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17. Oktober 2013

Manager-Monitor-Umfrage: Führungskräfte wollen mehr Training

Führungskräfte legen bei beruflichen Weiterbildungen Wert auf eine individuelle Beratung und die Möglichkeit, sich mit ihresgleichen  auszutauschen und zu vernetzen. Die tatsächlich besuchten Weiterbildungen von Führungskräften entsprechen diesem Wunsch aber nur zum Teil. Dies ist ein zentrales Ergebnis einer Umfrage unter den Mitgliedern des Manager-Monitor-Panels, die der deutsche Führungskräfteverband im September in Kooperation mit dem Magazin managerSeminare durchgeführt hat.

Der größte Teil der von den Befragten im Jahr 2013 bereits absolvierten oder noch geplanten Weiterbildungsmaßnahmen entfällt auf vergleichsweise kurze Präsenzveranstaltungen. 43 Prozent der Befragten haben an Eintagesseminaren oder Kurzworkshops mit einer Dauer von zwei bis drei Stunden teilgenommen.

Zeitlich umfangreichere Weiterbildungsformate, wie etwa modulare und auf mehrere Wochen verteilte Veranstaltungen, spielen nur eine untergeordnete Rolle. Dies entspricht auch der Erfahrung von Nicole Bußmann, Chefredakteurin des Magazins managerSeminare: „Der Trend geht seit geraumer Zeit und ungebrochen hin in Richtung kürzere Formate. Eine Abwesenheit vom Arbeitsplatz für mehr als zwei Tage ist für die Mehrzahl der Führungskräfte und Spezialisten heute nicht vorstellbar.“

Zweitägige Weiterbildungen sowie der Besuch von Fachkongressen und Fachmessen, werden von jeweils rund 30 Prozent genannt und spielen damit ebenfalls noch eine wichtige Rolle. Computer- oder internetgestützte Weiterbildungen, denen gemeinhin ein starkes Wachstumspotential zugebilligt wird, erzielen derzeit noch etwas niedrigere Werte. Immerhin 28 Prozent der Befragten geben an, an E-Learning-Formen teilgenommen zu haben. Beim Webinar sind es 18 Prozent. Nur in sehr geringem Umfang (unter fünf Prozent) genutzt werden Weiterbildungen über Hörbücher, (internetbasierte) Lernvideos oder durch Lernreisen.

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