Suche starten
Übersicht Impressum Kontakt
04.03.2010
Studienreise nach Ecuador vom 28.06. bis 13.07.2010

Vom 28. Juni bis 13. Juli 2010 bietet der VDL-Bundesverband gemeinsam mit Rheintourist Reisebüro eine Studienreise nach Ecuador an, in ein Land voller Überraschungen und Extreme. Vom tiefsten Dschungel vorbei an unter Eis gepanzerten Bergen zu endlosen Stränden der Pazifikküste - in Ecuador gelingt das in kürzester Zeit!

Auf unserer Studienreise werden wir der Frage nachgehen, woher unsere Bananen, unser Thunfisch, unsere wohl beste Schokolade und die schönsten Rosen herkommen und vor allem wie sie produziert werden. Wir lernen Menschen kennen, die hauptsächlich damit befasst sind, unsere tropischen Nahrungsmittel und Meeresfrüchte zu kultivieren, zu bearbeiten und schließlich zu verladen auf der weiten Reise über Pazifik, Panamakanal und Atlantik oder wie im Falle der Rosen am schnellsten mit dem Flugzeug.

 
 

PROGRAMM

Montag, 28. Juni: Deutschland - Guayaquil
Abends starten wir von verschiedenen deutschen Flughäfen über Amsterdam nach Guayaquil in Ecuador.

Dienstag, 29. Juni: Guayaquil – Boliche - Guayaquil
Nach der Ankunft in der Hafenstadt Guayaquil werden wir zum Hotel gebracht. Dort beziehen wir die Zimmer und starten entweder erst zur Stadtführung zu Fuß oder zur geplanten Hafenbesichtigung mit dem Bus. Guayaquils Hafen ist der größte Hafen Ecuadors und Hauptumschlagplatz für den Export von Bananen und Kakao. Wieder zurück im Hotel fahren wir entweder zur INIAP (landwirtschaftliche Forschungsstation) in Boliche, eine halbe Stunde östlich von Guayaquil (26 km), dort werden wir einen Vortrag über die Landwirtschaft in Ecuador und den Anbau von tropischem Obst im Speziellen von Herrn Carlos Cortez hören oder die erste Gruppe wird die Garnelenfabrik PROMARISCO in Guayaquil besuchen (siehe Montag, 5. Juli). Wieder zurück in Guayaquil werden wir den Abend ausklingen lassen an der neu geschaffenen Uferpromenade (2001) von Guayaquil und den „Piratenberg“ besteigen.

Mittwoch, 30. Juni: Guayaquil – Boliche - Machala
Nach dem Frühstück geht es über Boliche in die Provinz El Oro (Machala) zur Hacienda „Las Cañas”. Dort werden wir sehen, wie die Verarbeitung von Kakao nach der Ernte vonstatten geht. Nach der Fermentation der Kakaobohnen sind diese bereit für den Transport und Export. In einem kleinen Labor können wir den weiteren Arbeitsprozess bis zur fertigen Schokolade beobachten, selbst Hand anlegen und natürlich schmecken. Nach einer Führung über die Felder (Bananen und Kakao) der Hacienda machen wir uns auf den Weg nach Machala, wo wir übernachten werden.

Donnerstag, 1. Juli: Machala
Heute werden wir einen kompletten Arbeitstag eines kleinen Bananenanbauers erleben. Wir sind zu Gast bei Fulton Barros. Herr Barros verkauft seine Bananen an einen großen Händler wie z. B. Dole. Wir erleben hautnah die Ernte der reifen Bananen, die durch Erntehelfer durchgeführt wird. Wir verbringen das gemeinsame Mittagessen mit den Mitarbeitern auf dem Feld. Hier können wir intensiv ins Gespräch kommen (mit Übersetzungshilfe). Anschließend werden die Bananen eingepackt und einer Qualitätskontrolle durch z. B. Dole unterworfen. Abends werden die Bananen nach Guayaquil oder Puerto Bolivar mit dem LKW gebracht. Der Abend klingt in Puerto Bolivar (5 km westlich von Machala) aus.

