Von Sinnesräumen bis zu wachsenden Pavillons – Hochschulen im Mittelrheintal bereiten Beitrag zur Bundesgartenschau 2029 vor

© Hochschule Geisenheim/Marilena Schulte

In einem gemeinsamen Lehrprojekt der Hochschule Geisenheim, der Hochschule Koblenz und der Universität Koblenz entwickelten rund 50 Studierende Ideen, wie sich die Hochschulen der Region an der Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal beteiligen können. Ihre Konzepte präsentierten sie am 3.2.2025 an der Hochschule Geisenheim.

„Ziel der Zusammenarbeit war es, die Studierenden verschiedener Fachrichtungen in den interdisziplinären Austausch zu bringen und gemeinsam erste Visionen für einen möglichen Buga-Hochschulpavillon zu erschaffen“, erläuterte Prof. Dr. Mirjam Hey, die als Vizepräsidentin Lehre der Hochschule Geisenheim die Abschlusspräsentation eröffnete. Ein solcher Pavillon könnte im Buga-Jahr 2029 als Ausstellungs- und Veranstaltungsort für die kooperierenden Hochschulen dienen und ein inspirierender Ort für den Austausch werden.

Mit dem interdisziplinären Lehrprojekt im Wintersemester 2024/25 werden erste Ideen für 2029 sichtbar und greifbar. Dazu haben Studierende aus drei Fachrichtungen ihre Expertisen zusammengebracht. Angeleitet wurden sie von Prof. Dr. Lydia Kater-Wettstädt (Grundschulpädagogik, Universität Koblenz), Eva Cift (Architektur, Hochschule Koblenz) sowie Prof. Sebastian Sowa und Lukas Weber (Freiraumentwicklung, Hochschule Geisenheim). Sowohl für die Lehrenden als auch für die Studierenden war diese Form des gemeinsamen Miteinander- und Voneinander-Lernens eine besondere Erfahrung.

„Wir sind begeistert, wie frisch und mutig sich die Teilnehmenden auf diese Herausforderung eingelassen haben und was für vielseitige Ideen dabei entstanden sind,“ freut sich Bernd Metz, Buga-Koordinator der Hochschule Geisenheim. Zusammen mit Julia Trapp (Hochschule Koblenz) und Dr. Miriam Voigt (Universität Koblenz) hat er die hochschulübergreifende Zusammenarbeit initiiert und organisatorisch begleitet. Den drei Buga-Koordinator:innen ist es besonders wichtig, dass die Studierenden nicht nur von den Erfahrungen in der Lehre profitieren, sondern auch kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Planung bis hin zur Realisierung und Nutzung des Pavillons einbezogen werden. Dr. Miriam Voigt von der Universität Koblenz hat auch das BUGA-Jahr 2029 im Blick: „Der direkte Kontakt zwischen Studierenden und Buga-Besucher:innen im Rahmen von Veranstaltungen und der Standbetreuung 2029 kann ein weiteres Highlight dieses partizipativ ausgelegten Projekts werden.“

Hinter der Kooperation stehen die Hochschulen Koblenz, Geisenheim und Bingen sowie die Universität Koblenz. Unterstützung bekommen sie durch das Land Rheinland-Pfalz, das seit Januar 2025 eine Koordinationsstelle an der Hochschule Koblenz finanziert. Dort ist Dipl.-Ing. Julia Trapp federführend als Koordinatorin der Buga-Hochschulkooperation zuständig. „Als Hochschulen der Region möchten wir einen nachhaltigen Beitrag für die Weiterentwicklung des Mittelrheintals leisten und die Ergebnisse während der Buga präsentieren“, betont Prof. Dr. Heiko Weckmüller, Vizepräsident für Transfer und Regionale Entwicklung der Hochschule Koblenz.

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Buga

In einer zweistündigen Präsentation stellten die Studierenden am 3.2.2025 ihre Ergebnisse einer interessierten Hochschulöffentlichkeit sowie Vertreter:innen der BUGA gGmbH in der Villa Monrepos der Hochschule Geisenheim vor. Bei Brezeln und Wein klang der Abend entspannt aus, doch vor zahlreichen Postern wurde noch eifrig diskutiert und neue Pläne geschmiedet. Denn nach diesem Abend steht fest: Schon im Frühjahr soll es Folgeprojekte geben.

Offene Fragen, an denen weitergearbeitet werden kann, gibt es genügend: Neben einer Weitentwicklung der architektonischen und landschaftsgestalterischen Entwurfsideen, sollen die Studierenden näher in die Ausstellungskonzeption und das didaktische Vermittlungskonzept eintauchen. Parallel wollen die Hochschulen, die BUGA gGmbH und die Kommunen wichtige Rahmenbedingungen wie z.B. den Standort des Hochschulpavillons und die Finanzierung abstimmen.

