VDL-Fachforum 2024: „Fachkräftebedarf in der Agrarbranche – Krise oder Chance für Modernisierung?“

Fotos: VDL

„Fachkräftebedarf in der Agrarbranche –  Krise oder Chance für Modernisierung?“ war das Thema des traditionellen Fachforum des VDL. Am 14. Oktober 2024 diskutierten Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden in Berlin zu den Herausforderungen, die auf die Branche zukommen. Hintergrund war die aktuelle Studie des VDL, die sich mit diesem Thema beschäftigt und die im Rahmen des Forums vorgestellt wurde.

Das traditionelle Fachforum des VDL bildete den Auftakt des Veranstaltungstages im Vorfeld des Parlamentarischen Abends. Grundlage der Diskussionsrunde war die aktuelle Studie des Berufsverbandes zum Fach- und Führungskräftebedarf der Agrarbranche, die in diesem Jahr durchgeführt wurde. Die Befragung wurde unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Jens-Peter Loy von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durchgeführt.

Das Ergebnis der Studie machte deutlich, dass die Branche mit einem erheblichen Mangel an Fach- und Führungskräften konfrontiert ist und sich diese Lücke in den kommenden Jahren noch deutlich verstärken wird. Rund ein Viertel der Beschäftigten der Branche ist 55 Jahre oder älter und gleichzeitig ist feststellbar, dass die Zahlen der Studienanfänger in den relevanten Studiengängen rückläufig ist. „Wir sehen die Rekrutierung von Fach- und Führungskräften in der Agrarbranche aktuell und zukünftig als problematisch an. Die heute veröffentlichte VDL-Studie zum Fach- und Führungskräftebedarf in der Agrarwirtschaft belegt dies unverblümt und weist Handlungsempfehlungen auf, um dem Mangel wirksam entgegenzutreten“, so VDL-Präsident Markus W. Ebel-Waldmann bei der Vorstellung der VDL-Studie in Berlin.

 

Durch das Fachforum führte VDL Präsident Markus Ebel-Waldmann, der mit Grit Worsch, Vorstandsvorsitzende VR PLUS Altmark-Wendland eG, Stefan Krämer, Geschäftsführer von BRAIN4FOOD / AgroBrain, Prof. Dr. Rainer Langosch, Professor und Dekan am Fachbereich Agrarwirtschaft, Hochschule Neubrandenburg und Vorsitzender des Fachbereichstages Agrarwirtschaft, Philipp Schupp, Vorsitzender der Young Professionals des VDL Bundesverbandes und Prof. Dr. Jens-Peter Loy, Professor am Lehrstuhl für Marktlehre, Institut für Agrarökonomie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, diskutierte.

Die Diskussion zeigte den großen Handlungsbedarf in der Branche, aber auch der Wissenschaft und der Politik, um dieser tiefgreifenden Krise zu begegnen. Der VDL führt regelmäßig Studien zu den aktuellen Herausforderungen der Branche durch, um die Aufmerksamkeit auf die drängenden Themen zu richten und geeignete Maßnahmen zu identifizieren, wie diese bewältigt werden können. Zur Abmilderung des drohenden Fachkräftemangels fordert der Berufsverband von allen Akteuren, insbesondere der Politik, den Nachwuchs der Branche konsequent zu fördern und so dem Arbeitsmarkt sowie der Branche auch in Zukunft eine ausreichende Zahl gut ausgebildeter Akademiker zur Verfügung stellen zu können.

 

Dem Fachforum folgte eine Vorstellung des Arbeitsfeldes Lobbyarbeit. Ausgewählte Verbandsvertreter stellten Ihre Verbände vor und gaben den Teilnehmern einen Einblick in ihre tägliche Arbeit. Moderiert wurde die Runde von Nina Parzych, die mit Michael Schweizer, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Führungskräfteverbandes ULA, dem politischen Dachverband des VDL, Anders-Maximilian Gyllenstig, Geschäftsführer des Bundesausschuss Obst und Gemüse, und Gerolf Bücheler, Geschäftsführer des Bundesverband Bioenergie den Begriff Lobbyarbeit in das politische Geschehen in Berlin einordnete.

 

 

Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

Fachsymposium zum 75-jährigen Jubiläum des VDL Bayern

„Algorithmus statt Hofnachfolge? Bioreaktor statt Weiderind?“

6. November 2024 15.00 – 18.00 Uhr

Am Staudengarten 1, 85354 Freising

Raum D1.402 im 4. Stock

Anmeldung unten

Die VDL-Landesgruppe Bayern wird 75, hat damit als Berufsverband Jahrzehnte der Veränderung in der Agrarbranche begleitet und greift jetzt mit einem Fachsymposium eine besonders spannende Perspektive auf: Welcher neue Wandel steht für die Berufsfelder der Grünen Branche an, wie definieren moderne Technologien und Entwicklungen neue Anforderungen und wie können diese Berufsprofile in Zukunft aussehen. Künstliche Intelligenz als allgegenwärtiges Stichwort, aber auch neue Züchtungsmethoden, oder zelluläre Landwirtschaft sind nur Einzelbeispiele von vielen.

Namhafte Referenten*innen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, der Politik und den Studierenden nehmen sich dieses Themas an und werden versuchen, in der Diskussion mit den Gästen interessante und hilfreiche Impulse für Verantwortliche und Entscheidungsträger herauszuarbeiten. Wie sollte der Schwerpunkte zwischen Grundlagenbiologie, Informatik oder dem Stallbesuch aufgeteilt werden? Stärkung von Medien- und Kommunikationsfähigkeiten, knallhartes Rechnungswesen oder doch die enge Bindung zum landwirtschaftlichen Praxisbetrieb?

Die praktische Ausbildung und das Agrarstudium an Fachhochschulen und Universitäten stehen gemeinsam als Garanten für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Agrarwirtschaft sowie den vor- und nachgelagerten Bereichen. Wo stehen wir heute und wo geht es hin? Und welchen Beitrag kann ein Berufsverband wie der VDL leisten, damit die heutigen Erwartungen und die daraus resultierenden Planungen der Realität von morgen genügen?

Wir freuen uns sehr über eine Teilnahme an unserer Jubiläumsveranstaltung!

Programm:

14.30 – 15.00 Uhr Begrüßungskaffee & Einlass

15.00 – 15.20 Uhr Eröffnung, Grußworte & Einführung

15.20 – 17.00 Uhr Impulsreferate

17.00 – 18.00 Uhr Diskussion

Ab 18.00 Uhr Ausklang bei Snacks & Getränken

Einladung ansehen & herunterladen

Anmeldung:

Die Teilnahme ist kostenfrei!

    Ich melde mich zum Fachsymposium am 06. November 2024 an




    Verantwortlich für Inhalte, Texte und Bilder: Dr. Wolfgang Filter & Sebastian Eichelsbacher

    VDL-Mitgliederversammlung des VDL-Landesverbandes NRW mit Fachprogramm

    Besuch bei Moss & Butzen und Diskussion über Eiervermarktung in Europa

    Die Mitglieder des Landesverbandes NRW trafen sich zur diesjährigen Mitgliederversammlung am 13. September 2024 auf dem Betriebsgelände der Firma Leonhard Moos & Butzen GmbH in Viersen (http://www.moos-butzen.de/). In einer kurzweiligen und informativen Versammlung, durch die die 1. Vorsitzende Annabelle Kunz führte, wurde über die Veranstaltungen des laufenden Jahres seitens des Landesverbandes und der Studierendengruppe berichtet. Nach dem Bericht des Schatzmeisters Oliver Peters und des Kassenprüfers, vertreten durch Felix Gräfen, die keine Beanstandungen an der Kassenführung hatten, sowie der weiteren formalen Tagesordnungspunkte, kam der Einkaufsleiter der Firma Leonard Moos & Butzen dazu und führte in das Fachprogramm ein.

    Das Unternehmen gehört zu einem familiengeführten Konzern aus den Niederlanden und hat sich zum Ziel gemacht, mit verschiedenen Tochterunternehmen und zahlreichen Verarbeitungsbetrieben in den Niederlanden und Deutschland ein wichtiges Bindeglied in der Wertschöpfungskette vom erzeugenden Landwirt, den Lieferanten und den großen Distributionsketten des Lebensmitteleinzelhandels sowie der Industrie zu bilden. Allein am Standort Viersen zählen 430 – 440  Landwirte und Landwirtinnen zu den Lieferanten. Neben der industriellen Ware wie Flüssigei, Trockenei und anderen Zubereitungsformen spielt das Frischei die Hauptrolle im Portfolio. In über 100 Jahren aktiver Tätigkeit hat sich das Unternehmen einen wichtigen Marktanteil erarbeitet, welcher mit 2,5 Miollionen verpackten Eiern pro Tag am Standort in Viersen bzw. 120 Millionen Eiern pro Woche in der Gesamtgruppe bei manchen Distributoren bis zu 30% der verkauften Eier in Deutschland beträgt.

    Eine besondere Herausforderung für ein Vermarktungsunternehmen wie Moos&Butzen ist die unterschiedliche Preisbindung. Während die Landwirte und Landwirtinnen in der Regel für die Dauer einer Legeperiode (vom Einstallen bis zum Ausstallen einer Tiergruppe) einen festen und damit kalkulierbaren Preis über 75 Wochen erhalten, muss Moss & Butzen seitens der Distributionspartner Jahrespreise mit 52 Wochen Preisbindung akzeptieren. Das Risiko der Preisschwankungen liegt damit zu einem großen Teil beim Händler. Um auf die saisonale Marktnachfrage zu reagieren und Schwankungen auszugleichen, wird das Kühllager als Puffer genommen, in dem Eier bis zu 3 Monate lagern können und anschließend als gekochtes und gefärbtes Party- oder Osterei in den Markt gehen.