Freitag, 2. Juli: Machala – NP Bosque Petrificado de Pyyango - Machala
Heute geht die Fahrt in Richtung der peruanischen Grenze zum Nationalpark ”Bosque Petrificado de Puyango“ - einer großen Attraktion Ecuadors, die touristisch noch wenig entdeckt ist und noch zu einem Geheimtipp zählt. Dort sehen wir mächtige zu Stein gewordenen Baumstämme. Dieser Nationalpark ist einer von nur Dreien weltweit, der versteinerte Pflanzen aufweist. Wir werden dort eine Führung mit Herrn Geovanni Lapo unternehmen. Herr Lapo berichtet uns über die Geschichte des Nationalparks mit seiner Flora und vor allem Fauna, denn eine der giftigsten Schlangen lebt dort. Am Nachmittag geht es wieder zurück nach Machala.

Sonnabend, 3. Juli: Machala - Cuenca
Der nächste Tag führt uns nach Cuenca (270 km). Auf dieser Reise besuchen wir verschiedene indianische Kunsthandwerkstätten, wo wir auch einkaufen können bis wir mittags in Cuenca eintreffen. Bei einer Stadtführung zu Fuß erfahren wir mehr über die alte Inka-Stadt. Die Dächer der Altstadt überragen zahlreiche alte Kirchen, die daran erinnern, dass Cuenca in der Zeit der Spanier ein Außenposten von Quito, der Hauptstadt Ecuadors, war. Daneben gibt es viele Kolonialhäuser mit blühenden Innenhöfen, die vom Wohlstand des 18. Jahrhunderts erzählen.

Sonntag, 4. Juli: Cuenca – Ingapirca - Guayaquil
Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Reise werden die Ruinen von Ingapirca sein. Ingapirca ist eine alte Burg der Cañari, einem indianischen Stamm. Die Burgruine ruht auf einem Hügelplateau, das an drei Seiten zu einem tiefen, gut überschaubaren weiten Tal abfällt. Lamas, die Haustiere der Inkas, grasen zwischen den Mauerresten und lassen die Nähe zu Peru spüren. Anschließend fahren wir nach Guayaquil, wo wir im selben Hotel wie am ersten Tag übernachten.

Montag, 5. Juli: Guayaquil - Salinas
Am Morgen besuchen wir die Garnelenfabrik PROMARISCO. Dort erleben wir, wie fangfrische Garnelen gesäubert, gewaschen, gekühlt und verpackt werden. Die Hygieneanforderungen sind äußerst hoch, sodass wir nur in Schutzkleidung die Verarbeitungsstrecke besuchen können (hierzu sind Schutzbekleidung mitzubringen). Die meisten Garnelen gehen nach Italien, Deutschland spielt beim Export keine Rolle, da ecuadorianische Garnelen zwar größer, aber auch teurer sind. Am Vormittag fahren wir an die pazifische Küste, nach Salinas (ca. 170 km), wo wir die Garnelenaufzuchtstation besuchen werden. Dort schauen wir in die Kinderstube der Garnelen, vom Ei bis zur Larve. Die Larven werden in große Meerwasserbecken transportiert, wo sie heranwachsen, bis sie geerntet werden können. Der Abend kann am Strand oder in einer Bar ausklingen.

Dienstag, 6. Juli: Salinas - Montecristi
Am frühen Morgen brechen wir auf, um entlang der Sonnenroute nach Montecristi bei Manta zu fahren, immer auf der linken Seite der Pazifik. Wenn wir Glück haben, können wir weit draußen die Fontänen der Wale erblicken. Wir unterbrechen die Fahrt, um entweder das Nationalparkhaus des Nationalparks „Machalilla“ oder das kleine Museum von Valdivia, dem Fundort der ältesten Keramiken (3500 v. Chr.) Lateinamerikas, zu besuchen.