Selbst wenn dies heute noch erste, zarte Ideen sind, die es in den kommenden Jahren zu konkretisieren gilt – ein erster Schritt ist getan. Die Hochschulen sind auf dem Weg, gemeinsam mit vielen engagierten Studierenden ihren Beitrag zur BUGA29 zu gestalten.

VDL-Fachtagung „Herausforderungen und Lösungen im Ackerbau“

Dr. Johannes Monath, Industrieverband Agrar (IVA) referierte in Baunatal. Foto: VDL Hessen

Das erhöhte Produktionsrisiko im Ackerbau durch das veränderte Klima war ebenso Thema wie die Anpassungsstrategien der Landwirtschaftlichen Betriebe und der Wirtschaft an die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen.

Immer häufiger auftretende Fröste, höhere Temperaturen und der frühere Vegetationsbeginn seien problematisch, da sie nicht mehr nach den bekannten Mustern verliefen, so Dr. Monath. Ebenso sei das Schädlingspotential erhöht und die Qualitäten der Produkte gemindert. Im Zusammenspiel dieser Faktoren steigere das Produktionsrisiko im Ackerbau. In den Fokus rücken laut Dr. Monath ackerbauliche Maßnahmen wie eine Fruchtfolgenanpassung, alternative Sorten oder die minimale Bodenbearbeitung. Den integrierten Pflanzenschutz sieht die IVA als nützliches Instrument zum Risikomanagement. In der Diskussion um Nachhaltigkeit und Klimaschutz dürfe zudem die ökonomische und soziale Nachhaltigkeit nicht unberücksichtigt bleiben. Auch über Einkommensalternativen müssten die Betriebe nachdenken. Diese müssten jedoch wohl überlegt und gut kalkuliert sein, um den Betrieb nicht zusätzlich zu belasten. Die höheren Kosten für neue Vermarktungswege und emissionsarme Düngemittel könnten über Vertragsmodelle entlang der Wertschöpfungskette abgebildet werden. Die Landwirtschaft sei zudem mit hohen Anforderungen von Politik und Gesellschaft in Sachen Klimaschutz konfrontiert. Die betrifft insbesondere die Minderung der Treibhausgas (THG)-Emissionen. Das politische Reduktionsziel liegt in Deutschland derzeit bei einer Minderung der THG-Emissionen um 65 Prozent bis 2030 gegenüber den THG-Emissionen von 1990. Die Industrie bietet zur Reduktion dieser Emissionen bereits moderne Pflanzenschutzmittel und Düngeprodukte. Auch Biostiumulanzien oder Inhibitoren könnten laut Dr. Monath helfen, Stickstoff-Emissionen auf dem Acker zu reduzieren. Das größte THG-Minderungspotential in der Industrie liege in neuen genomischen Züchtungstechniken. Auch CO2-reduzierte Stickstoffdünger würden ein hohes Einsparpotential bieten, da diese bei der Produktion hohe Lachgas-Emissionen verursachen. Deren Herstellung sei zudem derzeit in Deutschland von fossilen Energieträgern abhängig. Gelinge es, die Produktion vollständig auf erneuerbare Energien aufzubauen, könne schlussendlich Dünger nahezu ohne CO2-Emissionen, sogenannte grüne Dünger, produziert werden. Das Investitionsvolumen sei hier jedoch hoch, vor allem da der Ausbaustand der erneuerbaren Energien noch nicht hoch genug sei. Reduktionen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bewirken laut Dr. Monath indes keine THG-Minderung und damit auch kein Einsparpotential.

VDL Exkursion zur Grünen Woche 2025 in Berlin

Fotos: VDL

 

Der VDL ist am Eröffnungsfreitag der Grünen Woche 2025 in sein traditionelles Besuchsprogramm gestartet. Im Rahmen einer kurzen Begrüßung und einem ersten Kennenlernen konnten sich die Teilnehmenden im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft auf die kommenden Exkursionstage einstimmen. Anschließend stand der Besuch des Hessenabends auf dem Messegelände auf dem Programm. Neben einer Vielzahl von Gesprächen und stand auch Gastgeber, Landwirtschaftsminister Ingmar Jung, für ein Gruppenbild zur Verfügung. Der Abend bildete den geselligen Auftakt für die folgenden vier Tage in Berlin,

 

 

Am Samstag folgten Fachrundgänge auf der Grünen Woche über den Erlebnisbauernhof. Die AgrarScouts führten die Teilnehmenden in zwei Gruppen zu vielen verschiedenen Stationen, wie dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V., Deutscher Verband Tiernahrung (DVT) e. V, McDonalds Deutschland, REWE Group, QS Qualität und Sicherheit GmbH, Initiative Tierwohl, Haltungsform, Innovationsforum Landtechnik, Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V., Deutsches Maiskomitee e.V. , Kaufland Deutschland, Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und dem  Industrieverband Agrar e. V. (IVA).

