VDL-Hessen: Empfang 2022 in Gernsheim

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AUSBLICK

Am Montag, 31. Januar 2022, lädt der VDL Landesverband Hessen e.V. zu seinem 14. Empfang im Rahmen der 67. Landwirtschaftlichen Woche Südhessen 2022 in die Stadthalle Gernsheim ein. Der Empfang, der dem Gedankenaustausch, Wiedersehen und Kennenlernen dienen soll und zu dem zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Verbänden und Hochschulen erwartet werden, beginnt um 16.30 Uhr. Im Rahmen des Empfanges wird Dr. Jörg Hüther, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wiesbaden, zum Thema „Düngeverordnung und Nitratrichtlinie – eine unendliche Geschichte?“ sprechen. Alle VDL-Mitglieder und interessierte Gäste sind herzlich eingeladen.

Studieninfotag digital: Hochschule Geisenheim stellt ihr Studienangebot am 12. November 2021 online vor

Mit einem Klick erhalten Studieninteressierte beim „Studieninfotag digital“ der Hochschule Geisenheim am 12. November 2021 Einblick in das Studium an der staatlichen Hochschule im Rheingau. Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr stellen die Studiengangleiterinnen und -leiter die Bachelor-Studiengänge Gartenbau, Getränketechnologie, Internationale Weinwirtschaft, Landschaftsarchitektur, Lebensmittellogistik und -management, Lebensmittelsicherheit sowie Weinbau und Oenologie vor. Die Interessierten können im direkten Austausch ihre Fragen zu Voraussetzungen, Studienschwerpunkten und Berufsaussichten stellen. Dabei sind auch Studierende und Ehemalige eingebunden, die aus erster Hand von ihren Erfahrungen berichten. Das Studierendenbüro berät parallel zum Thema Einschreibung, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) verrät, was das Studierendenleben neben Vorlesungen und Praktika noch bereithält.
Die Hochschule Geisenheim plant, den Studieninfotag im Herbst künftig immer online durchzuführen; unabhängig von der Coronasituation. So sollen auch Interessierte, die nicht im direkten Einzugsgebiet der Hochschule wohnen, Gelegenheit erhalten, sich umfassend und niedrigschwellig über die Geisenheimer Studiengänge rund um Pflanzen, Natur, Lebensmittel, Getränke und Wein zu informieren. Der Studieninfotag im Frühjahr soll 2022 wieder in Präsenz stattfinden und Interessierten ermöglichen, den Campus live und in Farbe zu entdecken.
Übrigens: Für die Teilnahme am „Studieninfotag digital“ am 12. November 2021 ist eine Anmeldung oder Registrierung nicht notwendig. Weitere Informationen unter www.hs-geisenheim.de/studieninfotag-digital.

Uni Gießen und Hohenheim: Internationales Promotionsprogramm nimmt nachhaltige Ernährungssysteme in den Blick

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International PhD Program in Agricultural Economics, Bioeconomy and Sustainable Food Systems der Universitäten Gießen und Hohenheim – DAAD fördert Stipendienproramm für weitere acht Jahre