Mittwoch, 7. Juli: Montecristi – Manta – Santo Domingo
Von Montecristi nach Manta ist es nicht weit, dort besuchen wir den größten Tunfischanlandungshafen Südamerikas. Den Hafen erläutert uns der in Köln aufgewachsene Luigi Azúa, der die ecuadorianische Tunfischfangflotte koordiniert. Die Flotte besteht aus 84 Schiffen mit jeweils 28 Personen. Nun verlassen wir die Küste und es geht ins Landesinnere nach Quevedo (230 km). Bei der INIAP in Pichilingue bei Quevedo wird uns Herr Ignacio Sotomayor die Produktion von Kaffee und Kakao in Ecuador näher erläutern. Anschließend geht es nach Santo Domingo, wo die Colorado-Indianer ihre Heimat haben.

Donnerstag, 8. Juli: Santo Domingo - Quito
Santo Domingo de los Colorados (so der vollständige Name) liegt am Westrand der Anden. Der Beiname „de los Colorados“ geht auf ihr Kennzeichen, die rot gefärbten Haare, zurück. Sie selbst nennen sich „Sachila-Indianer“. Wir werden eine Sachila-Gemeinde besuchen. Anschließen geht es ins Andenhochland nach Quito. Doch zuvor werden wir auf dem Äquator stehen, der am Äquatordenkmal mit einer gelben Linie markiert ist.

Freitag, 9. Juli: Quito – Cayambe – Otavalo - Quito
Die Hauptstadt Quitos werden wir erst am letzten Tag unseres Aufenthaltes genauer kennenlernen, denn zunächst locken uns die Rosenanbauer des Hochlandes. Cayambe, unter dem gleichnamigen mächtigen 5790 Meter hohen Vulkan, ist das Zentrum des Rosenanbaus in Ecuador. Dort besuchen wir u. a. die “Vereinigung der Blumenproduzenten”. Es geht weiter Richtung Norden, wo wir den nördlichsten Punkt unserer Reise erreichen werden- Otavalo. Die Einheimischen, Otavaleños genannt, sind weltweit bekannt für ihre Webkunst und ihre Panflötenmusik. Sicherlich hat schon mancher musizierende und Textilien verkaufende Indianer in den größeren Städten gesehen, wobei es sich hierbei zumeist um Otavaleños handelt. Wir besuchen natürlich den Höhepunkt von Otavalo, den Ponchomarkt, wo jeder sich mit Mitbringseln eindecken kann. Die Nacht verbringen wir wieder in Quito.

Sonnabend, 10. Juli: Quito – NP Cotopaxi
Bei schönem Wetter von Quito aus unübersehbar – der Gletscher behangene 5897 Meter hohe Cotopaxi. Die Fahrt nach Süden erfolgt über die Panamericana. Wenn das Wetter mitspielt, erscheint ein wunderschöner kegelförmiger Vulkan. Wir fahren in den Nationalpark „Cotopaxi“ hinein und hoch bis zur Lagune Limpiopungo auf ca. 4000 Meter Höhe. Dort haben wir den Cotopaxi immer im Blick und freuen uns über die eigentümliche Vegetation auf dieser Höhe, die durch eine buschartige orangebraun blühende Pflanze, die sogenannte Chuquirahua, geprägt ist. Eine Wanderung führt uns in ca. 2 Stunden um den kleinen See.

Sonntag, 11. Juli: Quito
Nun ist das UNESCO-Weltkulturerbe an der Reihe – die Altstadt von Quito. Quito wird gern als die schönste Stadt Lateinamerikas gerühmt. Diesen Ruf verdankt die zweithöchst gelegene Metropole der Welt (2850 Meter) vor allem ihrer einzigartigen Lage zwischen Schnee bedeckten Vulkanen. Eingebettet in ein großartiges Gebirgspanorama bietet die Häusersilhouette mit barocken Kirchtürmen ein malerisches Bild. Quito hat ca. 1,6 Millionen Einwohner und zählt somit zu den kleinsten Hauptstädten Lateinamerikas. Die Stadt hat eine Länge von ca. 50 km und eine durchschnittliche Breite von 4 km. Nachdem wir die Kirchen und die Altstadt besucht haben, wollen wir natürlich die grandiose Aussicht auf sie genießen. Wir fahren mit der Gondel hinauf auf den Vorgipfel des Vulkans Ruco Pichincha (4627 m). Dort oben haben wir bei hoffentlich gutem Wetter eine fantastische Sicht auf Quito. Wir durchwandern die typische Graslandschaft der Anden, den Paramo.