 

Sonntag stand erneut die Grüne Woche auf dem Plan und die vielfältigen

Angebote der größten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau sorgten für einen kurzweiligen Tag.

 

 

Der Montag begann mit einem Austausch bei der Europäischen Kommission in Deutschland. Robert Gampfer, Fachreferent für die Themen Agrar und Ernährung diskutierte mit den Teilnehmenden über aktuelle Vorhaben der Europäischen Union und deren Umsetzung. Nach einem gemeinsamen Imbiss im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft stand der Besuch des Deutschen Bundestages auf dem Programm. Hier konnte die Gruppe den Plenarsaal besichtigen und ein Vortrag über die Geschichte des Reichstages und des Deutschen Parlamentarismus brachte viele neue Erkenntnisse. Besonders interessant war die Besichtigung der Fraktionsebene, in der die Sitzungssäle der Fraktionen liegen. Danach ging es auf der Besucherplattform des Bundestages weiter und die Besichtigung der Kuppel des Reichstages und der Blick über Berlin bildeten den Abschluss des Besuches.

Ihren geselligen Abschluss fand der Tag auf dem gemeinsamen Besuch des Landjugendballs im Palais am Funkturm.

 


 

 

 

Den Abschluss der VDL Exkursion bildete der Besuch des Tränenpalastes an der Friedrichstraße. Hier konnten die Teilnehmenden Einblicke in die Zeit der Deutschen Teilung erlangen und viele kleine und große Geschichten des ehemaligen Grenzkontrollpunktes mitten in Berlin.

So gingen ereignisreiche Tage mit vielen neuen und interessanten Eindrücken von der Grünen Woche 2025 und von Berlin zu Ende.

Text: VDL

 

VDL-Nds: Grüne Woche 2025: Die Niedersachsen waren wieder in Berlin

Fotos: Ulf Meyer zu Westerhausen

Einerseits war es wie immer – sehr voll, sehr laut und dennoch ist und bleibt der Niedersachsen-Abend ein nicht nur für Niedersachsen unverzichtbares Netzwerktreffen. Andererseits hat hier eine neue Ära begonnen: Mit Hubertus Berges als Vorsitzendem und Vivien Ortmann als Geschäftsführerin hat 2024 ein neues Führungsteam bei der niedersächsischen Marketinggesellschaft die Verantwortung übernommen. Die immer noch ebenso begehrten wie knappen Eintrittskarten wurden erstmals mittels eines digitalen Ticketshops unter die Leute gebracht und auch die Logistik des Eintretens von so vielen Menschen hat erstaunlich gut geklappt.

Zuvor hatten sich die Teilnehmer auf der traditionellen Zukunftswerkstatt im City Cube mit einem ebenso ernsten wie drängenden Problem befasst – wobei die Dringlichkeit unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen leider aus dem Blick geraten ist. Wasser, ob als Niederschlag oder aus natürlichen Quellen wie dem Grundwasser, war in Niedersachsen seit Generationen eine mehr oder weniger verlässlich planbare Ressource. Nach den Wetterextremen der vergangenen Jahre scheint diese Verlässlichkeit jedoch zunehmend in Frage zu stehen. Ob das schon der Klimawandel ist und worauf wir uns künftig einstellen müssen, war Thema der Zukunftswerkstatt 2025.

Sven Plöger erklärt Klimawandel

Als Keynote-Speaker erläuterte TV-Meteorologe Sven Plöger die Zusammenhänge zwischen Wetter, Wasser und Landwirtschaft im fortschreitenden Klimawandel. Der international renommierte Klima-Experte genießt zu Recht den Ruf, komplexe Zusammenhänge ebenso anschaulich wie eindrücklich einem breiten Publikom nahezubringen. Normalerweise hat er dafür zwei bis drei Stunden Zeit, hier musste Plöger die Botschaft auf 30 Minuten komprimieren – was er mit Bravour über die Bühne brachte.

Sehr ansprechend war die leicht verständliche und dem Publikum angemessene Erklärung von meteorologischen Zusammenhängen. Die Veränderungen auf der Welt, die sich zunächst schleichend vollzogen haben, haben jetzt in der Veränderungsgeschwindigkeit durch die gegenseitige Unterstützung der verschiedenen Faktoren spürbar zugenommen. In einigen Bereichen werden wir überrascht sein, wie schnell das gehen kann. Als Agrarwissenschaftler wissen wir, dass viele natürliche Prozesse nicht linear, sondern exponentiell ablaufen. Das ist eine Tatsache, die viele immer noch nicht begriffen haben.