Erkenntnisse aus der Agrarökonomie und Bioökonomie spielen eine wichtige Rolle, um die globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDG) der Vereinten Nationen zu erreichen. Eine große Bedeutung kommt außerdem nachhaltigen Ernährungssystemen zu, die mit dem Wissen um die globalen sozial-ökologischen Zusammenhänge gestaltet sein müssen. Damit nachhaltige Problemlösungen im Agrar- und Ernährungsbereich umgesetzt werden können, ist eine wissenschaftsbasierte Ausbildung der Entscheidungsträgerinnen und -träger unabdingbar. Das International PhD Program in Agricultural Economics, Bioeconomy and Sustainable Food Systems (IPPAE) von Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Universität Hohenheim versetzt Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- und Schwellenländern in die Lage, die Entwicklung des Agrar- und Ernährungssystems zukunftsorientiert zu unterstützen. Nach einer sehr erfolgreichen bisherigen Bilanz wird das gemeinsame internationale Promotionsprogramm der Universitäten Gießen und Hohenheim vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) für weitere acht Jahre gefördert.
Die Förderung erfolgt im Programm „Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge“ (EPOS) des DAAD. Für Stipendien der Promovierenden werden beiden Universitäten jeweils von 2022 bis 2030 über zwei Millionen Euro bereitgestellt; hinzu kommen rund 480.000 Euro für Betreuungsaufgaben.
Das Promotionsprogamm IPPAE ist darauf angelegt, das Potenzial des Agrarsektors für die Armutsbekämpfung und Ernährungssicherung besser auszuschöpfen, eine nachhaltigere Nutzung natürlicher Ressourcen zu erreichen und neue Möglichkeiten zu erschließen, die sich aus der globalen Entwicklung der Bioökonomie, das heißt des Umbaus auf biobasiertes Wirtschaften, ergeben. Prof. Dr. Martin Petrick, der das PhD-Programm an der JLU leitet, freut sich sehr, dass die Universitäten Gießen und Hohenheim jetzt erneut den Zuschlag erhalten haben. Die Förderung über den Zeitraum von weiteren acht Jahren biete den Verantwortlichen die nötige Planungssicherheit. Der Experte für Agrar-, Ernährungs- und Umweltpolitik erklärt: „Das Programm leistet einen nachhaltigen Beitrag zur akademischen Ausbildung künftiger Entscheidungsträgerinnen und -träger im Agrar- und Ernährungsbereich des Globalen Südens. Dabei setzen wir auch auf langfristige, persönliche Beziehungen.“
Prof. Dr. Regina Birner, Inhaberin des Lehrstuhls „Sozialer und institutioneller Wandel in der landwirtschaftlichen Entwicklung“ an der Universität Hohenheim, ergänzt: „In ihren Promotionsvorhaben erarbeiten die IPPAE Stipendiatinnen und -Stipendiaten innovative Lösungsansätze für die Herausforderungen des Agrar- und Ernährungssektors in ihren Herkunftsländern. Als Promotionsprogramm bietet IPPAE dabei zahlreiche Möglichkeiten für einen intensiven inhaltlichen und methodischen Austausch zwischen Stipendiatinnen und Stipendiaten und den Betreuenden.“
Das jetzt zur Förderung ausgewählte Promotionsprogramm baut auf den Erfahrungen und Erfolgen des bereits seit 1991 laufenden IPPAE-Programms auf. Die Schlüsselbereiche Agrarökonomie und Bioökonomie stehen weiterhin im Fokus; das Lehrangebot wird aber im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen um die Komponente der nachhaltigen Ernährungssysteme erweitert. Das Konzept der Ernährungssysteme nimmt dabei die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick, von klimafreundlicher Produktion über gesunde Ernährung bis zur Entwicklung innovativer Lösungen für Governance-Probleme und Schaffung von geeigneten politischen Rahmenbedingungen. Vor dem Hintergrund des „Food Systems Summit“ der Vereinten Nationen wird die Ausbildung auf innovative, ganzheitliche Konzepte ausgerichtet. Damit leistet das Programm einen Beitrag zur Erreichung zahlreicher SDGs: Im Mittelpunkt stehen die Ziele 1 (keine Armut), 2 (kein Hunger), 3 (Gesundheit und Wohlergehen), 4 (Hochwertige Bildung), 5 (Geschlechtergleichheit), 6 (Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen), 7 (bezahlbare und saubere Energien), 10 (weniger Ungleichheiten), 12 (nachhaltiger Konsum und Produktion), 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz), 14 und 15 (Leben unter Wasser und an Land) und 17 (Partnerschaften). An der JLU verzahnt sich IPPAE daher eng mit dem ebenfalls vom DAAD (im Programm „exceed – Hochschulexzellenz in der Entwicklungszusammenarbeit“) geförderten SDG Nexus Network, das am Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) angesiedelt ist.
Im Zeitraum von 1991 bis 2020 wurden im Programm IPPAE in Gießen 123 und in Hohenheim 102 Doktorandinnen und Doktoranden ausgebildet. Der überwiegende Anteil der Bewerberinnen und Bewerber kam aus Ländern in Afrika südlich der Sahara und Asien, wo der Agrarsektor eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Entwicklung spielt. Der Anteil der Absolventinnen und Absolventen, die in ihr Herkunftsland zurückgekehrt sind, liegt mit 86 Prozent überdurchschnittlich hoch. Eine engmaschige Betreuung und Integration der Teilnehmenden in bestehende Arbeitsgruppen beider Hochschulen zeichnet das Programm aus. IPPAE wendet dabei die hochrangigen Standards des International Giessen Graduate Centre for the Life Sciences (GGL) bzw. der Hohenheimer Graduierten-Akademie an.