    Nach vielen Jahren der Diskussion über Haltungsformen und zuletzt natürlich das Thema des Kükentötens hat sich die Bodenhaltung mit mehr als 50% Marktanteil einen festen und pragmatischen Platz erarbeitet. Freilandhaltung mit mindestens 4 m² Auslauf und Biohaltung spielen eine untergeordnete Rolle in der großräumigen Vermarktung und sind häufig bei lokalen Lieferbeziehungen zwischen Landwirt und Distribution zu finden. Moos & Butzen hat sich entschieden zum Thema Kükentöten einen klaren Weg zu gehen und vermarktet ausschließlich Ware, bei der die Selektion der Bruteier in moderner Form durch Test und Aussortierung der Eier zu Beginn des Brütprozesses erfolgt. Ein Trend in der Züchtung geht aus Gründen des Tierschutzes auch wieder zum Zwei-Nutzungs-Tier, wobei dies nun ein langer Weg ist, da die beiden Nutzungsformen Eierproduktion und Mast in den letzten 69 Jahren zu deutlichen genetischen Differenzierungen geführt haben.

            

     

    Fotos: VDL-Landesverband NRW e.V., Text: Dr. Jürgen Roßbach

    Vielfaltserklärung des VDL-Bundesverband Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.

    Foto: Pixabay

    In seiner Sitzung am 14. Oktober 2024 hat das Präsidium des VDL-Bundesverband Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. folgende Erklärung einstimmig beschlossen:

    Der VDL Bundesverband Agrar Ernährung Umwelt lehnt sämtlichen Formen von Verachtung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion und ihrer vermeintlichen Andersartigkeit, sowie von Rassismus, Homophobie oder Frauenfeindlichkeit ab und tritt diesen entschieden entgegen.

    Gesellschaftspolitisch bekennt sich der VDL zum freiheitlich-demokratischen und sozialen Rechtsstaat und setzt sich für Menschenwürde, Chancengleichheit und Gleichberechtigung ein. Dies geschieht unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Identität.

    Der VDL Bundesverband Agrar Ernährung Umwelt steht für ein starkes, demokratisches und geeintes Europa. Die Europäische Union ist die Quelle und der Garant für unseren Wohlstand und Frieden.

    Berlin, 14. Oktober 2024

    Luxemburg-Exkursion der VDL-Studierendengruppe Bonn

    Am Samstagmorgen, den 31. August, ging es für die VDL-Studierendengruppe Bonn für zwei Tage nach Luxemburg. Nach einer nebeligen und sehr kurvigen Fahrt durch wunderschöne Landschaft kamen wir im Norden Luxemburgs in dem kleinen Örtchen Kalborn an. Dort besuchten wir die Produktionsstätte der Genossenschaft Ourdaller. Seit 1995 werden dort unter anderem verschiedene Senfsorten hergestellt und aus Hanf, Lein, Raps und Mohn hochwertige Öle gepresst. Nach einer Führung über den gesamten Hof bekamen wir eine leckere Kostprobe vieler Produkte.

    Weiter ging es zum Nikolausberg Oberbecken des Pumpspeicherwerks Vianden. Bei bestem Wetter haben wir dort gepicknickt und hatten von einer Aussichtsplattform einen beeindruckenden Ausblick. In dem Besucherzentrum des unterirdischen Wasserkraftwerks konnten wir uns von den heißen Außentemperaturen abkühlen und einen Blick auf die gigantisch großen Turbinen werfen.

    Auf der Fahrt zum letzten Programmpunkt des Tages ging es an einer großen Staumauer mit einem „Reverse Graffiti“ vorbei (mit Hochdruckreinigern wurden Portraits in den Schmutz „gezeichnet“). Der letzte Programmpunkt war die Besichtigung und interessante Führung über einen Milchviehbetrieb mit Wagyuzucht, auch wieder mit einer kleinen leckeren Verköstigung des Wagyufleisches. Den Abend haben wir in der kleinen touristisch geprägten Stadt Vialden auf der Terrasse ausklingen lassen.

    Am Sonntag ging es nach einem stärkenden Frühstück in der Jugendherberge zu Fesch Haff, einem 2022 gegründeten Forschungsbetrieb für Aquaponik. Wir erhielten eine ausführliche Erklärung zu der Funktionsweise eines aquaponischen Betriebs und konnten uns die Fischbecken mit Goldfischen, Kois und Spiegelkarpfen, die anschließende Wasseraufbereitung und das Gewächshaus mit den Pflanzen anschauen.