Sven Plöger räumte auch mit der gern herangezogenen Schutzbehauptung auf, dass wir das alles nicht wissen konnten. Er zeigte Ausschnitte aus Fernsehbeiträgen aus den 1970er Jahren, in denen zum Beispiel Hoimar von Ditfurth mit anschaulichen Grafiken vorhersagte, wo wir uns heute befinden würden – fast auf den Punkt genau! Plöger plädierte auch dafür, nicht immer nur das abstrakte Schlagwort „Nachhaltigkeit“ zu bemühen. Worum es wirklich geht, wäre mit dem Begriff „Enkeltauglichkeit“ treffender beschrieben, denn diese seien es, die die Probleme lösen müssen, die wir angezettelt haben. Abschließend forderte er das Auditorium auf, sich bewusst zu machen, dass der Planet Erde uns nicht braucht, er hat vor uns bestanden und wird nach uns bestehen. Es sind wir, die den Planeten Erde in der jetzigen Form brauchen.

Panel 3: Ackerbaustrategien im Klimawandel

In den drei Panels nahmen Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis Bezug auf die mahnenden Worte und diskutierten  über Lösungen, die nicht nur zukunftsweisend, sondern auch umsetzbar sind. Dabei zeigten sie auch anhand von Beispielen auf, wie sie in ihrem jeweiligen unternehmerischen Umfeld mit innovativen Wassermanagement-Konzepten, neuen Produktionsweisen und regionalen Strategien zur Lösung beitragen.

Die Teilnehmer an der Zukunftswerkstatt brachten viel Diskussionsstoff mit zum Niedersachsen-Abend und stürzten sich dort mit Häppchen und kühlen Getränken ins Netzwerken. Wir konnten in der Thüringen-Hälfte wieder ein „VDL-Basislager“ aufschlagen, wo unsere Teilnehmer sich zwischen vielen Gesprächen mal ein paar Minuten hinsetzen konnten.

Der Auftakt in Berlin für Geschäftsführerin Vivien Ortmann und Vorstand Hubertus Berges ist gelungen, Stimmung und Versorgung waren erstklassig und wir freuen uns schon auf den nächsten Niedersachsen-Abend am 21. Januar 2026. Für die Zukunft der niedersächsischen Marketinggesellschaft wünschen wir Frau Ortmann und Herrn Berges alles Gute und viel Erfolg.

Text: Gustav Wehner, Ruth Franken

3. Grüne Runde 2024 des VDL-Landesverband NRW
bei Reterra in Erfstadt

Biomüll – Wohin geht die Reise? 

Für den VDL- Landesverband NRW ging es am 15.11.2024 zur Vergärungs- und Kompostierungsanlage der Reterra GmbH in Erftstadt. Reterra ist eine Tochtergesellschaft der Remondis Gruppe und deutschlandweit ein führendes Unternehmen im Bereich der Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Das Unternehmen verarbeitet jährlich rund 2,5 Millionen Tonnen Abfall und setzt dabei auf innovative Verfahren zur Verwertung von Abfällen, um aus den kohlen- und nährstoffreichen Ressourcen hochwertige Produkte wie Dünger, Anbausubstrate oder Bioenergie in Form von Strom und Wärme zu produzieren.

Einführung und Unternehmensphilosophie

Die Exkursion begann mit einer Einführung in die Geschichte und Philosophie der Reterra GmbH. Seit der Gründung im Jahr 1970 hat sich das Unternehmen auf die Sammlung und Verarbeitung von Biomüll und anderen organischen Abfällen wie Landschaftsflegematerial und Grünschnitt spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, in der Abfälle nicht nur entsorgt, sondern als wertvolle Rohstoffe wiederverwertet werden.

Im Jahr 2023 verarbeitet das Unternehmen rund 183.000 Tonnen Biomüll pro Jahr und setzt dabei auf eine Kombination aus Vergärungs- und Kompostierungsprozessen, abhängig von der Art und Beschaffenheit des angelieferten Abfalls. Ziel ist es, möglichst alle Materialien zu recyceln und die Abfälle für den landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Einsatz sowie für die Energiegewinnung nutzbar zu machen. Ein zentrales Anliegen der Reterra GmbH ist es, Abfälle nicht nur zu entsorgen, sondern sie als wertvolle Rohstoffe zu erkennen und in den Kreislauf zurückzuführen.

Besichtigung der Betriebsstätten

Im Rahmen der Führung wurden verschiedene Betriebsbereiche der Reterra GmbH vorgestellt, darunter die Kompostierungs- und Biogasanlage mit betriebenem Blockheizkraftwerk (BHKW). Zunächst warf die Gruppe einen Blick in die Anlieferung und Lagerung des biogenen Abfalls, der aus dem ganzen Rhein-Erft-Kreis anschließend je nach Art und Beschaffenheit in zwei Stoffstrompfade aufgeteilt wurde:

Vergärungsanlage

Die Vergärungsanlage von Reterra hat eine Kapazität von 35.000 Tonnen pro Jahr und nutzt den biologischen Abbau von organischen Abfällen in einem geschlossenen System, um Biogas zu erzeugen, das zur Energiegewinnung in einem BHKW verwendet wird. Mit einem Gasspeicher kann das BHKW je nach Strombedarf und -preisen gefüttert und zielgerichtet und flexibel Strom ins Netz einspeisen. Unter anaeroben kontrollierten Bedingungen beträgt die Verweildauer des Abfalls in der Vergärungsanlage etwa 21 Tage.

       

Kompostierungsanlage

Anschließend führte uns die Tour in die Kompostierungsanlage, woder andere Teil des biologischen Abfalls verarbeitet wird. In dieser Anlage wird der Abfall für einen Zeitraum von 21 Tagen unter aeroben Bedingungen zersetzt. Die Hygienisierung des Materials erfolgt bei einer Temperatur von 60°C, was sicherstellt, dass alle schädlichen Krankheitserreger und Keimsaaten abgetötet werden. Das Endprodukt ist hochwertiger Kompost, der als Dünger in der Landwirtschaft oder Anbausubstrat im Gartenbau eingesetzt werden kann. Ein großes Highlight am Ende war die Besichtigung und Begehung des Biofilters, wo auf einer dicken biologischem Mulchschicht mit Zufuhr von Wasser die Abgase aus der Kompostierungsanlage abgefangen wurden.

    

Eine besonders überraschende Erkenntnis war, dass von dem Gebrauch von biologisch abbaubaren Biotüten, die im Supermarkt erhältlich sind und regelmäßig von Verbrauchern genutzt wird, stark abzuraten ist, da diese eine längere Abbauzeit als 21 Tagen besitzen und es daher zu beträchtlichen Mehraufwand und Schäden für Abfallverwertungsanlagen führt.

 

Verwertung und Vermarktung des Komposts

Ein wichtiger Aspekt der Besichtigung war die Vermarktung des Komposts, der hauptsächlich an landwirtschaftliche Betriebe in einem Umkreis von 30 bis 40 km rund um das Werk geliefert wird. Die Landwirtschaft nutzt den Kompost als Bodenverbesserer, wobei der Kompost als nicht direkt regulierter Dünger klassifiziert ist, sodass er auch über die Düngsperrfrist hinaus ausgebracht werden darf. Ebenfalls gehen Teile des Kompost an Erdwerke, wo dieser zu Anbausubstraten für den Gartenbau beigemischt wird.

 

Nachhaltigkeit und Visionen

Reterra setzt auf fortschrittliche Verfahren, um die Ressourcennutzung von organischen Abfällen zu maximieren. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit Landwirten eine wichtige Rolle, da diese von der hohen Qualität des Komposts profitieren. Durch fortlaufende Entwicklung in der Abfallbehandlung und -verwertung möchte das Unternehmen neue Wege finden, Ressourcen zu schonen und den CO2-Ausstoß zu vermeiden bzw. CO2 zukünftig als nutzbare Ressource in anderen Industriesektor zu verwenden (Stichwort Carbon Capture Utilization), um neue Märkte zu erschließen. Dafür wäre die Aufbereitung von Biogas zu Biomethan und die damit verbundene Abscheidung von reinem biogenen CO2 ein denkbares Szenario.

 

Schlussfolgerung und Ausblick

Die Führung bei der Reterra GmbH verdeutlichte eindrucksvoll, wie moderne Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie Landwirtschaft miteinander verbunden werden können. Das Unternehmen zeigt, wie durch nachhaltige Verfahren Abfälle in wertvolle Rohstoffe umgewandelt werden können, die wiederum einen positiven Einfluss auf die Umwelt und die Landwirtschaft haben. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt an Verfahren und Produkten, die aus Abfallmaterialien gewonnen werden können, von Biogas bis hin zu hochwertigem Kompost, Dünger oder Anbausubstraten.

Die Reterra GmbH setzt mit ihren zukunftsorientierten Technologien und Prozessen Maßstäbe in der Abfallverwertung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und Förderung der Kreislaufwirtschaft.

 

Bei anschließender Einkehr in einem naheliegendem Landgasthaus wurde der Exkursionstag gekrönt.