VDL-Fachtagung „Düngeverordnung und Nitratrichtlinie“

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Am Montag, 10. Januar 2022, lädt der VDL Landesverband Hessen e.V. zu einer Fachtagung „Düngeverordnung und Nitratrichtlinie – eine unendliche Geschichte?“ im Rahmen der 74. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen 2022 in die Stadthalle Baunatal (bei Kassel) ein. Referent ist Dr. Jörg Hüther, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Wiesbaden.
Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr. Alle VDL-Mitglieder und interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

VDL-Hessen: Neujahrsempfang 2022

Foto: Stadt Baunatal

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Am Montag, 10. Januar 2022, lädt der VDL Landesverband Hessen e.V. zu seinem 28. Neujahrsempfang ein. Der Empfang, der im Rahmen der 74. Landwirtschaftlichen Woche Nordhessen 2022 in der Stadthalle Baunatal (bei Kassel) durchgeführt wird, beginnt um 16.00 Uhr (direkt im Anschluss an die Fachveranstaltungen). Alle VDL-Mitglieder sind herzlich eingeladen.

VDL-Hessen: Einladung zum 16. VDL-Netzwerk- und Alumni-Abend

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Treffen 2021 in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG in Gießen

Nach dem großen Erfolg der VDL-Netzwerk- und Alumni-Abende in den vergangenen Jahren wird auch in diesem Jahr das bereits sechzehnte am Freitag, 12. November 2021, in Gießen stattfinden. Auch in diesem Jahr wird die Vereinigte Hagelversicherung VVaG Gastgeber in ihrer Zentrale in der Wilhelmstrasse 25 sein. Das Alumni-Treffen, zu dem alle Gießener Absolventen (gleich welchen Jahrganges!) eingeladen sind, beginnt um 17.00 Uhr mit einem Sektempfang in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG und der Begrüßung durch den Vorstand der Hagelversicherung und des VDL.
Gastredner ist in diesem Jahr Steffen Zeitler, Bankprokurist, Leiter der Gruppe Investive Programme, Abteilung Landwirtschaftsförderung, WI-Bank, Wiesbaden/Offenbach/Wetzlar. Herr Zeitler spricht zum Thema „Wettbewerbsfähige Strategien: Welchen Beitrag leistet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) im Bereich Investitionsförderung für die Landwirtschaft?“
Der Abend steht dann bei erlesenem Essen und Getränken ganz im Zeichen des Wiedersehens, Kennenlernen und dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Auch zahlreiche Professorinnen und Professoren des Gießener Fachbereichs 09 Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement werden am Abend dabei sein. Die Prodekanin des Fachbereichs, Frau Prof. Dr. Wencke Gwozdz, wird in einem Grußwort über die aktuellen Entwicklungen berichten.

VDL-Hessen: Mitgliederversammlung 2021 in Gießen

Foto: Vereinigte Hagel

Die diesjährige Mitgliederversammlung des VDL Landesverbandes Hessen e.V. findet am Freitag, 12. November 2021, 15.30 Uhr, in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung VVaG, Wilhelmstraße 25, 35392 Gießen, statt. Im Mittelpunkt der Versammlung, die im Vorfeld des VDL-Netzwerk- und Alumni-Abend 2021 (Beginn: 17.00 Uhr) des VDL Landesverbandes Hessen e.V. stattfindet, stehen neben den satzungsgemäßen Berichten auch Wahlen zum Vorstand. Alle hessischen VDL-Mitglieder erhalten fristgerecht eine Einladung mit Tagesordnung und weiteren Informationen.

