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20.10.2008
Deutsche Führungskräfte wehren sich gegen Pauschalurteile

Der Deutsche Führungskräfteverband (ULA) fordert anlässlich der Bankenkrise eine schärfere sprachliche Trennung zwischen Vorständen und angestellten Führungskräften. In den Medien aber auch in der Politik wird zunehmend pauschal von "den Managern" gesprochen, wenn es um die Verantwortung für die aktuelle Krisensituation geht. Gemeint sind in erster Linie die Vorstände der Banken, die nur eine Teilgruppe der Manager sind.


Hauptgeschäftsführer Ludgar Ramme: "Die große Mehrheit der Manager sind Führungskräfte im höheren und mittleren Bereich der Unternehmensstruktur. Sie tragen in ihrem Gebiet zwar auch Verantwortung; sie sind aber nicht die Architekten der Spekulationsblase. Wir wünschen uns eine differenzierte Sichtweise, um das pauschalisierende Zerrbild des Managers zu korrigieren und den wahren Ursachen auf den Grund zu gehen."

Mitglieder des Deutschen Führungskräfteverbandes sind sechs Verbände (darunter der VDL), die insgesamt rund 50.000 leitende Angestellte und ATFührungskräfte vertreten. Der Spitzenverband ist damit der größte Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie unter www.ula.de.