03.06.2008
Mehr Bundesmittel für Forschung über Artenvielfalt zugesagt
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will Forschung, die dem Erhalt der Artenvielfalt dient, stärker fördern. Ressortchefin Annette Schavan kündigte anlässlich der 9. CBD-Vertragsstaatenkonferenz (COP9) an, die Aktivitäten um den Förderschwerpunkt zum Nachhaltigen Landmanagement zu erweitern.
Die Projektförderung für die Biosphärenforschung steigt damit um rund 50 % auf insgesamt 30 Mio. Euro pro Jahr. Zusammen mit der institutionellen Förderung beträgt die Unterstützung für Forschungsarbeiten zum Erhalt der Artenvielfalt dann rund 90 Mio. Euro pro Jahr. Ein besonderer Schwerpunkt der Förderung liegt auf Forschungsvorhaben in dynamischen Wachstumsregionen. Dort verändert sich die Landnutzung durch den Menschen besonders schnell. Man will die Auswirkungen auf die biologische Vielfalt erkennen, bevor diese zu einer Zerstörung der Lebensgrundlagen führen. Beispielhaft nannte die Ministerin das internationale Forschungsnetzwerk BIOTA AFRICA sowie die Forschungsverbünde für Nachhaltige Waldwirtschaft.