 

Text: Jan Kniepkamp Bildquellen: Oliver Peters, Hanna Altrogge, Jan Kniepkamp

VDL: Weihnachtsgruß des Präsidenten des VDL Bundesverbandes e.V.

Foto: Ebel-Waldmann

„Der Pessimist klagt über den Wind,

der Optimist hofft, dass er dreht,

der Realist richtet das Segel aus.“

Sir William Ward

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2024 neigt sich seinem Ende zu und für den VDL endet ein besonders aktives Verbandsjahr, in dem sich der Bundesverband, die Landesverbände und Landesgruppen und alle Sparten großen Herausforderungen erfolgreich gestellt haben und hohes Engagement in der berufsständischen Arbeit gezeigt haben.

Über alle Aktivitäten wurden Sie ausführlich über den monatlichen VDL-Newsletter sowie unter www.vdl.de informiert.

Ich darf Ihnen an dieser Stelle „DANKE“ sagen für Ihre Unterstützung und das Miteinander in unserem Berufsverband!

Herzlichen Dank auch an unsere hauptamtlichen Mitarbeitenden in Berlin und an die vielen Ehrenamtlichen in unseren Landesverbänden, Landesgruppen und unseren Bundessparten. Sie alle haben auch in diesem herausfordernden Jahr maßgeblich dazu beigetragen, dass unsere berufsständische Arbeit erfolgreich war.

Im Namen von Präsidium und Vorstand des VDL Bundesverbandes wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes, friedliches und erfolgreiches Jahr 2025.

Mit den allerbesten Grüßen
VDL Bundesverband e.V.

Markus W. Ebel-Waldmann

Präsident

Robert Lönarz einstimmig als Präsident des Alumni-Verbands der Hochschule Geisenheim wiedergewählt

v.l.n.r. Roger Baumeister, Markus W. Ebel-Waldmann, Robert Lönarz. Quelle: VEG

Robert Lönarz wurde in der Mitgliederversammlung am 23. November 2024 einstimmig für weitere drei Jahre als Präsident des Alumni-Verbands der Hochschule Geisenheim (VEG – Geisenheim Alumni Association e.V.) gewählt. Nach fast 16 Jahren im Amt hatte sich Lönarz ursprünglich gewünscht, den Weg für jüngere und weibliche Nachfolger:innen freizumachen. Doch das anhaltende Vertrauen der Mitglieder und die gemeinsamen Ziele führten zu seiner Entscheidung, sich erneut zur Wahl zu stellen. Ergänzend gab es trotz vieler Gespräche aktuell keine Kandidatinnen, für die dieses anspruchsvolle Ehrenamt in die Lebensplanung gepasst hätte.

Die ersten Gratulanten waren Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz und VDL-Präsident Markus Ebel-Waldmann, die Robert Lönarz ihre Anerkennung für sein langjähriges Engagement und seine Führungsstärke aussprachen. Beide betonten die Bedeutung des Alumni-Verbands für die Vernetzung der Absolvent:innen und die Stärkung der Marke „GEISENHEIMER“.

Ein zentrales Anliegen seiner neuen Amtszeit wird die intensivere Digitalisierung und der Ausbau der weltweiten Alumni-Community unter dem Markennamen „GEISENHEIMER“ sein. Lönarz betonte die Bedeutung, den einzigartigen Ruf der Hochschule Geisenheim international weiter zu stärken und die Alumni auf der ganzen Welt enger miteinander zu vernetzen.

Über die Plattform mein-netzwerk.hs-geisenheim.de sollen digitale Hubs gebildet werden, die als regionale und thematische Netzwerkknoten fungieren. Diese Hubs werden es Alumni erleichtern, sich weltweit unter dem starken Markennamen „GEISENHEIMER“ auszutauschen, gemeinsame Projekte zu initiieren und die berufliche Zusammenarbeit zu fördern.

An seiner Seite stehen Vize-Präsident Roger Baumeister sowie ein achtköpfiger Beirat, der die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Geisenheimer Studienbereichen aktiv stärken wird. Neu in den Beirat gewählt wurden Frederik Schulz, Jasmin Kettenbach und Prof. Dr. Thomas Muschkulus, die mit frischen Ideen die Arbeit des Alumni-Verbands bereichern sollen.

In seiner Rede erläuterte Lönarz seine Beweggründe:

„Ich habe mich entschieden, meinen Weg fortzusetzen, mich nach fast 16 Jahren doch noch einmal zur Wahl des VEG-Präsidenten aufstellen zu lassen, weil ich an unser gemeinsames Ziel weiterhin glaube. Veränderung erfordert Geduld, Mut und den festen Glauben daran, dass jede Herausforderung auch eine Chance ist. Wir werden die Strukturen hinterfragen, anpassen, stärken – Schritt für Schritt.“

Der Ausbau der weltweiten Alumni-Community unter dem Markennamen „GEISENHEIMER“ sieht Lönarz als eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre. Durch gezielte Maßnahmen und neue digitale Formate soll der Verband die nächste Generation von Absolvent:innen stärker einbinden und als Plattform für Austausch, Innovation und beruflichen Erfolg dienen.

