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16. Juni 2018 | LV Ost

Exkusion zur Fachagentur Nachwachsende Rohstofe (FNR)

Wie funktioniert eigentlich ein Stroh-Heizkraftwerk? Warum wird Leinöl kalt gepresst? Und was bedeutete die Gründung eines Klosters für die regionale Landwirtschaft? Diesen Fragen gingen der VDL-Ost am 16.06.2018 in Mecklenburg-Vorpommern auf den Grund.

In der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) in Gülzow stellten uns Geschäftsführer  Dr. Andreas Schütte und Abteilungsleiter Birger Kerckow die Fachagentur als Projektträger des Bundeslandwirtschaftsministeriums mit ihrern vielfältigen Themenbereichen vor. Diese gliedern sich in Projektträgerschaft für Förderprogramme, Verbraucherinformationen und Öffentlichkeitsarbeit , Fachinformationen und EU- und internationale Aktivitäten. Neben trockenem Fachwissen gab es auch die eine oder andere Ankedote über die Anfänge und Weiterentwicklungen in einer ostdeutschen ländlichen Region. Nach diesem interessanten Überblick wurde das 2014 errichtete agentureigene Stroh-Heizkraftwerk besichtigt. Es wird mit Weizen- und Roggenstroh von Betrieben der Region betrieben und versorgt die FNR und Teile des Dorfes Gülzow mit Strom.

Anschließend wurde die Ölmühle Sander in Rühn besichtigt. Inhaber Ingo Sander stellte uns mit viel Herzblut seine Produktion und Rohstoffe vor und bot die kaltgepressten Öle in einer kleinen Verkostung an.

Gestärkt besichtigten wir das gegenüber liegende Kloster Rühn und erfuhren von Sigrid Papendorff vom dortigen Förderverein interessantes und unerwartetes über die wechelhafte Geschichte des 1232 als Zisterzienserinnenkloster gegründeten Klosters und deren Bedeutung für die Region.


Autorin: Christiane Eiselt-Sterl