    Nach einem weiteren sonnigen Picknick in den Weinbergen stand eine Führung durch die Weinkellerei Grevenmacher der Winzergenossenschaft Domaines Vinsmoselle mit Weinprobe auf dem Programm.

    Zum Abschluss unserer Exkursion bekamen wir auf dem Betrieb van de Sluis Rollrasen die verschiedenen Produktionsschritte erklärt, inklusive einer kleinen Erntevorführung. Inspiriert von den sehr verschiedenen Betrieben und Bereichen der Landwirtschaft erreichten wir am Sonntagabend wieder Bonn. Wir danken allen Betrieben für die spannenden Einblicke, die wir an dem Wochenende bekommen haben!

    DWI beauftragt die Hochschule Geisenheim mit der Erstellung neuer Marktberichte

    Im Bild: v.l.n.r.: Christoph Kiefer (HGU), Monika Reule (DWI), Eberhard Abele (DWI), Prof. Dr. Simone Loose (HGU), Antoine Wetzler (HGU). Bildquelle: DWI

    Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat die Hochschule Geisenheim damit beauftragt, ab September 2024 bis 2027 Marktberichte basierend auf der Geisenheimer Absatzanalyse bereitzustellen, die das DWI der Branche regelmäßig zur Verfügung stellt. Die Berichte beruhen auf einer Auswertung der Absatzdaten von Weingütern, Kellereien und Genossenschaften aus den acht größten Anbaugebieten Deutschlands.
    „Dank der Daten aus der Geisenheimer Absatzanalyse können wir noch detaillierte Informationen zu den Absatzwegen abseits des Lebensmitteleinzelhandels liefern, was insbesondere für kleinere Betriebe von großem Interesse ist“, betont DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. „Der erste Bericht wird erstmals eine ausführliche Analyse zum Vertrieb von Weingütern in die Gastronomie liefern, was wir bisher so nicht abbilden konnten und von daher einen echten Mehrwert dieser Kooperation darstellt“, erklärt Reule. Sie könnten von den Weingütern genutzt werden, um ihre Preissetzung und Preisverhandlungen mit Gastronomen zu optimieren.

    Nach dem Sonderbericht zur Gastronomie im September, folgen in diesem Jahr noch weitere Berichte zum Absatz der Weinerzeuger über die Direktvermarktung und den Fachhandel. Für die kommenden Jahre hat sich das DWI mit der Hochschule Geisenheim auf die Bereitstellung weiterer neuer Informationen verständigt, wie etwa zum Geomarketing oder zu erfolgreichen Exportprodukten.

    „Angesichts der begrenzten Mittel in der Branche, sehen wir es mit unserem Team als eine besondere Auszeichnung und gleichzeitige Verpflichtung, mit Unterstützung des DWI an der Fortführung der Geisenheimer Absatzanalyse zu arbeiten,“ sagt Prof. Dr. Simone Loose, Leiterin des Instituts für Wein- und Getränkewirtschaft der Hochschule Geisenheim. Gerade in einem schwierigen Marktumfeld seien zuverlässige und präzise Informationen zur Entwicklung der verschiedenen Absatzwege für die deutschen Weinproduzenten unerlässlich.
    Die Hochschule kann die Mittel des DWI als notwendigen Eigenanteil in ein Europäisches EFRE-Förderprojekt einbringen. „Durch die dadurch erhöhte Fördersumme können wir den Betrieben ist weiterhin eine kostenfreie Teilnahme an der Absatzanalyse anbieten – eine Lösung von der Branche für die Branche,“ betont Loose. Das DWI wie auch die Hochschule wünschen sich dabei eine noch stärkere Beteiligung von Betrieben. Je mehr Erzeuger teilnehmen, desto detaillierter und genauer werden die Daten und Analysen, die dann an die Branche zurückgeben werden können.

    Text: Markus Ebel-Waldmann

    Oben grüner Strom, unten weißer Riesling – Hessischer Wissenschaftsminister Gremmels besucht Hochschule Geisenheim und weiht Forschungsplattform für Agri-Photovoltaic ein

    Einweihung der Agri-Photovoltaic-Anlage (v.l.n.r.): Thomas Franke (AgriPV-Solutions), Prof. Dr. Manfred Stoll und Prof. Dr. Claudia Kammann (beide Hochschule Geisenheim), Dagmar Baecker (WIBank), Timon Gremmels (Hessischer Wissenschaftsminister), Ingo Schon (Mitglied des Landtags und Weinbaupolitischer Sprecher CDU-Landtagsfraktion), Christian Weinmann (sbp sonne), Prof. Dr. Hans Reiner Schultz (Präsident der Hochschule Geisenheim), Julia Wamsler (ISE Fraunhofer). Quelle: Torsten Silz / Hochschule Geisenheim

    Am 05. September 2024 stattete Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, der Hochschule Geisenheim einen Antrittsbesuch ab. Bei seinem Besuch machte sich der Minister ein Bild von der Weiterentwicklung des Campus der Hochschule, tauschte sich mit ausgewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu deren Forschungsprojekten aus und weihte die Agri-Photovoltaic-Forschungsplattform „VitiVoltaic“ an der Hochschule Geisenheim ein.

