Ehemaliger VDL-Präsident Prof. Dr. Hans-Werner Ott verstorben
Prof. Dr. Hans-Werner Ott, Präsident des VDL Bundesverbandes e.V. von 1991-1994 und Landesvorsitzender des VDL Landesverbandes Hessen e.V. von 1986-1995, Foto: Prof. Dr. Hans-Werner Ott/Bearbeitung VDL
Der VDL – Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt – trauert um Prof. Dr. Hans-Werner Ott.
Der VDL trauert um sein allseits geschätztes und verehrtes Ehrenmitglied des VDL Landesverbandes Hessen e.V., Prof. Dr. Werner Ott, der am 27. April 2026 im Alter von 86 Jahren verstorben ist. 50 Jahre war Prof. Dr. Werner Ott stets aktives Mitglied im VDL Landesverband Hessen e.V. und hat die sehr positive Entwicklung unseres Berufsverbandes in dieser Zeit maßgeblich und nachhaltig geprägt und richtungsweisende Zeichen gesetzt.
Höchstes Engagement in der berufsständischen Arbeit zeigte Werner Ott während seiner neunjährigen Amtszeit von 1986 bis 1995 als Landesvorsitzender des VDL Landesverbandes Hessen und während seiner dreijährigen Amtszeit von 1991 bis 1994 als Präsident des VDL Bundesverbandes. Unter seinem Vorsitz hat er wichtige und gewichtige Themenbereiche im konstruktiven Dialog mit allen Akteuren in der Politik, an den Hochschulen, in der Verwaltung und der Wirtschaft aufgegriffen und umgesetzt.
Die Förderung der Studierenden und Absolventen und Berufseinsteiger im VDL war im stets eine Herzensangelegenheit.
Auch nach seiner aktiven Amtszeit als Präsident und Landesvorsitzender war Prof. Dr. Werner Ott stets präsenter, von hoher Sachlichkeit geprägter und dank seit seiner hohen sozialen Kompetenz allseits geschätzter Ratgeber des VDL Landesverbandes Hessen und des VDL Bundesverbandes. Für sein einzigartiges Engagement um die Belange unseres Berufsverbandes verlieh ihm die Mitgliederversammlung des VDL Hessen die Ehrenmitgliedschaft im VDL. Die Kolleginnen und Kollegen, die ihn kennenlernen durften, wussten, dass sein Organisationstalent, sein immenses Fachwissen, seine Verbindlichkeit, vor allem aber die Liebenswürdigkeit von Prof. Dr. Werner Ott unschlagbar waren.
Werner Ott – am 26. Februar 1940 in Buchen im Odenwald geboren – absolvierte nach seinem Abitur am Heidelberger Helmholtz-Gymnasium eine landwirtschaftliche Lehre mit anschließender Gehilfenprüfung und studierte von 1961 bis 1967 Landwirtschaft an der Universität Gießen. Sein Studium schloss er mit Diplom und Promotion ab. Es folgte die Referendarausbildung für den höheren Lehr- und Verwaltungsdienst in der Agrarverwaltung.
Von 1969 bis 1971 war Werner Ott als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der chemischen Industrie tätig, bevor er als angestellter Lehrer bzw. Studienrat an der Berufsfachschule in Bad Kreuznach und an der Kreisberufsschule in Alsfeld tätig war. Bereits mit 32 Jahren wurde Werner Ott Professor für „Allgemeine und angewandte Biologie, insbesondere Ökologie“ an der damaligen Fachhochschule Gießen.
In dieser Zeit wurde Werner Ott VDL-Mitglied und trat seitdem aktiv für die Interessen unseres Berufsstandes ein. 1978 wurde Werner Ott zum Direktor der Hessischen Lehr- und Versuchsanstalt für Grünlandwirtschaft und Feldfutterbau mit überbetrieblicher Ausbildung in tierischer und pflanzlicher Erzeugung ernannt. An der damaligen Fachhochschule Gießen-Friedberg hatte er zudem einen Lehrauftrag inne.
Von 1982 bis 2001 war Professor Dr. Werner Ott Präsident der damaligen Hessischen Landesanstalt für Umwelt, dem heutigen Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie. Während dieser Zeit war Professor Ott auch Honorar-Professor an der Fachhochschule Gießen-Friedberg für „Spezielle Ökologie und Umwelthygiene“. Im Wintersemester 1993/94 hatte er zudem eine Gastprofessur an der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena für das Lehrgebiet „Umweltsicherung und Umweltpolitik“.
An der Gründung der VDL-Landesverbände in den neuen Bundesländern war Werner Ott nach der Wiedervereinigung maßgeblich beteiligt. Bereits 1990 wurde auf seine Initiative hin der damalige VDL Landesverband Thüringen gegründet.
Für unser hessisches Ehrenmitglied Werner Ott war neben der fachlichen Weiterentwicklung des Berufsverbandes stets das kollegiale menschliche Miteinander zwischen Studierenden, Aktiven und Ruheständlern ein ganz besonderes Anliegen. Dieses große Anliegen, für das er sich stets und nachdrücklich einsetzte, ist dank ihm in Erfüllung gegangen und hat den Zusammenhalt im VDL und den Erfolg des VDL sichergestellt.
Auch ich, der über viele Jahrzehnte hinweg die Ehre und Freude hatte mit ihm nicht nur zusammenarbeiten zu dürfen, sondern mit ihm auch freundschaftlich verbunden war, habe viel – ja sehr viel – von ihm lernen dürfen.
Wir werden Prof. Dr. Hans-Werner Ott sehr vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken wahren. Unser tiefes und aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner gesamten Familie.
In stiller Trauer
Markus W. Ebel-Waldmann
Präsident des VDL Bundesverbandes e.V. und Landesvorsitzender des VDL Landesverbandes Hessen e.V.




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Zum Auftakt standen am Donnerstag verschiedene Sitzungen der Bundessparten sowie die Bundesmitgliederversammlung auf dem Programm. Beim
anschließenden Begrüßungsabend nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zum Wiedersehen mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland.
Neben Johannes Rothenberger MdB, Rüdiger Tonojan MdL, Dr. Konrad Rühl, Leiter der Abteilung Landwirtschaft im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Kai Rosenberger, Landesvorsitzender BBW – Beamtenbund Tarifunion, Wilhelm Burgbacher Landesvorsitzender BTBkomba Baden-Württemberg nahm auch der 1. Vizepräsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes, Egon Busam teil.


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Vorbereitung der Jahrestagung und das abwechslungsreiche Fachprogramm aus. Als Zeichen des Dankes überreichte er dem Landesvorsitzenden Claudius Wurth sowie der Geschäftsführerin Iris Onipede ein Präsent des Bundesverbandes.
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Als größter akademischer Berufsverband der Branche verfolgt der VDL das Ziel, die Nachwuchsförderung weiter auszubauen und zu intensivieren. Mit der Nachwuchsschmiede wurde hierfür vor drei Jahren eine neue Plattform geschaffen, um die Studierenden und Berufseinsteigern gezielt die Möglichkeit zu bietet, direkt mit Unternehmen und Institutionen in Kontakt zu treten und die vielfältigen Berufsperspektiven der Grünen Branche kennenzulernen.
breite Spektrum beruflicher Möglichkeiten in der Privatwirtschaft und erläuterte hier insbesondere die Wege in die Selbstständigkeit. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Möglichkeiten in der Beratungsbranche im Agrar- und Ernährungssektor. Peter Jung vom Deutschen Raiffeisenverband, der den Teilnehmenden die vielseitige Arbeit in Verbänden näherbrachte. Peter Jung, Leitung Lebensmittelwirtschaft beim Deutschen Raiffeisenverband Berlin, bildete den Abschluss der Vortragsreihe. Er zeigte den Teilnehmenden die vielseitige Arbeit in Verbänden beispielhaft an der Arbeit des DRV in Berlin. Abschließend gab Markus Ebel-Waldmann wertvolle Einblicke und praktische Tipps für den Berufseinstieg in der Grünen Branche.
Eigene Aufnahme; Eichelsbacher
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