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06.01.2010
Zahl der Forscher steigt weltweit

Die Zahl der Wissenschaftler ist zwischen 2002 und 2007 weltweit von 5,8 auf 7,1 Millionen gestiegen. China hat am stärksten zugelegt.

Dies geht aus einer Ende November veröffentlichten Studie des UNESCO-Instituts für Statistik (UIS) in Montreal hervor. Demnach haben vor allem die asiatischen Länder aufgeholt: 41,4 Prozent aller Forscher leben dort. Allein in China stieg der Forscheranteil von 14,1 auf 20 Prozent. In der europäischen Union dagegen schrumpfte der Anteil von 20,3 auf 18,9 Prozent, in Deutschland von 4,6 auf 4 Prozent.
Der Frauenanteil in der Wissenschaft liegt weltweit im Schnitt bei 29 Prozent. In Südamerika sind es 46, in Zentralasien 50, in der EU knapp 30 Prozent. Jedoch nur 18 Prozent aller Professorenstellen sind in EU-Ländern mit Frauen besetzt. Das geht aus den aktuellen "Schlüsseldaten zu Frauen in der Forschung" der EU hervor.

Quelle: DUZ 01/2009