    Agri-PV-Plattform liefert erste Erkenntnisse und ersten Voltaic-Wein Deutschlands

    Oben grüner Strom, unten weißer Riesling – so lässt sich die Agri-Photovoltaic-Forschungsanlage „VitiVoltaic“ an der Hochschule stark vereinfacht auf einen Nenner bringen. Bei der Anlage handelt es sich um eine komplexe Installation automatisiert gesteuerter Photovoltaic-Module über den Reben im Weinberg. Ziel ist die Erprobung der doppelten Nutzung der landwirtschaftlichen Fläche für die Weinproduktion und Solarstromgewinnung. Gleichzeitig stellt die Anlage und das dazugehörige umfassende wissenschaftliche Projekt auch eine wichtige nationale und internationale Forschungs- und Transferplattform für den Austausch mit Weinbaubetrieben aus der Region und darüber hinaus zu verschiedensten Fragestellungen in Bezug auf die zukünftigen Herausforderungen des Weinbaus im Kontext von Klimawandel und Biodiversität dar. Bei der Konzeption, Umsetzung und Aufstellung begleitet wurde die Hochschule Geisenheim durch den Lösungsanbieter AgriPV-Solutions aus München.

    Im letzten Herbst ist die Anlage in Betrieb genommen worden und hat in diesem Jahr erstmals die Daten eines kompletten Entwicklungszyklus geliefert. Auch ein erster Jahrgang des im Forschungsweinberg gereiften Weins – dem ersten Voltaic-Wein Deutschlands – ist nun verfügbar. Erste interessante Erkenntnisse aus dem abgelaufenen Jahr liegen bereits vor. Sie zeigen unter anderem einen leicht verzögerten Reifeverlauf, der der enormen Beschleunigung der Reife durch den Klimawandel entgegenwirkte.

    Die nun erfolgte offizielle Einweihung ist der Auftakt für eine intensive Forschungsarbeit über viele Jahre, von der sich die Geisenheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vielfältige weitere Erkenntnisse erhoffen. Sie stehen dabei im engen Austausch mit einer Vielzahl von wissenschaftlichen Partnern aus vielen Ländern der Welt, unter anderem aus Portugal, Frankreich, USA und Australien. Darüber hinaus ist die „VitiVoltaic“-Anlage auch ein essenzieller Ausgangspunkt für Weiterentwicklungen und die Nutzbarmachung für die Praxis. So ist aus der bestehenden Plattform bereits der Prototyp eines weiteren, innovativen Anlagentyps namens „VitiCULT-PVmobil“, einer gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der Solarenergie- und Tragwerksplaner sbp sonne entwickelten mobilen Anlage für Jungrebenanlagen, entstanden.

    Gefördert wird der Aufbau und der Betrieb der Forschungsplattform „VitiVoltaic“ sowie die Anschaffung neuester Maschinen, wie z.B. eines autonomen Hackroboters bis 2025 über das Hessische Wissenschaftsministerium aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE mit insgesamt rund 800.000 €. Weitere 300.000 € zur wissenschaftlichen Begleitforschung wurden durch das Hessische Landwirtschaftsministerium bereitgestellt.

    Stimmen zum Antrittsbesuch sowie zur Einweihung der „VitiVoltaic“-Anlage

    „Die Hochschule Geisenheim bietet ein beeindruckendes Spektrum an praxisnahen Studienangeboten und treibt intensive Forschungsaktivitäten zu wichtigen Herausforderungen der Zukunft voran. In ihren verschiedenen Themenbereichen, angefangen von Wein und Getränken, über Gartenbau und Lebensmittel, bis hin zur Landschaftsarchitektur, wirkt sie als hessische Hochschule damit weit über unser Bundesland sowie über Deutschland hinaus in die Welt. Die VitiVoltaic-Anlage ist hierfür ein beeindruckendes Beispiel. Schon als Bundestagsabgeordneter habe ich mich intensiv mit der Agri-PV beschäftigt. Daher war es mir eine große Freude, die Forschungs- und Transferplattform kennenlernen und einweihen zu dürfen“, fasst Timon Gremmels, hessischer Wissenschaftsminister seine Eindrücke des Antrittsbesuchs und der Einweihung der „VitiVoltaic“-Plattform zusammen.