Mit einem klaren Appell an die Gemeinschaft sagte Lönarz: „Gemeinsam sind wir stärker als jede Struktur, die uns einschränkt. Lassen Sie uns diesen Weg weitergehen – entschlossen, optimistisch und voller Zuversicht.“

Die einstimmige Wahl und die Neubesetzung im Beirat unterstreichen die dynamische Entwicklung des Alumni-Verbands. Mit dem Engagement aller Beteiligten wird die Verbindung zwischen den Absolvent:innen und der Hochschule Geisenheim weiter gestärkt und die Grundlage für eine moderne, global vernetzte Alumni-Community gelegt.

Herausforderungen und Lösungsansätze für eine nachhaltige Ernährung

Quelle Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU)

Hochschultagung des Fachbereichs Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement am 15. November 2024

Um nachhaltige Ernährung ging es am Freitag, 15. November 2024, bei einer Hochschultagung an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Der Fachbereich 09 – Agrarwissenschaften, Ökotrophologie und Umweltmanagement hatte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis von 9 bis 17 Uhr in die Aula der JLU eingeladen, um mit ihnen über aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze für zukünftige Ernährungssysteme zu diskutieren. Diese sollen idealerweise umweltfreundlich, an das tägliche Leben angepasst, wirtschaftlich tragfähig, gesundheitsfördernd, ethisch verantwortlich und sozialverträglich sein sowie sozio-kulturelle Vielfalt ermöglichen.

Angesichts des Bevölkerungswachstums und einer wachsenden Ungleichheit ist die Sicherstellung nachhaltiger Ernährung eine große interdisziplinäre Herausforderung. Die Transformation der Ernährungssysteme erfordert die Berücksichtigung aller Stufen von Produktion bis Recycling, im Einklang mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs). Unter dem Tagungsthema „Nachhaltige Ernährungssysteme“ wollen wir Ideen entwickeln und diskutieren, um die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion und -konsumption nachhaltig zu gestalten und um sowohl die Bedürfnisse der heutigen als auch kommender Generationen zu erfüllen.

Die Hochschultagung bot eine Plattform für den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung von Studierenden, Forschenden sowie Praktikerinnen und Praktikern. Nur durch eine ganzheitliche Betrachtung und Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen können nachhaltige Ernährungssysteme entwickelt werden. Auf dem Programm stehen unter anderem Diskussionen zu ökologischer und konventioneller Landwirtschaft, zu nachhaltiger Produktion oder zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Auch ein Science Slam wird das Programm bereichern und damit insbesondere die Themengebiete der Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aufgreifen. Während der Hochschultagung wurde auch der Promotionspreis des Fachbereichs verliehen.

Das Thema nachhaltige Ernährung wurde aus vielfältigen fachlichen Perspektiven umfassend beleuchtet. So beschäftigt sich die Ernährungspsychologie am Fachbereich mit der Erforschung der psychologischen Aspekte des Essverhaltens und deren Auswirkungen auf die Ernährungsgewohnheiten der Menschen. In diesem Bereich werden unter anderem Themen wie Essstörungen, emotionales Essverhalten, Ernährungsentscheidungen und Essgewohnheiten untersucht. Im Hinblick auf nachhaltige Ernährungssysteme kann die Ernährungspsychologie dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung einer ausgewogenen und nachhaltigen Ernährung zu schärfen. Indem sie die psychologischen Mechanismen hinter dem Konsum von Lebensmitteln untersucht, kann sie dazu beitragen, Verhaltensänderungen zu fördern, die zu einer nachhaltigeren Nutzung von Ressourcen und einer gesünderen Ernährung beitragen. Insgesamt trägt die Ernährungspsychologie dazu bei, ein ganzheitliches Verständnis für die Zusammenhänge zwischen psychologischen Faktoren und Ernährungsgewohnheiten zu schaffen und somit einen Beitrag zu nachhaltigen Ernährungssystemen zu leisten

Im Rahmen der Tagung ging es auch um die molekularbiologischen Grundlagen der menschlichen und tierischen Ernährung und deren Anpassung an die zu erwartenden Gegebenheiten und Herausforderungen. Die Teilnehmenden der Tagung beschäftigten sich unter anderem mit weniger bekannten Pflanzen und schwer verwertbaren Nebenprodukten und diskutieren, inwieweit derartige Produkte doch einen nachhaltigen Nutzen ermöglichen. Nutzpflanzendiversität und funktionelle Tierernährung spielen eine entscheidende Rolle in nachhaltigen Ernährungssystemen, da sie die Vielfalt und Qualität der Nahrungsmittel erhöhen und somit zur Ernährungssicherheit beitragen. Die Universität Gießen ist in diesem Bereich aktiv und forscht an verschiedenen Projekten, die sich mit der Erhaltung und Förderung von Nutzpflanzendiversität sowie der Entwicklung von nachhaltigen Tierernährungskonzepten beschäftigen.

