H2 ist die EWE forschend dabei und prüft die Eignung der Kavernen dafür.Noch macht der Wirkungsgrad der Umwandlung in H2 etwas Sorgen.

Anschließend wurden wir vom Betriebsleiter der Anlage über das Gelände geführt. Beeindruckend waren die Verdichter. Dort kommt das Erdgas aus der Nordsee oder aus Russland an und wird von denVerdichtern vom Netzdruck (70 bar) auf einen Druck von 160 bar gebracht, um in die Kavernen zu wandern. Die Kavernen werden mit einem Druck zwischen 137 bar (Mindestdruck) und 160 bar höchstens betrieben.Der Mindestdruck ist erforderlich, um die Stabilität der Kavernen zu erhalten. Absackungen wie in Bergbaugebieten werden vermieden. Ziel ist eine maximale Absackung von 90 cm in 300 Jahren.

Oberhalb sieht man außer den großen Verdichteranlagen und einem Haufen Rohren wenig, denn alles spielt sich einen Kilometer tiefer ab. Angesichts der politischen Lage und des Spielens mit dem Gashahn war dieser Besuch sehr beruhigend. Andere Länder haben nicht so vorgesorgt.

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„Bundestag Inside“ mit Gitta Connemann

Am 19. Mai nutzten rund 20 VDL’er die einmalige Gelegenheit, die Zusammenhänge in der Agrarpolitik aus erster Hand erläutert zu bekommen. Unter dem Motto „Bundestag inside“ trafen wir die Vorsitzende des Agrarausschusses vom Bundestag, Gitta Connemann, direkt im Sitzungssaal des Agrarausschusses. Dort werden alle die Landwirtschaft und Ernährung betreffenden Gesetz- entwürfe erörtert und in eine Fassung gebracht, die vom Plenum des Bundestages beschlossen werden kann. Zudem können Anhörungen durchgeführt werden, um Informationen zu Detailfragen von Sachverständigen einzuholen, zuletzt zum Beispiel zur Novelle des Erneuerbaren-Energien- Gesetzes (EEG).

Mitte Mai wurde ein besonders heißes Eisen geschmiedet, nämlich die nationale Umsetzung der EU-Agrarreform, wozu uns Gitta Connemann Rede und Antwort stand. Die Spanne der weiteren andiskutierten Themen reichte vom Direktzahlungen- Durchführungs- gesetz über das Problem der Lückenindikation im Pflanzenschutz, dem Leitbild für die Landwirtschaft bis hin zu der zwischen den Generationen heftig umstrittenen Hofabgabeklausel.

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Botanische Wanderung zur ehemaligen Abhörstation

Detlef Dahlmann, Diplomingenieur für Landespflege führte den VDL-Ost am 10. Mai auf den Teufelsberg in Berlin und erläuterte die historische Entstehung des Geländes sowie seine besondere Vegetation.

Das Gelände ist seit 1915 Dauerwald, nach dem Zweiten Weltkrieg wurden dann 26 Millionen Kubikmetern Trümmerschutt aufgeschüttet. Danach wurden sowohl heimische Pflanzen wie Pappeln und Ahorn angepflanzt als auch Nischen mit exotischen Pflanzen wie dem Urwaldmammutbaum angelegt. In die zugewachsenen Hänge wurden immer wieder Sichtachsen geschlagen, wo Pionierpflanzen sich ihren Platz erobern.

Die 25 VDL-Ost-Mitglieder und Gäste tauschten auf dem Spaziergang ihr botanisches Wissen aus und bewunderten die Vielfalt des Terrains. Auf der ehemaligen Abhörstation von Amerikanern und Briten boten sich dann überraschende Bilder. So hat sich beispielsweise das Fundament eines gescheiterten Bauprojektes von Luxuswohnungen durch den Regen zu einen großen Wasserbecken entwickelt, das bereits mit Enten besetzt ist. Außerdem haben Imker Bienenvölker auf dem Gelände angesiedelt, Gartenliebhaber legten Beete an und Klangkünstler experimentieren in der Abhörstation. Auf dem Dach der Ruine der Feldstation konnte man dann sehen: Berlin ist grüner als es scheint.