    „Die neue Agri-PV-Anlage in Geisenheim ist ein wichtiger neuer Baustein für die Forschung an der Hochschule Geisenheim und gleichzeitig ein gutes Beispiel, wie die Hochschule durch praxisnahe Projekte mit konkreten und wichtigen Erkenntnissen zur Lösung der Herausforderungen der Zukunft in Landwirtschaft und Weinbau beiträgt. Das Projekt entsprechend zu fördern, war uns daher ein wichtiges Anliegen. Für die engagierte Forschung und den weiteren Transfer dieses Wissens in die Praxis danke ich der Hochschule Geisenheim und allen Beteiligten und wünsche weiterhin viel Erfolg mit der Arbeit hieran“, sagt Ingmar Jung, Hessischer Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat.

    „Wir bedanken uns recht herzlich bei Wissenschaftsminister Timon Gremmels für sein großes Interesse an unserer Hochschule neuen Typs. Besonders gefreut hat uns bei seinem Antrittsbesuch auch, dass Hr. Gremmels im Rahmen der Einweihung am Beispiel der VitiVoltaic-Anlage mit uns auch inhaltlich tief in unsere wissenschaftliche Arbeit und die Chancen und Herausforderungen beim Auf- und Ausbau internationaler Forschungsplattformen eingestiegen ist. Ein besonderer Dank gilt auch Landwirtschafts- und Umweltminister Ingmar Jung für die große Unterstützung im Rahmen des Aufbaus unserer Anlage als auch sonst“ kommentiert Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, Präsident der Hochschule Geisenheim.

    „Dank der Förderung durch das Wissenschafts- und Landwirtschaftsministerium des Landes Hessen haben wir als Hochschule Geisenheim mit der VitiVoltaic-Anlage eine perfekte Plattform für die Erforschung und Erprobung zukünftiger Lösungen für den Umgang mit dem Klimawandel im Weinbau aufbauen können. Im Fokus unserer Forschung wird dabei in Zukunft sowohl die Änderung des Mikroklimas, dessen Einfluss auf den Gesundheitszustand der Trauben, die Physiologie der Rebe, neue Pflanzenschutzstrategien, als auch neue technische Applikationen wie dem Einsatz batteriebetriebener, autonomer Raupen beinhalten“, erklärt Prof. Dr. Manfred Stoll, Institutsleiter allgemeiner und ökologischer Weinbau an der Hochschule Geisenheim.

    „Ein weiteres wichtiges Element der Forschungsaktivitäten rund um das VitiVoltaic-Projekt ist auch die Diskussion wichtiger Rahmenbedingungen und Randaspekte für die nachhaltige Umsetzung solcher Systeme. Hierzu gehört beispielsweise, Möglichkeiten zur Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz und der schnellen Integration in die Praxis zu entwickeln“, ergänzt Prof. Dr. Claudia Kammann, Institutsleiterin für angewandte Ökologie.

    „Bei der Agri-PV Anlage in Geisenheim handelt es sich um die erste Anlage in Deutschland, die über Weinreben im Weinberg projektiert und installiert ist. Wir sind stolz und dankbar, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit der Hochschule Geisenheim und dem Land Hessen realisieren durften“, kommentiert Thomas Franke, Geschäftsführer bei Agri-PV Solutions.

    Text: Markus Ebel-Waldmann

    Große Expertise zu Lebensmittelallergien

    Prof. Dr. Thomas Holzhauser. Foto: DasFotostudio Caleb Ridgeway

    Wenn der Genuss von bestimmten Nahrungsmitteln zu Hautreaktionen, Atemproblemen, Übelkeit oder Durchfall führt, kann eine Lebensmittelallergie die Ursache sein. Rund vier Prozent der Menschen in Deutschland leiden daran und vertragen beispielsweise Eier, Milchprodukte, Erdnüsse, Nüsse, Soja oder Schalentiere nicht gut, weil ihr Immunsystem auf die darin enthaltenen Proteine überschießend reagiert. An der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gibt es nun eine besondere Expertise auf diesem Gebiet: Dem Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Thomas Holzhauser, Wissenschaftlicher Oberrat und Arbeitsgruppenleiter am Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen, ist eine Honorarprofessur an der JLU übertragen worden.

    „Prof. Holzhauser gehört zu den international bekannten Lebensmittelallergie-Forschern“, so Prof. Dr. Holger Zorn, Dekan des Fachbereichs 08 – Biologie und Chemie an der JLU. „Er ist eine ausgesprochen wertvolle Bereicherung für die Lehre und Forschung an unserem Fachbereich in dem hochaktuellen Gebiet der Lebensmittelallergien sowie der molekularbiologischen und biochemischen Analysenmethoden.“ Prof. Holzhauser ist am Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie der JLU tätig, in dem er 2017 für das Fach Lebensmittelchemie habilitiert wurde.