Die internationale Ernährungssicherung beschäftigt sich mit der Erforschung und Förderung von nachhaltigen Ernährungssystemen weltweit. Dies umfasst die Analyse von Ernährungsproblemen in verschiedenen Regionen, die Entwicklung von Strategien zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, um nachhaltige Lösungen zu finden. Im globalen Kontext trägt die Arbeit des Fachbereichs damit zur Weiterentwicklung von nachhaltigen Ernährungssystemen bei, die die Bedürfnisse der Menschen decken, die Umwelt schützen und langfristig die Ernährungssicherheit für alle gewährleisten können.

 

Hochschule Geisenheim weiht neues Hörsaalgebäude ein

Das neue Hörsaalgebäude der Hochschule Geisenheim  Quelle: Hochschule Geisenheim/Torsten Silz

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Hochschule Geisenheim ist geschafft: Am 29. November 2024 wurde das zentrale Hörsaalgebäude, das zukünftige neue Herzstück und Zentrum des Campus der Hochschule Geisenheim, feierlich eingeweiht.

Es verfügt über ein großes Foyer und einen teilbaren Hörsaal mit 657 Sitzplätzen. Eine Freitreppe führt zudem zu den Seminarräumen im Obergeschoss mit bis zu 300 Sitzplätzen.

In einem der Seminarräume im Obergeschoss entsteht zudem das CoLAB. Dies ist ein Raum für kompetenzorientiertes und kollaboratives Lehren und Lernen, der sich durch ein variables Raum-in-Raum-Konzept auszeichnet. Durch frei positionierbare Trennwände und innovatives, flexibel einsetzbares Mobiliar entstehen im CoLAB veränderbare Lerninseln für unterschiedliche Arbeitsformen.

Das Hörsaalgebäude ist darüber hinaus so konzipiert, dass es neben Lehrveranstaltungen auch für die vielen, an der Hochschule bereits stattfindenden, regional, national und international renommierten Tagungen und Veranstaltungen genutzt werden kann.

Die Investitionen in den Bau der Hörsaalgebäudes wurden aus dem Hochschulprogramm HEUREKA finanziert und umfassen insgesamt 20 Mio. €. Die Inbetriebnahme wird innerhalb der nächsten 2 Wochen erfolgen.

Weitere Informationen

Der Neubau des Hörsaalgebäudes ist Teil einer umfangreichen Weiterentwicklung des Campus in Geisenheim mit insgesamt fünf Neubauten und einer Reihe weiterer Investitionen in die Infrastruktur.

Zwei weitere Gebäude, das Praktikumsgebäude Lebensmittelsicherheit und das Seminargebäude Lebensmittellogistik und Nachhaltigkeit, wurden bereits in Betrieb genommen. Im letzten Bauabschnitt befindlich ist das neue Getränketechnologische Zentrum, das im Frühjahr 2025 fertig werden soll. Ende 2026 fertig werden soll außerdem der Bau des Forschungszentrums für klimaangepasste, nachhaltige Pflanzenschutz- und Anbaustrategien für die weinbauliche Praxis (VITA).

Alle Informationen, Bilder und Bauskizzen der Neubauten an der Hochschule Geisenheim finden Sie unter https://www.hs-geisenheim.de/bau

VDL-Mitgliederversammlung 2024

(Foto: VDL Hessen)

75 Jahre VDL Landesverband Hessen e.V.

Die diesjährige Mitgliederversammlung des VDL Landesverbandes Hessen e.V. fand im Vorfeld des diesjährigen Netzwerkabends am Freitag, 08. November 2024 in Gießen statt. Im Mittelpunkt der Versammlung stand neben dem „75. Geburtstag“ des Landesverbandes Hessen und neben den satzungsgemäßen Berichten auch turnusmäßig Wahlen zum Vorstand.

Im Amt des Vorsitzenden der Sparte Privatwirtschaft wurde Thomas Gehrke bestätigt. Ebenso seine Stellvertreter Johannes Ritz und Carsten Haub.

Alle Wahlen erfolgten einstimmig.