VDL-Mitgliederversammlung des Landesverband Hessen auf 12. November 2021 verlegt – Parlamentarischer Abend pandemiebedingt auf 2022 verschoben

Die nach wie vor anhaltende Corona-Pandemie – verbunden mit der sich wieder verschärfenden Verfügungslage in Hessen – hat leider auch einige organisatorische Folgen für die Veranstaltungen des VDL Landesverbandes Hessen:

 

Ursprünglich sollte am 22. September 2021 um 18:00 Uhr – im Anschluss an die Mitgliederversammlung 2021 – der Parlamentarische Abend unseres Landesverbandes stattfinden. In den letzten Wochen hat sich immer mehr herausgestellt, dass die Durchführung in der gewohnten Form in diesem Jahr so nicht durchführbar ist.

 

So hätte bereits das Besuchsprogramm im Landtag am Nachmittag mit exklusiven Gesprächen mit den Abgeordneten, das auch zentraler Bestandteil der agrarpolitischen Exkursion unserer Studierenden ist, nicht oder nur mit beachtlichem Aufwand angeboten werden können. Auch das Interesse der Abgeordneten an einem Parlamentarischen Abend – bei dem der persönliche Dialog im Vordergrund steht – hält sich unter den derzeitigen Umständen in engen Grenzen.

 

Wir haben daher – in Abstimmung mit der Landtagsverwaltung – uns entschieden, dass wir den Parlamentarischen Abend in diesem Jahr nicht durchführen werden und stattdessen ihn im Mai kommenden Jahres nachholen werden. Nicht nur mit Blick auf die Plenarwochen und die Semesterferien wurde ein so später Termin gewählt. Sollte die Pandemie dann immer noch zu Einschränkungen führen, können wir die Veranstaltung auch im Freien durchführen.

 

Neuer Termin für den Parlamentarischen Abend ist Mittwoch, 11. Mai 2022, 18:00 Uhr, Ratskeller Wiesbaden.

 

Dieser Termin erlaubt uns zudem, dass wir die Mitgliederversammlung 2022 am gleichen Tag (16:00 Uhr) im Ratskeller durchführen können.

 

Durch den Wegfall des Parlamentarischen Abend am 22. September 2021 macht es wenig Sinn, dass wir “nur” zur Mitgliederversammlung 2021 um 16:00 Uhr nach Wiesbaden einladen. Es wäre zu befürchten, dass nur eine sehr geringe Zahl der Kolleginnen und Kollegen teilnehmen würde, da sonst keine berufsständische Veranstaltung an diesem Tag damit verbunden wäre.

 

Wir haben uns daher entschieden, dass wir die Mitgliederversammlung 2021 am Freitag, 12. November 2021, 15:30 Uhr (vor dem VDL-Alumni-Treffen) in der Zentrale der Vereinigten Hagelversicherung in Gießen durchführen werden. Ich danke an dieser Stelle unserem Vorstandskollegen Thomas Gehrke, Mitglied des Vorstandes der Vereinigten Hagelversicherung, sehr herzlich, dass er diese Vorgehensweise nicht nur ausdrücklich unterstützt, sondern auch die organisatorischen Voraussetzungen hierfür schafft.

 

Wir gehen zudem davon aus, dass mit dieser Lösung auch mehr Kolleginnen und Kollegen (auch Studierende) an beiden Veranstaltungen teilnehmen werden.

 

Zu allen Veranstaltungen werden alle Mitglieder des VDL Landesverbandes Hessen selbstverständlich form- und fristgerecht geladen werden. Bitte aber die Termine bereits notieren.

 

Wir bedauern sehr, dass wir diese Umplanungen vornehmen mussten und danken allen, die uns hierbei unterstützt haben, nochmals ganz herzlich.

Nächster Online-Stammtisch der VDL-Landesgruppe Bayern am 20. September 2021

Der nächste Online-Stammtisch der Landesgruppe Bayern findet am Montag, den 20. September 2021, ab 20.00 Uhr statt.

