Die EU-Kommission hat Mitte Mai die vorläufigen Zahlen "She figures 2009" über die Situation von Frauen in der Wissenschaft
veröffentlicht. Demnach blieben Frauen mit einem Stellenanteil von 30 Prozent auch 2006 weiter in der Minderheit.
Der Frauenanteil in der Forschung stieg zwischen 2002 und 2006 zwar um 4,4 Prozent und damit schneller als der Männeranteil (2,8 Prozent). Dadurch werde sich die ungleiche
Geschlechterverteilung aber nicht von selbst korrigieren, heißt es in dem Zwischenbericht. Einen positiven Trend gab es in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, wo der Frauenanteil im
Zeitraum von 2002 bis 2007 um 6,2 Prozent (3,7 Prozent bei Männern) anstieg. Bei den Uni-Abschlüssen lagen Frauen, die anschließend als Fachkräfte arbeiten, mit zwei Prozent vor den Männern. Der Frauenanteil bei Promotionen in den Naturwissenschaften stieg um 7,3 Prozent im Zeitraum von 2002 bis 2006 (Männer: 3,8 Prozent).
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Quelle: DUZ Europa kompakt Nr. 5