Von Sinnesräumen bis zu wachsenden Pavillons – Hochschulen im Mittelrheintal bereiten Beitrag zur Bundesgartenschau 2029 vor
© Hochschule Geisenheim/Marilena Schulte
In einem gemeinsamen Lehrprojekt der Hochschule Geisenheim, der Hochschule Koblenz und der Universität Koblenz entwickelten rund 50 Studierende Ideen, wie sich die Hochschulen der Region an der Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal beteiligen können. Ihre Konzepte präsentierten sie am 3.2.2025 an der Hochschule Geisenheim.
„Ziel der Zusammenarbeit war es, die Studierenden verschiedener Fachrichtungen in den interdisziplinären Austausch zu bringen und gemeinsam erste Visionen für einen möglichen Buga-Hochschulpavillon zu erschaffen“, erläuterte Prof. Dr. Mirjam Hey, die als Vizepräsidentin Lehre der Hochschule Geisenheim die Abschlusspräsentation eröffnete. Ein solcher Pavillon könnte im Buga-Jahr 2029 als Ausstellungs- und Veranstaltungsort für die kooperierenden Hochschulen dienen und ein inspirierender Ort für den Austausch werden.
Mit dem interdisziplinären Lehrprojekt im Wintersemester 2024/25 werden erste Ideen für 2029 sichtbar und greifbar. Dazu haben Studierende aus drei Fachrichtungen ihre Expertisen zusammengebracht. Angeleitet wurden sie von Prof. Dr. Lydia Kater-Wettstädt (Grundschulpädagogik, Universität Koblenz), Eva Cift (Architektur, Hochschule Koblenz) sowie Prof. Sebastian Sowa und Lukas Weber (Freiraumentwicklung, Hochschule Geisenheim). Sowohl für die Lehrenden als auch für die Studierenden war diese Form des gemeinsamen Miteinander- und Voneinander-Lernens eine besondere Erfahrung.
„Wir sind begeistert, wie frisch und mutig sich die Teilnehmenden auf diese Herausforderung eingelassen haben und was für vielseitige Ideen dabei entstanden sind,“ freut sich Bernd Metz, Buga-Koordinator der Hochschule Geisenheim. Zusammen mit Julia Trapp (Hochschule Koblenz) und Dr. Miriam Voigt (Universität Koblenz) hat er die hochschulübergreifende Zusammenarbeit initiiert und organisatorisch begleitet. Den drei Buga-Koordinator:innen ist es besonders wichtig, dass die Studierenden nicht nur von den Erfahrungen in der Lehre profitieren, sondern auch kontinuierlich in die Weiterentwicklung der Planung bis hin zur Realisierung und Nutzung des Pavillons einbezogen werden. Dr. Miriam Voigt von der Universität Koblenz hat auch das BUGA-Jahr 2029 im Blick: „Der direkte Kontakt zwischen Studierenden und Buga-Besucher:innen im Rahmen von Veranstaltungen und der Standbetreuung 2029 kann ein weiteres Highlight dieses partizipativ ausgelegten Projekts werden.“
Hinter der Kooperation stehen die Hochschulen Koblenz, Geisenheim und Bingen sowie die Universität Koblenz. Unterstützung bekommen sie durch das Land Rheinland-Pfalz, das seit Januar 2025 eine Koordinationsstelle an der Hochschule Koblenz finanziert. Dort ist Dipl.-Ing. Julia Trapp federführend als Koordinatorin der Buga-Hochschulkooperation zuständig. „Als Hochschulen der Region möchten wir einen nachhaltigen Beitrag für die Weiterentwicklung des Mittelrheintals leisten und die Ergebnisse während der Buga präsentieren“, betont Prof. Dr. Heiko Weckmüller, Vizepräsident für Transfer und Regionale Entwicklung der Hochschule Koblenz.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Buga
In einer zweistündigen Präsentation stellten die Studierenden am 3.2.2025 ihre Ergebnisse einer interessierten Hochschulöffentlichkeit sowie Vertreter:innen der BUGA gGmbH in der Villa Monrepos der Hochschule Geisenheim vor. Bei Brezeln und Wein klang der Abend entspannt aus, doch vor zahlreichen Postern wurde noch eifrig diskutiert und neue Pläne geschmiedet. Denn nach diesem Abend steht fest: Schon im Frühjahr soll es Folgeprojekte geben.
Offene Fragen, an denen weitergearbeitet werden kann, gibt es genügend: Neben einer Weitentwicklung der architektonischen und landschaftsgestalterischen Entwurfsideen, sollen die Studierenden näher in die Ausstellungskonzeption und das didaktische Vermittlungskonzept eintauchen. Parallel wollen die Hochschulen, die BUGA gGmbH und die Kommunen wichtige Rahmenbedingungen wie z.B. den Standort des Hochschulpavillons und die Finanzierung abstimmen.
Selbst wenn dies heute noch erste, zarte Ideen sind, die es in den kommenden Jahren zu konkretisieren gilt – ein erster Schritt ist getan. Die Hochschulen sind auf dem Weg, gemeinsam mit vielen engagierten Studierenden ihren Beitrag zur BUGA29 zu gestalten.






vielen verschiedenen Stationen, wie dem Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e. V., Deutscher Verband Tiernahrung (DVT) e. V, McDonalds Deutschland, REWE Group, QS Qualität und Sicherheit GmbH, Initiative Tierwohl, Haltungsform, Innovationsforum Landtechnik, Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V., Deutsches Maiskomitee e.V. , Kaufland Deutschland, Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP) und dem Industrieverband Agrar e. V. (IVA).
Ernährung diskutierte mit den Teilnehmenden über aktuelle Vorhaben der Europäischen Union und deren Umsetzung. Nach einem
gemeinsamen Imbiss im Haus der Land- und Ernährungswirtschaft stand der Besuch des Deutschen Bundestages auf dem Programm. Hier konnte die Gruppe den Plenarsaal besichtigen und ein Vortrag über die Geschichte des Reichstages und des Deutschen Parlamentarismus brachte viele neue Erkenntnisse. Besonders interessant war die Besichtigung der Fraktionsebene, in der die Sitzungssäle der Fraktionen liegen. Danach ging es auf der Besucherplattform des Bundestages weiter und die Besichtigung der Kuppel des Reichstages und der Blick über Berlin bildeten den Abschluss des Besuches.







Im Rahmen der Führung wurden verschiedene Betriebsbereiche der Reterra GmbH vorgestellt, darunter die Kompostierungs- und Biogasanlage mit betriebenem Blockheizkraftwerk (BHKW). Zunächst warf die Gruppe einen Blick in die Anlieferung und Lagerung des biogenen Abfalls, der aus dem ganzen Rhein-Erft-Kreis anschließend je nach Art und Beschaffenheit in zwei Stoffstrompfade aufgeteilt wurde:







