VDL-Bayern: Bundesverdienstkreuz für Prof. Gottwald

Bild: StMUV

Professor Dr. Franz-Theo Gottwald, Direktor der Akademie für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft Schloss Kirchberg und Vorstandsvorsitzender des Vereins „Kulinarisches Erbe Bayern“, ist in München mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, würdigte in seiner Laudatio Gottwalds Engagement in Wissenschaft, Beratung und Kommunikation für eine nachhaltige Agrar- und Ernährungswirtschaft. Gottwald hatte sich auf der bundesweiten Online-Vortragsveranstaltung der VDL-Landesgruppe Bayern im Jahre 2022 in einem vielbeachteten Vortrag mit den Herausforderungen an eine Nachhaltige Landwirtschaft auseinandergesetzt.

Für sein außergewöhnliches Engagement für eine ökologische, ökonomische und gerechte Land- und Lebensmittelwirtschaft hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Prof. Franz-Theo Gottwald mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Der Orden wurde vom Bayerischen Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, in einer Feierstunde am 26. Februar ausgehändigt. Als Vorstand der Schweisfurth Stiftung (1988–2020), Vorsitzender des Vereins Kulinarisches Erbe Bayern, Honorarprofessor für Agrar- und Bioethik an der Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin und in einer Vielzahl weiterer Organisationen engagiert sich Gottwald in der Wissenschaft, in der Beratung und der Kommunikation. Staatsminister Glauber würdigte besonders Gottwalds Einsatz für ein verträgliches Miteinander von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen, ein gutes Leben, in dem Arbeit und Technik in Einklang mit der Natur gebracht werden. An der Ordensüberreichung nahm auch VDL-Landesgruppenvorsitzender Wolfgang Filter in seiner Funktion als Geschäftsführer des Vereins Kulinarisches Erbe Bayern teil, in dem er seit Gründung im Jahre 2010 eng mit Gottwald zusammenarbeitet.

Text: Dr. Wolfgang Filter

VDL-Bayern: Weihenstephaner Zukunftsforum Agrarpolitik

Bild: Dr. Wolfgang Filter

Der höchst aktuellen Frage, ob Landwirtschaft und Klimaschutz notgedrungen konträr zueinanderstehen oder am Ende doch vereinbar sind, ging das 2. Weihenstephaner Zukunftsforum Agrarpolitik Ende Januar 2024 nach. „Klimaschützer versus Landwirtschaft – nur ein Missverständnis?“ lautete das Thema, zu dem die Technische Universität München am Agrarstandort Freising-Weihenstephan namhafte Expertinnen und Experten eingeladen hatte. Ihre Statements sorgten für eine lebhafte Diskussion.

Auf dem Podium des 2. Weihenstephaner Agrarforums am 31. Januar diskutierten der Agrarökonom Prof. Johannes Sauer, der bayerische Bauernpräsident Günther Felßner, die Freie Wähler-Landtagsabgeordnete Ulrike Müller, der Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter und der Klimaaktivist Alexander Wolf von der Letzten Generation. Um den großen Themenkomplex strukturiert abhandeln zu können, wurde die Veranstaltung in die beiden Blöcke „Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftliche Produktion“ und „Chancen und Grenzen der Reduktion von Treibhausgasen“ gegliedert. Initiator Prof. Johannes Sauer gab zu Beginn einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu den einzelnen Themenfeldern. Trotz der teilweise kontroversen, aber sehr sachlichen Diskussion zeigte sich, dass das Ziel einer ressourcenschonenden Landwirtschaft von allen geteilt wird. Streitpunkte blieben allerdings die Wege dahin und das Tempo.

Etwa 170 Teilnehmende kamen zu der vom Lehrstuhl für Produktions- und Ressourcenökonomie (PuR) und dem Hans Eisenmann-Forum für Agrarwissenschaften (HEF) organisierten Veranstaltung. Die Moderation lag in den bewährten Händen von Heike Zeller, die schon auf einem der Online-Stammtische der Landessgruppe Bayern als Käsesommelière überzeugt hatte. Für die VDL-Landesgruppe Bayern nahm dessen Vorsitzender Wolfgang Filter am Forum teil.

Text: Dr. Wolfgang Filter

VDL-Fachgespräch: „Der landwirtschaftliche Bodenmarkt – ist mehr Regulierung notwendig?“ am 26.03.2024 um 18:00 Uhr

Text und Bild: VDL-Ost

Der landwirtschaftliche Bodenmarkt ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Um Ackerland vor Spekulationen zu schützen und den Landwirtinnen und Landwirten Vorrang beim Erwerb von Flächen einzuräumen, wurden verschiedene Gesetzesinitiativen auf den Weg gebracht.

 

Wir wollen mit Prof. Dr. Martin Odening von der Humboldt- Universität zu Berlin über die Entwicklungen des Bodenmarktes mit Hinblick auf Preise, Marktteilnehmende und Strukturwandel sprechen.

Martin Odening leitet das Fachgebiet allgemeine Betriebslehre des Landbaus an der HU Berlin und beschäftigt sich seit mehreren Jahren im Rahmen des DFG geförderten Forschungsprojekts FORLand mit dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen zu dem Thema, nahm er zusammen mit anderen Wissensschaffenden Stellung zu Vorschlägen zu Agrarstrukturgesetzen.

 

Das Gespräch findet im Rahmen unseres Green Livestreams per Go-to Meeting statt. Wir freuen uns daher auf Ihre digitale Teilnahme aus dem gesamten Bundesgebiet.

 

VDL Green Livestream Prof. Dr. Martin Odening: Der landwirtschaftliche Bodenmarkt
26.03.2024, 18:00 Uhr

Meeting-Link
https://meet.goto.com/445704069