    Die Schwerpunkte seiner Forschungs- und Lehrtätigkeiten liegen in der molekularen Allergologie sowie der Allergenanalytik von Lebens- und Arzneimitteln. Mit seiner praxisnahen, translatorischen und analytischen Expertise ergänzt Prof. Holzhauser die Lehre im Bachelor- und Masterstudiengang der Lebensmittelchemie an der JLU. Die Studierenden beschäftigen sich hier mit Lebensmitteln, deren Inhaltsstoffen und Zusammensetzung, sowie der Veränderung von Lebensmitteln – zum Beispiel durch Umwelteinflüsse, Zubereitung, Produktionsverfahren und Lagerung. Darüber hinaus sind die Chemie und die Analytik von Kosmetika, Bedarfsgegenständen und Futtermitteln Bestandteil des Lebensmittelchemie-Studiums.

    Prof. Dr. Thomas Holzhauser, Jahrgang 1969, stammt aus München und studierte Lebensmittelchemie an der Technischen Universität Berlin sowie Chemie an der University of Kent in Canterbury. Der diplomierte und staatlich geprüfte Lebensmittelchemiker forschte anschließend am Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in Langen an der Entwicklung von neuen analytischen Methoden zum Nachweis von Allergenen in Lebensmitteln und wurde im Jahr 2000 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main promoviert. Nach dreijähriger Projektleitertätigkeit in der biotechnologischen In-vitro-Diagnostikindustrie kehrte er 2003 zurück in die Abteilung Allergologie des PEI, in der er seitdem verschiedene Positionen als Forschungs- und Arbeitsgruppen- sowie Fachgebietsleiter in der Qualitätsbewertung von biomedizinischen Arzneimitteln ausfüllte. An der JLU war er neben seiner Tätigkeit am PEI bereits als Lehrbeauftragter tätig.

    Zum Vormerken: Prof. Holzhauser hält seine Antrittsvorlesung am 1. November 2024 um 15 Uhr im Hörsaal C2 (Heinrich-Buff-Ring 19, Gießen). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

    Text: Markus Ebel-Waldmann

    VDL: Parlamentarischer Abend am 14. Oktober 2024

    Foto: VDL (Parlamentarischer Abend 2023)

    In diesem Jahr veranstaltet der VDL-Bundesverband e.V. wieder seinen traditionellen Parlamentarischen Abend. Wir erwarten Abgeordnete aller im Bundestag vertretenen Fraktionen und hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft, sowie Verbänden und Institutionen. Viele VDL-Mitglieder, die Landesvorsitzenden und Geschäftsführer aller VDL-Landesverbände, die Präsidenten und Vorsitzenden unserer Kollegial- und Partnerverbände werden anwesend sein. Der Abend bietet Raum für interessante Fachgespräche über aktuelle Fragen der Agrar-, Ernährungs-, Umwelt- und Bildungspolitik, spannende Diskussionen und eine gute Gelegenheit zur Netzwerkpflege.

    Wir freuen uns auf einen geselligen und kurzweiligen Abend mit unseren Gästen.

     

    Parlamentarischer Abend
    Montag, 14. Oktober 2024, 19.00 Uhr

    Haus der Land- und Ernährungswirtschaft (HdLE)
    Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

     

    Anmeldung mit Online-Formular

     

    Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

    VDL: Berlin-Seminar 2024 – 14. bis 16. Oktober 2024

    Foto: Pixabay

    Agrar- und Ernährungspolitik aus erster Hand

    Ob Gentechnik, die Debatten um Tierwohl und Düngemittel oder die aktuellen Herausforderungen der Energiekrise: Die Agrar- und Ernährungsbranche ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig abhängig von politischen Entscheidungen. Zeitgleich ist sie einer der größten Arbeitgeber und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes. Dadurch ist es Vertretern des Berufsstands möglich, wirksamen Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen.

    Doch wie funktioniert Lobbyarbeit in der Agrar- und Ernährungspolitik eigentlich genau und auf welche Weise können Verbände Einfluss auf die Politik nehmen? Wie wird die EU-Agrarpolitik auf nationaler Ebene umgesetzt? Und welche agrarpolitischen Themen sind aktuell relevant? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen des Berlin-Seminars 2024 beantwortet, das der VDL-Bundesverband – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V. vom 14. bis 16. Oktober 2024 in Berlin veranstaltet.

    Wir werden einen Blick hinter die Kulissen des Deutschen Bundestages und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Bundespresseamtes werfen und Einblick in die politischen Entscheidungswege erhalten. Wir diskutieren mit hochkarätigen Vertretern im Bundeskanzleramt und im Ausschuss für Ernährung Landwirtschaft. Darüber hinaus informieren wir uns bei den Experten von Agora Agrar über die aktuellen Entwicklungen in der Transformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft und treffen die Leitung der Agrarredaktion des ZDF-Hauptstadtstudios.

    Der Parlamentarische Abend des VDL mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden bietet zudem eine hervorragende Möglichkeit zur Netzwerkpflege.