Montag, 12. Juli + Dienstag, 13. Juli: Quito - Deutschland
Am frühen Morgen geht es wieder Richtung Deutschland oder optional nach Galapagos.

Änderungen und Ergänzungen des Programms durch den Veranstalter bleiben vorbehalten.

   

REISEPREIS:

2.859,- Euro für VDL- und BHGL-Mitglieder
3.059,- Euro für Nichtmitglieder
(Mindestteilnehmerzahl: 24)

In diesem Reisepreis sind folgende Leistungen enthalten:

  • Flug mit KLM ab Deutschland über Amsterdam nach Guayaquil und Rückflug von Quito über Amsterdam nach Deutschland inklusive der Flughafengebühren und Kerosinzuschläge
  • Transfers Flughafen – Hotel - Flughafen
  • Inlands-Beförderung in einem bequemen, landestypischen Bus
  • Übernachtungen in Doppelzimmern mit Halbpension in guten Mittelklassehotels
  • Eintritte und Ausflüge laut Programm
  • fachkundige, einheimische und Deutsch sprechende Reiseleitung durch Carlos Narváez und Dr. Carola Bühler auf der gesamten Fahrt
  • persönliche Betreuung durch den VDL
  • Insolvenzversicherung

Im Reisepreis nicht enthalten:

  • weitere Mahlzeiten, Trinkgelder und Getränke
  • örtliche Ausreisesteuern in Ecuador (nur vor Ort zahlbar)

Reisebedingungen / Rücktritt:

Der Reiseteilnehmer kann jederzeit vor Reisebeginn von der reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Dem Kunden wird empfphlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Sollten uns in Einzelfällen nicht höhere Kosten aufgrund von speziellen Vereinbarungen mit Leistungsträgern entstehen, berechnen wir Ihnen folgende Stornogebühren:

Tage vor Reisebeginn:

bis 30. Tag
29.-22. Tag
21.-15. Tag
14.-8. Tag
7.-4. Tag
a
b dem 3. Tag

20 %
30 %
50 %
60 %
70 %
80 %

Bei Nichtantritt der Reise (erste gebuchte Leistung) besteht kein Anspruch auf Erstattung (95 % Stornokosten). Ansonsten gelten die Bedingungen des Kataloges von Rheintourist Reisen, die Ihnen das Reisebüro auf Wunsch gerne zusendet.

Wir empfehlen dringend den Abschluss eines Reiseversicherungspakets.


WICHTIGE REISEINFORMATIONEN:

Einreisebestimmungen für Ecuador
Für Deutsche, Österreicher und Schweizer genügt ein noch 6 Monate nach Rückkehrdatum gültiger Reisepass. Teilnehmer, die einer anderen Staatsangehörigkeit angehören, erkundigen sich bitte bei der jeweiligen Botschaft über die für sie gültigen Einreisebestimmungen.

Gesundheitsvorsorge
Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphterie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Allgemeine Informationen bzgl. möglicher Prophylaxemaßnahmen erhalten Sie bei den Gesundheitsämtern und Ihrem Hausarzt.

Zahlungsmittel
Die Währungseinheit in Ecuador ist der US-Dollar.


Bildernachweis: BZ.COMM GmbH

Anmeldung
VERANSTALTER:
Rheintourist Reisebüro
in Zusammenarbeit mit dem VDL-Bundesverband, Berufsverband, Agrar, Ernährung, Umwelt e. V. Bahnhofstraße 4 A
53604 Bad Honnef
Tel.: 02224 9389-0
Fax: 02224 9389-50
www.rheintourist.com

REISEPREIS:
2.859,- Euro für VDL- und BHGL-Mitglieder
3.059,- Euro für Nichtmitglieder
(Mindestteilnehmerzahl: 24)

Es sind nur noch wenige Plätze frei!

ANMELDUNG:
Anmeldeformular zum Faxen

Online-Anmeldeformular


FLYER zur Studienreise