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09.06.2008
Mehr Mittel für Agrarforschung

Die Forschungsausgaben des Bundes sind in den vergangenen Jahren gestiegen. Davon haben auch Projekte des Bundeslandwirtschaftsministeriums profitiert. Das geht aus dem Bundesbericht "Forschung und Innova­tion" hervor, den Bundesforschungsministerin Annette Schavan kürzlich im Bundestag vorstellte.

In ihren Zuständigkeitsbereich fallen auch Ausgaben im Agrarbereich, so für Züchtung und Biotechnologie, für die die Mi­nisterin auf der Internationalen Grünen Woche ein 5-Jahrespaket im Umfang von 200 Mio. Euro bekannt gegeben hatte. Dem Bundeslandwirtschaftsministerium stehen in diesem Jahr insgesamt 418,7 Mio. Euro für Wissenschaft, Forschung und Entwicklung zur Verfügung, das sind 6,9 % mehr als 2007. Im Be­reich Forschung und Entwicklung hat sich der Mittelansatz um 9,6 % auf 371,5 Mio. Euro erhöht. Teilweise zurückzufüh­ren ist dies auf veränderte Buchungsmethoden im Haushalt, aber auch auf Mehrausgaben für Innovationsförderung und Investitionen beim Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems. Auf die klassische Ressortforschung, Teile des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sowie auf die Auftragsforschung entfallen aus dem Etat des Agrarres­sorts insgesamt etwa 270 Mio. Euro. Hinzu kommen Mittel für die Forschung an innovativen Produkten und Techniken in Höhe von rund 20 Mio. Euro, die Ökolandbauforschung im Umfang von etwa 8,4 Mio. Euro sowie Gelder für For­schung und Entwicklung aus dem Etat der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Außerdem vergibt das Bun­deslandwirtschaftsministerium Zuschüsse an sechs Leibniz-Institute sowie an das Deutsche Biomasseforschungszent­rum (DBFZ).