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09. Dezember 2016

Forum „BHGL pro domo: Ehrenamtliches Engagement – was können Verbände und Gesellschaften im 21. Jahrhundert leisten?“

Der BHGL hat sich im diesjährigen Forum am 23.November an der Hochschule Osnabrück ein wenig mit sich selbst und der Frage der Aufgabe und Akzeptanz von Verbänden in unserer modernen Gesellschaft beschäftigt. Dies hat jedoch eine sehr interessante Diskussion um die Rolle der ehrenamtlichen Arbeit in unserer Zivilgesellschaft ausgelöst.

Die Referenten des Forums (v.l.n.r.): Larisa Chvartsman, Henning Sannemann, Marc-Guido-Megies (BHGL-Präsident), Martin Braun, Prof. Dr. Uwe Schmidt und Prof. Dr. Andreas Ulbrich

Die Impulsreferate wurden von Vertretern aus Verbänden wie Frau Larisa Chvartsman, Bildungsreferentin des Zentralverbandes Gartenbau e.V., Berlin, und Henning Sannemann, Präsident des Wirtschaftsverbandes Gartenbau e.V., Hannover und Bremen, gehalten, die über die Notwendigkeit und den Gewinn des Engagements von Menschen in den Verbänden neben ihrer Berufstätigkeit berichteten. Jeder Verband, jede Gesellschaft ist so aktiv wie ihre Mitglieder und diese können und sollen auch wichtige Impulse für die Ausrichtung und Fokussierung geben. Die Seite der in Verbänden Aktiven wurde von Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Hochschule Osnabrück, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sowie Martin Braun, Vorstandsmitglied des Freundeskreis Hochschule Osnabrück Gartenbau und Landschaftsarchitektur e.V. und junges Mitglied des BHGL vertreten. Für Hochschullehrer in den Gartenbauwissenschaften sind Verbände auch Mittel für die Netzwerkbildung und letztlich auch Kontaktpflege mit dem Berufsstand. Martin Braun gab als Studierender interessante Anregungen für eine dringend notwendig gesehene „Renovierung“ des Images und der Außenwerbung von Verbänden. Hier zahlt es sich vor allem aus, junge aktive Mitglieder zu gewinnen, die frischen Wind aus der Generation Facebook in die manchmal etwas verstaubten Vorstandsrunden bringen. Gerade beim BHGL konnten in der Vergangenheit durch Studierende und junge Unternehmer jugendlich frisch wirkende Verbandsaktivitäten wie der IPM Messeauftritt, die Webseite oder Präsenz in Facebook und Co. entwickelt werden.

In der Diskussion mit dem Auditorium wurden insbesondere von der Seite von Studierenden die allseits bekannte Frage nach dem persönlichen Mehrwert einer Verbandsmitgliedschaft gestellt. Auch hier war es durchaus günstig, dass im Auditorium unter anderen engagierte Verbandsmitglieder saßen, die versucht haben ihre ganz eigene und persönliche Sichtweise auf ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement darzustellen.  Die „take home message“ des Abends war, dass auch im 21. Jahrhundert Verbände und Gesellschaften eine tragende Funktion in der Brückenbildung zwischen Berufswelt, Gesellschaft und Politik haben werden und es sehr wichtig ist, durch Fokus auf und Integration von jungen Menschen die Verbandsarbeit mit einem moderneren Image zu versehen.