Trotz der weitgehenden Entspannung der Corona-Lage, die bei entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen auch ein persönliches Treffen möglich machen würde, wird der September-Stammtisch dennoch im Online-Format stattfinden. Damit wird an die positiven Erfahrungen der letzten Veranstaltungen angeknüpft, bei denen es die Web-Version ermöglichte, dass auch VDL-Kolleginnen und -kollegen, die nicht vor Ort sind, am Treffen teilnehmen können. Dass dies gerade im „Flächenstaat“ Bayern ein vordringliches Anliegen ist, liegt auf der Hand, denn der VDL definiert sich nicht durch bestimmte Personen in bestimmten Regionen/Orten, sondern durch die Gesamtheit seiner Mitglieder. Deshalb sei hier nochmals ausdrücklich auf die Stärkung des MITEINANDER durch den kollegialen Austausch hingewiesen.

Natürlich wird es auch wieder eine „Aktuelle Stammtischfrage“ geben. Nach Brezen und Bier, die in den vorangegangenen Stammtischterminen behandelt wurden, wird dieses Mal ein weiteres Lebensmittel im Mittelpunkt stehen, zu dem nicht nur Insiderwissen vermittelt wird, sondern welches den Gewinner der Stammtischfrage auch kulinarisch erfreuen wird.

Die Zugangsdaten werden unmittelbar nach der Anmeldung (bitte Mail an landesgruppe.bayern@vdl.de) verschickt.

Bier von der „Grünen Wiese“

„Was lange währt, wird endlich gut“ – mit diesen Worten könnte man den Besuch des „Starnberger-Brauhauses“ durch eine kleine Delegation der VDL-Landesgruppe Bayern Ende August diesen Jahres kommentieren. Anlass war die Überreichung des Siegerpreises der Aktuellen Stammtischfrage vom April 2021. Seinerzeit hatte Marlene Speck, Brau- und Malzmeisterin sowie Dozentin der Genussakademie und der World Brewing Academy an der renommierten Doemens-Schule in Gräfelfing, in einem Kurzvortrag Wissenswertes über die Geschichte der Braukunst und die technischen Spezifikationen des Brauens dargeboten. Den Abschluss bildete die Frage: „Wie viele olympische Schwimmbecken könnte man mit dem Bier füllen, das Bayern im Jahr 2020 verkauft hat?“ Der Sieger des Ratespiels, Prof. Anton Mangstl, lag zwar – so viel Ehrlichkeit muss ein – mit seiner Schätzung weit ab von der Realität, aber immerhin von allen Teilnehmern am dichtesten dran. Die richtige Antwort lautete: 992 Becken. Siegerpreis war ein Geschenkkarton Bier, welches tunlichst aus der Region kommen sollte.

Begeisterte Gesichter hinterließ die Besichtigung des Starnberger Brauhauses bei
(von rechts) Prof. Anton Mangstl, Marlene Speck und Dr. Wolfgang Filter.

Marlene Speck vermittelte den Kontakt zum Starnberger Brauhaus. Der Besuch musste jedoch hinausgeschoben werden, denn das erst im Jahre 2016 als Start-up auf der „Grünen Wiese“ gegründete Brauhaus hatte die erste Expansionsphase bereits abgeschlossen und befand sich im Sommer 2021 im Umzugsstress an den neuen Standort Feldafing. Und da es nicht nur eine simple Übereichung von ein paar Flaschen Bier sein sollte, schob man seitens des VDL gern den Termin hinaus, um dann gleich die neuen Produktionsräume besichtigen zu können. Vertriebsleiter Leonhard Ehrl nahm sich sehr gern Zeit, um voller Stolz und gespickt mit beeindruckenden Hintergrundinformationen die neue Brauanlage zeigen zu können.

Mit dem Aufbau dieser kleinen aber feinen privaten Brauerei erfüllte sich Gründer und Geschäftsführer Florian Schuh einen lang gehegten Traum, indem er die seit etwa 100 Jahren brach liegende Brautradition im Landkreis Starnberg mit der Herstellung des STARNBERGER , des klassischen bayrischen Bieres, wiederbelebte.