     

    P R O G R A M M

    Montag, 14. Oktober 2024

    Haus der Land- und Ernährungswirtschaft
    Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin

     

    14.00 Uhr Begrüßung der Teilnehmenden

     

    14.30 Uhr VDL-Forum zum Thema

    „Fachkräftebedarf in der Agrarbranche – Krise oder Chance für Modernisierung?“

    18.00 Uhr Arbeitsfeld Lobbyarbeit
    Zur Einstimmung auf den Parlamentarischen Abend: Impulsvorträge ausgewählter Verbandsvertreter

    19.00 Uhr Parlamentarischer Abend des VDL Bundesverbandes e. V.
    mit hochkarätigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden

     

    Dienstag, 15. Oktober 2024

    09.30 Uhr Zu Gast im ZDF Hauptstadtstudio in Berlin

    Die Arbeit der Redaktion für Land- und Ernährungspolitik

    Britta Buchholz, Leiterin Landwirtschaftsressort und Ines Trams, Korrespondentin im ZDF-Hauptstadtstudio, Berlin

     

    11.00 Uhr Zu Gast im BMEL in Berlin

    Die Arbeit und strategische Ausrichtung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in der Agrarpolitik

    Fachgespräch mit einem Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin

     

    13.00 Uhr Individuelle Mittagspause am Pariser Platz in Berlin

     

    14.00 Uhr Zu Gast im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Berlin

    Die Arbeit des Bundespresseamt am Beispiel der Agrar- und Ernährungspolitik

    Referat 313, Umwelt, Verbraucherschutz; Landwirtschaft, Bundespresseamt, Berlin

     

    16.00 Uhr Zu Gast bei Agora Agrar in Berlin

    Aktuelle Konzepte für eine zukunftsorientierte Ernährungs- und Landwirtschaft

    Dr. Christine Chemnitz, Direktorin, & Prof. Dr. Harald Grethe, Direktor, Agora Agrar, Berlin

     

    17.45 Uhr Stadtführung durch den historischen Teil der Berliner Innenstadt

     

    19.15 Uhr Gemeinsames Abendessen in einem Altberliner Restaurant mit Möglichkeiten zur Netzwerkpflege

     

    Mittwoch, 16. Oktober 2024

    10.00 Uhr Zu Gast im Bundeskanzleramt

    Agrar- und Verbraucherpolitik im Bundeskanzleramt – Funktion des Spiegelreferates des BMEL

    Dr. Georg Starke, Referatsleiter des zuständigen Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin

     

    12.15 Uhr Mittagsimbiss

     

    13.30 Uhr Zu Gast beim Deutschen Bundestag
    Fachgespräche zu aktuellen Fragen der Agrar- und Ernährungspolitik mit Vertretern des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft

     

    ca.16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

     

    Änderungen des Programms durch den Veranstalter bleiben vorbehalten. In diesem Fall informieren wir Sie selbstverständlich.

    Berlin-Seminar 2024 Programm

     

    A N M E L D U N G

    Die Anmeldung ist einfach & bequem per Online-Formular möglich.

    Anmeldung mit Online-Formular

    Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerkapazitäten begrenzt sind. Anmeldeschluss ist der 6.10.2024. 

     

    Teilnahmebeitrag:

    Mitglied VDL / Nichtmitglied pro Person

    • 319 €/ 519 € im Motel One Berlin Hbf., Invalidenstraße 54, 10557 Berlin (DZ mit Doppelbett)
    • 259 €/ 459 € im a&o Hostel Berlin-Hbf., Lehrter Straße 12, 10557 Berlin (DZ mit Doppelbett)
    • 119 €/ 319 € ohne Übernachtung

    Gerne können wir Ihnen ein Einzelzimmer im Motel One zur Verfügung stellen, wobei für zwei Nächte ein Aufschlag von 148 € anfällt.

    Studentische VDL-Mitglieder können sich über einen 15 € Sondernachlass freuen.

     

    Im Teilnahmebeitrag sind für Sie die folgenden Leistungen enthalten:

    • Programm lt. Beschreibung und wie gebucht
    • Zwei Übernachtungen inkl. Frühstück
    • Buffet und Getränke beim Parlamentarischen Abend am 14.10.2024
    • Abendessen am 15.10.2024
    • Mittagsimbiss am 16.10.2024

    Stornierungsbedingungen:

    Bei Stornierungen sind folgende Beträge zu zahlen              

    • bis 05.10.2024 75 % des Gesamtbetrages
    • ab 06.10.2024 sowie ohne Kündigung 90 % des Gesamtbetrages

     

    Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

    VDL Bundesverband
    Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.

    Claire-Waldoff-Str. 7, 10117 Berlin
    Telefon  030 4397 261-61
    Fax         030 4397 261-8861
    E-Mail   info@vdl.de
    Internet www.vdl.de

     

    Die Veranstaltung wird aus Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.